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Theaterlabor für Kinder in den Weihnachtsferien

Ferienprojekt: Theaterlabor für Kinder von 8 bis 12 Jahren



Wie in den vergangenen Jahren veranstaltet thearte e.V. auch in diesen Weihnachtsferien wieder ein pädagogisches Theaterprojekt. Die diesjährige Veranstaltung, die vom 8. bis 12. Januar 2018 zu den (berufstätigenfreundlichen) Zeiten von täglich 9:00 bis 16:00 Uhr stattfindet wird den Charakter eines "Theaterlabors" haben und richtet sich an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Die Teilnehmer*innen werden in den fünf Tagen verschiedene Theaterformen wie Schauspiel, Bewegungs-, Objekt-, Figuren-, Masken- und Schattentheater kennenlernen und experimentell erproben. Im
Mittelpunkt steht dabei das kreative Ausprobieren und die phantasievolle Entwicklung eigener Ideen.
In einer Werkstattschau können am Freitag entstandene Szenen, Geschichten und Choreographien vor Familie und Freunden präsentiert werden.
Geleitet wird das Projekt von dem Theaterpädagogen Benjamin Porps.
Veranstaltungsort ist die Villa Westside, Pestalozzistraße 23, 34119 Kassel.
Anmeldung (bis 18.12.) und Rückfragen an 0178-1490561 oder benjamin@porps.de

Nieder mit der Problembeweinungskunst

Wie Kunst, will sie keine Problembeweinungskunst sein, aussehen muss, zeigt die berühmte Szene aus dem Film "Das Leben des Brian". Harald Kimpel hat sie wärmstens empfohlen.

https://www.youtube.com/watch?v=SJUhlRoBL8M

Wie Kunst nicht sein soll, sieht man im folgenden, speziell im Filmausschnitt, der mit Clip 2 bezeichnet ist (zweiter Filmausschnitt von oben). So ein Beweine ist doch fürchterlich. Schluss mit Mitgefühl und Empathie. Schluss mit der Darstellung von Elend.

https://klausbaum.wordpress.com/2015/02/15/die-roten-manner-ii/


Eine Geschichte des Erzählens


Die neue Sonderpräsentation „HörenSAGEN“ in der Grimmwelt behandelt das Erzählen als Grundkonstante menschlichen Verhaltens. Anlässlich des 200 jährigen Jubiläums der Sagensammlung „Deutsche Sagen“ der Gebrüder Grimm, spannt das Museum einen Bogen von antiken Mythen bis hin zu Fake News und Urban Legends der heutigen Zeit.

"Eine Geschichte des Erzählens" vollständig lesen

documenta 14 und Annette Kulenkampff

Es gibt einen offenen Brief von documenta-Künstlern wider die Absicht administrativer Eingriffe der Politik in die Gestaltung der documenta.

https://docs.google.com/document/d/1Ee0hHzIXNNUv0ddVq45X_VLSvQQk-x9lZpMvmASW7Do/edit

interessant in diesem Zusammenhang ist folgende Anektode, denn sie enthält, was in der Philosophie ein dialektisches Umschlagen genannt wird.

Roland Koch, ehemaliger Ministerpräsident von Hessen, hielt anläßlich der 50-Jahr-Feier der documenta eine bemerkenswerte Rede, in der er hervorhob, dass er die künstlerischen Leiter der documenta-Austellungen beneide, weil sie eine souveräne Gestaltungsmacht hätten, während er in der Politik ständig von demokratischen Einsprüchen ausgebremst würde.

Käme es nun dazu, dass sich das Begehren der Politik durchsetzte, bei der documenta mitzubestimmen, und würde Roland Koch künstlerischer Leiter einer der folgenden documenta-Ausstellungen werden, so hätte die Politik den Politiker eingeholt - und es wäre wieder nichts mit der unbeschränkten Gestaltungsmacht.

Man muss sich in diesen Zeiten beeilen, bevor die Politik einem immer mehr Möglichkeiten der Selbstverwirklichung beschneidet.


Annette Kulenkampff verlässt die documenta


Ein Kommentar von Hans D. Christ

Auf gegenseitigem Einverständnis, so die offizielle Verlautbarung, tritt Annette Kulenkampff zum 01. Juni 2018 von ihrem Amt als Geschäftsführerin der documenta gGmbH zurück. Der offizielle Grund ist ein Defizit, von dem finale Zahlen nicht bekannt sind, das sich so um die 5 Millionen Euro bewegt. Die Politik zeigte sich erschüttert und die AFD verklagt den künstlerischen Leiter Adam Szymczyk und Annette Kulenkampff auf den Verdacht der Untreue. Im Hintergrund rauschen Töne



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Kassel, Athen, das EMST und die Deutsche Post

Ein investigativer Zwischenruf

Grandiosität bescheinigt das Kunstmagazin Monopol in seiner Dezemberausgabe* Adam Szymczyks Idee einer documenta zugleich in Kassel und in Athen. Zu Recht, wie wir meinen. Aber woher hatte er diese Idee?
Es steht nun außer Frage, dass dieses Geheimnis vom documenta-Leiter selbst zugleich aufgedeckt und verrätselt wurde. Fotografische Zeugnisse belegen es. Der Subtext einer Wortmarke in der Neuen Neuen Galerie (ehem. Neue Post) verrät, dass eine Konnektion zwischen der nordhessischen und der attischen Metropole, zwischen der documenta und dem EMST, dem Nationalen Museum für Zeitgenössische Kunst in Athen, seit Jahrzehnten dem Siedlungsgebiet unserer Region prospektiv gleichsam eingeschrieben ist. "Kassel, Athen, das EMST und die Deutsche Post" vollständig lesen

Hinter den Begriffen

Eine Polemik

Zu Beginn meines Studiums las ich in einem Buch: „Befriedigt schiebt sich begriffliche Ordnung vor das, was zu begreifen wäre.“

Ich habe diesen Satz, damals im Jahre 1972, nicht verstanden, seine Bedeutung ist mir erst jetzt im documenta-Jahr 2017 aufgegangen. Ich verdanke die Erleuchtung dem von mir hochgeschätzten Harald Kimpel, dem „wohl profundesten noch lebenden documenta Kenner“ (Helmut Plate). Da mein Interesse und meine Aufmerksamkeit den Außenseitern und Gescheiterten in der Gesellschaft gilt, ist mir eine Bemerkung von Harald Kimpel in seinem Gespräch mit Klaus Schaake übel aufgestoßen

http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/17167-StadtLabor-documenta-14-eine-kritische-Annaeherung.html

Klaus Schaake, der das Interview geführt hat, schreibt im „Vorwort“ zum Gespräch mit Kimpel: >>„Problembeweinungskunst“ zeigt laut Harald Kimpel die aktuell in Kassel laufende Ausstellung in großen Teilen.<<  Und Kimpel fügt im Gespräch hinzu: „Problembeweinungskunst ..... im Rahmen einer Mitleids-documenta“.


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Ausstellungseröffnung: Stars für eine Nacht – Lichtkunst in Kassel und Deutschland – Andreas Weber

Sonntag, 3. Dezember 2017, 11.30 Uhr : Stars für eine Nacht – Lichtkunst in Kassel und Deutschland

Einführung und Ausstellungseröffnung: Dr. Ellen Markgraf, Kassel, um 11:30 Uhr im 2. Obergeschoss des Anthroposophischen Zentrums

Ausstellungsdauer: 03.12.2017 – 26.01.2018 (ausgenommen in den hessischen Weihnachtsferien)
Öffnungszeiten: Mo - Do 9.00 – 16.00 Uhr | Fr 9.00 – 13.00 Uhr
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documenta 15 jetzt! – Ein offener Brief

Ein offener Brief Kasseler Kulturschaffender und Kulturinstitutionen an den Aufsichtsrat der documenta gGmbH vom 25. Oktober nimmt besorgt und engagiert Stellung für die documenta, für die dringend notwendige Wiederherstellung ihrer Reputation und die zukünftige Absicherung der weltweit bedeutenden Kunstausstellung.
Nachfolgend der Text und die Liste der Erstunterzeichner*innen zum Nachlesen.
   
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Auf der Suche nach der verlorenen Heimat

Sonntag, 22. Oktober 2017, 09.30 Uhr:

Auf der Suche nach der verlorenen Heimat

Filmvorfühung und Einführung zu dem Film 'Nostalghia' (2.10 h) von Andrej Tarkowskij von Andre Bartoniczek, Mannheim

Die Entwurzelung, die der russische Schriftsteller Andrej in Italien erlebt, ist zugleich die zivilisatorische Entwurzelung eines modernen Menschen, der seine geistige Heimat verloren hat.... "Auf der Suche nach der verlorenen Heimat" vollständig lesen

StadtLabor: Spaziergangswissenschaften


StadtLabor zu. Spaziergangswissenschaften herunterladen/a>

Lucius Burckhardt (1925-2003), der Begründer der Spaziergangswissenschaften, war auf der gerade zu Ende gegangenen documenta 14 mit seinem Werk präsent.
Das StadtLabor experimentierte mit Martin Schmitz, Professor im Fachbereich Produktdesign an der Kunsthochschule in der Universität Kassel und Kurator der 1. und 2. Lucius Burckhardt Convention 2014 und 2017, zu Spaziergangswissenschaften und Urbanismuskritik.
kassel-zeitung dokumentiert die am 21. September 2017 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Zwei Vorträge: Andrè und Arno Stern

Freitag, 29. September 2017, 18.00 Uhr Vorträge:
Arno Stern: Kinderkunst – ein verhängnisvoller Irrtum
André Stern: Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben

Kostenbeitrag: 25 €

Karten im Vorverkauf erhältlich, direkt beim Veranstalter über www.malort-kassel.de, HNA-Ticketservice unter Tel. 0561-203 204, E-Mail ticketservice@hna.de, AD, ticket www.adticket.de, Buchhandlung Buchland Kassel, Pestalozzistr. 9, 34119 Kassel
Veranstalter: MALORT KASSEL Johannes Wettengel, 0561-70829194, info@malort-kassel.de, www.malort-kassel.de

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Ausstellung: "ver SINN LICHT" von Olga Schiefer, Stuttgart

Sonntag, 24. September 2017, 11.30 Uhr Ausstellungseröffnung:

"ver SINN LICHT" von Olga Schiefer, Stuttgart

“Einmal hat Emil Schumacher gesagt - „Kunst für mich ist gesteigertes Leben“. Ich denke, dass ist es, die Kunst ist existenziell und intim zugleich. Sie ist eine Sprache, die auch mir selber etwas über mich vermittelt, zeigt. Es ist manchmal grenzwertig, aber das ist meine Art die Welt zu verstehen.” Olga Schiefer

Einführung: Dr. Ellen Markgraf

Ausstellungsdauer: 24.09. bis 15.11.2017
Öffnungszeiten: Mo - Do 9.00 – 16.00 Uhr | Fr 9.00 – 13.00 Uhr

Eintritt frei

Die Veranstaltung findet statt im Anthroposophischen Zentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel, Tel.: 0561-9308814, Mail: kultur@az-kassel.de.

Spurensuche in der kulturellen ‹Schatztruhe› Borken

Tanztheater-Performance «Tobias, der Engel – und das vergeudete Europa?» begibt sich auf die Suche nach dem Europa der Zukunft

Am 7.9.17 feiert die Tanztheater-Performance ‹Tobias, der Engel – und das vergeudete Europa?› des israelischen Künstlers und Choreographen Oren Lazovski im Bürgerhaus Borken Premiere, zu der wir herzlich einladen. Initiatior dieser Performance ist Bernd Teichgräber, Leiter zahlreicher Musik- und Theaterprojekte und international erfolgreicher Cellist aus Berlin, der Borken und seiner Umgebung besonders verbunden ist.
Für jeden, der sich fragt, wie es mit Europa weitergeht, bietet dieser Abend viel Inhalt zum Nachdenken. Ausgehend von der jüdischen Legende des Tobias und der musikalischen Komposition „Premesse-Promessa e l'Europa sperperata“ (Voraussetzung - Versprechen und das vergeudete Europa) von Antonio Messina, begreift sich die Inszenierung als dynamische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen eines von Krisen gebeutelten Europas.

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Harald Kimpel oder Die Suche nach dem Kontext

Harald Kimpel erwähnt in seinem Radio-Interview zur d 14 das auf diversen documenta-Ausstellungen virulente Thema "Eurozentrismus versus die Sicht-aufs-Dasein-allüberall". Womit wohl auch die sogenannten Dritten-Welt-Länder gemeint sind. Oder die Inuit oder die Indianer oder oder oder. Kimpel sagt, die Berücksichtigung der Nicht-Europäer beziehungsweise derjenigen Künstler, welche keine Westliche-Welt-Perspektive haben, machte die Rezeption ihrer Werke  schwierig, weil man zu ihrem Verständnis den kulturellen Kontext erarbeiten müsste, aus dem heraus sie erst verständlich werden. So allgemein gesagt, ist die Aussage Kimpels richtig. Aber sie gilt nicht nur für’s Fremde. Alles bedarf eines Kontextes, um verstanden zu werden.. Das fängt schon mit jedem einzelnen Wort an. Ecke Bonk hat das auf der documenta 11 gezeigt, indem er dem Besucher das Grimmsche Wörterbuch präsentierte, und zwar mit Hilfe einer Projektion der Wörter auf eine Museumswand. Ich habe vor zwei Tagen anlässlich der Arbeit von Bill Viola auf der d 14 nach der Bedeutung des englischen Begriffs RAFT gesucht und den Ausdruck THE RAFT OF MEDUSA gefunden. Demnach weist die Video-Arbeit Violas auf ein Floß hin, obwohl auf dem Bild, auf den Bildern kein Floß zu sehen ist. Mehr hier: https://klausbaum.wordpress.com/2017/08/30/harald-kimpel-und-der-kontext/

JETZT:HIER Performance/Präsentation Freitag, 11. August um 15 Uhr im raumlabor

eine ganze Woche KunstEine Gruppe junger Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft trifft sich seit 2 Jahren wöchentlich mit verschiedenen Künstler*innen im raumlabor der WELL being Stiftung. Beim ästhetischen Experimentieren und künstlerischen Tun kommen sie in Austausch.
Im Rahmen dieses kontinuierlichen Projektes findet JETZT:HIER eine ganze Sommerwoche Kunst statt: eine Ferienwoche lang erkunden 16 Jugendliche – eine bunte Mischung aus hier aufgewachsenen und geflüchteten jungen Erwachsenen – gemeinsam auf kreative Weise die Stadt und die documenta14. Zusammen mit unterschiedlichen Künstler*innen erforschen sie Innen-, Zwischen- und Außenräume. Einzelne künstlerische Arbeiten der documenta14 sind Anlass für eigenes Experimentieren, unbekannte und versteckte Orte in Kassel werden dabei zum Arbeitsraum. Die Gruppe bewegt sich mit Methoden und Perspektiven zwischen Performance, Bildender Kunst und Tanz.währen einer woche voller Kunst

Spuren dieser künstlerischen Expeditionen werden am Freitag um 15.oo in Form einer performativen Ausstellung im und um das raumlabor im Kulturbahnhof gezeigt.

Hierzu laden wir sehr herzlich ein!

Künstlerisches Team:
Mareike Wieland (raumlabor der WELL being Stiftung)
Ulrike Seilacher (Kunst und Integration e.V.)
René Alejandro Huari Mateus
Clara Thöne
Nico Buurman

m: raumforschen@wellbeingstiftung.de
t: (0561) 76 66 88 58 (Anrufbeantworter)
Rainer-Dierichs-Platz 1 in 34134 Kassel

JETZT:HIER ist ein interkulturelles Kunst- und Begegnungs-Projekt der WELL being Stiftung in Kooperation mit Kunst und Integration e.V., gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Modellprojekts Kulturkoffer, dem Kulturamt der Stadt Kassel und der Firma Hübner.

www.wellbeingstiftung.de


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StadtLabor: documenta 14 – eine kritische Annäherung


StadtLabor zur documenta 14 herunterladen

„Problembeweinungskunst“ zeigt laut Harald Kimpel die aktuell in Kassel laufende Ausstellung in großen Teilen. Das StadtLabor suchte mit dem Kunstwissenschaftler und documenta-Experten die kritische Annäherung an eine Veranstaltung, die es sich ursprünglich einmal zur Aufgabe gemacht hatte, zu definieren, was zum Kanon der zeitgenössischen Kunst gehört und die für sich in Anspruch nahm, diesen angemessen zu präsentieren.
kassel-zeitung dokumentiert die am 27. Juli 2017 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nur angespielt. Das hat mit der GEMA zu tun.

"documenta 14“ - StadtLabor mit Harald Kimpel im Freien Radio

Donnerstag, 27. Juli, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
Gemeinsam mit Dr. Harald Kimpel, Kunstwissenschaftler und documenta-Fachmann, sucht das StadtLabor die kritische Annäherung an die aktuell in Kassel laufende Ausstellung.
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne; Livestream über: www.freies-radio-kassel.de (Wiederholung: Freitag, 28. Juli, 13 Uhr)

Viaje radial - Rundreise durch Lateinamerika: Träume und Räume einer Revolution – Architektur in Kuba 1959 bis 2017 (in Spanisch)


Viaje radial zu "Träume und Räume einer Revolution" herunterladen
Träume und Räume einer Revolution – Architektur in Kuba 1959 bis 2017 war der Titel einer Vorlesung von Prof. Dr. Manuel Cuadra, die im Sommersemester 2017 am Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung der Universität Kassel stattfand.
Auf ihrer radiophonen "Rundreise" durch den amerikanischen Subkontinent machten Prof. Ernesto Pereira Gómez von der Architekturfakultät der Universidad Central de Las Villas in Santa Clara und Klaus Schaake Station in Kuba. Die Entwicklungen von fast sechs Jahrzehnten Architektur und Städtebau, die eng mit den politischen Rahmenbedingungen im nationalen wie globalen Kontext verbunden waren und sind, zeichnete die Sendung mit dem kubanischen Gast nach.
kassel-zeitung dokumentiert die am 13. Juli 2017 im Freien Radio Kassel in spanischer Sprache ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

"Viaje radial" - Rundreise durch Lateinamerika: Träume und Räume einer Revolution – Architektur in Kuba 1959 bis 2017

Donnerstag, 13. Juli, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
UKW: 105,8 MHz / Kabel: 97,8 MHz oder als Livestream über's Internet.

Träume und Räume einer Revolution – Architektur in Kuba 1959 bis 2017 ist der Titel einer Vorlesung von Prof. Dr. Manuel Cuadra, die im Sommersemester 2017 am Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung stattfindet und am Mittwoch zu Ende geht.
Auf ihrer radiophonen "Rundreise" durch den amerikanischen Subkontinent machen Prof. Ernesto Pereira Gómez von der Architekturfakultät der Universidad Central de Las Villas in Santa Clara und Klaus Schaake Station in Kuba. Die Entwicklungen von fast sechs Jahrzehnten Architektur und Städtebau, die eng mit den politischen Rahmenbedingungen im nationalen wie globalen Kontext verbunden waren und sind, zeichnet die Sendung mit dem kubanischen Gast nach. Die Sendung läuft in spanischer Sprache.

Kostenlose partizipative Theaterkurse für Kinder und Jugendliche



In Kassel finden diesen Sommer und Herbst vier Projekte statt, in denen Kinder bzw. Jugendliche gemeinsam mit professioneller Unterstützung selbst Theaterstücke entwickeln, in denen sie sich mit Ihrer Lebensumwelt auseinander setzen. Das Projekt Stadt(und)Land(im)Fluss wurde vom Landesverband Theaterpädagogik Hessen initiiert und wird aus Mitteln des Kulturkoffer-Programms des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert. Entsprechende Projekte finden in ganz Hessen statt.
Die vier kasseler Projekte haben einen jeweils ganz unterschiedlichen Charakter. In einem Projekt wird der Habichtswald zur Bühne, ein anderes legt den Schwerpunkt auf die urbane Kultur und ein weiteres wir ein Tanztheaterstück erarbeiten. Auch ein eher philosophisches und interreligiöses Projekt wird es geben.
Interessierte finden Informationen zu den einzelnen Projekten unter sulif.ltph.de und können sich auch dort für die Teilnahme anmelden.

Als Fremder bin ich angekommen ...

... und ihr habt mich aufgenommen; so steht es sinngemäß an der Stele auf dem Königsplatz.... Ich frage mich, ob es erlaubt ist, diese documenta 14 an ihren moralischen, humanistischen, politischen Maßstäben zu messen?.... Etwa im Hinblick auf die Aufsichten. Müssen sie während ihrer Dienstzeit stehen oder haben sie die Gelegenheit, sich zu setzen. Den Aufsichten Stühle zur Verfügung zu stellen, wäre ein humaner Akt und der Beginn des der documenta eigenen ethischen Anspruchs. ..... So müsste es nicht heißen: Als Arbeitssuchender bin ich bei euch vorstellig geworden, und ihr habt mich angenommen, aber die ganze Zeit stehen gelassen.


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Fotos von der documenta 14

Wenn man perfekt fotografierte Bilder von einzelnen Kunstwerken auf der d 14 sieht und vielleicht noch ein paar Informationen bekommt, was sie bedeuten sollen, kann man sich möglicherweise den Gang durch diese Ausstellung sparen. Wenn man gehbehindert ist, wird einem diese documenta zur Torture..... Hier eine Bilder-Reihe von Universes on Universe: http://u-in-u.com/de/documenta/2017/


Documenta 14: Das Allerhöchste

Motto: Repräsentative Demokratie - von Ferne - So sieht man sie doch gerne!
Jeder Anfang hat einmal ein Ende.
Dazu erstmal Herumstehen.
Das Präliminarium wurde gestern um 10 Uhr jäh beendet durch eine Top-Eröffnung. Jedes Land und jede Stadt braucht einen Führer, einen Großen Vorsitzenden, einen Präsidenten - hier waren es gleich vier. In abgleitender Reihenfolge: Prokopis Pavlopoulos, Frank-Walter Steinmeier, Volker Bouffier, Bertram Hilgen. Jeweils garniert mit den passenden Gattinnen. Vorfahrt mit diesem Tonalarm und Blaulichtern auf den schwarzen Karossen (die Ausnahme der Grieche...), wie man sie aus dem Fernsehen kennt.
Es wird schon ernster
Der documenta-Präsident Adam Szymczyk stand eher ein bisschen wie nicht eingeladen dabei.
Das war also die 100%-Prominenz, die weiträumig vorm Volk abgeschirmt und von ihm eingekesselt war, vom bunten Völkchen der Polizisten und Polizistinnen vielfach beiderseitig geschützt. Auf den Dächern mehrere Scharfschützen, am Himmel ein Hubschrauber kreisend, dem kostbaren Lebensgut entsprechend. Dazu passte die Fridericianums-Giebel-Aufschrift "Being Safe Is Scary" bestens. "Documenta 14: Das Allerhöchste" vollständig lesen

Documenta 14: Kleine nervöse Nachschübe zum Startup

Noch am Mittwoch eile ich zur Neuen Alten Post. Ich bin vor allem neugierig, was unsere praktischen Innenwerker da vollbracht haben. Höret einen von ihnen sprechen in unserer Sendung der Freisprechanlage des Freien Radios. Prima Bewirtschaftung einer sog. "Brutalarchitektur", die selbst die Post größtenteils als Wirtschaftsflüchling verlassen hat. (Wie man hört, hat die Restfiliale durch Serviceschrupfung lange Schlangen erzeugt.) Der Zugang ist noch nicht geschildert, man stolpert sich bis jetzt noch so hinein. Ein Pappschild rechts vom sprengwürdigen Gebäude vor dem geplanten Imbisswagen sagt, auf einem Stuhl aufgerichtet: documenta hintenrum. Bis zur offiziellen Eröffnung werden die Jungs und Mädels Praktiker das noch hinbekommen haben. "Documenta 14: Kleine nervöse Nachschübe zum Startup" vollständig lesen