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StadtLabor: Spaziergangswissenschaften


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Lucius Burckhardt (1925-2003), der Begründer der Spaziergangswissenschaften, war auf der gerade zu Ende gegangenen documenta 14 mit seinem Werk präsent.
Das StadtLabor experimentierte mit Martin Schmitz, Professor im Fachbereich Produktdesign an der Kunsthochschule in der Universität Kassel und Kurator der 1. und 2. Lucius Burckhardt Convention 2014 und 2017, zu Spaziergangswissenschaften und Urbanismuskritik.
kassel-zeitung dokumentiert die am 21. September 2017 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Das große documenta-14-Match – Wertschöpfung schlägt Mehraufwand mindestens 16:1

Es herrscht ja offenbar etwas Aufregung in Stadt und Land. Die Kosten der documenta 14 sind voraussichtlich um 19 % gestiegen. Das entspricht interessanterweise dem vollen Mehrwersteuersatz.


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"Die documenta ist für mich untrennbar mit Kassel verbunden" – Stellungnahme Oberbürgermeister Geselle zur documenta

Zur Berichterstattung in der HNA vom 12. September 2017 über die documenta nimmt Christian Geselle, Oberbürgermeister der Stadt Kassel und Aufsichtsratsvorsitzender der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, wie folgt Stellung:
„Als Aufsichtsratsvorsitzender kann ich bestätigen, dass mich die Geschäftsführung der documenta und Museum Fridericianum gGmbH Ende August 2017 über drohende finanzielle Engpässe informiert hat. Nachdem mir dies erstmals am 28. August 2017 mitgeteilt wurde, habe ich unverzüglich eine Sondersitzung des Aufsichtsrats für den 30. August 2017 einberufen. In dieser Sondersitzung stellte die Geschäftsführung die finanzielle Lage der Gesellschaft dar. Nach einem von der Geschäftsführung aktualisierten Liquiditätsplan ist die Liquidität der Gesellschaft zunächst bis Ende September 2017 gesichert. Der Betrieb der aktuell laufenden d14 ist bis zu ihrem planmäßigen Abschluss am 17. September 2017 in jedem Fall gewährleistet." ""Die documenta ist für mich untrennbar mit Kassel verbunden" – Stellungnahme Oberbürgermeister Geselle zur documenta" vollständig lesen

Letzte "Live Whispering"-Performance im Freien Radio

13.9.17, 15 Uhr; Freies Radio Kassel, Opernstr. 2, Kassel
Die "Whispering Campaign" des amerikanischen Künstlers Pope.L ist eines der ungewöhnlichsten und spannendsten Werke, die in diesem Jahr bei der documenta zu erleben waren. Etliche Stunden Geflüster wurden auf unterschiedlichsten Wegen in und um Kassel verbreitet - über versteckte Lautsprecher, durch mobile Flüsterer, mittels eines flüsternden Fahrzeugs sowie übers Radio.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts waren die "Live Whispering"-Performances, die einmal pro Woche im Funkhaus des Freien Radios Kassel vor Publikum stattfanden und live übertragen wurden. Personen, die von Pope.L ausgewählt und instruiert worden waren, flüsterten jeweils eine halbe Stunde lang ins Mikro - auswendig, mit verbundenen Augen. Am kommenden Mittwoch, 13.9., um 15 Uhr steht nun das letzte "Live Whispering" an.

Spurensuche in der kulturellen ‹Schatztruhe› Borken

Tanztheater-Performance «Tobias, der Engel – und das vergeudete Europa?» begibt sich auf die Suche nach dem Europa der Zukunft

Am 7.9.17 feiert die Tanztheater-Performance ‹Tobias, der Engel – und das vergeudete Europa?› des israelischen Künstlers und Choreographen Oren Lazovski im Bürgerhaus Borken Premiere, zu der wir herzlich einladen. Initiatior dieser Performance ist Bernd Teichgräber, Leiter zahlreicher Musik- und Theaterprojekte und international erfolgreicher Cellist aus Berlin, der Borken und seiner Umgebung besonders verbunden ist.
Für jeden, der sich fragt, wie es mit Europa weitergeht, bietet dieser Abend viel Inhalt zum Nachdenken. Ausgehend von der jüdischen Legende des Tobias und der musikalischen Komposition „Premesse-Promessa e l'Europa sperperata“ (Voraussetzung - Versprechen und das vergeudete Europa) von Antonio Messina, begreift sich die Inszenierung als dynamische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen eines von Krisen gebeutelten Europas.

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Harald Kimpel oder Die Suche nach dem Kontext

Harald Kimpel erwähnt in seinem Radio-Interview zur d 14 das auf diversen documenta-Ausstellungen virulente Thema "Eurozentrismus versus die Sicht-aufs-Dasein-allüberall". Womit wohl auch die sogenannten Dritten-Welt-Länder gemeint sind. Oder die Inuit oder die Indianer oder oder oder. Kimpel sagt, die Berücksichtigung der Nicht-Europäer beziehungsweise derjenigen Künstler, welche keine Westliche-Welt-Perspektive haben, machte die Rezeption ihrer Werke  schwierig, weil man zu ihrem Verständnis den kulturellen Kontext erarbeiten müsste, aus dem heraus sie erst verständlich werden. So allgemein gesagt, ist die Aussage Kimpels richtig. Aber sie gilt nicht nur für’s Fremde. Alles bedarf eines Kontextes, um verstanden zu werden.. Das fängt schon mit jedem einzelnen Wort an. Ecke Bonk hat das auf der documenta 11 gezeigt, indem er dem Besucher das Grimmsche Wörterbuch präsentierte, und zwar mit Hilfe einer Projektion der Wörter auf eine Museumswand. Ich habe vor zwei Tagen anlässlich der Arbeit von Bill Viola auf der d 14 nach der Bedeutung des englischen Begriffs RAFT gesucht und den Ausdruck THE RAFT OF MEDUSA gefunden. Demnach weist die Video-Arbeit Violas auf ein Floß hin, obwohl auf dem Bild, auf den Bildern kein Floß zu sehen ist. Mehr hier: https://klausbaum.wordpress.com/2017/08/30/harald-kimpel-und-der-kontext/

Zwei Besuche auf der documenta 14

Abstract



Die im folgenden skizzierten Überlegungen sind angeregt worden durch Äußerungen über die documenta 14. Es handelt sich dabei um das Interview mit Harald Kimpel in der Kassel-Zeitung und um diverse Statements von Jörn Peter Budesheim*, einem Kasseler Künstler, auf facebook und natürlich um diverse Pauschalkritiken in der Presse. Allen ist ein Hang zum Allgemeinen gemeinsam, man könnte es auch einen Mangel an begrifflicher Entfaltung des Gehalts einzelner Werke nennen. .... Weiter hier: https://klausbaum.wordpress.com/2017/08/28/ein-erster-besuch-auf-der-documenta-14/


Anmerkung zur Entlohnung der Guides auf der documenta 14

Marlis und ich, wir haben dieser Tage an einer Führung auf der documenta teilgenommen. 13 Leute nahmen daran teil. Bruttoeinnahmen 13 mal 12 Euro. Der Guide, auf der d 14 Chorist genannt, bekommt für eine zweistündige Führung 72 Euro. Von den Bruttoeinnahmen muss die documenta Umsatzsteuer bezahlen, und trotzdem bleibt eine gute Summe übrig, die man, glaub ich, als Mehrwert bezeichnet. Wer schöpft den ab, wer streicht ihn ein? Schon 1987 verlor die documenta-GmbH einen Prozess vorm Arbeitsgericht, weil damals 35 DM/Std. als zu wenig erachtet wurden. .... 1992 erhielt ein Guide 60 DM die Stunde. .... Auf der d 14 sind es 36 Euro. Viel zu wenig, wie ich meine, insonderheit dann, wenn Guides extra anreisen und hier in Kassel zusätzlich Miete bezahlen müssen. Das schäbige Gehalt, welches die documenta zahlt, steht im harten Kontrast zu den moralischen Ansprüchen dieser Weltausstellung. ....... PS.: Und die Aufsichten dürfen nicht sitzen. Welche Argumente für ein Sitzverbot auch immer ins Feld geführt werden, ist für mich nebensächlich: Bei Schneckenburger und Jan Hoet gab es Stühle für die Aufsichten. Vermutlich verstanden diese documenta-Leiter nichts von Ausstellungen..... Das Sitz-Verbot zeigt exemplarisch: Habe eine inhumane Ansicht und die Macht, sie anzuordnen, dann wird sie auch vollzogen.


StadtLabor: documenta 14 – eine kritische Annäherung


StadtLabor zur documenta 14 herunterladen

„Problembeweinungskunst“ zeigt laut Harald Kimpel die aktuell in Kassel laufende Ausstellung in großen Teilen. Das StadtLabor suchte mit dem Kunstwissenschaftler und documenta-Experten die kritische Annäherung an eine Veranstaltung, die es sich ursprünglich einmal zur Aufgabe gemacht hatte, zu definieren, was zum Kanon der zeitgenössischen Kunst gehört und die für sich in Anspruch nahm, diesen angemessen zu präsentieren.
kassel-zeitung dokumentiert die am 27. Juli 2017 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nur angespielt. Das hat mit der GEMA zu tun.

"Jenseits der künstlerischen Freiheit" – Adam Szymczyk zu "Halbzeit" in Kassel

„Die documenta 14 ist eine Übung der Zerbrechlichkeit und sie will von Athen lernen – heute. Nach dem 16. Juli 2017, dem offiziellen Ende des in Athen stattfindenden Teils, wird das Projekt nun an mehr als dreißig Veranstaltungsorten und öffentlichen Räumen in Kassel, der Geburtsstadt der documenta, fortgesetzt und dort bis zum 17. September 2017 zu sehen sein, wobei einige Programme sowohl in Kassel wie auch in Athen präsentiert werden", schreibt der documenta14-Kurator in einer Pressemeldung, die im Folgenden komplett dokumentiert wird.

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"documenta 14“ - StadtLabor mit Harald Kimpel im Freien Radio

Donnerstag, 27. Juli, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
Gemeinsam mit Dr. Harald Kimpel, Kunstwissenschaftler und documenta-Fachmann, sucht das StadtLabor die kritische Annäherung an die aktuell in Kassel laufende Ausstellung.
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne; Livestream über: www.freies-radio-kassel.de (Wiederholung: Freitag, 28. Juli, 13 Uhr)

Vorschlag zur Güte

Hans Eitle wurde neulich des Platzes vor dem Fridericianum verwiesen, weil er ein Schild hochhielt, dass auf der einen Seite verkündete, Kassel sei documenta-Stadt, und auf der Rückseite war sinngemäß zu lesen: Kassel sei ein Standort der Rüstungsindustrie. ... Vor allem zum letzteren wäre zu sagen: "Wie wahr!" Wie wahr!" ... Da aber das Hochhalten von Schildern, Bildern und Plakaten auf dem Hoheitsgebiet der documenta-Leitung verboten ist, hier nun mein Vorschlag zur Güte: Wir drucken die Botschaft von der Janusköpfigkeit Kassels auf T-Shirts.


Offener Brief von Dechant Harald Fischer an Adam Szymczyk und Annette Kulenkampff zum Protest im documenta-Kunstwerk "Parthenon der Bücher" gegen Kassel als Rüstungsindustrie-Standort

Hans Eitle, ein Bürger aus der nordhessischen Region, hat am vergangenen Samstag in Marta Minujíns documenta-Installation „Parthenon der Bücher“ gegen Kassel als Standort der Rüstungsindustrie protestiert. Er wurde des Platzes verwiesen, weil die documenta-Leitung keine Kunstwerk-Präsentationen in der Nähe von documenta-Kunstwerken akzeptiert.
Dechant Harald Fischer kritisiert den Platzverweis als dem Ort des Parthenons unangemessen und schlägt eine gemeinsame öffentliche Bürger-Veranstaltung im „Parthenon der Bücher“ auf Kassels Friedrichsplatz vor. Thema: "Rüstungskonversion statt Rüstungsproduktion in Kassel". Er schrieb an Adam Szymscyk, künstlerischer Leiter der documenta 14, und Annette Kulenkampff, Geschäftsführerin der documenta GmbH. "Offener Brief von Dechant Harald Fischer an Adam Szymczyk und Annette Kulenkampff zum Protest im documenta-Kunstwerk "Parthenon der Bücher" gegen Kassel als Rüstungsindustrie-Standort " vollständig lesen

Als Fremder bin ich angekommen ...

... und ihr habt mich aufgenommen; so steht es sinngemäß an der Stele auf dem Königsplatz.... Ich frage mich, ob es erlaubt ist, diese documenta 14 an ihren moralischen, humanistischen, politischen Maßstäben zu messen?.... Etwa im Hinblick auf die Aufsichten. Müssen sie während ihrer Dienstzeit stehen oder haben sie die Gelegenheit, sich zu setzen. Den Aufsichten Stühle zur Verfügung zu stellen, wäre ein humaner Akt und der Beginn des der documenta eigenen ethischen Anspruchs. ..... So müsste es nicht heißen: Als Arbeitssuchender bin ich bei euch vorstellig geworden, und ihr habt mich angenommen, aber die ganze Zeit stehen gelassen.


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Fotos von der documenta 14

Wenn man perfekt fotografierte Bilder von einzelnen Kunstwerken auf der d 14 sieht und vielleicht noch ein paar Informationen bekommt, was sie bedeuten sollen, kann man sich möglicherweise den Gang durch diese Ausstellung sparen. Wenn man gehbehindert ist, wird einem diese documenta zur Torture..... Hier eine Bilder-Reihe von Universes on Universe: http://u-in-u.com/de/documenta/2017/


Beiläufige Beobachtung

Ich saß heute, am Sonntag, den 11. 6. 2017, so kurz nach 17 Uhr gegenüber dem Fridericianum auf einem der Beuys-Steine und beobachtete die Menschen, welche dort vorübergingen. Innerhalb von etwa 10 Minuten schauten nacheinander 5 Männer in eine 6 Meter von mir entfernt stehende Mülltonne, aber nur der erste konnte aus ihr eine Pfandflasche herausangeln.... Die einen reisen mit einem Flugzeug an, werden von einer Eskorte zur documemnta begleitet. Die anderen sammeln Flaschen..... Eine Skulptur im Stile von Duane Hanson wäre vor dem Fridericianum angebracht: Der Flaschensammler.


Der ewige Untertan

Die auf diversen Bilderstrecken anlässlich des Besuches der documenta 14 durch den Bundespräsidenten zu beobachtenden Begrüßungsrituale erinnern stark an eine frühe Zeichnung von Paul Klee. Zwei Herren verbeugen sich tief voreinander, weil sie sich gegenseitig in höherer Stellung vermuten...  Sollte es nicht so sein, dass die Einsichten, welche uns Literatur, Philosophie, Kunst und weitere vermitteln, zu einer Veränderung von Verhaltensweisen via Selbsterkenntnis führen? Im konkreten Fall - die Begrüßungsrituale gegenüber dem Bundespräsidenten betreffend - müsste das Ende des Herumdienerns längst eingetreten sein.


»Universität der Bäume« – University of Trees (UOT:Lab) – Vortrag, Erdforum & Training

„Die Zukunft, die wir wollen muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“ (Joseph Beuys)

Das Anthropozän: Der Mensch als Lösung
UOT:Lab Vortrag von Shelley Sacks, Professorin für Soziale Plastik
Am 30.05.2017 um 19.30 Uhr
Ort: Kulturnetz Kassel, Untere Königsstr. 46 a
Die Universität der Bäume ist ein Labor zur Entwicklung kreativer Antworten auf die globalen ökosozialen Krisen. Was brauchen wir Menschen um zu einem tieferen Bewusstsein über die komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu gelangen und uns auf gestalterische Weise dazu zu verhalten? In welcher Zukunft wollen wir leben?

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Lebensmittelkunde: Das Würzfleisch

Ich habe gestern wieder einmal das von manchen so geschätzte Würzfleisch gegessen. Überbacken. Das ist, grosso modo gesehen, der DDR-Nachbau des Ragu Fengs. Um diese Identität zu beweisen, habe ich mir heute eine Dose des DDR-Nachbaus gekauft. Es handelt sich, grosso modo gesprochen, um den Nachbau des Nachbaus; d.h. irgendein Hähnchen- oder Putenfleisch (damals: Broiler) in weißer Sose. Wenn ich dann auf die Wessi-Inhaltenliste schaue, entsteht ein angemessener Schaudereffekt. (Die würde nicht auf diese Seite passen.)
Dass irgendwer noch wüsste, was einmal in einem echten Ragout Fin der französischen Küche gewesen wäre, bezweifle ich. Da kämen dann so ittigit-Sachen wie Zunge, Hirn, Bries auf die Zunge. Ich sags ja gerne öfters mal: Hauptsächlich die Frauen möchten nicht mehr ans Tierische erinnert werden!

Aufruf zu Bücherspenden für die erste künstlerische Arbeit der documenta 14

Marta Minujín, El Partenón de libros (The Parthenon of Books, 1983), installation,
Avenida 9 de Julio, Buenos Aires. Photo: Marta Minujín Archive
Marta Minujín, die documenta 14 und die Frankfurter Buchmesse laden die Öffentlichkeit, Verlage und Autor_innen herzlich ein, Bücher für die künstlerische Arbeit The Parthenon of Books (Der Parthenon der Bücher) zu spenden und so selbst Teil des Kunstwerkes zu werden.
Ein Pressegespräch zum Auftakt der Spendenaktion mit der Künstlerin Marta Minujín, Adam Szymczyk, dem Künstlerischen Leiter der documenta 14, und Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, findet am 20. Oktober 2016 um 14:30 Uhr auf der Open Stage der Agora der Frankfurter Buchmesse statt. "Aufruf zu Bücherspenden für die erste künstlerische Arbeit der documenta 14" vollständig lesen

Gesund genug für Demokratie und Gemeinwohl?

Sind Sie noch gesund genug, um zuerst den Menschen zu sehen, wenn Sie anderen begegnen? Nicht nur an Weihnachten? Welche spontane Haltung bringen Sie anderen entgegen, mit denen Sie noch keine Geschichte haben? Sind Sie wohlmeinend, wie es die Beziehungsforscher als Voraussetzung für fruchtbare Beziehungen, für eine produktive Zusammenarbeit und für beglückendes Freizeitvergnügen definieren?
Oder warten Sie mit verkniffenem Gesicht, ob Ihr Gegenüber einen Fehler macht? Giften Sie Leute an, die Ihnen Ihrem Empfinden nach zu nahe traten oder von denen Sie nicht bekommen haben, was Sie erwarteten? Bestraften Sie mit Ignoranz und weigern Sie sich für andere einzutreten, wenn diese offensichtlich zu Unrecht verletzt werden? Oder schauen Sie sogar gerne zu und streuen bewusst Lügen, um andere auszugrenzen? Sind Sie kritikfähig, und damit sozialkompetent? Das würde jede Gemeinschaft stärken. Diese Fragen habe ich im Laufe des Jahres 2015 immer wieder an mich und andere gestellt, manchmal ausgesprochen, oft auch schweigend. "Gesund genug für Demokratie und Gemeinwohl?" vollständig lesen

„UTOPIEdocumenta – unverwirklichte Projekte aus der Geschichte der documenta“ im Stadtmuseum

Arnold Bode "Das Oktogon-Projekt"
Erste Wechselausstellung im neuen Geschichtsturm des Stadtmuseums: Die 60-jährige Erfolgsgeschichte der documenta ist auch eine Geschichte von Projektideen, die exklusiv für die jeweilige Weltkunstausstellung entwickelt wurden. Manche konnten jedoch nie verwirklicht werden – sei es, dass sie letztlich nicht finanzierbar waren, sich konstruktiv nicht umsetzen ließen oder ihre Umsetzung aus rechtlichen oder anderen Gründen scheiterte. Die Ausstellung zum Abschluss des Jubiläums 60 Jahre documenta erinnert beispielhaft an 18 faszinierende Projekte international bekannter Künstler und Künstlergruppen zwischen documenta 5 und documenta 13. Sie blieben Utopien, die dennoch die Idee der Vollendung in sich tragen und die ästhetischen Strategien ihrer Zeit spiegeln. Der Kurator Dr. Harald Kimpel hat für die erste Ausstellung im neu gebauten Geschichtsturm des Stadtmuseums wertvolle Exponate aus aller Welt zusammengetragen. Das Stadtmuseum ist der ideale Ort für UTOPIEdocumenta, da sich alle präsentierten Vorhaben auf signifikante Situationen der documenta-Stadt Kassel beziehen. Festgemacht an Architekturen, Straßen, Plätzen oder Parkanlagen wollten sie punktuell akzentuieren, großräumig eingreifen oder kritisch intervenieren. UTOPIEdocumenta macht diese ausgefallenen Kunstwerke noch einmal öffentlich zugänglich.
Öffnungszeiten von 31. Oktober 2015 bis 14. Februar 2016, dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie 1. Januar geschlossen. Der Eintritt ist frei.
Führungen sind Sonntag, 8. und 29. November, 17. Januar und 14. Februar, jeweils 11.30 Uhr, Mittwoch, 18. November, 16. Dezember und 27. Januar, jeweils 17 Uhr sowie nach Vereinbarung.
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StadtLabor: "60 Jahre documenta"



Download: stadtlabor2015-07-02-documenta60-ohnemusik.mp3
Gemeinsam mit Dr. Harald Kimpel, Kunstwissenschaftler und documenta-Kenner, experimentiert das StadtLabor zu sechs Jahrzehnten Ausstellungsgeschichte und wagt dabei auch einen Blick in die Zukunft.
kassel-zeitung dokumentiert die am 2. Juli 2015 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun...

"60 Jahre documenta" - StadtLabor im Freien Radio

Donnerstag, 2. Juli, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
Gemeinsam mit Dr. Harald Kimpel, Kunstwissenschaftler und documenta-Kenner, experimentiert das StadtLabor zu sechs Jahrzehnten Ausstellungsgeschichte und wagt auch einen Blick in die Zukunft.
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne; Livestream über: www.freies-radio-kassel.de (Wiederholung: Freitag, 3. Juli, 13 Uhr)

Neue Besen… ?

Wer als interessierter Beobachter, ob pro oder contra Calden-Neubau eingestellt, über die letzten Jahre die Diskussion verfolgt hat, erlebt nun eine neue Dimension der Unbedarftheit. Oder die Hoffnung, dass sich der Leser maximal zwei Monate zurück erinnern kann.

Flughafenchef Schustereder im Kasseler Stadtparlament: Betrachten und kommentieren wir einmal das, was die HNA aktuell darüber berichtet.
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