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Liebe Intifada!

Ich meine das hinüber und herüber. Die sog. Israelis bekriegen die sog. Palästinenser und die umgekehrt. Ich artikuliere, ich betone, nach meinen Kenntnissen. Ich lasse mich gerne korrigieren.
Dabei stiften sie beiderseits gewaltsame Verwirrung. Die Israelis behaupten,es gäbe einen Staat Israel, dessen Fahne man evtl. heute verbrannt hat. Das ist nicht der Fall. In unserem europäischen staatsrechtlichen Verständnis gibt es diesen Staat gar nicht, weil er es bislang geschafft hat, sich keine Verfassung zu geben. 1917 gab es eine Imperialmacht, die gottseidank gebrexit ist, die Parole des "homestead" aus. (DIe Briten haben einen speziellen Humor: Die Juden meinten Land, die Engländer "Schutzmacht") Dazu gehört die nebulöse Konstruktion, dass ein Bewohner des fiktiven Staates Israel sein kann, wer Nachkomme einer jüdischen Mutter ist. Dieses heißt nun also im Klartext, dass staatrechtliche, religiöse und ethnische Motive so miteinander verwischt werden, wie es im Islam ebenfalls der Fall ist. Der Gottesstaat. Regie die Väter, mit Hilfe der Mütter.
Dazu kommt die absurde Konstruktion, dass es palästinensische Mitglieder einer jüdischen Glaubensgemeinschaft geben kann (mit Pass!) Prima dazu gehört die Verwischungsaktion, dass Kritiker der Politik des fiktiven Staates Israel von unaufgeklärten Menschen als Antisemiten bezeichnet werden. (Ich darf daran erinnern, dass Chaim Weizmann ursprünglich (in den 1920igern) ein Vertreter der kooperativen Lösung war und 1948 nach rechts gegangen ist. Netanjahu im Windschsatten von Trump sauftretend ist der vom Gehirn abgekoppelte Enkel.
Wer soll das begreifen?
Nun kommt auch noch das kleine Arschloch aus den USA und gießt Feuer ins Öl. Das geht ja nun gar nicht. Dieser Mann gehört impeached oder sowas. Aber dann schaunwermal, wie das nach dem 3. Weltkrieg ausgeht. "Always look on the bright sight of life".

Annette Kulenkampff verlässt die documenta


Ein Kommentar von Hans D. Christ

Auf gegenseitigem Einverständnis, so die offizielle Verlautbarung, tritt Annette Kulenkampff zum 01. Juni 2018 von ihrem Amt als Geschäftsführerin der documenta gGmbH zurück. Der offizielle Grund ist ein Defizit, von dem finale Zahlen nicht bekannt sind, das sich so um die 5 Millionen Euro bewegt. Die Politik zeigte sich erschüttert und die AFD verklagt den künstlerischen Leiter Adam Szymczyk und Annette Kulenkampff auf den Verdacht der Untreue. Im Hintergrund rauschen Töne



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Kassel, Athen, das EMST und die Deutsche Post

Ein investigativer Zwischenruf

Grandiosität bescheinigt das Kunstmagazin Monopol in seiner Dezemberausgabe* Adam Szymczyks Idee einer documenta zugleich in Kassel und in Athen. Zu Recht, wie wir meinen. Aber woher hatte er diese Idee?
Es steht nun außer Frage, dass dieses Geheimnis vom documenta-Leiter selbst zugleich aufgedeckt und verrätselt wurde. Fotografische Zeugnisse belegen es. Der Subtext einer Wortmarke in der Neuen Neuen Galerie (ehem. Neue Post) verrät, dass eine Konnektion zwischen der nordhessischen und der attischen Metropole, zwischen der documenta und dem EMST, dem Nationalen Museum für Zeitgenössische Kunst in Athen, seit Jahrzehnten dem Siedlungsgebiet unserer Region prospektiv gleichsam eingeschrieben ist. "Kassel, Athen, das EMST und die Deutsche Post" vollständig lesen

Hinter den Begriffen

Eine Polemik

Zu Beginn meines Studiums las ich in einem Buch: „Befriedigt schiebt sich begriffliche Ordnung vor das, was zu begreifen wäre.“

Ich habe diesen Satz, damals im Jahre 1972, nicht verstanden, seine Bedeutung ist mir erst jetzt im documenta-Jahr 2017 aufgegangen. Ich verdanke die Erleuchtung dem von mir hochgeschätzten Harald Kimpel, dem „wohl profundesten noch lebenden documenta Kenner“ (Helmut Plate). Da mein Interesse und meine Aufmerksamkeit den Außenseitern und Gescheiterten in der Gesellschaft gilt, ist mir eine Bemerkung von Harald Kimpel in seinem Gespräch mit Klaus Schaake übel aufgestoßen

http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/17167-StadtLabor-documenta-14-eine-kritische-Annaeherung.html

Klaus Schaake, der das Interview geführt hat, schreibt im „Vorwort“ zum Gespräch mit Kimpel: >>„Problembeweinungskunst“ zeigt laut Harald Kimpel die aktuell in Kassel laufende Ausstellung in großen Teilen.<<  Und Kimpel fügt im Gespräch hinzu: „Problembeweinungskunst ..... im Rahmen einer Mitleids-documenta“.


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"Veränderung in der documenta-Geschäftsführung"

(Pressmeldung Stadt Kassel) Die Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, Frau Annette Kulenkampff, wird nach einer erfolgreichen documenta 14 zum 1. Juni 2018 in beiderseitigem Einvernehmen aus der Gesellschaft ausscheiden, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Der Aufsichtsrat dankt Frau Kulenkampff für ihren außergewöhnlichen persönlichen Einsatz bei der documenta 14 und für ihre Bereitschaft, bis dahin an der Schaffung wichtiger struktureller Voraussetzungen für eine erfolgreiche documenta 15 mitzuwirken. Dies gilt insbesondere auch für die Findung der künstlerischen Leitung der documenta 15.

Verleihung des Whistleblower-Preises 2017 im Anthroposophischen Zentrum

Freitag, 1. Dezember 2017, 18.00 Uhr:

IALANA + VDW Vereinigung Deutscher Wissenschaftler

Verleihung des Whistleblower-Preises 2017 im Anthroposophischen Zentrum

Konzert (ab 20:30 UHr): Musik gegen Windmühlen - Ein Licht vom Rand der Seele
mit dem Künstlerkollektiv QUIOTE aus Chemitz

Um Anmeldung wird gebeten unter info@ialana.de "Verleihung des Whistleblower-Preises 2017 im Anthroposophischen Zentrum" vollständig lesen

Neuer Verbandsdirektor im Zweckverband - Kritik der Kasseler Linken

Nachdem die Parlamentarier des Zweckverbandes (ZRK) 2015 aus der Zeitung erfahren haben, wer der Nachfolger von Verbandsdirektor A. Güttler werden wird, haben sich die Fraktion der CDU und der Kasseler Linken/Die Linke darüber zu recht erregt. Nicht nur, dass nach außen wieder dieser fatale Eindruck entstand, die SPD habe mit der Inthronisierung von Herrn D. Stochla, früher SPD Bürgermeister in Vellmar, einen Versorgungsfall elegant gelöst, sondern auch weil man es mal wieder am elementaren Respekt im Umgang mit den gewählten Parlamentariern hat fehlen lassen.

Aufgrund der Proteste und einiger gewechselter Schreiben, die aus den beiden o.a. Fraktionen beim Verbandsvorstand eingetrudelt sind, gab es dann, im Nachhinein, eine Information für die Fraktionsvorsitzenden, wobei nur noch das Procedere und die Gründe für die vom Verbandsvorstand bereits getroffene Wahl erläutert wurden. Es wurde außerdem, man höre und staune, Besserung gelobt! Die Fraktionen sollten also zukünftig rechtzeitig eingebunden und informiert werden.

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„Eine Frage der sozialen Gerechtigkeit“ - Prof. Hermann Bullinger zur Entmietung der Goethestraße 71/73 und zukünftiger Stadt(teil)entwicklung


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Für Prof. Dr. Hermann Bullinger sind die aktuellen Entwickungen um die Goethestraße 71/73 ein klarer Fall von Gentrifizierung. Wie sich Kassels Stadtteile zukünftig entwickeln ist für ihn eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Klaus Schaake sprach mit dem Mitglied von Kassel West e.V.

Gute neue Nachrichten zum Advent

Ich entnehme dem öffentlichen Medienwesen, dass es einem in Baunatal groß angesiedelten Betrieb im Rahmen der neoliberalen Litanei erlaubt war, eine publizistische Nebelkerze zu werfen. Es soll dort einen "Zukunftsplan" geben. Dieser sieht den Abbau von Arbeitsplätzen vor. Durch den Nebel hindurch sehen wir andererseits auch klar, mit was unsere gut florierenden Gesellschaften schon jetzt und in Zukunft zu rechnen haben. Dashalb unsere weitere Schlagzeile: "Wirtschaft unter Volldampf".

Zukunftsforum Energiewende – Den Wandel aktiv gestalten

Treffen in Kassel: kommunale und regionale Akteure, Bürgerenergie, Wissenschaft und Wirtschaft.
Am 28. und 29. November 2017 findet das Zukunftsforum Energiewende zusammen mit dem 78. ANS Symposium in der documenta-Halle Kassel statt. Mit 500 Teilnehmern ist die Veranstaltung das bundesweit größte Expertentreffen zu erneuerbaren Energien, Klimaschutz, Energieeffizienz und Elektromobilität in Kommunen und Regionen. "Zukunftsforum Energiewende – Den Wandel aktiv gestalten" vollständig lesen

Catalunya

Nach Ansicht diverser aufbereiteter Quasi-Informationen zum Separationsbegehren von Katalonien, leider auch unter Hinzuziehung sog. Experten, stelle ich fest, dass es Delegitimierungen und Verballhornung hagelt. (Der Moderator hält zB eine Abstimmung im katalonischen Parlament, die soeben beendet ist, für "surreal".) Es empföhle sich doch für den gemeinen Bürger, einmal etwas Geschichte aufzutanken und zu verstehen, warum die Katalonen spätestens seit dem Erbfolgekrieg (das "katholische Spanien", rund 300 Jahre her) die madrider Zentralregierung für eine Besatzungsmacht, wie es scheint mehrheitlich, halten.
Ich selbst bin Gegner dieser Re-Ethnifizierungen und Separatismen, die alle vor das zivilisierte Europa zurückwollen. Noch mehr Gegner bin ich von Nicht-Information und Des-Information im Rahmen von Machtspielchen.

documenta 15 jetzt! – Ein offener Brief

Ein offener Brief Kasseler Kulturschaffender und Kulturinstitutionen an den Aufsichtsrat der documenta gGmbH vom 25. Oktober nimmt besorgt und engagiert Stellung für die documenta, für die dringend notwendige Wiederherstellung ihrer Reputation und die zukünftige Absicherung der weltweit bedeutenden Kunstausstellung.
Nachfolgend der Text und die Liste der Erstunterzeichner*innen zum Nachlesen.
   
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Dieser Bolschewismus hat uns gerade noch gefehlt

Der direkt unter meinem Beitrag angekündigte Vortrag über das Verhältnis von Steiner zum Bolschewiken. Was da auf einen zukommen mag, ist wohl thematisch bereits nachzulesen. Titel: "Freiheit oder Fremdbestimmung - Dreigliederung oder Bolschewismus". Angekündigt wird hier im Rahmen von "Materialien zur Zeitgeschichte" Folgendes: "Die Herausgeber [Martin Bacher, Fritz Spielberger] knüpfen mit ihrem Buchtitel an ein Zitat von Rudolf Steiner an: Zwischen Dreigliederung (Synonym für freiheitliche Ordnung) und Bolschewismus (Synonym für einen sozialistischen Zentralismus) muss sich der Kampf abspielen. Das Herrschaftssystem des real existierenden Bolschewismus bestand bis zum Zerfall der UdSSR 1991." Das ist natürlich glatter Nicht-Sinn und historisch eine falsche Nahelegung, beides zusammen Propaganda für eine bestimmte Art von Geistes-Wissenschaft.
Das ist Hintergrund, und der angekündigte Vortragende Gerald Häfner ist damit nun nicht identisch, setzt sich grün für die "Basisdemokratie" ein. Warum wählt er dann aber diesen obszönen Kurzschluss-Titel?
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Freisprechanlage: Macht

Wohl jeder kennt die kleinen alltäglichen Ohnmächte. Man denke an widersinnige bürokratische Vorschriften oder den Versuch, eine Internet-Störungsmeldung beim Socall-Telefonprovider an die richtige Stelle zu bringen, Schleifen Schleifen. Das führt zu Empörungen, die wiederum zu Parteien führen können. - Dann gibt es die großen Mächte. Wahnsinnige Landesführer beginnen, mit Atomwaffen herumzufuchteln, darunter der Leader eines Landes, das man bisher noch zur Zivilisation gerechnet hatte.
In der letzten Sendung mit Birgit Daiber (hier der podcast) kam die Frage auf, wie man als Abgeordneter im Europaparlament überhaupt ein Bein auf den Entscheidungsboden bekommt. Auch hier gibt es Übermächte. Viele Menschen glauben an physikalische Politik: Man geht auf die Straße und demonstriert „Gegenmacht“ und „Druck“. Wir möchten genauer wissen, was das eigentlich ist, Macht, wie sie 'funktioniert', und welche Einwirkungsmöglichkeiten man überhaupt hat.
Morgen, Sonntag 15.10.17, 18-19 Uhr im Freien Radio Kassel.

Freisprechanlage auditiv: Bewegende Bewegt-Begegnungen mit Birgit Daiber

Zweieinhalb Monate hat die Sendung vom 23.7. in historischen Behältern gereift, bis es nun zum Wiedergehörtwerden rund um die Autorin Birgit Daiber und ihr Buch "Und sie bewegt sich doch..." kommt. Sie stellte fest, dass sich nur noch Wenige erinnern, dass da 1968 einmal etwas war. Und dass es in einem "Lesebuch" (Untertitel) sogar um "Progressive soziale Bewegungen, die EU und die UNO" gehen kann...
Während der Sendung kamen wir bereits auf die menschliche Fundamentalerfahrung der "Ohnmacht" und nahmen uns vor, in einer Fortsetzung (15.10.17) die korrespondierende Macht und die Mächte zu 'verstehen'. (Wird am Samstag angekündigt.) Diese nachholende Wiedergabe ist eine gute Vorbereitung dazu:


[Sendung zum Herunterladen]

Das nächste Mal wird gekauft

Kasseler Initiative möchte Villa Rühl erwerben
Die Vertreter*innen der Initiative "Platz da: HPK!" (Haus für Politik und Kultur) haben der Universität Kassel und dem Land Hessen ihr Kaufinteresse an der Liegenschaft Mönchebergstraße 40-42 in Kassel bekundet. Das Gelände – bisher vor allem durch die Besetzung "Unsere Villa" im Frühsommer bekannt – steht seit geraumer Zeit leer. Ziel der Initiative HPK ist es, dort Platz für ein gemeinschaftlich organisiertes Soziokultur-Zentrum zu schaffen. Denn gerade kleine und gemeinnützige Kulturprojekte haben es schwer in Kassel: so verschwanden in den letzten Jahren zahlreiche Räume, die diesen bisher ein Zuhause boten. Doch gerade die kleineren Akteure tragen wesentlich zu einer lebendigen und vielfältigen Stadt bei. Diesen möchte die Initiative HPK nun eine verlässlichere und langfristige Perspektive bieten.
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Entmietung in der Goethestraße 71/73 - Presseerklärung von Kassel West e.V.

Dokkumentation Presseerklärung: Im vergangenen Jahr wechselten die Häuser Goethestraße 71/73 den Besitzer. Unmittelbar danach begann der neue Besitzer die Mieter unter Druck zu setzen, indem er sie mit einer Kündigungs- und Abmahnungswelle überzog. Die Mieter haben sich jetzt organisiert, um gemeinsam dagegen vorzugehen. "Entmietung in der Goethestraße 71/73 - Presseerklärung von Kassel West e.V." vollständig lesen

StadtLabor: Spaziergangswissenschaften


StadtLabor zu. Spaziergangswissenschaften herunterladen/a>

Lucius Burckhardt (1925-2003), der Begründer der Spaziergangswissenschaften, war auf der gerade zu Ende gegangenen documenta 14 mit seinem Werk präsent.
Das StadtLabor experimentierte mit Martin Schmitz, Professor im Fachbereich Produktdesign an der Kunsthochschule in der Universität Kassel und Kurator der 1. und 2. Lucius Burckhardt Convention 2014 und 2017, zu Spaziergangswissenschaften und Urbanismuskritik.
kassel-zeitung dokumentiert die am 21. September 2017 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Vortrag und Seminare mit Karen Swassjan

Freitag, 06. Oktober 2017, 20.00 Uhr: Vortrag
Samstag, 07. Oktober 2017, 10.00 Uhr – 17.00 Uhr: Seminar
Sonntag, 08. Oktober 2017, 10.00 Uhr – 16.00 Uhr: Seminar
Denken und Verstehen lernen: praktische Übungen zur Stärkung der geistigen Widerstandsfähigkeit

Professor Dr. Karen Swassjan war Professor für Philosophie, Kulturgeschichte und Ästhetik an der Universität Eriwan, lehrte in Moskau sowie in vielen Städten der ehemaligen Sowjetunion. Er ist freier Schriftsteller, hält Vorträge und Seminare und lebt in Basel.

Kostenbeitrag: Vortrag 10 € | ermäßigt 7 € | Seminar inkl. Vortrag 90 € | Paar-Rabatt 135 € "Vortrag und Seminare mit Karen Swassjan" vollständig lesen

Mal was Anspruchsvolleres: Krieg und Frieden

Kriege gibts immer weiter, trotz "Nie wieder Krieg!" - jeweils nach den Kriegen. Und dann gibt es die vielen Friedensfreunde und -freundinnen auf der ganzen Welt. Welchen Krieg meinen sie abschaffen zu wollen? Vermutlich den alten, den wir kennen, und vom letzten großen bin ich jedenfalls noch Kind. Nun bringt uns Heiner Mühlmann mit dem Satz (vorübergehend) aus der Fassung: "Man hat der westlichen Kultur den Krieg kaputt gemacht"... "Mal was Anspruchsvolleres: Krieg und Frieden" vollständig lesen

Misswahl

Der verstorbene Roger Willemsen sagte zum deutschen Klima 2000ff.: "Stillstand als Sakrament". Und: "Die Träume der Veränderung sind ausgeträumt." (Er meinte die richtig großen.) -
Wie sah es im Dunkeln der platonischen Höhle aus? Es wurden Trugbilder an den dort angebundenen, "ungebildeten" Menschen vorübergetragen - "haßerfüllt, gelähmt und mit Fiktionen vollgestopft." (Bruno Latour) Aber im Dunkeln gilt der alte Spruch: "Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo eine Halogenleuchte her"!

Freisprechanlage auditiv mit Wahlvorschlag: Kandidieren mal ohne Partei

Muss es denn immer die gleiche Politmaschine zur Bundestagswahl sein, mit Medienklamauk, Plakaten (die unser Gast Eva-Maria Gent zu recht für Umweltverschmutzung hält) etc.? Nein: Man kandadiert einfach direkt. Dass das geht wissen viele überhaupt nicht. Wie es geht und mit welchen Inhalten hier speziell, das kann man sich in unserer Sendung im Freien Radio Kassel anhören. (Man kann noch hinzufügen: Wenn es eine Fröhliche Wissenschaft gibt, darf es auch eine Fröhliche Politik geben..)

Freisprechanlage auditiv mit Wahlvorschlag: Kandidieren mal ohne Partei zum Herunterladen
Musik leider wie immer rausgeschnitten sein muss.


"Ein Flaggschiff für Kassel!"

Mit dem Spatenstich am 20. September 2017 beginnen die Bauarbeiten zum Neubau des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES. Schon zu Beginn des Jahres 2020 soll das Gebäude nördlich des Kulturbahnhofs Forschungs- und Entwicklungsumgebung für 320 Mitarbeiter bieten.

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1917 – 2017. Das hybride Verhältnis zum Osten Europas im Spannungsfeld von Distanz und Nähe

Dienstag, 26. September 2017, 20.00 Uhr Vortrag:

1917 – 2017. Das hybride Verhältnis zum Osten Europas im Spannungsfeld von Distanz und Nähe

Auftakt – Vortrag von Prof. Dr. M. Michael Zech, Kassel
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe 100 Jahre Russische Revolution (1917-2017)
Kostenbeitrag:12 € | ermäßigt 8 €

Ticket-Vorverkauf: Anthroposophisches Zentrum, Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel, 2. OG „Grüne Theke“, Mo-Fr 10-13 Uhr & Mo–Do 14–16 Uhr
Ticket-Reservierung: Tel. 0561/930 880, ticket@az-kassel.de

Die Veranstaltung findet statt im Anthroposophischen Zentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel, Tel.: 0561-9308814, Mail: kultur@az-kassel.de.

Das große documenta-14-Match – Wertschöpfung schlägt Mehraufwand mindestens 16:1

Es herrscht ja offenbar etwas Aufregung in Stadt und Land. Die Kosten der documenta 14 sind voraussichtlich um 19 % gestiegen. Das entspricht interessanterweise dem vollen Mehrwersteuersatz.


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Freisprechanlage: Wahl oder Nichtwahl?

Man hat ja oft den Eindruck, man sollte zwischen einer einen Null und einem anderen kein Kreuz auf sich laden. Das ist nun hier mal anders. Ich wäre sofort dafür, dass nächsten Sonntag Eva-Maria das Rennen für die Bundeskanzlerschaft macht. Schon wegen der Mutigkeit, sich parteilos aufzustellen und damit zu behaupten, der Bürger oder die Bürgerin könnten möglichwerweise einen konkreten Einfluss nehmen.
Erstmal: Sendng morgen 18-19 Uhr, in der Freisprechanlage, Freies Radio Kassel.
Die Selbstdarstellung von Eva-Maria kann man lesen unter:
http://buergerkandidaten.de/bewerbungen/582-eva-maria-gent

Entscheidende Nicht-Entscheidungen

Irgendwo hab ich gelesen, dass es ein besonderer Trick der Poltik sein soll, in Abwesenheit eines "Begriffs des Politischen" alles zu tun, um den Anschein eines Tuns zu vermeiden. Tun ist so ungefähr gleich Entscheidung: Man tut dieses, unterlässt jenes. Das Kunststück beides (nicht) zu tun, beherrschen nur wenige, außer unsere guten Hirten. Mutti macht das schon, Bart und Brille bei Vati stört nach neuesten Umfragen schon a bisserl! Zu viel Widerstände im Gesicht! Menschen, das wird eine gemütliche Entscheidung.

"Die documenta ist für mich untrennbar mit Kassel verbunden" – Stellungnahme Oberbürgermeister Geselle zur documenta

Zur Berichterstattung in der HNA vom 12. September 2017 über die documenta nimmt Christian Geselle, Oberbürgermeister der Stadt Kassel und Aufsichtsratsvorsitzender der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, wie folgt Stellung:
„Als Aufsichtsratsvorsitzender kann ich bestätigen, dass mich die Geschäftsführung der documenta und Museum Fridericianum gGmbH Ende August 2017 über drohende finanzielle Engpässe informiert hat. Nachdem mir dies erstmals am 28. August 2017 mitgeteilt wurde, habe ich unverzüglich eine Sondersitzung des Aufsichtsrats für den 30. August 2017 einberufen. In dieser Sondersitzung stellte die Geschäftsführung die finanzielle Lage der Gesellschaft dar. Nach einem von der Geschäftsführung aktualisierten Liquiditätsplan ist die Liquidität der Gesellschaft zunächst bis Ende September 2017 gesichert. Der Betrieb der aktuell laufenden d14 ist bis zu ihrem planmäßigen Abschluss am 17. September 2017 in jedem Fall gewährleistet." ""Die documenta ist für mich untrennbar mit Kassel verbunden" – Stellungnahme Oberbürgermeister Geselle zur documenta" vollständig lesen

Friedensaktivisten wollen Kasseler Panzerfabrik blockieren

Freitag, 8. September, 12:45 Uhr: Parallel stattfindende Mahnwache in unmittelbarer zeitlicher und räumlicher Nähe zum Aktionsort: Hoffmann-von-Fallersleben-Straße Ecke Wolfhager Straße
Forderung nach ziviler Konfliktbearbeitung und Exportverbot deutscher Waffen: Unter dem Motto „Block War - Rüstungsindustrie friedlich stören“ wollen zahlreiche Menschen am Freitag die Tore des Panzerherstellers Krauss-Maffei Wegmann (KMW) blockieren. Mit ihrer gewaltfreien Sitzblockade fordern sie die Umstellung der Rüstungs­fabriken auf zivile Produktion. "Friedensaktivisten wollen Kasseler Panzerfabrik blockieren" vollständig lesen