Skip to content

Anhörung: Eine Visite beim BAMF in Offenbach

Bild des kasachischen Mädchens mit den russischen Zöpfen

Um 7.03 sind wir am Kasseler Hauptbahnhof verabredet, Sina, ein Freund und ich. Noch rasch etwas Proviant zugelegt, beim Bäcker in der Schlange mit lauter Männer stehen, die auch noch rasch was zum Essen kaufen wollen. Warum eigentlich nur Männer? Wir steigen in die Regionalbahn nach Frankfurt. Sina hat schlecht geschlafen, der Freund hat schlecht geschlafen, ich habe schlecht geschlafen. Heute ist Sinas Anhörung, in Offenbach, beim BAMF. Sina ist eine von den 745.545 Flüchtlingen, die 2016 nach Deutschland gekommen sind. "Anhörung: Eine Visite beim BAMF in Offenbach" vollständig lesen

Ecuador nach den Wahlen – Analysen, Ursachen Perspektiven


Interview zu „Ecuador nach den Wahlen“ herunterladen
Timm B. Schützhofer referierte am Mittwoch, 19. April, im Café Buch Oase zur Situation in Ecuador vor und nach den Präsidentschaftswahlen und zu zehn Jahren „Bürgerrevolution“. Klaus Schaake sprach kurz vor der Veranstaltung mit dem Referenten.

Präsidentenerschießungsleidenschaften

Seit der Wahl von Trump beschäftigt mich die Frage, wie ich das untermenschliche Thema vermeiden kann. Da kommt mir Peter Sloterdijk zupass, der uns beruhigt: Dieser Präsident wird keine zwei Jahre überleben. Aufgrund der Tatsache, dass einzelne Teile der amerikanischen Gesellschaft erpicht darauf sind, ihre Präsidenten zu erschießen. Bei der Recherche stoße ich auf die LIste der Attentate. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Attentate_auf_Pr%C3%A4sidenten_der_Vereinigten_Staaten

Mal für die Wissenschaft

Man wird es mir nicht glauben: Ich werde morgen auf eine Demo gehen. Normalerweise gehe ich nicht, weil die demonstrierende Zurschaustellung gemeinsamer Ziele mE in krassem Widerspruch zur (etwa politischen) Effektivität steht und in einem Biedermeier des Wir-Gefühls versickert.
Nun leuchtet mir etwas ein. Anlass ist die Nachricht, Trump habe auf der Regierungspage alle Äußerungen zum Klimawandel löschen lassen. Ich hoffe das stimmt. Daraufhin sagte ein aufgeweckter Mensch: Gegen die Zensur von wissenschaftlichen (auch kontroversen) Debatten müssen wir etwas unternehmen. Und das weltweit. Daher gehts morgen früh für mich nach Göttingen. Sogar das Wort "Marsch" kann ich deshalb ertragen, weil es wohl mehr ein bewegter Zug der Unterschiedlichen ist. https://sciencemarchgoe.de/de/home/
Ecological-Footprint-mäßig fahre ich fehlerbehaftet mit dem Auto (das Bahnticket ist einfach zu teuer, typisch). Ich hätte noch drei freie Plätze zur Kostenteilung und zur moralischen Aufbesserung.
Ich steh im Telefonbuch, Martin Reuter in Niederzwehren. Auf gehts, boys and girls!

Untermensch gegen Schurken

Syrien. Man fasst es nicht in der Kette der völkerrrechtswidrigen und menschentötenden Übergriffe: Die überhebliche - hoffentlich letzte - Großmacht mit einem Spitzenmann weit unterhalb eines Zivilisationsniveaus, das sich Europa jahrhundertelang erarbeitet hatte, gegen den personifizierten Clanchef, der, von langer Hand vorbereitet, der derzeit letzte in der präparierten Schurkenkette des "Westens" ist. (Nordkorea haben wir ja noch in Reserve. Wie wärs mit einem homöopathischen Angriff Atom gegen Atom?) Man klatscht Beifall, medial und sonstwo, Beifall für Luftangriffe wegen "mutmaßlicher" Verbrechen. Erst raketifizieren, dann recherchieren. Man lobt Gewalt, ohne Wissen, verblendet. Der Mythos und seine Tragödie kehren wieder. Wo bleibt die Aufklärung?
Ein Hoffnungs-Schimmer in dem Memento von Jan Assmann, gemünzt auf den Konflikt in Palästina: "Untermensch gegen Schurken" vollständig lesen

Eine Selbstverpflichtung – Die Charta für Baukultur Kassel

Dienstag, den 28. März, stellte die Stadt Kassel bei einer abendlichen Veranstaltung im Kongress Palais Kassel die Charta für Baukultur vor. Diese enthält Leitsätze und Instrumente für die bauliche Zukunft der Stadt.

"Eine Selbstverpflichtung – Die Charta für Baukultur Kassel" vollständig lesen

Der Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel zu Umweltproblemen bei der Salzproduktion von K+S

Nachdem sich im vergangenen Frühjahr der Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel schon einmal an die Presse gewandt hat mit den nicht unbegründeten Sorgen, die sich unser Gremium angesichts der verfehlten Umweltpolitik von K+S macht, wenden wir uns nun, im Frühjahr 2017, erneut an die Öffentlichkeit, um mit der beigefügten Erklärung eben diesen Sorgen Ausdruck zu verleihen. Am meisten bedrückt uns, dass die Option eines 140 Kilometer langen Salzwasserkanals quer durch Nordhessen nicht unrealistisch ist für den Fall, dass sich K+S am Ende als unfähig oder unwillig erweisen sollte, bis ca. 2021 wirksame Strategien einzuschlagen bzw. in vorhandene Umwelttechnik zu investieren, um einen dauerhaften Salznotstand im Weser-Werra-Gebiet in letzter Minute noch abzuwenden. Zum Horrorszenario dieses Monsterkanals zur Weser würden, im Ernstfall, noch riesige, viele Hektar große Salzwasserbecken – möglicherweise in empfindlichen und abgelegenen Teilen des Reinhardtswaldes - hinzukommen!

Im Dezember 2016 waren die Mitglieder unseres Gremiums auf Einladung von Herrn Willecke, einem der Pressesprecher von K+S, ins Werk in Heringen zu einer Besichtigung eingeladen. Unsere beigefügte Erklärung behandelt die während dieser Besichtigung gewonnenen Einsichten ebenso wie unsere Sicht der Dinge, die mit der Salz-Produktion von K+S zusammenhängen. Unsere Sorgen sind in den Monaten, die zwischen unseren beiden Erklärungen liegen, also zwischen Frühjahr 2016 und heute, leider nicht geringer geworden. Alles andere lässt sich in diesem leider etwas lang geratenen Text nachlesen.

Die Belohnung für’s Durchhalten beim Lesen ist ein spannender Einblick in ein ausgesprochen relevantes, leider hier bei uns immer noch ungelöstes Umweltproblem. Und auch das wird der Text den LeserInnen nahe bringen: Das Problem ließe sich durchaus aus der Welt schaffen, wenn denn von K+S in Problemlösungstechniken investiert werden würde, in Techniken, die es durchaus schon gibt und die in anderen europäischen Ländern erfolgreich angewendet werden.

E. Jochum "Der Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel zu Umweltproblemen bei der Salzproduktion von K+S" vollständig lesen

Aufruf zur TTIP Strategie- und Aktionskonferenz am 24./25. März an der Uni Kassel


"TTIP liegt auf Eis, CETA hat die Hürde des Europaparlaments genommen und taumelt nun auf die Ratifizierungen in den Mitgliedstaaten zu, gleichzeitig entwickelt die Europäische Kommission viele neue Initiativen für eine Globalisierung im Interesse der Konzerne.
Zeit also für neue Ideen und Strategien.

Dazu treffen wir uns am 24./25. März 2017 in der Universität Kassel: Wir laden Euch herzlich ein zur Strategie- und Aktionskonferenz von TTIP unfairhandelbar und Kooperationspartnern. Wir wollen uns weiterbilden, vernetzen, beraten und strategische Entscheidungen über die nächsten Schritte gemeinsam treffen.
"Aufruf zur TTIP Strategie- und Aktionskonferenz am 24./25. März an der Uni Kassel" vollständig lesen

StadtLabor: Große Pläne für Kassel 1919-1949


StadtLabor zu "Große Pläne für Kassel" herunterladen

"Große Pläne für Kassel" schlägt ein immer noch wenig bekanntes Kapitel des Kasseler Stadtplanungsgeschichte aus dem 20. Jahrhundert auf – die Zeit zwischen 1919 und 1949. Sie zeigt die Fuldastadst als Objekt visionärer Zukunftsentwürfe während der Weimarer Republik und die stadtplanerischen Projekte und Konzepte im nationalsozialisten Staat. Auch den Wiederaufbauplanungen in der jungen Bundesrepublik widmet sich das Buch am Beispiel Kassels und relativiert manchen Mythos bezüglich der so gern zitierten "Stunde Null".
Das StadtLabor experimentierte mir Autor Folckert Lüken-Isberner. kassel-zeitung dokumentiert die am 9. März 2017 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

Uuups - schon wieder: Möchte-gern-OB Hoppe fordert noch niedrigere Wassergebühren – Seriöse Kommunalpolitik sieht anders aus

Mit schöner Regelmäßigkeit verlangt Bernd Hoppe die Senkung der ach so hohen Wassergebühren in Kassel; aktuell in seiner Hauswurfsendung zur Oberbürgermeisterwahl.

Wo soll denn die Kostensenkung herkommen? Mindestens achtzig Prozent der Kosten stecken in den technischen Anlagen (Leitungen, Hochbehälter, Pumpen usw.). Löhne, Materialkosten, auch Rechtsanwaltsgebühren sind in den vergangenen zwanzig Jahren gestiegen, der Kubikmeter Kasseler Leitungswasser jedoch - vielfach geprüft und hochwertig – kostet seit 1995 unverändert 2,14 Euro.
Nebenbei: Flaschenwasser kostet mindestens das 200-fache. "Uuups - schon wieder: Möchte-gern-OB Hoppe fordert noch niedrigere Wassergebühren – Seriöse Kommunalpolitik sieht anders aus" vollständig lesen

Film über Alternativen zu Mietspekulation und Gentrifizierung

Mietshäuser-Syndikat-Film: „Das ist unser Haus!“
CC-Lizenz, gratis, öffentlich kostenfrei vorführbar (nicht-kommerziell)
Der Film „Das ist unser Haus!“ erläutert das solidarische Modell des Syndikats, mit dem sich auch ökonomisch
benachteiligte Menschen bezahlbare Räume in Gemeineigentum sichern können.... "Film über Alternativen zu Mietspekulation und Gentrifizierung" vollständig lesen

OB Wahl - Statements zu Umweltthemen

OB Wahl 5.3.17 - jede Stimme zähltViele brennende Fragen zum Umwelt- und Naturschutz in Kassel bleiben seit langem unbearbeitet und sollen offenbar im OB-Wahlkampf außen vor bleiben. Der BUND Kassel hält Antworten auf die Fragen zur Liniennetzreform, zur Luftreinhaltung, zum Flächenschutz bei anhaltendem Entwicklungsbedarf sowie offene Naturschutzfragen für wichtige Auswahlkriterien bei der Wahl des neues Oberbürgermeisters/der neuen Oberbürgermeisterin in Kassel. Deshalb hat der BUND Kassel den Kandidaten/der Kandidatin 5 Fragen als Wahlprüfsteine gestellt. Der BUND möchte seinen etwa 2.000 Mitgliedern und anderen umweltorientierten Wählern die unterschiedlichen Ansichten der Kandidaten zu diesen Umweltfragen deutlich machen. Die Fragen des BUND haben Herr Cakir, Herr Kalb, sowie Frau Koch und Herr Hoppe beantwortet. Herr Geselle teilte mit, dass die Fragen zu komplex seien und bot stattdessen ein Gespräch an. Der BUND benötigt für die Veröffentlichung jedoch schriftliche Antworten.

Auf die Frage zur geplanten Liniennetzreform sind deutliche Unterschiede erkennbar:
"OB Wahl - Statements zu Umweltthemen" vollständig lesen

„Lasciate ogni speranza, voi ch'entrate“ * Impressionen aus einer Kasseler Klinik....

(*Die ihr eintretet, laßt alle Hoffnung fahren) Dante, Die Göttliche Komödie, Hölle III, 9)

......die nicht namentlich genannt wird. Sie könnte anders heißen und überall stehen in den in den letzen Jahrzehnten geschaffenen Wüsten der privatisierten Daseinsfürsorgen.
(siehe auch: Der Spiegel Nr. 51 / 2016, „In der Krankenfabrik – Ausgelieferte Patienten, ausgebeutete Ärzte....“)

In Michael Endes Märchen „Momo“ gibt es "ümmer und überrrall"(EAV) das Böse in Gestalt Grauer Herren. Sie überleben einzig dadurch, dass sie den Qualm bestimmter Zigarren einatmen. Die Zigarren drehen sie sich aus der Zeit, die sie den Menschen abpressen oder abschwatzen. Ein geruhsam beim Besenschwingen vor sich hin philosophierender Beppo Straßenfeger oder der Zeitaufwand fürsorglich sich umeinander kümmernder Nachbarn sind ihnen lebensbedrohende Entsetzlichkeiten.
Vielen galt das Buch damals als Warnung davor, wohin aktuelle gesellschaftliche Trends zu führen drohten. Gewisse andere, auf die Durchökonomisierung aller Bereiche schon früh bedachten Kräfte werden die Dystopie allerdings in ihrer neoliberalen Zukunftswerkstatt als feuchten Wunschtraum erlebt haben. Mittlerweile hat der sich erfüllt – Graue Herren sind allem Anschein nach massenweise als logistische und geschäftsführende Fachkräfte angestellt und bestimmen den Alltag, z.B. von Patienten und Arbeitenden in Kliniken. Ausreichender qualitativer Aufwand für Kranke sowie, Pfui Deibel, das Nachfragen lästiger MüPs* scheinen ihnen ebenfalls lebensbedrohende Entsetzlichkeiten zu sein.....wie wir erleben konnten....
(*mündiger Patienten) " „Lasciate ogni speranza, voi ch'entrate“ * Impressionen aus einer Kasseler Klinik...." vollständig lesen

Bezahlbarer Wohnraum: Arbeitskreis Wohnraumpolitik von Kassel-West e.V. erarbeitet Positionspapier

"Dass in Kassel bezahlbarer Wohnraum fehlt, wird mittlerweile von fast allen politischen Akteuren gesehen. Der Arbeitskreis Wohnraumpolitik von Kassel-West e.V., dem Prof. Dr. Hermann Bullinger, Dr. Hans-Helmut Nolte und Mario Lang angehören, hat hierzu ein Positionspapier erarbeitet, dass nun im Vorstand des Vereins verabschiedet wurde", teil der Verein in seinem aktuellen Newsletter mit. >>Positionspapier lesen

Wahlprüfsteine zur Behindertenpolitik für Kasseler OberbürgermeisterIn-Wahl

Der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) befragte die KandidatInnen zur OberbürgermeisterIn-Wahl in Kassel zu ihren Positionen zu einer Reihe von behindertenpolitischen Fragen. Nun wurden die Antworten der KandidatInnen veröffentlicht und sind im Internet abrufbar. "Wahlprüfsteine zur Behindertenpolitik für Kasseler OberbürgermeisterIn-Wahl" vollständig lesen

Fakten zum Fleischkonsum

Die Ankündigung des Umwelthauses als Veranstalter des Tags der Erde, in diesem Jahr keine Fleischstände zuzulassen, hat für heftige Reaktionen gesorgt. Grund für den BUND Kassel, sich des Themas Fleischkonsum anzunehmen.
Wir Deutsche leben, wie viele anderen Bewohner der westlichen Welt, in einer nicht zukunftsfähigen Art und Weise. Zukunftsfähig zu leben heißt, ... "Fakten zum Fleischkonsum" vollständig lesen

Ach Herr Steinbach oder: Wann muss Herr Ippen eingreifen in das, was seine Redakteure manchmal so schreiben?

Am 27. Januar 2017 erinnert die HNA resp. Herr Steinbach unter Stadtteile (?) und unter der Überschrift „Kassel gedenkt der Nazi-Opfer“ an die sich an diesem Tag erneut jährende Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

Zwei irritierende Details veranlassen mich zu diesem nur 286 Worte umfassenden Artikel:

Warum findet Herr Steinbach eigentlich keinen Platz, obwohl in dem 24 mal 24 cm großen Artikel dafür eigentlich genug Raum hätte sein dürfen, daran zu erinnern, dass es die Rote Armee war, die die Befreiung durchführte? Und warum überschreibt er den Hintergrund (zur Erläuterung des Gedenktages) mit „BEREITS seit dem Jahr 1996 Gedenktag“? Auch wenn es den Fakten entspricht, dass dieser Tag in Deutschland seit 1996 offizieller Gedenktag ist und auch wenn es richtig ist, dass die Vereinten Nationen ihn seit 2005 zum Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) erhoben haben: Was um alles in der Welt soll im Titel des Hintergrunds BEREITS heißen?

Wenn am 27. Januar 1945 russische Soldaten der Roten Armee die Jüdinnen und Juden befreit haben, die den mörderischen Vernichtungswahn der Nazis gerade so überlebten und Deutschland sich ab 1996 herablässt, diesen Tag durch die Einrichtung eines offiziellen, gesetzlich verankerten Gedenktages zu würdigen, kann doch die Überschrift nicht lauten BEREITS, vielmehr nur ERST 1996!!

Denn im Klartext heißt das doch, dass die Deutschen tatsächlich gute 50 Jahre brauchten, diesem Tag seine späte Würde zu verleihen, wenn das die richtigen Worte für so einen Gedenktag sind? BEREITS klingt demgegenüber so: Was sind wir doch für tolle deutsche Super-Gedenker, die noch fast 10 Jahre vor den Vereinten Nationen der Befreiung von Auschwitz gedenken!

Der Bock macht sich zum Gärtner

„Schön“ zu hören resp. kürzlich in der HNA zu lesen: Norbert STEINER, seit 2007 Aufsichtsratsvorsitzender der K+S AG, kümmert sich auch – über den Arbeitskreis der Wirtschaft für Kommunalfragen (AfK) - um die kommunalen Finanzen des nordhessischen Oberzentrums Kassel. Anlässlich des Tatbestandes, dass sich Kassel nicht mehr unter dem sogenannten Schutzschirm des Landes befindet, fühlt Steiner sich berufen, darauf hinzuweisen, dass „die eigentliche Arbeit, den Sparkurs weiterhin einzuhalten und die Entschuldung voranzutreiben, … ohne Schutzschirm weitaus schwerer (wird)“. Der erneuten schwarzen Null beim aktuellen Haushalt stünden über 450 Millionen Euro Schulden gegenüber. Außerdem kämen dazu noch die Schulden der städtischen Eigenbetriebe. Und da die kommunale Finanzwelt natürlich voller Risiken und Unwägbarkeiten stecke, da die Steuereinnahmen auch wieder sinken bzw. die Zinsen wieder steigen könnten, sei die Stadt gut beraten, wenn sie seiner Empfehlung, mit den 3 Tugenden SPAREN, KONSOLIDIEREN, ENTSCHULDEN fortzufahren, weiter folge. Die von der Stadt in den vergangenen Jahren brav umgesetzte kommunale Sparorgie bezeichnet Steiner als „eine Jahrzehnte alte Forderung der Wirtschaft“. "Der Bock macht sich zum Gärtner" vollständig lesen

Die OB-Kandidaten nehmen Stellung zu kulturpolitischen Fragen

Es ist schon eine Tradition: vor Wahlen befragt das KulturNetz Kassel die KandidatInnen zu ihren kulturpolitischen Positionen. In der Vergangenheit hat das KulturNetz dazu Kulturpolitische Foren veranstaltet: In Podiumsdiskussionen haben die Kandidaten ihre Vorstellungen präsentiert und mit dem Publikum diskutiert.
Das KulturNetz hat diesmal einen anderen Weg gewählt: In Kooperation mit dem documenta forum haben die Verantwortlichen Fragen zusammengestellt, die sie kulturpolitisch bewegen. Die Antworten finden sich >>hier.

attac-Radio am 14./15. Februar: Wie geht es weiter mit TTIP, CETA und TiSA? / Was haben wir mit Donald Trump zu erwarten?


Attac-Radio im Freien Radio Kassel (UkW 105,8)
oder im Live-Stream http://www.freies-radio.org/

Dienstag, 14. Februar, 21-22 Uhr und in der Wiederholung am
Mittwoch, 15. Februar, 13-14 Uhr

Themen:
- Entscheidung über CETA im EU-Parlament am 15. FebruarInterview mit dem Europaabgeordneten Joachim Schuster von der SPD
- Interview mit Dierk Hirschel, Chefökonom ver.dizu Freihandelsabkommen TiSA und CETA
- Trump könnte TTIP weiterhin wollenGespräch mit Pia Eberhardt (CEO)
- Was haben wir mit Donald Trump zu erwarten? Interview mit Conrad Schuhler, Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (isw)
Welche Auswirkungen wird Trump auf die Innenpolitik, die Ökonomie unddie Außenpolitik der USA haben? Was haben wir mit ihm zu erwarten? Wie sind die Widerstandskräfte in den USA einzuschätzen?

Ängste und Besorgnisse

Regelmäßig tauchen im Zusammenhang mit Meldungen über Rechtsradikalismus, EU-Austritt, Fremdenfeindlichkeit oder Parteienverdrossenheit diese beiden Begriffe auf.

Die Bürger sind besorgt wegen der drohenden Überfremdung, sie haben Ängste, weil plötzlich internationale Krisen in ihr kleinbürgerliches Reich einzudringen drohen.

Sind wir ein Volk von Sensibelchen? Sind wir nach über 70 Jahren Frieden verweichlicht? Haben die Amerikaner Recht, wenn sie über die „German Angst“ spotten? "Ängste und Besorgnisse" vollständig lesen

Freisprechanlage auditiv: Verdoppeltes Salz in der Suppe

Wir haben nun drei Auftritte, einer schöner als der andere. (Nachzulesen: Wer Kali eingibt, kriegt Salz raus.) Nach wie vor aber geht es um hard facts. Wieviel Salz darf in Werra und Weser sein, um Menschen, Ökonomie und Technik miteinander zu vermitteln? Hier jetzt unsere Sendung, 2 Musiktitel für die Gema bedauerlicherweise rausgekürzt.


[Sendung zum Herunterladen]

Lateinamerika-Solidarität: "Vom Süden lernen"


Interview mit Gert Eisenbürger herunterladen

Über die Geschichte der Lateinamerika-Solidarität referierte Gert Eisenbürger, Redaktionsmitglied der Zeitschrift ILA - Das Lateinamerika-Magazin am Montag, 6.2.2017, in den Räumen des Karibu Welt- und Regioladens. Die Veranstaltung bildete den Abschluss eines fachübergreifenden Seminars der Fachbereiche Romanistik und Politikwissenschaften der Universität Kassel mit dem Titel "Vom Süden lernen". Klaus Schaake sprach mit dem Aktivisten der Informationsstelle Lateinamerika.

Freisprechanlage verdoppelt: Nochmal Kali und Salz

Kreizkruzefixlujahbluadsauereidreggade: Durch einen Kurzschluss im Gerhirn unseres Mitarbeiters Martin Reuter wurde die morgige Sendung 4 Wochen vorverlegt. Sie wurde unter Abwesenheit der hochkarätigen Gäste dennoch torsiv durchgeführt. Jetzt aber sind die beiden Hochkaräter und Kenntnisreichen wirklich dabei: Walter Hölzel und Eckhard Jochum. Man lese bitte die damals gelungene Ankündigung unter dem Titel "Das Leben versalzen" noch einmal nach.
Jetzt also: Morgen, Sonntag, 5.2.2017, 18-19 Uhr im Freien Radio Kassel.
Livestream geht, Wdh. am Montag 10 h, es wird gepodcasted werden.

Für eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Stadt Kassel – mit Stadtbaurat Nolda – Offener Brief von Mitgliedern der DASL

Die berufenen Mitglieder der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), Prof. Dr. Uwe Altrock, Prof. Christian Kopetzki, Prof. Ingrid Lübke und Prof. Rainer Meyfahrt, wenden sich in einem offenen Brief an die Stadtverordneten und Stadtverorneten-Vorsteherin, den Oberbürgermeister und die Dezernenten sowie die Presse. kassel-zeitung dokumentiert dieses Schreiben. "Für eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Stadt Kassel – mit Stadtbaurat Nolda – Offener Brief von Mitgliedern der DASL" vollständig lesen

Politikunfähigkeit der Politik

Am 16.9.2008 hatte ich unter dem Titel "install.exe" mein Unverständnis eines Unverständnisses ausgedrückt und einen Nachtrag angekündigt, der nun 9 Jahre auf sich selbst gewartet hat. - Ich meinte die Reaktion der offiziellen deutschen Parteien auf das geniale Projekt von Christoph Büchel, innerhalb der Ausstellung "Deutsche Grammatik" im Fridericianum einen "politica"-Bazar einzurichten, bei dem alle vom Bundeswahlleiter anerkannten Parteien in Info-Boxen zur pluralistisch-freien Selbstdarstellung gerufen waren. Und nicht nur das: Sie waren berechtigt, auf dem Platz ein Bäumchen für die Demokratie zu pflanzen.
Als man erfuhr, dass die NPD auch da sein würde, gab es Aufstand. Das Fridericianum formuliert rückblickend diplomatisch:
"Zu Protesten führt die Tatsache, dass der Künstler konsequent alle rechtmäßig zugelassenen Parteien der Bundesrepublik, also auch die rechtsextreme Partei NPD einbezieht. In der Konsequenz sagen mehrere Parteien ihre Teilnahme ab, darunter alle zu dieser Zeit im Bundestag vertretenen Fraktionen. Die möglichen und realen Konsequenzen der parlamentarischen Demokratie und des deutschen Mehrparteiensystems treten hier deutlich zutage." "Politikunfähigkeit der Politik" vollständig lesen

"Kassel wieder sexy machen"


Diskussionsrunde mit den OB-Kandidaten herunterladen






Absolut volles Haus im Stadtteilzentrum in der Elfbuchenstraße: Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger aus allen Stadtteilen waren dem Ruf von Kassel West e.V. gefolgt und erlebten eine zweistündige Diskussionsrunde mit den sechs Oberbürgermeisterkandidaten. Murat Çakır (Die Linke), Christian Geselle (SPD), Bernd Hoppe (Freie Wähler), Dominique Kalb (CDU), Eva Koch (Bündnis 90 / Die Grünen) und Matthias Spindler (Die PARTEI) gaben zu ihren Vorstellungen als Kassels zukünftiger Oberbürgermeister bzw. zukünftige Oberbürgermeisterin Auskunft.
Mit "Kassel wieder sexy machen" stellte Matthias Spindler sein Motto vor. Auf ihre jeweilige Art und Weise und natürlich mit einer anderen Wortwahl möchten das auch alle anderen Kandidaten. Die Themen der Diskussion waren so vielfältig wie die Fuldastadt selbst. kassel-zeitung zeichnete die Veranstaltung zum Nachhören auf. Die Aufzeichnung startet mit Dominik Kalbs erstem Redebeitrag. ""Kassel wieder sexy machen"" vollständig lesen

OB-Kandidaten beantworten Fragen

Für die Veranstaltung am Mittwoch, 25. Januar, 19 Uhr, im Stadtteilzentrum Vorderer Westen hatte Kassel West e.V. den sechs OB-Kandidaten einen Fragenkatalog zu Stadt(teil)entwicklung, Soziales, Wohnen, Mobilität, Kultur und Bürgerbeteiligung übermittelt . Die Antworten finden sich zum Download ab sofort unter www.vorderer-westen.net