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Offener Brief von Dechant Harald Fischer an Adam Szymczyk und Annette Kulenkampff zum Protest im documenta-Kunstwerk "Parthenon der Bücher" gegen Kassel als Rüstungsindustrie-Standort

Hans Eitle, ein Bürger aus der nordhessischen Region, hat am vergangenen Samstag in Marta Minujíns documenta-Installation „Parthenon der Bücher“ gegen Kassel als Standort der Rüstungsindustrie protestiert. Er wurde des Platzes verwiesen, weil die documenta-Leitung keine Kunstwerk-Präsentationen in der Nähe von documenta-Kunstwerken akzeptiert.
Dechant Harald Fischer kritisiert den Platzverweis als dem Ort des Parthenons unangemessen und schlägt eine gemeinsame öffentliche Bürger-Veranstaltung im „Parthenon der Bücher“ auf Kassels Friedrichsplatz vor. Thema: "Rüstungskonversion statt Rüstungsproduktion in Kassel". Er schrieb an Adam Szymscyk, künstlerischer Leiter der documenta 14, und Annette Kulenkampff, Geschäftsführerin der documenta GmbH. "Offener Brief von Dechant Harald Fischer an Adam Szymczyk und Annette Kulenkampff zum Protest im documenta-Kunstwerk "Parthenon der Bücher" gegen Kassel als Rüstungsindustrie-Standort " vollständig lesen

Als Fremder bin ich angekommen ...

... und ihr habt mich aufgenommen; so steht es sinngemäß an der Stele auf dem Königsplatz.... Ich frage mich, ob es erlaubt ist, diese documenta 14 an ihren moralischen, humanistischen, politischen Maßstäben zu messen?.... Etwa im Hinblick auf die Aufsichten. Müssen sie während ihrer Dienstzeit stehen oder haben sie die Gelegenheit, sich zu setzen. Den Aufsichten Stühle zur Verfügung zu stellen, wäre ein humaner Akt und der Beginn des der documenta eigenen ethischen Anspruchs. ..... So müsste es nicht heißen: Als Arbeitssuchender bin ich bei euch vorstellig geworden, und ihr habt mich angenommen, aber die ganze Zeit stehen gelassen.


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Fotos von der documenta 14

Wenn man perfekt fotografierte Bilder von einzelnen Kunstwerken auf der d 14 sieht und vielleicht noch ein paar Informationen bekommt, was sie bedeuten sollen, kann man sich möglicherweise den Gang durch diese Ausstellung sparen. Wenn man gehbehindert ist, wird einem diese documenta zur Torture..... Hier eine Bilder-Reihe von Universes on Universe: http://u-in-u.com/de/documenta/2017/


Beiläufige Beobachtung

Ich saß heute, am Sonntag, den 11. 6. 2017, so kurz nach 17 Uhr gegenüber dem Fridericianum auf einem der Beuys-Steine und beobachtete die Menschen, welche dort vorübergingen. Innerhalb von etwa 10 Minuten schauten nacheinander 5 Männer in eine 6 Meter von mir entfernt stehende Mülltonne, aber nur der erste konnte aus ihr eine Pfandflasche herausangeln.... Die einen reisen mit einem Flugzeug an, werden von einer Eskorte zur documemnta begleitet. Die anderen sammeln Flaschen..... Eine Skulptur im Stile von Duane Hanson wäre vor dem Fridericianum angebracht: Der Flaschensammler.


Der ewige Untertan

Die auf diversen Bilderstrecken anlässlich des Besuches der documenta 14 durch den Bundespräsidenten zu beobachtenden Begrüßungsrituale erinnern stark an eine frühe Zeichnung von Paul Klee. Zwei Herren verbeugen sich tief voreinander, weil sie sich gegenseitig in höherer Stellung vermuten...  Sollte es nicht so sein, dass die Einsichten, welche uns Literatur, Philosophie, Kunst und weitere vermitteln, zu einer Veränderung von Verhaltensweisen via Selbsterkenntnis führen? Im konkreten Fall - die Begrüßungsrituale gegenüber dem Bundespräsidenten betreffend - müsste das Ende des Herumdienerns längst eingetreten sein.


»Universität der Bäume« – University of Trees (UOT:Lab) – Vortrag, Erdforum & Training

„Die Zukunft, die wir wollen muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“ (Joseph Beuys)

Das Anthropozän: Der Mensch als Lösung
UOT:Lab Vortrag von Shelley Sacks, Professorin für Soziale Plastik
Am 30.05.2017 um 19.30 Uhr
Ort: Kulturnetz Kassel, Untere Königsstr. 46 a
Die Universität der Bäume ist ein Labor zur Entwicklung kreativer Antworten auf die globalen ökosozialen Krisen. Was brauchen wir Menschen um zu einem tieferen Bewusstsein über die komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu gelangen und uns auf gestalterische Weise dazu zu verhalten? In welcher Zukunft wollen wir leben?

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Lebensmittelkunde: Das Würzfleisch

Ich habe gestern wieder einmal das von manchen so geschätzte Würzfleisch gegessen. Überbacken. Das ist, grosso modo gesehen, der DDR-Nachbau des Ragu Fengs. Um diese Identität zu beweisen, habe ich mir heute eine Dose des DDR-Nachbaus gekauft. Es handelt sich, grosso modo gesprochen, um den Nachbau des Nachbaus; d.h. irgendein Hähnchen- oder Putenfleisch (damals: Broiler) in weißer Sose. Wenn ich dann auf die Wessi-Inhaltenliste schaue, entsteht ein angemessener Schaudereffekt. (Die würde nicht auf diese Seite passen.)
Dass irgendwer noch wüsste, was einmal in einem echten Ragout Fin der französischen Küche gewesen wäre, bezweifle ich. Da kämen dann so ittigit-Sachen wie Zunge, Hirn, Bries auf die Zunge. Ich sags ja gerne öfters mal: Hauptsächlich die Frauen möchten nicht mehr ans Tierische erinnert werden!

Aufruf zu Bücherspenden für die erste künstlerische Arbeit der documenta 14

Marta Minujín, El Partenón de libros (The Parthenon of Books, 1983), installation,
Avenida 9 de Julio, Buenos Aires. Photo: Marta Minujín Archive
Marta Minujín, die documenta 14 und die Frankfurter Buchmesse laden die Öffentlichkeit, Verlage und Autor_innen herzlich ein, Bücher für die künstlerische Arbeit The Parthenon of Books (Der Parthenon der Bücher) zu spenden und so selbst Teil des Kunstwerkes zu werden.
Ein Pressegespräch zum Auftakt der Spendenaktion mit der Künstlerin Marta Minujín, Adam Szymczyk, dem Künstlerischen Leiter der documenta 14, und Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, findet am 20. Oktober 2016 um 14:30 Uhr auf der Open Stage der Agora der Frankfurter Buchmesse statt. "Aufruf zu Bücherspenden für die erste künstlerische Arbeit der documenta 14" vollständig lesen

Gesund genug für Demokratie und Gemeinwohl?

Sind Sie noch gesund genug, um zuerst den Menschen zu sehen, wenn Sie anderen begegnen? Nicht nur an Weihnachten? Welche spontane Haltung bringen Sie anderen entgegen, mit denen Sie noch keine Geschichte haben? Sind Sie wohlmeinend, wie es die Beziehungsforscher als Voraussetzung für fruchtbare Beziehungen, für eine produktive Zusammenarbeit und für beglückendes Freizeitvergnügen definieren?
Oder warten Sie mit verkniffenem Gesicht, ob Ihr Gegenüber einen Fehler macht? Giften Sie Leute an, die Ihnen Ihrem Empfinden nach zu nahe traten oder von denen Sie nicht bekommen haben, was Sie erwarteten? Bestraften Sie mit Ignoranz und weigern Sie sich für andere einzutreten, wenn diese offensichtlich zu Unrecht verletzt werden? Oder schauen Sie sogar gerne zu und streuen bewusst Lügen, um andere auszugrenzen? Sind Sie kritikfähig, und damit sozialkompetent? Das würde jede Gemeinschaft stärken. Diese Fragen habe ich im Laufe des Jahres 2015 immer wieder an mich und andere gestellt, manchmal ausgesprochen, oft auch schweigend. "Gesund genug für Demokratie und Gemeinwohl?" vollständig lesen

„UTOPIEdocumenta – unverwirklichte Projekte aus der Geschichte der documenta“ im Stadtmuseum

Arnold Bode "Das Oktogon-Projekt"
Erste Wechselausstellung im neuen Geschichtsturm des Stadtmuseums: Die 60-jährige Erfolgsgeschichte der documenta ist auch eine Geschichte von Projektideen, die exklusiv für die jeweilige Weltkunstausstellung entwickelt wurden. Manche konnten jedoch nie verwirklicht werden – sei es, dass sie letztlich nicht finanzierbar waren, sich konstruktiv nicht umsetzen ließen oder ihre Umsetzung aus rechtlichen oder anderen Gründen scheiterte. Die Ausstellung zum Abschluss des Jubiläums 60 Jahre documenta erinnert beispielhaft an 18 faszinierende Projekte international bekannter Künstler und Künstlergruppen zwischen documenta 5 und documenta 13. Sie blieben Utopien, die dennoch die Idee der Vollendung in sich tragen und die ästhetischen Strategien ihrer Zeit spiegeln. Der Kurator Dr. Harald Kimpel hat für die erste Ausstellung im neu gebauten Geschichtsturm des Stadtmuseums wertvolle Exponate aus aller Welt zusammengetragen. Das Stadtmuseum ist der ideale Ort für UTOPIEdocumenta, da sich alle präsentierten Vorhaben auf signifikante Situationen der documenta-Stadt Kassel beziehen. Festgemacht an Architekturen, Straßen, Plätzen oder Parkanlagen wollten sie punktuell akzentuieren, großräumig eingreifen oder kritisch intervenieren. UTOPIEdocumenta macht diese ausgefallenen Kunstwerke noch einmal öffentlich zugänglich.
Öffnungszeiten von 31. Oktober 2015 bis 14. Februar 2016, dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie 1. Januar geschlossen. Der Eintritt ist frei.
Führungen sind Sonntag, 8. und 29. November, 17. Januar und 14. Februar, jeweils 11.30 Uhr, Mittwoch, 18. November, 16. Dezember und 27. Januar, jeweils 17 Uhr sowie nach Vereinbarung.
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StadtLabor: "60 Jahre documenta"



Download: stadtlabor2015-07-02-documenta60-ohnemusik.mp3
Gemeinsam mit Dr. Harald Kimpel, Kunstwissenschaftler und documenta-Kenner, experimentiert das StadtLabor zu sechs Jahrzehnten Ausstellungsgeschichte und wagt dabei auch einen Blick in die Zukunft.
kassel-zeitung dokumentiert die am 2. Juli 2015 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun...

"60 Jahre documenta" - StadtLabor im Freien Radio

Donnerstag, 2. Juli, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
Gemeinsam mit Dr. Harald Kimpel, Kunstwissenschaftler und documenta-Kenner, experimentiert das StadtLabor zu sechs Jahrzehnten Ausstellungsgeschichte und wagt auch einen Blick in die Zukunft.
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne; Livestream über: www.freies-radio-kassel.de (Wiederholung: Freitag, 3. Juli, 13 Uhr)

Neue Besen… ?

Wer als interessierter Beobachter, ob pro oder contra Calden-Neubau eingestellt, über die letzten Jahre die Diskussion verfolgt hat, erlebt nun eine neue Dimension der Unbedarftheit. Oder die Hoffnung, dass sich der Leser maximal zwei Monate zurück erinnern kann.

Flughafenchef Schustereder im Kasseler Stadtparlament: Betrachten und kommentieren wir einmal das, was die HNA aktuell darüber berichtet.
"Neue Besen… ?" vollständig lesen

Sofia Gatica: Tödliches Soja

Sofia Gatica und Maria del Milagro Godoy aus Argentinien sind für zwei Wochen in Europa und besuchen bei ihrer Speakerstour auch die dOCUMENTA in Kassel. Am Sonntag, den 9. September sind sie von 11-13 Uhr in der Karlsaue am "Kiosk" der Künstlergruppe ANDANDAND. Sie sind eingeladen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Hessen und der jungen AbL, um mit Peter Hamel (Milchbauer, AbL Hessen und Zivilcourage Vogelsberg), Henrik Maaß (jAbL und Student der Ökologischen Agrarwissenschaften an der Universität Kassel/Witzenhausen) und den Besuchern der dOCUMENTA über die Auswirkungen industrialisierter Landwirtschaft zu diskutieren.
Zum Hintergrund s. mehr
www.andandand.org "Sofia Gatica: Tödliches Soja" vollständig lesen

Weltempfänger spezial-Podcast: documenta 13



Download: 20120804_Sendung_documenta13.mp3
Laden Sie unseren Podcast herunter, nehmen Sie sich ein Bier aus dem Kühlschrank, setzen Sie sich entspannt hin und sagen sie mal gute 45 Minuten einfach nichts!
Ein radiophoner "Spaziergang" mit Harald Kimpel. Der Kunstwissenschaftler, Kurator und documenta-Experte ist im "Weltempfänger" zu Gast und befragt zusammen mit Moderator Klaus Schaake die aktuelle Ausstellung, die ganz wesentlich von Widersprüchen lebt und sich mit ihrem "Konzept der Konzeptlosigkeit" auch explizit dazu bekennt.
"Nichts ist, was es oberflächlich zu sein scheint, hinter jeder Äußerung jedes Teilnehmers lauert ein gesellschaftlicher Komplex von einer Tragweite, dass er jede mögliche Kritik an der ästhetischen Ebene zum Schweigen bringt. Dieses gut gemeinte Kunstverständnis provoziert nicht mehr, sondern macht betroffen", so Kimpel. Dazu, und zu vielen anderen Aspekten mehr in der Sendung.
"Weltempfänger" ist eine eine Ko-Produktion von Freiem Radio Kassel und Rundfunk Meißner.

Weltempfänger spezial: documenta 13

Am 16.9. heißt es: Nehmen Sie entspannt Platz und hören Sie den Weltempfänger zur aktuellen documenta!
Schon mal zum Vormerken:
Donnerstag, 16. August, 21-22 Uhr, Freies Radio Kassel

Ein radiophoner "Spaziergang" mit Harald Kimpel. Der Kunstwissenschaftler, Kurator und documenta-Experte ist im "Weltempfänger" zu Gast und befragt zusammen mit Moderator Klaus Schaake die aktuelle Ausstellung, die ganz wesentlich von Widersprüchen lebt und sich mit ihrem "Konzept der Konzeptlosigkeit" auch explizit dazu bekennt.
"Nichts ist, was es oberflächlich zu sein scheint, hinter jeder Äußerung jedes Teilnehmers lauert ein gesellschaftlicher Komplex von einer Tragweite, dass er jede mögliche Kritik an der ästhetischen Ebene zum Schweigen bringt. Dieses gut gemeinte Kunstverständnis provoziert nicht mehr, sondern macht betroffen", so Kimpel. Dazu, und zu vielen anderen Aspekten mehr in der Sendung.



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"NOT exklusiv" - RUNDGANG 2012 der Kunsthochschule Kassel eröffnet am 11. Juli 2012 um 19 Uhr

Auch im documenta-Sommer 2012 wird es wieder im Juli einen RUNDGANG an der Kunsthochschule Kassel geben. Das bedeutet: vier Tage voller Ausstellungen, Filme, Performances, aber auch Cafés, Bars und Feste. Die Ateliers, Abteilungen und Werkstätten öffnen ihre Türen und gewähren Einblickein aktuelle Arbeiten. Dabei können die Besucher/innen in den Gebäuden am Rande der Karlsaue sprichwörtlich rund gehen und mit Studierenden und Lehrenden ins Gespräch kommen. ""NOT exklusiv" - RUNDGANG 2012 der Kunsthochschule Kassel eröffnet am 11. Juli 2012 um 19 Uhr" vollständig lesen

Kunstbeflissen durch die Aue...

"Bier kann ich doch immer trinken. Jetzt bin ich aber hier - documenta."
So gesprochen von einem Mann zum anderen, als der eine dem anderen vorschlug doch zwischendurch mal ein kühles Blondes zu nehmen.

Parallelwelten

"...ein faszinierendes Kunstwerk von Theaster Gates aus Chicago – dem Hugenottenhaus in der Kasseler Innenstadt. Das 1829 erbaute Haus steht seit Jahrzehnten leer und ist nahezu in Vergessenheit geraten. Gates erschließt das Gebäude seit April mit seinem Team parallel zu einem ähnlich gelagerten Haus in Chicago."
Schreibt Artort.tv über das Documenta Kunstwerk Nr. 28.

Ein paralleler Versuch mit einem vergessenen verfallenden Haus in der Queralle wurde heute abend durch die Polizei beendet.

Angekommen!

Erlebnisbericht von Esther Weinz zu Erdforen (earthforum)
mit Shelley Sacks und Karsten Winnemuth im Rahmen der Universität der Bäume (university of trees)


Shelley SacksEine Mail von Karsten flattert ins Postfach - da wird ein earthforum angeboten. Was ist das denn?
Ich znoute (statt googlen, macht Suche im IT CO2 neutral => http://de.znout.org/)
Finde wenig, lediglich ein sehr sympathisches Bild von Shelley.
3.4.2012
Ich gehe hin, aus meinem prallen Alltag, dieses Bild von Shelley zieht mich, obwohl ich keine Ahnung habe, was passieren wird. Und dann noch auf den Lutherplatz - dieser Platz war mir schon immer unheimlich.

=> zum Weiterlesen
=> Shelley Sacks - Earth Forum
=> university of the trees

Intentionally left blank

Moderne Kunst muss nicht verstanden werden. Und Kunst sollte darauf verzichten, den Kunstwerken Erklärungen hinzuzuliefern, da dies den Bildungsanspruch bildender Kunst minimiert, der darin besteht, Gehirnzellen zu aktivieren. Da selbst wenn die Hirnzellen zu keinem schlüssigen Ergebnis kommen, es von gesellschaftlichen Vorteil ist, wenn ab und zu Datenströme durch die Synapsen irren.
So wird mancher Documenta-Besucher schulterzuckend mit nachdenklicher Miene in einem absichtlich leer gelassenem Raum im Fridericianum stehen. Während dem Besucher, der damit etwas assoziieren kann, vielleicht ein Grinsen ins Gesicht steigt.

endlich documenta

Heute wird die Documenta 13 eröffnet. Die diesjährige Documenta lässt bereits im Vorfeld erahnen, dass es eine besonders interessante und erfolgreiche Ausstellung werden könnte. Viele Kunstwerke thematisieren den Einklang mit der Natur und sollen zum Nachdenken anregen, über die Gestaltung einer besseren Welt. Zahlreiche Kunstwerke beinhalten eine für Kunst uns oft ungewohnte Ästhetik.
Es werden allerdings auch schockierende und abschreckende Exponate ausgestellt. So zum Beispiel heute der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

dOCUMENTA (13) sucht "weltgewandte Begleiter"

„Worldly Companions” - Offene Ausschreibung - Tour-Guides der dOCUMENTA (13) gesucht
Gesucht werden Menschen aus Kassel oder der Stadt besonders verbundene, die motiviert sind ihr Wissen zu teilen. Wer Geschick im Umgang mit Gruppen und Erfahrung in der Vermittlung komplexer Inhalte hat, aufgeschlossen ist gegenüber Ideen, neuen Erfahrungen, Kunstwerken und vor allem auch Künstlerinnen und Künstlern, ist aufgerufen sich zu bewerben.
Besonders gesucht sind Personen mit Interesse an zeitgenössischer Kunst - auch wenn sie in diesem Bereich über keine professionelle Ausbildung verfügen. Englischkenntnisse erwünscht, auch andere sind relevant, eine akademische Ausbildung ist nicht erforderlich. Bewerbungsschluss: 15. November 2011

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