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Buchempfehlung

Seit Ende Februar 2018 gibt es ein neues Buch mit Erinnerungen an diverse documenta-Ausstellungen, das ich empfehlen möchte, und zwar für jene,  denen die documenta am Herzen liegt. Kunst ohne Herz ist leer. Herausgegeben wurde der Band von Harald Kimpel.

Presseerklärung von Olu Oguibe

Es tut mir persönlich weh zu sehen, wie ein Künstler sich differenziert artikuliert, sich die Mühe macht, sich zu erklären, als wäre da jemand, der seine Worte versteht. Sicher gibt es etliche in Kassel, die auf der Seite Oguibes sind, aber sie schweigen - warum auch immer!



Hier ist die Presseerklärung im Original:


"Presseerklärung von Olu Oguibe" vollständig lesen

Der Antichrist hat gesiegt - in Kassel

Wie es scheint, haben die Verantwortlichen der Stadt Kassel, die HNA mit ihren wechselnden Redakteuren und ihren Hate-Speech-Leser-Kommentaren den Obelisken endlich zu Fall gebracht. Ich kann dazu nur gratulieren und die Lokalredaktion der HNA weiterempfehlen.

http://www.hna.de/kassel/keine-zukunft-fuer-obelisken-in-kassel-documenta-kunstwerk-steht-vor-aus-9917337.html


medien als akteure eines trauerspiels

Was in Kassel im Wesentlichen die HNA zu verantworten hat und zur bitteren Provinzposse für ihre Opfer gerät, geschieht täglich in der großen weiten Welt internationaler Politik und Berichterstattung:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=44227

Zitat von den Nachdenkseiten, das 100prozentig auf die HNA zutrifft: >>Die erschaffene fiktionale Wirklichkeit dient dann als Basis, auf der die konstruierte Wirklichkeit weiter aufgebaut wird.<< Und wenn Thonicke das nicht merkt, ist er entweder bösartig oder blöd.

Zitat von den Nachdenkseiten:


"medien als akteure eines trauerspiels" vollständig lesen

Wie hoch ist der IQ von Frank Thonicke (HNA)

>>Komisch auch, dass der Mann, der Neuankömmlinge und Einheimische verbinden will, von den „Outsidern“ in der Nordstadt spricht, für die seine Kunst nicht da sei.<< (Frank Thonicke, HNA 23.05.18)

Wer in der Lage ist, die Bedeutung von Begriffen aus ihrem Kontext zu erschließen, weiß, dass Olu Oguibe sich niemals abfällig über die Bewohner der Nordstadt geäußert hat. Der HNA-Redakteur Thonicke ahnt es, wenn er die Ethik Oguibes benennt: Neuankömmlinge und Einheimische miteinander (freundlich, menschlich, solidarisch) zu verbinden. Weil dies dem humanen Impuls Oguibes entspricht, kann als Hinweis und Indiz dienen, dass der Künstler die Bewohner der Nordstadt nicht abqualifiziert. Aber weil Thonicke sich in eine Verstockung (neutestamentlicher Begriff) hineinmanövriert hat, und zwar durch seine fortschreitende Zitatverstümmelung, erkennt er nicht, sieht er mangels Empathie nicht, dass Oguibe nicht die Bewohner der Nordstadt gemeint haben kann, sondern er sieht einen Widerspruch zwischen Oguibes Ethik (verkörpert im  Obelisken) und der Herabsetzung der Nordstadtbewohner. Thonicke müsste aber sagen, es gibt keinen Widerspruch, weil meine, Thonickes "Deutung", falsch ist. "Wie hoch ist der IQ von Frank Thonicke (HNA)" vollständig lesen

Um was ging es eigentlich? "I was a Stranger and you took me in"

Der Text ist von Marlis Cavallaro und wurde wegen techn. Probleme von Klaus Baums PC hochgeladen.

Zum leidigen Obelisk-Sturm im Kassel-Glas der Unvernunft

Wo anders als im gefühlten Zentrum einer Stadt, wo sich fast alle Wege kreuzen und Leute lesend einen Augenblick  verweilen, kann ein solcher Spruch volle Kraft entfalten  - "Ich war ein Fremdling und Ihr habt mich beherbergt" oder m.E. eleganter und in der Deutung schillernder: "I was a stranger and you took me in", in mehreren Sprachen. Eine historische Skulpturen-Form, ursprünglich durch die jahrtausende hindurch von  Herrschern, Kriegen oder/und Tyrannen und Siegen zeugend, steht auf einem "Königs"platz und  übt mit einem Spruch vonseiten der Ohnmächtigen Wirkungsmacht aus, weil nicht gejammert oder angeklagt wird, sondern in solcher Form würdevoll gedankt. Doch hier kann offenbar nichts "Raum in der Herberge" finden - peinliche Fehler eines Strangers (anfängliche hohe Preis-Forderung, Sprachunsicherheit  beim Wählen eines Begriffes, Unkenntnis unserer zur weltoffenen documenta - milde ausgedrückt:  - etwas widersprüchlichen nordhessischen Ahle-Wurscht-und-Schmand-Mentalität) nützen der Abwehr ganz herzallerliebst und können drum nicht verziehen werden.


"Um was ging es eigentlich? "I was a Stranger and you took me in"" vollständig lesen

Die fortschreitende Amputation eines Zitats oder wie man einen shitstorm entfacht

:Es geht um den Obelisken von Olu Oguibe, der sagte in der Zeitschrift MONOPOL:

"Man hat mir versichert, dass 27.000 Studenten den Obelisken am Holländischen Platz sehen würden", ..... "Aber wenn ich eine Skulptur für Studenten gewollt hätte, hätte ich eine gemacht. Der Obelisk ist für alle, nicht nur für die Outsider in der Nordstadt." Die Stadt Kassel weist eine politische Motivation für ihre Präferenz des Holländischen Platzes zurück. In einer Pressemitteilung heißt es, der alternative Standort biete "der Idee des Künstlers noch besser Gewähr, wonach der Obelisk mitten im Leben der Menschen verortet sein soll.“<<

In der HNA hieß es zunächst noch - ohne den ersten Satz, der Oguibe 27.000 Studenten verspricht.

(Dass seine Äußerung eine Reaktion auf Ansinnen der Stadt ist, geht durch das Weglassen des ersten Satzes verloren):


"Die fortschreitende Amputation eines Zitats oder wie man einen shitstorm entfacht" vollständig lesen

Oguibe, der Obelisk und kein Ende

Wie hoch ist der Idioten-Index in Kassel? Vermutlich sehr hoch.

Um diese Behauptung zu verstehen, ist es unerlässlich, den folgenden Artikel in der Zeitschrift MONOPOL gelesen zu haben: https://www.monopol-magazin.de/documenta-kassel-streit-um-oguibe-obelisk

Es geht um das Ansinnen der Stadt Kassel, den Obelisken, der derzeit noch auf dem Königsplatz steht, auf den Holländischen Platz zu verfrachten. Um dem Künstler dieses Ansinnen schmackhaft zu machen, versprach man ihm, dass täglich 27.000 Studenten den Holländischen Platz passieren. In der Zeitschrift MONOPOL ist dazu folgendes zu lesen:


"Oguibe, der Obelisk und kein Ende" vollständig lesen

Die neue Datenschutzverordnung ...

... tritt am 25. Mai 2018 in Kraft. Ist hier seitens der Admins eine Anpassung daran vorgesehen? Ich hörte, dass eine non-konforme Website (eine der Datenschutzverordnung nicht angepasste) teuer werden kann.

Söder hängt die Kreuze auf

Heute morgen,  am 30. April 2018, diskutierte man in der Sendung "Kontrovers" auf Deutschlandfunk Söders Pläne, in allen öffentlichen Einrichtungen in Bayern, wie z. B. in den Eingangshallen der Rathäuser, Kreuze aufzuhängen. In den Print- und Bildmedien wird Söder mit einem Kreuz gezeigt,  das ziemlich wuchtig, genauer gesagt, dick und fett aussieht. So wie Söder es hält, könnte es jener dumpfe Gegenstand sein, mit der in der Filmserie "Rosenheim Cops" die Opfer erschlagen werden.

Was mich heute morgen ungeduldig werden ließ: man redete im Radio ständig vom Kreuz, ohne aber erst einmal klar zu machen, was es bedeutet, wofür es steht. Es steht auf jeden Fall für das Gegenteil einer Politik, die Söder im Begriffe ist, zu betreiben. Ich meine vor allem den Umgang mit seelisch Kranken, die man stigmatisiert, statt ihnen zu helfen.

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Hand in Hand im Repair-Café

Ist denn nicht am Freitag, den 27. April 2018, 16 bis 18 Uhr, Beckett-Anlage 12, wieder das Reparier-Café, in dem hilfsbereite Menschen mit handwerklichem Geschick und Einfühlung in technische Zusammenhänge Haushaltsgegenstände wieder in Gang bringen? Es ist jedesmal eine Freude, dort zuzusehen, wie so manches wieder zum Leben erweckt wird.




Norman Bates


 


Anmerkung zu Eckhard Jochums Kritik an Frau Amirpur

@Eckhard, das Problem der meisten Äußerungen. vornehmlich bei Debatten im Internet (oder wo auch immer in den letzten Jahren), besteht in Generalisierungen. Wir, ich bezieh mich da mit ein, müssen uns erstens die verallgemeinernden Aussagen abgewöhnen, und zweitens stärker darauf reflektieren, dass schon in der Grundstruktur eines jeden Satzes die Tendenz zur Identifizierung eines Subjekts mit einem  Prädikat enthalten ist.

A ist B, wobei A nicht nur B ist, und B nicht nur Objekt bzw. Prädikat. A ist Vieles ... . das in sich widersprüchlich sein kann. Ohne das aufspießende "ist" gibt es kein Denken. Deshalb liegt im Denken bereits sein Gegenteil: Das schlecht Gedachte, die Fixierung.

Obelisk oder nicht

Im Kasseler Kultturforum gab es dieser Tage eine "erregte" Diskussion um den Obelisken auf dem Königsplatz. Harald Kimpel, der ein Monopol zu allen documenta-Fragen in Kassel sich erarbeitet hat, ist der Meinung: Kein Obelisk.

Seine Begründung ist alternativlos: Der Obelisk könne wegen der Straßenbahnschienen nicht auf der Mitte des Königsplatzes stehen.

Gewiss ist es so, dass Obelisken gewöhnlicherweise in der Mitte von Plätzen stehen, aber ist das ein Dogma?

Ist der Mensch ('Ihr habt mich aufgenommen ...') für die kunsthistorische Korrektheit da oder die Kunst für den Menschen?

Stehen alle Obelisken dieser Welt in der Mitte? Oder: Wo steht der Obelisk vorm ehemaligen Gebäude der Bundesbank, das sich rechts vom Kasseler Stadtmuseum befindet? Steht er überhaupt? Nein? Er wird von einem starken Mann getragen, und dieser steht am Rande einer Semi-Grünanlage zum Bürgersteig hin.


Überfall auf Paketzentrum

Wie erst heute bekannt wurde, überfiel ein älteres Paar das Paket-Zentrum in Staufenberg und verlangte die Herausgabe dreier Pakete, die dort - laut Sendungsverlauf von DHL - seit dem 29. Februar 2018 festgehalten werden.

Die Täter waren maskiert und bewaffnet.






Der G-20-Scholz mal wieder

Hartz IV Scholz gegen Abschaffung, aber für sozialen Arbeitsmarkt

Bundesfinanzminister Scholz lehnt eine Abschaffung von Hartz IV ab. Für die SPD bleibe es beim Kernprinzip der Arbeitsmarktreform, sagte Scholz den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er betonte, auch SPD-Vize Stegner und Berlins Regierender Bürgermeister Müller stellten das Prinzip des Förderns und Forderns nicht infrage. Beide hatten für ein Ende von Hartz IV in seiner bisherigen Form plädiert. Nach den Worten von Scholz ist es allerdings nötig, einen sozialen Arbeitsmarkt zu gestalten. Mehrere CDU-Politiker, darunter der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Linnemann, und der Arbeitsmarktexperte Laumann forderten ein Ende der Diskussion. Hartz IV müsse nicht reformiert werden.



Quelle: 12-Uhr-Nachrichten, Deutschlandradio, 29. März 2018


Wie mit Propaganda umgehen?

Ein Beitrag von Albrecht Müller (Nachdenkseiten)
Wie können wir uns gegen Manipulation und Irreführung schützen? Wie gewinnen wir die Freiheit unseres Denkens zurück?
Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Am 27. Januar habe ich über diese Themen und insbesondere über die Strategien und Methoden der Manipulation und Irreführung auf einer Tagung in Kassel gesprochen. Die Rede finden Sie im Anschluss an diese Einführung. Dabei geht es um Ihre Freiheit. Um selbstständiges Denken. Das ist wichtig für Sie und für unser Land. Denn nur mit eigenständig denkenden Bürgerinnen und Bürger gibt es gute politische Entscheidungen. Deshalb kommen wir auf den NachDenkSeiten sehr häufig auf die Strategien der Meinungsmache und auf die Methoden der Manipulation zu sprechen. So zum Beispiel hier in mehreren Videos. Albrecht Müller.
Und hier also die kurze Rede des Herausgebers der NachDenkSeiten bei der IALANA-Tagung mit dem Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ in Kassel am 27.1.2018 Mit dem Titel
Wie können wir uns gegen eine Manipulation unserer Einstellungen, Überzeugungen und Meinungen schützen?
"Wie mit Propaganda umgehen?" vollständig lesen

Vermisst!

Ich vermisse die Kategorie SATIRE. Der Nennung eines angeblichen Buches von mir über Hans Eichel sollte die Kategorie SATIRE zugeordnet werden - nur leider existiert sie nicht.

Ein Dankeschön für den wunderbaren Text von Wolfgang über DHL. Die Firma ist .heruntergewirtschaftet worden.

Buchempfehlung

Sieben Tage vor Weihnachten möchte ich noch zwei Bücher empfehlen, die antiquarisch erhältlich sind:

Robert Musil: Ulrich, der Mann ohne Eigenschaften, diverse Verlage, diverse Erscheinungsjahre, gebunden und vor allem ungebunden.

Klaus Baum: Hans Eichel, der Mann ohne Manieren. Amman-Verlag o.J.

 


Nachtrag zum Sturz der alten Dame

Am Donnerstag rief ein sehr freundlicher Herr von der KVG bei mir an und erklärte mir die Schwierigkeiten der sogenannten Doppelhaltestellen, zu denen auch die an der Teichstraße gehört.

Grundsätzlich gilt: Man sollte sich dort in das Wartehäuschen stellen, von dem aus man die ersten beiden Fahrzeuge gut erreicht. Das dritte muss dann noch einmal am Beginn der Haltestelle halten, ohne dass der Fahrgast sich abhetzen muss. Ich selbst winke an solchen Haltestestellen dem Fahrer mit meinem Krückstock entgegen. Bisher hat immer jeder gehalten.Worum es geht, verrät diieser Link:

http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/17402-Sturz-einer-alten-Dame.html



 


Nieder mit der Problembeweinungskunst

Wie Kunst, will sie keine Problembeweinungskunst sein, aussehen muss, zeigt die berühmte Szene aus dem Film "Das Leben des Brian". Harald Kimpel hat sie wärmstens empfohlen.

https://www.youtube.com/watch?v=SJUhlRoBL8M

Wie Kunst nicht sein soll, sieht man im folgenden, speziell im Filmausschnitt, der mit Clip 2 bezeichnet ist (zweiter Filmausschnitt von oben). So ein Beweine ist doch fürchterlich. Schluss mit Mitgefühl und Empathie. Schluss mit der Darstellung von Elend.

https://klausbaum.wordpress.com/2015/02/15/die-roten-manner-ii/


Sturz einer alten Dame

Heute am 4. 12. 2017 ereignete sich um 13:29 ein Unfall an der Haltestelle Teichstraße in Kirchditmold stadteinwärts.

Dort treffen sich tagsüber alle 30 Minuten die Bahnlinie 8 und die Busse 10 und 24. Trotz der Anzeigetafel bleibt die Reihenfolge der Fahrzeuge ein Vabanguespiel, besonders für Gehbehinderte. Wer zum Beispiel mit dem 24er fahren will und in Fahrtrichtung ganz vorn auf dem Bahnsteig bzw. der Haltestelle steht, dem kann es passieren, das er Pech hat und  die 8 zuerst kommt. Er wälzt sich mühsam die Haltestelle bergauf, doch als nächstes kommt der 10er Bus, so dass er sich weiter bergauf schleppt bis kurz hinter den 10er.

Nun steht er ideal für den Einstieg beim Fahrer in den 24er. Doch bevor dieser eintrifft, fahren 8 und 10 ab. Sekunden später taucht der 24er auf und fährt bis ganz nach unten an der Haltestelle. Einige ältere Damen und ein 75jähriger versuchen nun zum Einstieg beim Fahrer des 24ers zu  hasten. Heute ist um 13:30 dabei eine der älteren Damen gestürzt, ihre Brille fiel auf den Bürgersteig, ein Glas sprang dabei auf den Bürgersteig. Ursprüngliche bzw. potentielle Fahrgäste sprangen herbei, um  der Gestürzten zu helfen. Während dessen fuhr der 24er ab und ließ all jene Hilfsbereiten, die mit dem 24 fahren wollten, an der Haltestelle stehen.

Bei allem Verständnis für die Schwierigkeiten der Koordination der Anschlüsse von mehreren Fahrzeugen, müsste es seitens der KVG-Leitung eindeutige Anweisungen  geben, damit solche Unfälle wie heute vermieden werden. Entweder, dass der Fahrer da hält, wo die Fahrgäste stehen - oder der Fahrer stets noch einmal hält am Anfang - am vorderen Teil der Haltestelle.Worum ging es? Siehe Link:http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/17402-Sturz-einer-alten-Dame.html

documenta 14 und Annette Kulenkampff

Es gibt einen offenen Brief von documenta-Künstlern wider die Absicht administrativer Eingriffe der Politik in die Gestaltung der documenta.

https://docs.google.com/document/d/1Ee0hHzIXNNUv0ddVq45X_VLSvQQk-x9lZpMvmASW7Do/edit

interessant in diesem Zusammenhang ist folgende Anektode, denn sie enthält, was in der Philosophie ein dialektisches Umschlagen genannt wird.

Roland Koch, ehemaliger Ministerpräsident von Hessen, hielt anläßlich der 50-Jahr-Feier der documenta eine bemerkenswerte Rede, in der er hervorhob, dass er die künstlerischen Leiter der documenta-Austellungen beneide, weil sie eine souveräne Gestaltungsmacht hätten, während er in der Politik ständig von demokratischen Einsprüchen ausgebremst würde.

Käme es nun dazu, dass sich das Begehren der Politik durchsetzte, bei der documenta mitzubestimmen, und würde Roland Koch künstlerischer Leiter einer der folgenden documenta-Ausstellungen werden, so hätte die Politik den Politiker eingeholt - und es wäre wieder nichts mit der unbeschränkten Gestaltungsmacht.

Man muss sich in diesen Zeiten beeilen, bevor die Politik einem immer mehr Möglichkeiten der Selbstverwirklichung beschneidet.


Annette Kulenkampff verlässt die documenta


Ein Kommentar von Hans D. Christ

Auf gegenseitigem Einverständnis, so die offizielle Verlautbarung, tritt Annette Kulenkampff zum 01. Juni 2018 von ihrem Amt als Geschäftsführerin der documenta gGmbH zurück. Der offizielle Grund ist ein Defizit, von dem finale Zahlen nicht bekannt sind, das sich so um die 5 Millionen Euro bewegt. Die Politik zeigte sich erschüttert und die AFD verklagt den künstlerischen Leiter Adam Szymczyk und Annette Kulenkampff auf den Verdacht der Untreue. Im Hintergrund rauschen Töne



"Annette Kulenkampff verlässt die documenta" vollständig lesen