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Ach Herr Steinbach oder: Wann muss Herr Ippen eingreifen in das, was seine Redakteure manchmal so schreiben?

Am 27. Januar 2017 erinnert die HNA resp. Herr Steinbach unter Stadtteile (?) und unter der Überschrift „Kassel gedenkt der Nazi-Opfer“ an die sich an diesem Tag erneut jährende Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

Zwei irritierende Details veranlassen mich zu diesem nur 286 Worte umfassenden Artikel:

Warum findet Herr Steinbach eigentlich keinen Platz, obwohl in dem 24 mal 24 cm großen Artikel dafür eigentlich genug Raum hätte sein dürfen, daran zu erinnern, dass es die Rote Armee war, die die Befreiung durchführte? Und warum überschreibt er den Hintergrund (zur Erläuterung des Gedenktages) mit „BEREITS seit dem Jahr 1996 Gedenktag“? Auch wenn es den Fakten entspricht, dass dieser Tag in Deutschland seit 1996 offizieller Gedenktag ist und auch wenn es richtig ist, dass die Vereinten Nationen ihn seit 2005 zum Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) erhoben haben: Was um alles in der Welt soll im Titel des Hintergrunds BEREITS heißen?

Wenn am 27. Januar 1945 russische Soldaten der Roten Armee die Jüdinnen und Juden befreit haben, die den mörderischen Vernichtungswahn der Nazis gerade so überlebten und Deutschland sich ab 1996 herablässt, diesen Tag durch die Einrichtung eines offiziellen, gesetzlich verankerten Gedenktages zu würdigen, kann doch die Überschrift nicht lauten BEREITS, vielmehr nur ERST 1996!!

Denn im Klartext heißt das doch, dass die Deutschen tatsächlich gute 50 Jahre brauchten, diesem Tag seine späte Würde zu verleihen, wenn das die richtigen Worte für so einen Gedenktag sind? BEREITS klingt demgegenüber so: Was sind wir doch für tolle deutsche Super-Gedenker, die noch fast 10 Jahre vor den Vereinten Nationen der Befreiung von Auschwitz gedenken!

Der Bock macht sich zum Gärtner

„Schön“ zu hören resp. kürzlich in der HNA zu lesen: Norbert STEINER, seit 2007 Aufsichtsratsvorsitzender der K+S AG, kümmert sich auch – über den Arbeitskreis der Wirtschaft für Kommunalfragen (AfK) - um die kommunalen Finanzen des nordhessischen Oberzentrums Kassel. Anlässlich des Tatbestandes, dass sich Kassel nicht mehr unter dem sogenannten Schutzschirm des Landes befindet, fühlt Steiner sich berufen, darauf hinzuweisen, dass „die eigentliche Arbeit, den Sparkurs weiterhin einzuhalten und die Entschuldung voranzutreiben, … ohne Schutzschirm weitaus schwerer (wird)“. Der erneuten schwarzen Null beim aktuellen Haushalt stünden über 450 Millionen Euro Schulden gegenüber. Außerdem kämen dazu noch die Schulden der städtischen Eigenbetriebe. Und da die kommunale Finanzwelt natürlich voller Risiken und Unwägbarkeiten stecke, da die Steuereinnahmen auch wieder sinken bzw. die Zinsen wieder steigen könnten, sei die Stadt gut beraten, wenn sie seiner Empfehlung, mit den 3 Tugenden SPAREN, KONSOLIDIEREN, ENTSCHULDEN fortzufahren, weiter folge. Die von der Stadt in den vergangenen Jahren brav umgesetzte kommunale Sparorgie bezeichnet Steiner als „eine Jahrzehnte alte Forderung der Wirtschaft“. "Der Bock macht sich zum Gärtner" vollständig lesen

Die OB-Kandidaten nehmen Stellung zu kulturpolitischen Fragen

Es ist schon eine Tradition: vor Wahlen befragt das KulturNetz Kassel die KandidatInnen zu ihren kulturpolitischen Positionen. In der Vergangenheit hat das KulturNetz dazu Kulturpolitische Foren veranstaltet: In Podiumsdiskussionen haben die Kandidaten ihre Vorstellungen präsentiert und mit dem Publikum diskutiert.
Das KulturNetz hat diesmal einen anderen Weg gewählt: In Kooperation mit dem documenta forum haben die Verantwortlichen Fragen zusammengestellt, die sie kulturpolitisch bewegen. Die Antworten finden sich >>hier.

attac-Radio am 14./15. Februar: Wie geht es weiter mit TTIP, CETA und TiSA? / Was haben wir mit Donald Trump zu erwarten?


Attac-Radio im Freien Radio Kassel (UkW 105,8)
oder im Live-Stream http://www.freies-radio.org/

Dienstag, 14. Februar, 21-22 Uhr und in der Wiederholung am
Mittwoch, 15. Februar, 13-14 Uhr

Themen:
- Entscheidung über CETA im EU-Parlament am 15. FebruarInterview mit dem Europaabgeordneten Joachim Schuster von der SPD
- Interview mit Dierk Hirschel, Chefökonom ver.dizu Freihandelsabkommen TiSA und CETA
- Trump könnte TTIP weiterhin wollenGespräch mit Pia Eberhardt (CEO)
- Was haben wir mit Donald Trump zu erwarten? Interview mit Conrad Schuhler, Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (isw)
Welche Auswirkungen wird Trump auf die Innenpolitik, die Ökonomie unddie Außenpolitik der USA haben? Was haben wir mit ihm zu erwarten? Wie sind die Widerstandskräfte in den USA einzuschätzen?

Ängste und Besorgnisse

Regelmäßig tauchen im Zusammenhang mit Meldungen über Rechtsradikalismus, EU-Austritt, Fremdenfeindlichkeit oder Parteienverdrossenheit diese beiden Begriffe auf.

Die Bürger sind besorgt wegen der drohenden Überfremdung, sie haben Ängste, weil plötzlich internationale Krisen in ihr kleinbürgerliches Reich einzudringen drohen.

Sind wir ein Volk von Sensibelchen? Sind wir nach über 70 Jahren Frieden verweichlicht? Haben die Amerikaner Recht, wenn sie über die „German Angst“ spotten? "Ängste und Besorgnisse" vollständig lesen

Freisprechanlage auditiv: Verdoppeltes Salz in der Suppe

Wir haben nun drei Auftritte, einer schöner als der andere. (Nachzulesen: Wer Kali eingibt, kriegt Salz raus.) Nach wie vor aber geht es um hard facts. Wieviel Salz darf in Werra und Weser sein, um Menschen, Ökonomie und Technik miteinander zu vermitteln? Hier jetzt unsere Sendung, 2 Musiktitel für die Gema bedauerlicherweise rausgekürzt.


[Sendung zum Herunterladen]

Lateinamerika-Solidarität: "Vom Süden lernen"


Interview mit Gert Eisenbürger herunterladen

Über die Geschichte der Lateinamerika-Solidarität referierte Gert Eisenbürger, Redaktionsmitglied der Zeitschrift ILA - Das Lateinamerika-Magazin am Montag, 6.2.2017, in den Räumen des Karibu Welt- und Regioladens. Die Veranstaltung bildete den Abschluss eines fachübergreifenden Seminars der Fachbereiche Romanistik und Politikwissenschaften der Universität Kassel mit dem Titel "Vom Süden lernen". Klaus Schaake sprach mit dem Aktivisten der Informationsstelle Lateinamerika.

Freisprechanlage verdoppelt: Nochmal Kali und Salz

Kreizkruzefixlujahbluadsauereidreggade: Durch einen Kurzschluss im Gerhirn unseres Mitarbeiters Martin Reuter wurde die morgige Sendung 4 Wochen vorverlegt. Sie wurde unter Abwesenheit der hochkarätigen Gäste dennoch torsiv durchgeführt. Jetzt aber sind die beiden Hochkaräter und Kenntnisreichen wirklich dabei: Walter Hölzel und Eckhard Jochum. Man lese bitte die damals gelungene Ankündigung unter dem Titel "Das Leben versalzen" noch einmal nach.
Jetzt also: Morgen, Sonntag, 5.2.2017, 18-19 Uhr im Freien Radio Kassel.
Livestream geht, Wdh. am Montag 10 h, es wird gepodcasted werden.

Für eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Stadt Kassel – mit Stadtbaurat Nolda – Offener Brief von Mitgliedern der DASL

Die berufenen Mitglieder der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), Prof. Dr. Uwe Altrock, Prof. Christian Kopetzki, Prof. Ingrid Lübke und Prof. Rainer Meyfahrt, wenden sich in einem offenen Brief an die Stadtverordneten und Stadtverorneten-Vorsteherin, den Oberbürgermeister und die Dezernenten sowie die Presse. kassel-zeitung dokumentiert dieses Schreiben. "Für eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Stadt Kassel – mit Stadtbaurat Nolda – Offener Brief von Mitgliedern der DASL" vollständig lesen

Politikunfähigkeit der Politik

Am 16.9.2008 hatte ich unter dem Titel "install.exe" mein Unverständnis eines Unverständnisses ausgedrückt und einen Nachtrag angekündigt, der nun 9 Jahre auf sich selbst gewartet hat. - Ich meinte die Reaktion der offiziellen deutschen Parteien auf das geniale Projekt von Christoph Büchel, innerhalb der Ausstellung "Deutsche Grammatik" im Fridericianum einen "politica"-Bazar einzurichten, bei dem alle vom Bundeswahlleiter anerkannten Parteien in Info-Boxen zur pluralistisch-freien Selbstdarstellung gerufen waren. Und nicht nur das: Sie waren berechtigt, auf dem Platz ein Bäumchen für die Demokratie zu pflanzen.
Als man erfuhr, dass die NPD auch da sein würde, gab es Aufstand. Das Fridericianum formuliert rückblickend diplomatisch:
"Zu Protesten führt die Tatsache, dass der Künstler konsequent alle rechtmäßig zugelassenen Parteien der Bundesrepublik, also auch die rechtsextreme Partei NPD einbezieht. In der Konsequenz sagen mehrere Parteien ihre Teilnahme ab, darunter alle zu dieser Zeit im Bundestag vertretenen Fraktionen. Die möglichen und realen Konsequenzen der parlamentarischen Demokratie und des deutschen Mehrparteiensystems treten hier deutlich zutage." "Politikunfähigkeit der Politik" vollständig lesen

"Kassel wieder sexy machen"


Diskussionsrunde mit den OB-Kandidaten herunterladen






Absolut volles Haus im Stadtteilzentrum in der Elfbuchenstraße: Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger aus allen Stadtteilen waren dem Ruf von Kassel West e.V. gefolgt und erlebten eine zweistündige Diskussionsrunde mit den sechs Oberbürgermeisterkandidaten. Murat Çakır (Die Linke), Christian Geselle (SPD), Bernd Hoppe (Freie Wähler), Dominique Kalb (CDU), Eva Koch (Bündnis 90 / Die Grünen) und Matthias Spindler (Die PARTEI) gaben zu ihren Vorstellungen als Kassels zukünftiger Oberbürgermeister bzw. zukünftige Oberbürgermeisterin Auskunft.
Mit "Kassel wieder sexy machen" stellte Matthias Spindler sein Motto vor. Auf ihre jeweilige Art und Weise und natürlich mit einer anderen Wortwahl möchten das auch alle anderen Kandidaten. Die Themen der Diskussion waren so vielfältig wie die Fuldastadt selbst. kassel-zeitung zeichnete die Veranstaltung zum Nachhören auf. Die Aufzeichnung startet mit Dominik Kalbs erstem Redebeitrag. ""Kassel wieder sexy machen"" vollständig lesen

OB-Kandidaten beantworten Fragen

Für die Veranstaltung am Mittwoch, 25. Januar, 19 Uhr, im Stadtteilzentrum Vorderer Westen hatte Kassel West e.V. den sechs OB-Kandidaten einen Fragenkatalog zu Stadt(teil)entwicklung, Soziales, Wohnen, Mobilität, Kultur und Bürgerbeteiligung übermittelt . Die Antworten finden sich zum Download ab sofort unter www.vorderer-westen.net

StadtLabor: "Vom Guten Leben"


StadtLabor zum "Guten Leben" herunterladen
Das StadtLabor experimentierte mit Stefan Ahr (Pastoralferefent der Katholischen Kirche Kassel-Hofgeismar), Wilfried Gärtner und Ulrike Münter (Gruppe "Recht auf Stadt"), Linda Rehn (Die Kopiloten), Karsten Winnemuth (Transition Town Kassel), blickte auf die Veranstaltung am 3. Dezember zurück und wagte einen Ausblick auf die weitere Arbeit für Kassel und Region. kassel-zeitung dokumentiert die am 12. Januar 2017 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun. "StadtLabor: "Vom Guten Leben" " vollständig lesen

Fragenkatalog an die OB-Kandidaten

Am 25.01.2017 um 19 Uhr findet im Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Elfbuchenstraße 3, eine Diskussionsveranstaltung mit den sechs Oberbürgermeisterkandidaten statt. Eingeladen hierzu hat der Verein Kassel-West e.V. Behandelt werden sollen die Themen Stadt(teil)entwicklung, Soziales, Wohnen, Mobilität, Kultur und Bürgerbeteiligung. Dabei soll es nicht nur um den Vorderen Westen gehen. "Da die Anzahl der Kandidaten auf der Veranstaltung nur eine begrenzte Redezeit für jeden zulässt, wir aber trotzdem die Themen inhaltlich und differenziert behandeln möchten, haben wir einen Fragenkatalog für die Kandidaten erstellt", so Andreas Schmitz, Vorsitzender von Kassel-West e.V.
Die Antworten sollen vor der Veranstaltung im Internet veröffentlicht werden. Der Fragebogen kann auf der Seite des Vereins herunter geladen werden. "Fragenkatalog an die OB-Kandidaten" vollständig lesen

Theater um Stadtbaurat Nolda: Ist er ein guter Stadtbaurat mit wegweisenden Projekten und Perspektiven für Kassel oder geht es darum gar nicht?

Ein Stadtbaurat muss für sein gutes Image in erster Linie selbst sorgen. Er ist allerdings immer in ein Team eingebunden, das nach der Hessischen Gemeindeordnung und damit auch in Kassel nun mal der Magistrat ist. Und dieses Team eröffnet einem Stadtbaurat Möglichkeiten oder es schränkt ihn ein – mal mehr, mal weniger. Und was alle wissen: Der Kasseler Magistrat ist das genaue Gegenteil von einem Kuschelzoo, für Stadtbauräte schon eher ein Raubtiergehege. Kaum einer, auch die guten nicht, blieb hier länger als ein paar Jahre, was für wichtige städtebauliche Entwicklungen, die nach Jahrzehnten gemessen werden, zu kurz ist. Gerade die GRÜNEN, wenn sie auch nur ein einigermaßen funktionierendes Gedächtnis besäßen, müssten das vor allen anderen wissen. Gilt doch der Satz vom Kuschelzoo vor allem dann, wenn die SPD in selbigem den Taktstock führt…
"Theater um Stadtbaurat Nolda: Ist er ein guter Stadtbaurat mit wegweisenden Projekten und Perspektiven für Kassel oder geht es darum gar nicht?" vollständig lesen

Attac-Radio: "Welthandel und Fluchtursachen" - Vortrag von Dr. Boniface Mabanza

Attac-Radio im Freien Radio Kassel, Ukw 105,8 oder im Livestream
am Dienstag, 10. Januar, 21 Uhr und
am Mittwoch, 11. Januar, 13 Uhr

Mitschnitt der Veranstaltung des Entwicklungspolitischen Forums am 15. September im Haus der Kirche Kassel

Die öffentliche Kritik an TTIP und CETA, den geplanten Freihandelsabkommen der "Attac-Radio: "Welthandel und Fluchtursachen" - Vortrag von Dr. Boniface Mabanza" vollständig lesen

"Vom Guten Leben" – StadtLabor im Freien Radio Kassel

Donnerstag, 12. Januar, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne; Livestream über: www.freies-radio-kassel.de (Wiederholung: Freitag, 13 Uhr)
Der 3. Dezember des gerade zu Ende gegangenen Jahres war ein Tag der lokalen und regionalen Vernetzung für das Gute Leben in Kassel und der Region. Die Veranstaltung kombinierte Workshops, Vorträge und Musik zum Thema. Den Tag krönte ein Konzertlesung mit dem Titel "Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal". Das StadtLabor blickt auf den 3.12.2016 zurück und wagt einen Ausblick. ""Vom Guten Leben" – StadtLabor im Freien Radio Kassel" vollständig lesen

Freisprechanlage: Das Leben versalzen

Ein Dauerbrenner, nicht nur lokal, sondern auch europäisch und global: Die Einleitung von Schadstoffen aus der Kaliproduktion in Gewässer und das Eindringen ins Grundwasser. Die Anrainer und Gemeinden an Werra und Weser können als direkt Betroffene ihr Lied davon singen. Der Kalikonzern K + S mit Sitz in Kassel scheint es immer wieder zu schaffen, sich aus der Umweltverantwortung zu winden. Jetzt wird es spannend: Die EU-Kommission hat zunächst einmal ein Verfahren gegen die Bundesrepublik betreffs mangelhafter örtlicher Gewässerbewirtschaftung eingeleitet; wie ist der Stand, was wird daraus?
Zu Gast sind Dr. Walter Hölzel, Chemiker und Politiker, Vorsitzender der Werra-Weser-Anrainerkonferenz und Eckhard Jochum, Stadtplaner und Mitglied des Naturschutzbeirats des Landkreises Kassel. Wir können uns auf bohrende Fragen an das Bermuda-Dreieck von Wirtschaft, Politik und Ökologie gefasst machen.
Morgen, Sonntag, 8. Januar 2017, 18-19 Uhr im Freien Radio Kassel.

"Kasseler Architekten verstehen Stadtregierung nicht mehr" – BDA schreibt offenen Brief

Dokumentation: Städtebau, Architektur, Baukultur benötigen Zeit ... und Kontinuität. „Rom wurde nicht an einem Tag erbaut“ – in dieser sprichwörtlichen Redeweise spiegelt sich das Wissen um die langjährigen Prozesse einer Stadtplanung, die dann aber zu einer spannenden, interessanten und liebenswerten Stadt führen können. Daher bedauern die Architekten der Kasseler Gruppe des renommierten Bundes der Deutschen Architekten BDA die momentane Situation in den Kasseler Gremien und im Stadtparlament.
Das für die Gestaltung der Stadt so wichtige Amt des Stadtbaurates wird – so scheint es – parteipolitischen Querelen geopfert. Die Lebensqualität einer Stadt, die mittlerweile als weicher Faktor für die Standortentwicklung von größter Bedeutung ist, hängt unmittelbar an der Gestaltung und Ausbildung von städtischen Räumen, Grünflächen und Verkehrsräumen. Umso unverständlicher, dass die hohe Qualität der städtischen Bauverwaltung, die sich unter Führung von Christof Nolda in den letzten Jahren nicht nur in der Stadt sondern bundesweit mit unterschiedlichsten Projekten viel Achtung erworben hat, so leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird. ""Kasseler Architekten verstehen Stadtregierung nicht mehr" – BDA schreibt offenen Brief" vollständig lesen

StadtLabor: "Veganes Leben"


StadtLabor zum veganen Leben herunterladen
Alle Lebewesen, die leidensfähig sind, schließt der "vegane Kosmos" ein und er reicht weit über das Thema "Ernährung" hinaus. "Vegan ist ein ganzheitlicher, solidarischer Ansatz", sagt Ira Belzer, die in Kassel lebt und hauptamtlich bei "Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden Württemberg e.V." arbeitet.
Das StadtLabor experimentierte mit ihr und Johanna Leng, ehrenamtlich tätig für die Albert-Schweitzer-Stiftung Aktivengruppe Kassel, zum veganen Leben. kassel-zeitung dokumentiert die am 15. Dezember 2016 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

attac-Radio: Debatte um "Auswirkungen von CETA in Kassel" im Stadtparlament"


Attac-Radio im Freien Radio Kassel (UkW 105,8) oder im Live-Stream


Dienstag, 13. Dezember, 21-22 Uhr und in der Wiederholung am
Mittwoch, 14. Dezember, 13-14 Uhr

Themen:
- Debatte im Stadtparlament am 14. November 2016 zur Bürger-Petition "Auswirkungen von CETA auf die kommunale Daseinsvorsorge und die wirtschaftliche Tätigkeit der Stadt Kassel" "attac-Radio: Debatte um "Auswirkungen von CETA in Kassel" im Stadtparlament"" vollständig lesen

Unglaubliches: Das Verhältnis von Hunger und Militär?

Gerne lästert man über das, was alles so Läppisches wissenschaftlich erforscht wird. So tat es ich hier auch des öfteren - zumal ich einige Forschungsprozeduren und ihre Institutionen dereinst selbst kennenlernen durfte.
Nun reibe ich mir die Augen: Das Bonner International Center for Conversion hat den Militarisierungsgrad von Gesellschaften zu deren Vorkommen im Welthunger-Index der Deutschen Welthungerhilfe in Beziehung gesetzt. "Unglaubliches: Das Verhältnis von Hunger und Militär?" vollständig lesen

"Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal"

Alberto Acosta erläutert das aus den indigenen Weltsichten der Anden und Amazoniens abgeleitete Konzept des "Buen vivir", das in Ecuador und Bolivien Eingang in die neuen Verfassungen gefunden hat.
Eine sinnliche Kombination von Musik und Vortrag lud das Publikum auf eine spannende musikalische und diskursive Entdeckungsreise ein. Wunderbare Stimmung im voll besetzten Südflügel des Kulturbahnhofs. "Ein großer Erfolg diese Veranstaltung nach Kassel geholt zu haben", so die Organisatoren, bestehend aus Förderverein Transition Town Kassel e.V., KulturNetz Kassel e.V., Universität Kassel (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Fachgebiet Entwicklungspolitik, Postkoloniale Studien), Die Kopiloten e.V., Karibu Welt- und Regioladen Kassel, Katholische Kirche – Dekanat Kassel-Hofgeismar und dem StadtZeit Kassel Magazin. "Ein großes Dankeschön an die vielen Helferinnen und Helfer, an unsere Förderer, die diese Veranstaltunge ermöglicht haben und die Stadt Kassel, die die Schirmherrschaft für diesen Tag übernommen hat", so die Initiatoren weiter, die darüber hinaus am Nachmittag an der Universität Kassel ein Workshop-Programm zum "Guten Leben" organisiert hatten. >>Weitere Infos und Bilder

Alberto Acosta spricht zu den Workshop-Teilnehmerinnen und -teilnehmern im Gießhaus der Uni Kassel.
Grupo Sal verzauberte das Publikum im Südflügel mit virtuosen und leidenschaftlichen Interpretationen lateinamerikanischer Musik.


Fotos: Reimund Lill ""Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal"" vollständig lesen

Was soll es bedeuten?

Ja und?

Wieder mal ein gutes Beispiel, wie man in bester Absicht schlechte Kommunikation macht. Wer in aller Welt macht sich die Mühe und geht an der Strassenbahnhaltestelle in die Knie um den Absender dieser kryptischen Botschaft herauszufinden? NIEMAND!

Dabei geht es um ein wichtiges Thema: Integration
Aber hier sieht man nur, wie sich ein Grafiker abgemüht hat, einen schwachen Slogan ins Bild zu setzen. Dabei lohnt es durchaus, sich die Web Site "http://loewenimherz.de/" mal anzusehen.

Leider werden diese Plakate keine großen Klickzahlen generieren. Schade ums Geld.

„Letzte Chance für den Flughafen-Kassel-Calden“ ?

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Kreis Kassel bezweifelt die euphorischen Meldungen des Reiseveranstalters Schauinsland im Duett mit der Flughafengeschäftsführung.

BUND-Mitglied Wolfgang Ehle: „Wir verfügen durch die Ausbaudiskussionen in Frankfurt und Kassel mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrungen mit Prognosen zur Luftverkehrsentwicklung und einen angeblichen Bedarf nach ortsnahen Flughäfen zu den Hauptferienzielen. Noch nie hat eine der Prognosen gestimmt. Die Ausbauvorhaben der Flughäfen Frankfurt und Kassel-Calden haben sich als Fehlplanungen erwiesen.“



"„Letzte Chance für den Flughafen-Kassel-Calden“ ?" vollständig lesen

Erklärung von Christof Nolda - Pressemitteilung der Stadt Kassel

Am kommenden Mittwoch, 7. Dezember 2016, stehe ich als aussichtsreicher Kandidat in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam für das Amt des Stadtbaurates zur Wahl. Nach fast fünf Jahren als Stadtbaurat in Kassel habe ich mich schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen.
In Kassel hatte ich die Freude, viele für die Stadt und ihre Menschen wichtige Projekte auf den Weg zu bringen, voranzutreiben oder abzuschließen. Mehrfach preisgekrönte und bundesweit beachtete Projekte wie der Neubau der Grimmwelt oder die Umgestaltung von Friedrich-Ebert-Straße und Goethestraße zu einem modernen städtischen Boulevard wurden fertiggestellt. "Erklärung von Christof Nolda - Pressemitteilung der Stadt Kassel " vollständig lesen

"Buen vivir – vom Guten Leben"

Samstag, 3. Dezember, 19.30 Uhr, Südflügel Kulturbahnhof, Kassel
"Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal" ist der Titel der Konzertlesung, die den 3. Dezember als Tag der lokalen und regionalen Vernetzung für das Gute Leben in Kassel und der Region krönt.
Inspiriert von indianischen, afrikanischen und europäischen Wurzeln und von den neuesten Entwicklungen der pulsierenden Metropolen, präsentiert Grupo Sal virtuos und leidenschaftlich eine eigenständige Interpretation lateinamerikanischer Musik.
Zusammen mit Alberto Acosta, 2008 Präsident der verfassunggebenden Versammlung Ecuadors und einer der führenden Intellektuellen Lateinamerikas, begeben sich die Musiker zusammen mit ihrem Publikum auf eine spannende Entdeckungsreise.
Workshops, die ab 12.30 Uhr im Gießhaus der Universität Kassel stattfinden, runden das Programm dieses Tages ab. Weitere Infos: www.facebook.com/gutes.leben.kassel.region/ ""Buen vivir – vom Guten Leben"" vollständig lesen

StadtLabor: “Buen vivir – vom Guten Leben"


StadtLabor zum Konzept des "Buen vivir" herunterladen
Stefan Ahr (Pastoralreferent der Katholischen Kirche beim Dekanat Kassel-Hofgeismar), Murat Cakir (Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen) und Dustin Schäfer (Die Kopiloten e.V.) näherten sich zusammen mit Alexandra Serjogin und Klaus Schaake vom StadtLabor-Team dem aus den Weltsichten der indigenen Völker Amazoniens und der Anden abgeleiteten Konzept des "Buen vivir" an. Hintergrund der Sendung war die am 3. Dezember stattfindende Veranstaltung zum Thema in Kassel, die das Thema einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen möchte. Gekrönt wird dieser Tag für ein Mehr an lokaler und regionaler Nachhaltigkeit durch eine Konzertlesung mit dem Titel "Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal". Dabei stellt der ehemalige Präsident der Verfassunggebenden Versammlung Ecuadors das Konzept des "Buen vivir" im Rahmen einer spannenden Konzertlesung zur Diskussion.
kassel-zeitung dokumentiert die am 17. November 2016 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun. >>Weitere Infos

Das Meerschweinchen als mächtiger Mann

Es juckte natürlich schon mächtig in den Tastatur-Fingern, um sich in einen Kommentar zur menschenunwürdigen Show der US-Präsidenten-Wahl und dieses Perückenträgers hineinlocken zu lassen. Ganz abgesehen von der Demonstration der sog. "Postdemokratie".
Angesichts von soviel Trash fällt es wieder leichter, kühles Blut zu haben. So wie es Menschen gibt, die sich zur Selbstabschaffung Israels Gedanken machen, gilt dies ebenso für die unvereinigten Staaten. Da lohnt es sich doch einmal, wieder Pete Seegers ultraromantisches Lied anzuhören: "What is America to me?".

Freisprechanlage: Die wilde Marlis

Heute treffen Gertrud Salm und ich uns mit einer kasselstadtbekannten Frau. Für den einen Teil ihres Nachnamens kann sie nichts. Sie gilt aber als "ehrenamtliche Stadträtin" und hochlistige Streiterin der Linkspartei: Marlis Wilde-Stockmeyer
Worüber wir sprechen, wollte sie uns noch nicht verraten. Kommt aber heute:
13.11.2016 um 18-19 Uhr im Freien Radio Kassel.