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Am Freitag, 28.02. 2020 ist Reparier-Café!

"Wegwerf-Verhinderung" beim Reparier Café Kassel-West am 28. Februar
Reparieren statt wegwerfen!


Neues Jahr, neue Reparaturen. Wir wissen, wie's geht und freuen uns auf euren Besuch:
Am 28. Februar ab 16 Uhr starten wir die 62. Veranstaltung. Es wird repariert, was uns auf den Tisch kommt: Lampen, Küchengeräte, Radios, CD/DVD-Player, Computer, Textilien ...Besonders beliebt: die Nähstube und Messer wetzen. Auch und besonders Scheren und Brotschneidemaschinen-Messer. Und es gibt wie immer Kaffee und Kuchen!
Mehr Info unter http://www.repariercafe-kassel.de . Fragen? Hotline 0172 6905061
Wir sehen uns in der Samuel-Beckett-Anlage 12 im Nachbarschaftstreff von Hand in Hand e.V. , von 16 bis 18 Uhr.
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Mahnwache vor dem Rathaus – Höreindruck vom 20. Februar

In Hanau wurden gestern mehrere Menschen durch rassistischen Terror getötet. Wie in vielen anderen Städten wurde auch in Kassel der Ermordeten und ihrer Angehörigen gedacht. Hunderte Menschen versammelten sich vor dem Rathaus und brachten ihre Trauer und Solidarität durch gemeinsames Schweigen, Blumen und Kerzenlichter zum Ausdruck. Auf Redebeiträge wurde aus Respekt bewusst verzichtet. >>Höreindruck

Zum AfD-FDP-Bündnis in Thüringen gibt es auf der gleichen Plattform einen Bericht sowie eine Buchvorstellung zum Thema Extremismustheorie. >>Anhören

StadtLabor: Freiwilligenarbeit in Kassel und Region

Seinen 25. Geburtstag feierte das Freiwilligenzentrum Region Kassel im Jahr 2029. Eingebunden in vielfältige Netzwerke und selbst Netzwerknotenpunkt und Anlaufstelle sowohl für Menschen, die sich engagieren möchten, als auch für Vereine und Institutionen, die Engagierte suchen, blickt das Freiwilligenzentrum auf eine bewegte Gesichte zurück und richtet den Blick gleichermaßen nach vorn, wie Frank Gerhold, dem Geschäftsführer des Freiwilligenzentrums Region Kassel, berichtet.
>>StadtLabor "Freiwilligenarbeit in Kassel und Region" anhören

Kleinkrieg um die Kleinmarkthalle

Beobachtungen eines Marktgängers

Die durchaus verunglückte „Informationsveranstaltung“ bzw. Bürgerversammlung zum neuen Konzept für die Markthalle am 4.2. zeigte einmal mehr das taktische Ungeschick der Verantwortlichen. Das beginnt mit den formaljuristischen Belehrungen des Stadtverordnetenvorstehers und des Oberbürgermeisters. Rechtlich alles ok, gleichzeitig aber ein Paradebeispiel für die Abgehobenheit der Verwaltung, für die diese Veranstaltung eine lästige Pflicht zu sein scheint. Getoppt noch dadurch, dass nur das „Siegerkonzept“ überhaupt vorgestellt wurde. Aus rechtlichen Gründen, versteht sich! Der normal denkende Bürger hat an diesem Abend erwartet, beide Konzepte nebeneinander vorgestellt zu bekommen, um sich ein Urteil bilden zu können. "Kleinkrieg um die Kleinmarkthalle" vollständig lesen

Stadtteilkonferenz: Wohnen im Vorderen Westen – Zügelloser Wohnungsmarkt oder strategische Wohnungspolitik?

Samstag 22.02.2020 von 14 – 18 Uhr im Stadtteilzentrum Vorderer Westen (Elfbuchenstraße 3, 34119 Kassel)
In vielen Großstädten in Deutschland wird mittlerweile über Regelungen des Wohnungsmarktes zum Teil heftig und kontrovers diskutiert. Diese Debatte scheint in Kassel bei den für die Wohnungspolitik Verantwortlichen bisher noch nicht angekommen zu sein. Deshalb soll in dieser Stadtteilkonferenz eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Wohnungspolitik im Vorderen Westen erfolgen und eine Diskussion über Maßnahmen und konkrete Schritte gegen Gentrifizierung eingeleitet werden. "Stadtteilkonferenz: Wohnen im Vorderen Westen – Zügelloser Wohnungsmarkt oder strategische Wohnungspolitik?" vollständig lesen

SPD und Grüne in Kassel bis zu den Neuwahlen 2021 ohne Mehrheit

Weil politische Debakel – auf welcher politischen Ebene auch immer – oft und gleich personalisiert werden, reden jetzt viele über einen „untreuen“ Liberalen, der das Dreier-Bündnis aus SPD, Grünen und diesem einen freischwebenden Liberalen hat über die Klinge springen lassen. Was darüber so alles kolportiert und berichtet wird: Das meiste davon ist Unsinn, Kaffeesatzleserei und/oder überflüssig. Denn solche fruchtlosen Debatten über ein bestimmtes Abstimmungsverhalten führen weg vom eigentlichen Problem: Warum hat dieser Abgeordnete die Koalition verlassen und damit gegen zwei wichtige rot/grüne Projekte gestimmt bzw. eine Abstimmung darüber verhindert?

Der Grund, kurz zusammengefasst, ist der, dass bei diesen beiden bedeutenden städtebaulichen Projekten – Markthalle und documenta Institut auf dem Karlsplatz - wieder einmal weder professionelles Projektmanagement stattfand noch eine ausreichende, kohärente und transparente Kommunikation. Letzteres gilt für den parlamentarischen Bereich, d.h. die rechtzeitige und umfassende Information und Einbindung aller Fraktionen, wie auch für die jeweils betroffenen bzw. fach-interessierten Gruppierungen der Kasseler Bürgerschaft. Vieles bei diesen beiden bedeutenden Projekten erinnert sehr an die dilettantischen Versuche, in Kassel eine Multifunktionshalle (zuerst auf den Giesewiesen und dann bei Salzmann) zu bauen bzw. das Technische Rathaus aus dem Zentrum der Stadt weit ab davon in den Kasseler Osten zu verlagern. Beide Projekte sind, wie sich alle Interessierten bestimmt noch gut erinnern, kläglich gescheitert…

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Eine Richtigstellung zum Hissen der Israelflagge vor dem Rathaus in Kassel

Am 9. Oktober verübte ein ultrarechter deutscher Nazi während des Jom-Kippur-Gottesdienstes einen Terroranschlag auf die Synagoge in Halle. Nur die Robustheit der Synagogen-Tür bewahrte die anwesenden jüdischen Mitglieder der Gemeinde davor, Opfer eines Terrorangriffs zu werden. Stattdessen erschoss der Attentäter 2 unbeteiligte Personen. Eine Spende aus New York in Höhe von 12.000 Dollar für die Verstärkung der Eingangstür verhinderte offensichtlich Schlimmeres. Dieser Tür und natürlich auch der Ladehemmung der Waffe des Angreifers war es geschuldet, dass die verängstigten, am Gottesdienst Teilnehmenden unbeschadet überlebten. Das Ereignis ist wie eine Schockwelle durch die Bundesrepublik gegangen. Fassungslosigkeit hat um sich gegriffen, auch ob des Tatbestandes, dass den Bitten der Gemeinde um mehr Polizeischutz nicht nachgekommen worden war.

Auch wenn Jüdinnen und Juden sich in den letzten Jahren sowohl von rechts als auch von islamistischer Seite zusehends bedrängt und angegriffen sahen: Mit einem derartig brutalen Angriff haben jedoch die wenigsten gerechnet. Wie diese Tat ausgegangen wäre ohne die erwähnte Spende aus den USA, kann sich jeder selbst ausmalen… Die aktuellen Statistiken zu Übergriffen und Anfeindungen gegenüber Jüdinnen und Juden sind eindeutig: Die Angriffe werden härter und brutaler und sie breiten sich in allen Bereichen der Gesellschaft aus. Dass viele dieser Übergriffe islamistische Hintergründe haben, wird gern und schamhaft verschwiegen, ist aber ein offenes Geheimnis und Gegenstand von Kritik an der offiziellen Statistik.

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StadtLabor: Gemeinsam für den Frieden – 100 Jahre Volksbund

Gegründet nach dem Ersten Weltkrieg, widmet sich der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen.
Bildungsarbeit wie Tagungen und Seminare zu Fragen der Gedenkkultur im europäischen Kontext, Erwachsenen-Workcamps, Bildungs- und Angehörigenreisen sind zentrale Säulen der pädagogischen Arbeit des Volksbundes. Dazu experimentierte das StadtLabor des Freien Radios am 12.12.2019 mit Maike Bartsch, Jürgen Damm, Daniela Schily und Thomas Schock.
>>Hier gehts zum Podcast.

Ängste und Besorgnisse

Regelmäßig tauchen im Zusammenhang mit Meldungen über Rechtsradikalismus, EU-Austritt, Fremdenfeindlichkeit oder Parteienverdrossenheit diese beiden Begriffe auf.

Die Bürger sind besorgt wegen der drohenden Überfremdung, sie haben Ängste, weil plötzlich internationale Krisen in ihr kleinbürgerliches Reich einzudringen drohen.

Sind wir ein Volk von Sensibelchen? Sind wir nach über 70 Jahren Frieden verweichlicht? Haben die Amerikaner Recht, wenn sie über die „German Angst“ spotten? "Ängste und Besorgnisse" vollständig lesen

Demo “Fluchtursachen made in Kassel” am 13.12. in Kassel

Am 13.12., 18 Uhr: Demonstrationszug über den Weihnachtsmarkt Kassel. Die Demonstration startet am Stern und führt über den Königsplatz bis zum Rathaus.
Die Seebrücke Kassel ruft am 13. Dezember wieder auf die Straße. Unter dem Motto “Fluchtursachen made in Kassel” will sie, getragen von einem breiten Bündnis, darauf aufmerksam machen, dass unsere Lebensweise im globalen Norden und der milliardenschwere Export von Rüstungsgütern mitverantwortlich ist für die Flucht von Millionen von Menschen. Auf unsere humanitären Verpflichtungen nachdrücklich hinzuweisen, ist ein wichtiges Anliegen der Kasseler Seebrücke, gerade in der vorweihnachtlichen Zeit. Denn auch die Jesus-Geschichte ist eine klassische Fluchtgeschichte.

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Attac-Radio am 10./11. Dezember: "Fairer Handel und ökologisch-sozialer Konsum"

Attac-Radio im Freien Radio Kassel
UkW 105,8 und Digitalradio: DAB+ Kanal 6, Block A im Band III/FRK oder
im Live-Stream http://www.freies-radio.org/
Thema
Fairer Handel und ökologisch-sozialer Konsum:
° nachhaltige Beschaffung bei Kommunen
° das erste staatliche Textilsiegel „Grüner Knopf“
° der Vorschlag für ein deutsches Lieferkettengesetz und
° das UN-Binding Treaty als Abkommen, das transnationale Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung ziehen soll."
Dienstag, 10. Dezember, 21-22 Uhr und in der Wiederholung am
Mittwoch, 11. Dezember, 13-14 Uhr


Antisemitismus-Verwirrungen

Ich finde es gut, dass sich Eckhard Jochum mit Kai Boedddinghaus ineinender hakt. Ich finde es gut,dass darüber diskutiert werden kann.
Ich finde es nicht gut, dass die Standards des Wissens so unterlaufen werden.
Die Geschichte bis zur Gründung des Staates Israel ist wahrlich kompliziert. Wenn heute jemand die gegenwärtige POLITIK DES STAATES ISRAEL kritisiert und dann sofort einen Antisemiten konstruiert, ist er ein Unwissender, vielleicht ein Idiot, vielleicht ein Propagandist oder Fundamentalist jeder Art.

kassel kohlefrei Auftaktveranstaltung gut besucht - Erste große Sammelaktion beim internationalen Klimastreik geplant

Rund 50 Menschen besuchten am 25. November 2019 die Auftaktveranstaltung zum Bürgerbegehren kassel kohlefrei 2023. Diese fand im Rahmen der Public Climate School an der Universität im neuen Kulturzentrum Färberei statt und informierte die Gäste über das Ziel des Bürgerbegehrens, das Fernwärme-Kohlekraftwerk an der Dennhäuser Straße bis spätestens 1. Juli 2023 auf klimafreundlichere Brennstoffe umzurüsten. Zahlreiche Besucher*innen erklärten, das Bündnis bei der ersten großen Sammelaktion am Freitag den 29.11. auf der Fridays For Future Klimademo unterstützen zu wollen.

Bei dieser ersten großen Sammelaktion können Bürger und Bürgerinnen der Stadt an Ständen am Rande der Fridays-for-Future-Demonstration und bei der Auftaktveranstaltung vor dem Hauptbahnhof für das Bürgerbegehren unterschreiben.

Bündnis-Sprecherin Marie Ossenkopf erklärt: "Wir haben am ersten Tag auf dem Campus und bei der Auftaktveranstaltung schon über 200 Unterschriften gesammelt. Das ist ein Zeichen, dass wir bei den Menschen in Kassel mit unseren Forderungen nach einer saubereren Wärmegewinnung offene Türen einrennen. Ich bin zuversichtlich, dass wir allein in dieser Klimastreikwoche die nötigen 4.501 Unterschriften zusammenbekommen." kassel kohlefrei hatte seit Jahresbeginn versucht, den schnellen Kohleaussieg der Stadt Kassel über Verhandlungen mit der Stadt, dem Kraftwerksbetreiber und den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung herbeizuführen, allerdings ohne den durchschlagenden Erfolg.

Für die Unterschriftensammlung auf der Klimademo am Freitag, 29.11. sucht das Bündnis kassel kohlefrei noch Sammler*innen, die sich gerne schon vorab unter sammeln@kassel-kohlefrei.de melden oder spontan am Freitag um 11 Uhr zum Briefing ins Bali Kino im Hauptbahnhof kommen können.

Kommentarverweigerung

Lieber Kai Boeddinghaus: Ich bitte im Mitteilung, warum Du eine Kommentarverweigerung auf Deinen Kommentar zu EckardJochum eingerichtet hast. Ich hätte auf Deinen Kommentar gerne geantwortet.

Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre sieht nordhessische Energiewende bedroht

(Dokumentation Pressemeldung) „Das jämmerliche Klimapaket der Bundesregierung, das allen umweltpolitischen Erfordernissen widerspricht, bedroht auch die Energiewende in Nordhessen“, stellt Helga Weber, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Energiegenossenschaft Kassel & Söhre, fest.
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So weit die „grüne Rolle vorwärts“ in der Stadtentwicklung auch noch entfernt scheint, so nötig ist sie!

Alle reden vom Klimawandel, weil er für die Städte und seine Bewohnerinnen enorme Belastungen mit sich bringen wird. Und natürlich wird viel darüber gesprochen, wie man dem begegnen kann. Die meisten Fachleute und Stadtplaner wissen längst, was angesagt ist: Eine massive Nach-Begrünung in den Stadtzentren! Aber alle reden auch und gleichzeitig von Innenentwicklung und Nachverdichtung, weil nur so der Flächenraubbau an den Rändern der Städte gebremst werden kann. Da beide Ziele grundsätzlich richtig sind – auch wenn es den Artikel sprengte, hier zu sehr ins Detail zu gehen – so gibt es jedoch, wenn bei der Realisierung beider Zielkomplexe nicht klug, gekonnt und rasch gehandelt wird, relevante negative Überschneidungspotentiale mit möglicherweise unerwünschten Nebenwirkungen…

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Feinstaub fehlt bei Luftreinhalteplan

Die Offenlegung des Entwurfs zur 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Kassel wurde im September abgeschlossen. Der Plan beschäftigt sich ausschließlich mit der Minderung der Stickoxidemissionen und lässt die weitere Reduktion der gesundheitsschädlichen Feinstäube vollkommen außer Acht kritisiert Volker Berkhout, Stadtverordneter der Piratenpartei.

Im Zentrum der Luftreinhalteplanung muss der Mensch und die Vermeidung und Reduktion durch Emissionen verursachter gesundheitliche Risiken und Schäden für die Bürgerinnen und Bürger stehen. Es darf nicht allein um die Unterschreitung gesetzlicher Grenzwerte gehen. Vor diesem Hintergrund setzt der Plan einen sehr einseitigen Fokus auf die Reduzierung der Stickoxide und beschäftigt sich fast ausschließlich mit der NOx-Belastung durch Diesel-Fahrzeuge.

„Das Umweltministerium hat das Thema Feinstaub außen vor gelassen und keine expliziten Maßnahmen zur weiteren Senkung der krebserregenden Feinstaubemissionen vorgeschlagen“, bemängelt Berkhout, der die Fraktion FDP, Freie Wähler und PIRATEN im Umweltausschuss der Stadtverordnetenversammlung vertritt.

Feinstaub ist weiterhin einer der wichtigsten Luftschadstoffe in Kassel wurden die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Feinstaubgrenzwerte auch im Jahr 2018 deutlich überschritten. „Nur weil der geltende Grenzwert doppelt so hoch angesetzt ist, wie von der WHO empfohlen, blendet die Landesregierung diese Problematik aus. Hier geht es aber nicht um den Grenzwert sondern um die Gesundheit!“ unterstreicht Berkhout.

Die Empfehlungen der WHO liegen bei 20 µg/m3 für PM10 und 10 µg/m3 für PM2,5. [2] Beide Werte werden in Kassel seit vielen Jahren und auch für das Jahr 2018 überschritten (vgl. Abb. 10 und Abb.12 im Luftreinhalteplan). Die gesetzlichen Grenzwerte betragen 40 µg/m3 für PM10 und 20 µg/m3 für PM2,5. [1]

Links:
[1] Entwurf der 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Kassel

[2] WHO Air quality guidelines for particulate matter, ozone, nitrogen dioxide and sulfur dioxide (S. 9)

StadtLabor: Kassel kohlefrei

Ein Bündnis aus lokalen Gruppen und Privatpersonen, das sich zu "Kassel kohlefrei" zusammengeschlossen hat, fordert den zeitnahen Kohleausstieg in Kassel und setzt sich für eine langfristige Wende in der Energieversorgung ein.
Klaus Schaake experimentierte im StadtLabor des Freien Radios mit Marie Ossenkopf und Maxim Wegesin wie das gehen könnte und welche Perspektiven das Bündnis für Kassel und die Region sieht.
>>StadtLabor zu "Kassel kohlefrei" anhören.

„ … damit etwas bleibt."

Die Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel beging am 16. Oktober 2019 ihr zwanzigjähriges Jubiläum.
Gastreferentin an diesem Abend war Dr. Sabine Schormann, die Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Sie sprach zum Thema „Gemeinsame Zukunft gestalten – Stiftung als Motor für die regionale Entwicklung“.
Stifterinnen und Stifter unter dem Dach der Bürgerstiftung standen anschließend für Gespräche rund um die Vielfalt des bürger-schaftlichen Engagements in und um Kassel zur Verfügung.
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"....ob wohl die hellen Nächte wiederkommen?" - Halle 2019

Halle. Oktober 2019. Die Nachricht raubt den Schlaf - Entsetzen. Ich wache auf mit der Erinnerung an den untenstehenden Text.

Ihn schrieb mein Vater in den 50er Jahren. Die Schreie der Gefolterten, von denen das Gedicht spricht, waren auch seine - in den Kellern der Kasseler Geheimen Staatspolizei, die ihn im Alter von 18 Jahren vom Arbeitsplatz bei Henschel weg verhaftet hatte, weil er vor Hitlers Kriegsabsichten warnende Flugblätter verteilt hatte und den "deutschen Gruß" verweigert hatte.

Den "deutschen Gruß" ("Heil Hitler" mit erhobenem Arm) dürfen ohne Anzeige oder Verhaftung erneut "Erwachte Deutschlands" ....


""....ob wohl die hellen Nächte wiederkommen?" - Halle 2019" vollständig lesen

StadtLabor spezial: Der Konflikt um den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam

Der Wiederaufbau der Garnisonkirche, um den seit vielen Jahren gerungen wird, stand im Fokus des Gesprächs mit Philipp Oswalt. Der Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Mitglied des Landesdenkmalrats Hessen ist Mit-Initiator einer Petition, die unter dem Titel "Bruch statt Kontinuität" auf Veränderungen an dem bereits begonnenen Projekt dringt. Klaus Schaake "experimentierte" mit Philipp Oswalt zu diesem Projekt von nationaler Tragweite.
>>Hier dokumentiert: die am 3. Oktober 2019 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Sondersendung.

StadtLabor spezial: Der Konflikt um den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel (Wiederholung: Freitag, 4.10., 13 Uhr)
>>Livestream
UKW-Frequenz: 105.8 über Antenne, DAB-Digitalradio: DAB+ Kanal 6, Block A im Band III/FRK
Der Wiederaufbau der Garnisonkirche, um den seit vielen Jahren gerungen wird, steht im Fokus des Gesprächs mit Philipp Oswalt. Der Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Mitglied des Landesdenkmalrats Hessen ist Mit-Initiator einer Petition, die unter dem Titel "Bruch statt Kontinuität" auf Veränderungen an dem bereits begonnenen Projekt dringt. In der StadtLabor spezial-Sendung des Freien Radios Kassel "experimentiert" Klaus Schaake mit Philipp Oswalt zu diesem Projekt von nationaler Tragweite.

Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre: Auf Kassels Dächern geht noch viel!

(Dokumentation Pressemeldung) „Nordhessen kann in kurzer Zeit wieder Vorreiter in der Energiewende werden und sollte sich diese Chance auch nicht entgehen lassen“, fordert Helga Weber, Mitglied im Vorstand der Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre. Dazu könnten alle Akteure beitragen: die Kommunen mit gutem Vorbild und einer umfangreichen Informationskampagne, die Bürger und die Unternehmen mit der Erzeugung von Solarstrom auf den eigenen Immobilien. "Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre: Auf Kassels Dächern geht noch viel!" vollständig lesen

16.000 im Klimastreik


Unbedingt richtig
Fridays for Future hat in Kassel 16.000 Menschen in Bewegung gebracht. Vom Kindergartenkind bis zur Hochbetagten, alle waren auf der Straße, zu Fuß oder auf Rädern. Besonders schön skandierten die 9jährigen: 1,2,3,4 Gegen Kohle sind wir hier 5,6,7,8 RWE wird platt gemacht, 9,10 Der Protest wird weiter gehen. (Aus dem Gedächtnis zitiert...). Ein kleiner Junge brüllte sich mit seiner Gang die Lunge aus dem Leib: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft raubt." Für eine Halbwegsbetagte hört es sich etwas komisch an, wenn man einem die limitierte Zukunft raubt, also habe ich den Satz altersgerecht angepasst: "... weil man Euch die Zukunft raubt." Viele alte Bekannte von früher trafen sich: " Ach, Dich habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen," oder "Du schon wieder". Für Straßenbahnen wurde Platz gemacht, die Autofahrenden mussten warten. "16.000 im Klimastreik" vollständig lesen

Fridays for Future: Am Freitag Klimastreik um 12.00 vor dem Hauptbahnhof

_Fridays_for_Future.mp3Im Gespräch mit Marlene und Cornelius wurde immer wieder betont, dass an diesem Freitag (20.9.2019) kommen soll, wer gehen kann, getragen wird oder rollt. Der internationale Großdemonstrationstag für Klimaschutz und eine Zukunft, die atmen, essen und leben lässt, beginnt um 12.00 vor dem Hauptbahnhof. Hier ein Gespräch mit zwei vom Organisationsteam: