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Selbstversuch mit Kunstobjekt

Freischuhe und Arbeitsschuhe
Irena Haiduks Schuhe und ich - 3.Folge
Heute habe ich einen freien Tag. Einen freien Tag haben heißt nicht, dass ich frei bin, sondern dass ich zuhause am Schreibtisch sitze. Obwohl mich niemand dazu zwingt, theoretisch könnte ich einen Tag auf der Bank an der Haltestelle sitzen, Tee trinken und zuschauen. Praktisch aber verfertige ich eine Liste mit Aufgaben, die ich erledigen will, soll, muss. "Selbstversuch mit Kunstobjekt" vollständig lesen

Selbstversuch mit Kunstobjekt


Irena Haiduks Schuhe und ich - 2. Folge
Ich nehme sie mit zur Arbeit. In der Fahrgemeinschaft wird heftig diskutiert. "Lohnarbeit ist Sklavenarbeit" kommt es von der Hinterbank. Diese Abhängigkeit, dieses Müssen, dieses Nicht-Frei-Sein, nicht das tun können, was man möchte, sondern das, was man muss, das sei das Schreckliche an der Lohnarbeit. Und dieser Zwang, das einzuhalten, was Andere einem vorschreiben, ob es sinnvoll ist oder nicht. Das bedingungslose Grundeinkommen kommt ins Spiel. "Selbstversuch mit Kunstobjekt" vollständig lesen

Selbstversuch mit Kunstobjekt

Irena Haiduks Schuhe und ich - 1. Folge
Eine Nacht habe ich darüber geschlafen. Oben in der neuen neuen Galerie in der alten Hauptpost lässt Irena Haiduk Schuhe verkaufen. Das sind Schuhe, die von der Borovo-Schuhfabrik in Vukovar produziert werden. Das kroatische Vukovar liegt direkt an der Grenze zu Serbien, an der Donau. "Selbstversuch mit Kunstobjekt" vollständig lesen

Charlie Parker Is Dead..., aber sein Saxophon lebt

Foto: Karl-Heinz Mierke
Eine Kritik des Fünfpersonenstücks von George Nowak im Theaterstübchen.

Charlie Parker war ein Saxophonist und Komponist, der den Jazz richtungsweisend beeinflusste. Als Miterfinder des Bebops und herausragender Musiker, wurde er berühmt für sein schnelles Spiel, seine Dissonanzen und Rhythmusverschiebungen. Mit 35 Jahren starb er, auch körperlich lebte er zu rasch und zu dissonant. Das Phänomen Charlie “Bird“ Parker wurde vom Saxophon Theater als überirdischer Tonerzeuger und allzu irdischer Fixer auf die Bühne gebracht, mit Saxophon und Schauspiel, arrangiert und inszeniert von George Nowak. "Charlie Parker Is Dead..., aber sein Saxophon lebt" vollständig lesen

Anhörung: Eine Visite beim BAMF in Offenbach

Bild des kasachischen Mädchens

Um 7.03 sind wir am Kasseler Hauptbahnhof verabredet, Sina, ein Freund und ich. Noch rasch etwas Proviant zugelegt, beim Bäcker in der Schlange mit lauter Männer stehen, die auch noch rasch was zum Essen kaufen wollen. Warum eigentlich nur Männer? Wir steigen in die Regionalbahn nach Frankfurt. Sina hat schlecht geschlafen, der Freund hat schlecht geschlafen, ich habe schlecht geschlafen. Heute ist Sinas Anhörung, in Offenbach, beim BAMF. Sina ist eine von den 745.545 Flüchtlingen, die 2016 nach Deutschland gekommen sind. "Anhörung: Eine Visite beim BAMF in Offenbach" vollständig lesen

In Pantoffeln tanzen - Die Topper Mo & The Mission 69 im Wohnzimmerkonzert

Zum Dreißigsten hat sich die Wohngemeinschaft 149 einfallen lassen, ihren Mitbewohner J. mit Musik zu verblüffen. Unter äußerster Geheimhaltung und mit raffinierten Ablenkungsmanöver ist es gelungen, die Band in die Wohnung einzuschleusen und den ersten Track zu proben, ohne dass der Geburtstager irgendetwas bemerkte. Er stand in der Küche und bruzzelte mit seinen Freunden Sachen fürs Buffet. "In Pantoffeln tanzen - Die Topper Mo & The Mission 69 im Wohnzimmerkonzert" vollständig lesen

Kasseler Dokfest: Hauchfeiner Geldregen auf Preisträger

Die Preisträger und Preisträgerinnen des Kasseler Dokfestes sind schon heimgefahren. Die Filmvorführungen waren gut besucht, besser als je zuvor. Manch einer hat sich Urlaub genommen und eine Dauerkarte gekauft. 5 Personen einer Wohngemeinschaft haben es getestet: Mehr als drei Filme am Tag hat keiner geschafft. "Kasseler Dokfest: Hauchfeiner Geldregen auf Preisträger" vollständig lesen

Kasseler Dokfest: Bracia

Die Brüder Mieczyslaw und Alfons Kulakowski sind hochbetagt aus Kasachstan in ihre alte Heimat Polen umgezogen. Hochbetagt heißt alt, sehr alt. Sie richten sich in einem Haus ein, das zuerst im grauen Rohputz, später weiß angestrichen da steht. Alfons, der Landschaftsmaler, ist der Bewegliche von beiden, Mieczyslaw geht oft am Stock, braucht Alfons' Arm, fühlt sich alt und krank. Alfons hat Energie für zwei und noch mehr, Mieczyslaw geht hinterher, langsam zwar, aber hinterher. "Kasseler Dokfest: Bracia" vollständig lesen

Auge um Auge

Lukas Erler kurz vor der Lesung
Lukas Erler las in der Hofbuchhandlung Vietor aus seinem 5. Krimi. Der gebürtige Bielefelder kündigte keinerlei emotionale Ausbrüche an, als Ostwestfale sei das nicht üblich. Dafür ging es der ersten Leiche vor ihrem Dahinscheiden äußerst unangenehm übel. Man sollte das Rauchen aufgeben. "Auge um Auge " vollständig lesen

Freisprechanlage: Stadt und Land und Zuzug und Wegzug

Morgen, Sonntag am 29.Mai 2016 18-19 Uhr sprechen Hella und Wolfgang Ehle mit Martin Reuter und Gertrud Salm über Stadt und Land.
Die beiden Gäste haben einen erweiterten Erfahrungsbereich: Kassel 60er Jahre, Frankfurt & Neu-Isenburg 70er bis 2002, Eschenstruth-Waldhof 2002 bis 2012, 2012 bis heute Vorderer Westen. Während die Radiomacher mit Markdorf, Lindau, Nürnberg, Kassel, Siegen, Hildesheim, München, Berlin, etc. auch gut mitreden können. Es geht um Natur und Kultur, Lärm und Dreck, Mentalitäten, Verkehrswege und die urbane Ländlichkeit.
Freies Radio Kassel.

Neulich am Bebel

Es schneit. Unter den Schaufensterüberdachung links und rechts neben dem Hauseingang 149 steht jeweils eine Frau und schaut dem Flockenfall zu. Ein Mann ohne Kopfbedeckung, dafür aber mit einer brennenden Zigarette in der Hand, geht schwungvoll an den Frauen vorbei, rutscht, fängt sich und schaut auf seine Zigarette. Dann erst erklärt er den Frauen: "Da war Eis drunter", und geht weiter.

Magistrat beschließt Text für Erinnerungstafel an der Karl-Branner-Brücke in Kassel

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kassel hatte am 20. Juli 2015 nach kontroverser Diskussion beschlossen, eine Erinnerungstafel an der „Karl-Branner-Brücke“ anzubringen, die auf die Biographie des früheren Oberbürgermeisters hinweist. Der Magistrat hat in seiner heutigen Sitzung folgenden Text für diese Tafel beschlossen: (siehe ...mehr) "Magistrat beschließt Text für Erinnerungstafel an der Karl-Branner-Brücke in Kassel " vollständig lesen

Bäume für den neuen Boulevard

Der neue Boulevard Friedrich-Ebert-Straße nimmt immer mehr sein künftiges Erscheinungsbild an. Nach zweieinhalb Jahren sind die umfangreichen Umbaumaßnahmen fast beendet. Stadtbaurat Christof Nolda pflanzte jetzt den ersten der insgesamt 77 neuen und hochwertigen Bäume, die künftig den umgebauten Teilabschnitt in der Friedrich-Ebert-Straße säumen werden. Bis Ende November werden neben 72 nordamerikanischen Amberbäumen zudem eine Platane, drei Säulen-Hainbuchen und eine Magnolie am künftigen Boulevard gepflanzt. >>weiterlesen

„UTOPIEdocumenta – unverwirklichte Projekte aus der Geschichte der documenta“ im Stadtmuseum

Arnold Bode "Das Oktogon-Projekt"
Erste Wechselausstellung im neuen Geschichtsturm des Stadtmuseums: Die 60-jährige Erfolgsgeschichte der documenta ist auch eine Geschichte von Projektideen, die exklusiv für die jeweilige Weltkunstausstellung entwickelt wurden. Manche konnten jedoch nie verwirklicht werden – sei es, dass sie letztlich nicht finanzierbar waren, sich konstruktiv nicht umsetzen ließen oder ihre Umsetzung aus rechtlichen oder anderen Gründen scheiterte. Die Ausstellung zum Abschluss des Jubiläums 60 Jahre documenta erinnert beispielhaft an 18 faszinierende Projekte international bekannter Künstler und Künstlergruppen zwischen documenta 5 und documenta 13. Sie blieben Utopien, die dennoch die Idee der Vollendung in sich tragen und die ästhetischen Strategien ihrer Zeit spiegeln. Der Kurator Dr. Harald Kimpel hat für die erste Ausstellung im neu gebauten Geschichtsturm des Stadtmuseums wertvolle Exponate aus aller Welt zusammengetragen. Das Stadtmuseum ist der ideale Ort für UTOPIEdocumenta, da sich alle präsentierten Vorhaben auf signifikante Situationen der documenta-Stadt Kassel beziehen. Festgemacht an Architekturen, Straßen, Plätzen oder Parkanlagen wollten sie punktuell akzentuieren, großräumig eingreifen oder kritisch intervenieren. UTOPIEdocumenta macht diese ausgefallenen Kunstwerke noch einmal öffentlich zugänglich.
Öffnungszeiten von 31. Oktober 2015 bis 14. Februar 2016, dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie 1. Januar geschlossen. Der Eintritt ist frei.
Führungen sind Sonntag, 8. und 29. November, 17. Januar und 14. Februar, jeweils 11.30 Uhr, Mittwoch, 18. November, 16. Dezember und 27. Januar, jeweils 17 Uhr sowie nach Vereinbarung.
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"Das Sara Nussbaum Zentrum für jüdisches Leben" – StadtLabor im Freien Radio Kassel

Gemeinsam mit Elena Padva und Alexander Katz, Leitung und Assistenz der Geschäftsführung des Sara Nussbaum Zentrums für jüdisches Leben, experimentiert das StadtLabor am 22. Oktober zum Thema Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft des Judentums in Kassel, Deutschland und weit über die Grenzen hinaus.
Als Ausgangspunkt des Gesprächs dient die Ausstellung des Zentrums zur Geschichte der Juden in Kassel. Des Weiteren die dort beheimatete Bildergalerie, die die Lebensgeschichten von jüdischen sowie aus der ehemaligen Sowjetunion abstammender Bürger nachzeichnet sowie die visuelle Aufarbeitung des Israel-bezogenen Antisemitismus im Sommer 2014.
Donnerstag, 22. Oktober, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne; Livestream über: www.freies-radio-kassel.de (Wiederholung: Freitag, 13 Uhr)

Wände im Schillerviertel gestalten...

Als Auftaktveranstaltung für ein großes Graffiti Festival im SchillerViertel im kommenden Jahr werden am Samstag, den 17.10.2015 die in den kommenden Tagen von lokal und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern gestalteten Wände im Hof des SchillerCarrées sowie entlang der Wolfhager Straße im Rahmen einer Veranstaltung mit KulturGenußEinlagen „eingeweiht“. Mit dabei: Pau Quintanajornet


>>weitere Infos hier

Großes Wolfhager Energiefest mit Energie-Messe am Sonntag, 18. Oktober

Sonntag, 18. Oktober – 11 bis 17 Uhr – Solarhalle Herwig-Blankertz-Schule – Pommernanlage – Am Gasterfelderholz 1 – Gebäude 22 – 34466 Wolfhagen
Die Stadt Wolfhagen (Landkreis Kassel) ist einer der bundesdeutschen Vorreiter in Sachen "lokale Energiewende" und "Energieeffizienz".
Als eine von fünf deutschen Städten hat sich Wolfhagen für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Forschungsvorhaben "Energieeffiziente Stadt" qualifiziert und arbeitet an modellhaften Lösungen, die auch auf andere Städte und Gemeinden übertragbar sein werden.
Mit ihren Bürgern und allen anderen Interessierten feiert die Stadt am Sonntag, 18. Oktober, in und um die große Solardachhalle in der Pommernanlage ein buntes Energiefest (Wolfhagen-Gasterfeld), zieht eine Zwischenbilanz zum bislang Erreichten und richtet den Blick in die Energie-Zukunft.
Programm: energiefest_wolfhagen_programm.pdf "Großes Wolfhager Energiefest mit Energie-Messe am Sonntag, 18. Oktober " vollständig lesen

Mit Flüchtlingen unter einem Dach? Informationsveranstaltung WOHNRAUM TEILEN IM QUARTIER

20. Oktober 2015, 18.30 – 20.30 Uhr, Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Elfbuchenstraße
Was wäre wenn ich …
… meine Wohnung mit einem Flüchtling teile?
… eine leerstehende Wohnung vermiete?
… mein Gästezimmer zur Verfügung stelle?
… neue Nachbarn bekomme, die aus dem Zelt
in mein Haus umziehen? "Mit Flüchtlingen unter einem Dach? Informationsveranstaltung WOHNRAUM TEILEN IM QUARTIER" vollständig lesen

"Meinungen und Muskeln" - Wissenswertes zu Baukultur und dezentralen Energien erfahren

27. September, Start | Bahnhof Wilhelmshöhe | 10.41 Uhr RE 23011 nach Bad Arolsen mit Platz für ca. 60 Räder, Ankunft 11.36 Uhr
Eingeladen sind alle an Baukultur, schöner Landschaft oder am Radeln Interessierten, die Lust auf Architektur sowie Wissenswertem rund um das Thema dezentrale Energie haben. Anmeldung erforderlich. Programm/Anmeldung unter …mehr ""Meinungen und Muskeln" - Wissenswertes zu Baukultur und dezentralen Energien erfahren" vollständig lesen