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„Mit Federspitze statt mit Waffen“

Gegen Gentrifizierung und Mieterhöhung demonstrierte das „Aktionsbündnis gegen Entmietung“ gemeinsam mit Betroffenen und Mitbürgern. Mit dem ersten IGEL-WALK, der am Samstag in Kassel stattfand, setzen sie ihr Zeichen.

Beim IGEL-Walk demonstrieren Bürger und Anwohner gegen Entmietung und Mieterhöhung. Foto: Reimund Lill.

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Freisprechanlage: Der Landkreis spricht

Wir haben zu Gast Harald Kühlborn, Öffentlichkeitsarbeit Landkreis. Weitere Angaben: Kultur / Internationale Kooperationen /Stabsstelle ärztliche Versorgung im ländlichen Raum / Kreishaus Kassel.
Heute Sonntag, 24.Juni 2018, 18-19 Uhr
Livestream, Wdh Montag 10 Uhr, später podcast.

22. Juni, 19 Uhr: "Vom Leben auf Kosten Anderer zum guten Leben für Alle!"

Unsere vorherrschende Lebensweise verhindert ein gutes Leben für alle. Wie könnte ein alternatives Modell aussehen? Wie kommen wir dahin?
Vortrag von Nilda Inkermann (Uni Kassel) mit Diskussion
Veranstalter Attac-Regionalgruppe Kassel
Freitag, 22. Juni, 19 Uhr, Café Buchoase, Germaniastr. 14, Kassel
als Auftakt im Rahmen von
"Tag des guten Lebens für alle!" Samstag, 23. Juni 2018
Kasseler Programm


Attac-Radio 12./13. Juni: "Ökonomische und politische Hintergründe des neuen deutsch-polnischen Konflikts"

Attac-Radio im Freien Radio Kassel
(UkW 105,8) oder im Live-Stream http://www.freies-radio.org/

Mitschnitt der Veranstaltung vom 7. Mai 2018 in der Volkshochschule

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- Der Konflikt zwischen Polen und der EU bzw. Deutschland und warum vieles auf beiden Seiten nur Propaganda-Charakter hat
- Polens Transformationsprozess nach 1989 als neoliberale Umgestaltung (Marktöffnung, Eigentümerstrukturen, Steuer- und Sozialsystem)
- Polens Nationalismus und der Versuch, Anschluss an die hochentwickelten Länder zu finden
Referent: Richard Kallok


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Viaje radial - Rundreise durch Lateinamerika: Indigener Widerstand in Ecuador (in spanischer Sprache)

Patricia Gualinga am 14. April 2018 im Kasseler Kulturbahnhof

Viaje radial mit Patricia Gualinga herunterladen
Patricia Gualinga, Botschafterin der Gemeinde Sarayaku im ecuadorianischen Teil Amazoniens, war zu Gast im Studio für Klaus Schaakes radiophone "Rundreise" durch Lateinamerika.
Die Angehörige des Kichwa-Volkes schlägt im Gespräch die Brücke vom indigenen Widerstand in Amazonien zu einem globalen Kampf für ein gutes Leben im Einklang mit der Natur. Engagiert und mit ihrer starken Präsenz klärt sie über die Weltsichten ihres Volkes auf und den Beitrag, den Völker wie das ihre im Hier und Jetzt für eine gerechtere Welt leisten.
kassel-zeitung dokumentiert das am 15. April aufgezeichnete Gespräch; am Tag nach der Weltpremiere der Konzertlesung mit dem Titel "Die Welt im Zenit" im Kasseler Kulturbahnhof mit Patricia Gualinga und Grupo Sal DUO. Am 19. April 2018 wurde es im Freien Radio Kassel gesendet. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Wasserfrauen – deutsch-französische Lesung mit Florence Hervé


Montag, den 4. Juni, 20.00 Uhr:
Wasserfrauen – deutsch-französische Lesung mit Florence Hervé

Wasser ist Quelle des Lebens, Grundlage menschlicher Entwicklung. Es ist Ort der Arbeit oder Kunst, der Erholung und der Freizeit, der Auseinandersetzungen und der Utopien.

Eine Veranstaltung der Bücherei Kirchditmold e.V. und des deutsch-französischen Forums Kassel e.V. - Cercle Français

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung – begrenzte Platzzahl.
Anmeldungen online unter wasserfrauen.buecherei-kirchditmold.de
oder persönlich in der Bücherei während der Öffnungszeiten Mo und Fr 14.00-19.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen. "Wasserfrauen – deutsch-französische Lesung mit Florence Hervé" vollständig lesen

Der Antichrist hat gesiegt - in Kassel

Wie es scheint, haben die Verantwortlichen der Stadt Kassel, die HNA mit ihren wechselnden Redakteuren und ihren Hate-Speech-Leser-Kommentaren den Obelisken endlich zu Fall gebracht. Ich kann dazu nur gratulieren und die Lokalredaktion der HNA weiterempfehlen.

http://www.hna.de/kassel/keine-zukunft-fuer-obelisken-in-kassel-documenta-kunstwerk-steht-vor-aus-9917337.html


medien als akteure eines trauerspiels

Was in Kassel im Wesentlichen die HNA zu verantworten hat und zur bitteren Provinzposse für ihre Opfer gerät, geschieht täglich in der großen weiten Welt internationaler Politik und Berichterstattung:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=44227

Zitat von den Nachdenkseiten, das 100prozentig auf die HNA zutrifft: >>Die erschaffene fiktionale Wirklichkeit dient dann als Basis, auf der die konstruierte Wirklichkeit weiter aufgebaut wird.<< Und wenn Thonicke das nicht merkt, ist er entweder bösartig oder blöd.

Zitat von den Nachdenkseiten:


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StadtLabor: Für gutes und bezahlbares Wohnen


StadtLabor zum Thema Entmietung, gutes und bezahlbares Wohnen für alle herunterladen
Mit dem „Aktionsbündnis gegen Entmietung – für gutes und bezahlbares Wohnen“ konstituierte sich im Januar 2018 ein parteiunabhängiger Zusammenschluss von Gruppen und Einzelpersonen, der Eigentümer sowie Stadt, Land und Bund auffordert, sich auf die Seite der Mieterinnen und Mieter zu stellen, um die in vielen Städten feststellbaren Verdrängungsprozesse, die nach Beobachtung des Aktionsbündnisses mittlerweile auch Kassel erreicht haben, zu stoppen. Das StadtLabor experimentierte mit Mitgliedern der Initiative.
kassel-zeitung dokumentiert die am 31. Mai 2018 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.
Hintergründe zum Thema: >>StadtLabor mit Andrej Holm und >>Vortrag von Andrej Holm im Stadtteilzentrum Vorderer Westen

StadtLabor im Freien Radio: Für gutes und bezahlbares Wohnen

Donnerstag, 31. Mai, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
Mit dem „Aktionsbündnis gegen Entmietung – für gutes und bezahlbares Wohnen“ hat sich im Januar 2018 ein parteiunabhängiger Zusammenschluss von Gruppen und Einzelpersonen konstituiert, der Eigentümer sowie Stadt, Land und Bund auffordert, sich auf die Seite der Mieterinnen und Mieter zu stellen, um die in vielen Städten feststellbaren Verdrängungsprozesse, die nach Beobachtung des Aktionsbündnisses mittlerweile auch Kassel erreicht haben, zu stoppen. Das StadtLabor "experimentiert" mit Mitgliedern der Initiative.
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne, Livestream: www.freies-radio-kassel.de
(Wiederholung: Freitag, 1. Juni, 13 Uhr)

Oguibe, der Obelisk und kein Ende

Wie hoch ist der Idioten-Index in Kassel? Vermutlich sehr hoch.

Um diese Behauptung zu verstehen, ist es unerlässlich, den folgenden Artikel in der Zeitschrift MONOPOL gelesen zu haben: https://www.monopol-magazin.de/documenta-kassel-streit-um-oguibe-obelisk

Es geht um das Ansinnen der Stadt Kassel, den Obelisken, der derzeit noch auf dem Königsplatz steht, auf den Holländischen Platz zu verfrachten. Um dem Künstler dieses Ansinnen schmackhaft zu machen, versprach man ihm, dass täglich 27.000 Studenten den Holländischen Platz passieren. In der Zeitschrift MONOPOL ist dazu folgendes zu lesen:


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Barbarische sogenannte Baumpflege in Beuys' Stadtverwaldungs-"Kulturstadt"....

Wer war das?
Fotos von 2016 zeigen, wie es bis 2017 an diesem wunderbaren Ort (Schanzenstraße, mit Blick über grüne Stadtteile und Gärten auf Habichtswald und Herkules), aussah>
"Barbarische sogenannte Baumpflege in Beuys' Stadtverwaldungs-"Kulturstadt"...." vollständig lesen

Staffellauf und Kundgebung gegen Rüstungsexporte

Frieden geht! Wer Frieden will, braucht keine Waffen - Staffellauf und Kundgebung gegen Rüstungsexporte am Sonntag, den 27. Mai, 18.30 Uhr, Friedrichsplatz (neben dem Café Alex), Kassel

Sportlicher Protest gegen Rüstungsexporte wird mit Kultur verbunden. Die Teilnehmenden des Staffellaufs werden bei ihrer Ankunft mit Musik und Redebeiträgen begrüßt:

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K+S lädt zur alljährlichen Aktionärsversammlung

Und wie im vergangenen Jahr, so haben sich auch am 15. Mai diesen Jahres eine ganze Reihe von Aktivisten verschiedener Umweltorganisationen vor und auf dem Platz der Stadthalle eingefunden, um den Aktionären von K+S verbal, schriftlich und plastisch ihren Widerstand gegen die aktuelle Politik von K+S entgegen zu halten… Daran kann auch die vielzitierte Charmeoffensive des neuen K+S Chefs nichts ändern. Denn in der Sache bleibt alles mehr oder weniger beim Alten: So setzt K+S unter anderem nach wie vor auf die 140
Unübersehbar: Diejenigen, die hier vor der Stadthalle demonstrieren, sind mit der Politik von K+S nicht einverstanden..
km lange Monsterleitung quer durch Nordhessen, auf die Haldenabdeckung (die bislang nirgendwo auf der Welt richtig funktioniert) und auf die weitere Verpressung von Salzabwässern in den Untergrund - zumindest bis 2021. Es ist nicht erkennbar, dass sich K+S ernsthaft damit beschäftigt, wie die Halden bis zum Ende der Salzausbeutung in den Revieren abgebaut und verwertet werden könnten. Genauso wenig lässt sich absehen, wann K+S endlich bereit ist, im großen Stil auf die andernorts längst erfolgreich angewandte Verdampfungstechnologie zu setzen und damit ein nachhaltiges, umweltgerechtes Wirtschaften einzuläuten.

Wir, die Mitglieder des Naturschutzbeirats des Landkreises Kassel, drängen jedenfalls weiterhin darauf, dass sich K+S nicht nur mit der Dividende und dem Unternehmensgewinn auseinandersetzt, vielmehr endlich den Aufwand für die Beseitigung eingetretener Umweltlasten und die Vermeidung neuer Umweltschäden in seine Bilanzen einpreist.

Und wir kündigen erneut an: Wir werden keine Ruhe geben und weiterhin mit aller Kraft vor allem gegen das Monstrum von Salzabwasserleitung mobil machen, weil mit diesem Bauwerk genau nichts erreicht wird. Die Leitung verlagert das Problem nur. Sie ist kein Beitrag zur Lösung.

Im Folgenden geben wir den aufmerksamen Leserinnen und Lesern der Kassel-Zeitung unser Flugblatt zur Kenntnis, das wir in über 100 Exemplaren an die Aktionäre verteilt und ihnen als Lektüre mit auf den Weg in besagte Versammlung gegeben haben…

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Die neue Datenschutzverordnung ...

... tritt am 25. Mai 2018 in Kraft. Ist hier seitens der Admins eine Anpassung daran vorgesehen? Ich hörte, dass eine non-konforme Website (eine der Datenschutzverordnung nicht angepasste) teuer werden kann.

Frieden geht! Staffellauf gegen Rüstungsexporte

Frieden geht! Wer Frieden will, braucht keine Waffen – das ist das Motto, unter dem vom 21. Mai bis zum 2. Juni 2018 ein Staffellauf von Oberndorf nach Berlin stattfindet. Am Sonntag, den 27. Mai, wird er hier in Kassel ankommen und um 18.30 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Friedrichsplatz begrüßt. Am Montagmorgen wird es von Kassel aus weitergehen. Die gesamte Strecke ist in über 90 Etappen unterteilt. Jede*r mitmachende Sportler*in läuft/fährt nur eine Etappe. "Frieden geht! Staffellauf gegen Rüstungsexporte" vollständig lesen

StadtLabor: Gemeinsam leben und arbeiten


StadtLabor zu Gemeinschaft Lebensbogen herunterladen

Zu Gast waren Mitglieder der Gemeinschaft Lebensbogen, die an den Helfensteinen bei Zierenberg nach langer Suche nun ihr Zuhause gefunden hat. "An einem Ort gemeinsam zu leben, an dem wir unsere Vorstellungen von einem nachhaltigen und generationsübergreifendem Leben und Arbeiten umsetzen und weiter entwickeln können", formuliert die Gemeinschaft ihre Vision. Das StadtLabor "experimentierte" dazu mit vier Lebensbogen-Mitgliedern.
kassel-zeitung dokumentiert die am 3. Mai 2018 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Söder hängt die Kreuze auf

Heute morgen,  am 30. April 2018, diskutierte man in der Sendung "Kontrovers" auf Deutschlandfunk Söders Pläne, in allen öffentlichen Einrichtungen in Bayern, wie z. B. in den Eingangshallen der Rathäuser, Kreuze aufzuhängen. In den Print- und Bildmedien wird Söder mit einem Kreuz gezeigt,  das ziemlich wuchtig, genauer gesagt, dick und fett aussieht. So wie Söder es hält, könnte es jener dumpfe Gegenstand sein, mit der in der Filmserie "Rosenheim Cops" die Opfer erschlagen werden.

Was mich heute morgen ungeduldig werden ließ: man redete im Radio ständig vom Kreuz, ohne aber erst einmal klar zu machen, was es bedeutet, wofür es steht. Es steht auf jeden Fall für das Gegenteil einer Politik, die Söder im Begriffe ist, zu betreiben. Ich meine vor allem den Umgang mit seelisch Kranken, die man stigmatisiert, statt ihnen zu helfen.

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Frau Amirpur: Sie liegen grotesk daneben… Wann korrigieren sie endlich ihre unhaltbaren Positionen?

Am 9. April 2018 war von ihnen in der HNA zu lesen: „…zu sagen, Muslime sind antisemitisch und muslimische Flüchtlinge bringen eine antisemitische Grundstimmung mit, ist idiotisch und führt zu nichts“. Was für ein selten dämlicher Satz. Wie krass er die Faktenlage auf den Kopf stellt, zeigt die jüngste Attacke einer arabischen Jung-Männer-Gang in Berlin, im Stadtteil Prenzlauer Berg, die dort zwei junge Männer mit Kippa massiv angegriffen hat. Der Haupttäter, ein 19 jähriger Araber, hat sich inzwischen der Polizei gestellt. Er war derjenige, der, wie in einem Video im Netz nachgeschaut werden kann, mit einem Ledergürtel auf den jungen Israeli mit Kippa eingeschlagen hat: Mit hasserfüllten, antisemitischen Kommentaren und Ausrufen – nur weil sein Gegenüber als Jude erkennbar war. Wie kann man/frau, denn diese Vorfälle sind ja keine seltsamen Einzeltaten (oder ist der Mord eines Arabers an einer jüdischen Holocaust-Überlebenden in Paris schon wieder vergessen?), ob dieser und vieler anderer Übergriffe von Muslimen solche uneingeschränkten Sätze wie den da oben von sich geben? Es ist nicht zu fassen. Dieser ihr Satz, Frau Dr. Amirpur, leugnet die Wirklichkeit und der sollten sie sich endlich stellen. "Frau Amirpur: Sie liegen grotesk daneben… Wann korrigieren sie endlich ihre unhaltbaren Positionen?" vollständig lesen

„Vom Regenwald zu den 7000 Eichen“

Mit einem bewegenden Bericht zum Kampf um den Erhalt des amazonischen Regenwalds und lateinamerikanischen Klängen brachten die Musiker der „Grupo Sal DUO“ und die Aktivistin Patricia Gualinga die Herzen der Besucher zum Schwingen und die Köpfe zum Grübeln. „Die Welt im Zenit“ war das Motto ihrer Konzertlesung im Südflügel des Kulturbahnhofs.
Patricia Gualinga spricht zu den Gästen der Konzertlesung. Foto: Reimund Lill

kassel-zeitung dokumentiert das Gespräch zwischen Patricua Gualinga und Isabella Radhuber als Podcast. Zur Einführung spricht Vera Lasch, KulturNetz Kassel e.V., danach führt Fernando Dias Costa kurz ein und dann kommen Patricia Gualinga und Isabella Radhuber. Das Gespräch ist in Spanisch und wird direkt ins Deutsche übersetzt. Die Musik kann wegen der GEMA leider nicht Teil dieser Dokumentation sein.

Gesprächsteil "Die Welt im Zenit" herunterladen
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Obelisk oder nicht

Im Kasseler Kultturforum gab es dieser Tage eine "erregte" Diskussion um den Obelisken auf dem Königsplatz. Harald Kimpel, der ein Monopol zu allen documenta-Fragen in Kassel sich erarbeitet hat, ist der Meinung: Kein Obelisk.

Seine Begründung ist alternativlos: Der Obelisk könne wegen der Straßenbahnschienen nicht auf der Mitte des Königsplatzes stehen.

Gewiss ist es so, dass Obelisken gewöhnlicherweise in der Mitte von Plätzen stehen, aber ist das ein Dogma?

Ist der Mensch ('Ihr habt mich aufgenommen ...') für die kunsthistorische Korrektheit da oder die Kunst für den Menschen?

Stehen alle Obelisken dieser Welt in der Mitte? Oder: Wo steht der Obelisk vorm ehemaligen Gebäude der Bundesbank, das sich rechts vom Kasseler Stadtmuseum befindet? Steht er überhaupt? Nein? Er wird von einem starken Mann getragen, und dieser steht am Rande einer Semi-Grünanlage zum Bürgersteig hin.


StadtLabor: Kuba – Träume und Räume einer Revolution


StadtLabor zu "Kuba: Träume und Räume einer Revolution" herunterladen

"Träume und Räume einer Revolution – Architektur in Kuba 1959 bis 2018" ist der Titel eines am Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung der Universität Kassel angesiedelten Forschungsprojektes. Prof. Manuel Cuadra stelle mit seinem Team im März die Ergebnisse seiner Forschungen an den vier Universitäten Kubas vor, an denen Architektur gelehrt wird. Das StadtLabor experimentierte zu seinen Erfahrungen und Ergebnissen des Projekts.
kassel-zeitung dokumentiert die am 5. April 2018 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Gesteigertes Grauen

Carl Schmitt, der angebliche Kronjurist der Nazis, hatte in den 1920ern die richtige Vision: Die USA würden die Rolle des Weltpolizisten spielen und auf alle Errungenschaften Europas als da sind Kriegseinhegungen, Genfer Konventionen und dergleichen scheißen und tun, was das Pentagon, die Rüstungsindustrie und weitere Unverantwortliche hergeben. An der Spitze ein Verrückter und Untermensch, der sich für gewählt fühlt und es während einer Wahlkampagne geschafft hat, glaubwürdig seine Konkurrentin mit Hilfe gefakter News ins Gefängnis bringen zu wollen. Auch dass Politik sich inzwischen auf twitters reduziert, passt dazu.Und hinterher daddelt die Bundeskanzlerin.
Die Bombardierung Syriens ist kriminell. Wir können sie aus einem friedlich gestimmten Zivlleben heraus nicht beeinflussen. Zumal in einem Konflikt, der durch die sog. Westmächte, imperialistisch, selbst vorbereitet worden ist. Hier wird mit dem nächsten Weltkrieg gezündelt. Diesmal nicht die Nazis, sondern der free market of aggression. Der Tag ist für mich gelaufen.

Warum bezeichnet man diejenigen, die Verbrechen begehen, nicht mehr als Verbrecher? Und warum wird das leicht durchschaubare Spiel der betrügerischen Autokonzerne auf Zeit einfach so toleriert?

Selbst wenn ich nicht in der Lage bin, die Stichhaltigkeit der Berechnungen des Umweltbundesamtes „aus dem Stand“ auf ihre mathematisch-statistische Korrektheit und Prägnanz zu überprüfen (es gibt Statistikexperten, die da so ihre methodischen Zweifel hegen), gehe ich davon aus, dass besagtes Amt im Grundsatz richtig damit liegt und dass es in der Tat einige tausend Menschen sind, die in den Ballungsräumen stickoxidbedingt etwas früher sterben müssen als sie es ohne diese Belastungen müssten. Das sind, so wird entgegnet, Personengruppen, die ohnehin ein größeres Sterberisiko haben: Kranke, Alte, kleine Kinder, Personen mit Vorschädigungen und insbesondere natürlich solche mit Atemwegerkrankungen. Aber das macht ihren Tod nicht weniger beklagenswert. Und es sind darüber hinaus Millionen, die gesundheitlichen Schaden dadurch davon tragen, dass in 70 Großstädten der BRD die EU- Grenzwerte in Sachen Stickoxide immer noch nicht eingehalten werden. Und auch wenn die Dieselfahrzeuge nicht die einzigen Verursacher sind: So stellen sie hierbei doch das Kernproblem dar.

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„Die Welt im Zenit“ - Konzertlesung und Workshops am Samstag, 14. April

Patricia Gualinga, Botschafterin der indigenen Gemeinde Sarakayu im ecuadorianischen Teil Amazoniens, schlägt in der Konzertlesung „Die Welt im Zenit“ die Brücke vom indigenen Widerstand in Amazonien zu einem globalen Kampf für ein gutes Leben im Einklang mit der Natur.
Moderiert von der Politikwissenschaftlerin Isabella Radhuber bereichert Grupo Sal DUO das Gespräch mit lateinamerikanischen Rhythmen. Mit der leidenschaftlichen Musik des Grupo Sal DUOs fügen sich Patricia Gualingas authentische Erzählungen, Berichte und Reflexionen zu einer einzigartigen Collage zusammen, die informiert, hinterfragt, zur Diskussion anregt, berührt und bewegt.
Workshops zu Nachhaltigkeits- und Gerechtigkeitsthemen am Nachmittag runden dieses besondere Veranstaltungskonzept ab.

Samstag, 14. April, Südflügel Kulturbahnhof, Franz-Ulrich Straße 6, 34117 Kassel
Workshops ab 14.30 Uhr – Konzertlesung um 19.30 Uhr
>>AKTUELLE INFOS
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