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"Kasseler Architekten verstehen Stadtregierung nicht mehr" – BDA schreibt offenen Brief

Dokumentation: Städtebau, Architektur, Baukultur benötigen Zeit ... und Kontinuität. „Rom wurde nicht an einem Tag erbaut“ – in dieser sprichwörtlichen Redeweise spiegelt sich das Wissen um die langjährigen Prozesse einer Stadtplanung, die dann aber zu einer spannenden, interessanten und liebenswerten Stadt führen können. Daher bedauern die Architekten der Kasseler Gruppe des renommierten Bundes der Deutschen Architekten BDA die momentane Situation in den Kasseler Gremien und im Stadtparlament.
Das für die Gestaltung der Stadt so wichtige Amt des Stadtbaurates wird – so scheint es – parteipolitischen Querelen geopfert. Die Lebensqualität einer Stadt, die mittlerweile als weicher Faktor für die Standortentwicklung von größter Bedeutung ist, hängt unmittelbar an der Gestaltung und Ausbildung von städtischen Räumen, Grünflächen und Verkehrsräumen. Umso unverständlicher, dass die hohe Qualität der städtischen Bauverwaltung, die sich unter Führung von Christof Nolda in den letzten Jahren nicht nur in der Stadt sondern bundesweit mit unterschiedlichsten Projekten viel Achtung erworben hat, so leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird. ""Kasseler Architekten verstehen Stadtregierung nicht mehr" – BDA schreibt offenen Brief" vollständig lesen

StadtLabor: "Veganes Leben"


StadtLabor zum veganen Leben herunterladen
Alle Lebewesen, die leidensfähig sind, schließt der "vegane Kosmos" ein und er reicht weit über das Thema "Ernährung" hinaus. "Vegan ist ein ganzheitlicher, solidarischer Ansatz", sagt Ira Belzer, die in Kassel lebt und hauptamtlich bei "Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden Württemberg e.V." arbeitet.
Das StadtLabor experimentierte mit ihr und Johanna Leng, ehrenamtlich tätig für die Albert-Schweitzer-Stiftung Aktivengruppe Kassel, zum veganen Leben. kassel-zeitung dokumentiert die am 15. Dezember 2016 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

attac-Radio: Debatte um "Auswirkungen von CETA in Kassel" im Stadtparlament"


Attac-Radio im Freien Radio Kassel (UkW 105,8) oder im Live-Stream


Dienstag, 13. Dezember, 21-22 Uhr und in der Wiederholung am
Mittwoch, 14. Dezember, 13-14 Uhr

Themen:
- Debatte im Stadtparlament am 14. November 2016 zur Bürger-Petition "Auswirkungen von CETA auf die kommunale Daseinsvorsorge und die wirtschaftliche Tätigkeit der Stadt Kassel" "attac-Radio: Debatte um "Auswirkungen von CETA in Kassel" im Stadtparlament"" vollständig lesen

Unglaubliches: Das Verhältnis von Hunger und Militär?

Gerne lästert man über das, was alles so Läppisches wissenschaftlich erforscht wird. So tat es ich hier auch des öfteren - zumal ich einige Forschungsprozeduren und ihre Institutionen dereinst selbst kennenlernen durfte.
Nun reibe ich mir die Augen: Das Bonner International Center for Conversion hat den Militarisierungsgrad von Gesellschaften zu deren Vorkommen im Welthunger-Index der Deutschen Welthungerhilfe in Beziehung gesetzt. "Unglaubliches: Das Verhältnis von Hunger und Militär?" vollständig lesen

"Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal"

Alberto Acosta erläutert das aus den indigenen Weltsichten der Anden und Amazoniens abgeleitete Konzept des "Buen vivir", das in Ecuador und Bolivien Eingang in die neuen Verfassungen gefunden hat.
Eine sinnliche Kombination von Musik und Vortrag lud das Publikum auf eine spannende musikalische und diskursive Entdeckungsreise ein. Wunderbare Stimmung im voll besetzten Südflügel des Kulturbahnhofs. "Ein großer Erfolg diese Veranstaltung nach Kassel geholt zu haben", so die Organisatoren, bestehend aus Förderverein Transition Town Kassel e.V., KulturNetz Kassel e.V., Universität Kassel (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Fachgebiet Entwicklungspolitik, Postkoloniale Studien), Die Kopiloten e.V., Karibu Welt- und Regioladen Kassel, Katholische Kirche – Dekanat Kassel-Hofgeismar und dem StadtZeit Kassel Magazin. "Ein großes Dankeschön an die vielen Helferinnen und Helfer, an unsere Förderer, die diese Veranstaltunge ermöglicht haben und die Stadt Kassel, die die Schirmherrschaft für diesen Tag übernommen hat", so die Initiatoren weiter, die darüber hinaus am Nachmittag an der Universität Kassel ein Workshop-Programm zum "Guten Leben" organisiert hatten. >>Weitere Infos und Bilder

Alberto Acosta spricht zu den Workshop-Teilnehmerinnen und -teilnehmern im Gießhaus der Uni Kassel.
Grupo Sal verzauberte das Publikum im Südflügel mit virtuosen und leidenschaftlichen Interpretationen lateinamerikanischer Musik.


Fotos: Reimund Lill ""Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal"" vollständig lesen

Was soll es bedeuten?

Ja und?

Wieder mal ein gutes Beispiel, wie man in bester Absicht schlechte Kommunikation macht. Wer in aller Welt macht sich die Mühe und geht an der Strassenbahnhaltestelle in die Knie um den Absender dieser kryptischen Botschaft herauszufinden? NIEMAND!

Dabei geht es um ein wichtiges Thema: Integration
Aber hier sieht man nur, wie sich ein Grafiker abgemüht hat, einen schwachen Slogan ins Bild zu setzen. Dabei lohnt es durchaus, sich die Web Site "http://loewenimherz.de/" mal anzusehen.

Leider werden diese Plakate keine großen Klickzahlen generieren. Schade ums Geld.

„Letzte Chance für den Flughafen-Kassel-Calden“ ?

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Kreis Kassel bezweifelt die euphorischen Meldungen des Reiseveranstalters Schauinsland im Duett mit der Flughafengeschäftsführung.

BUND-Mitglied Wolfgang Ehle: „Wir verfügen durch die Ausbaudiskussionen in Frankfurt und Kassel mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrungen mit Prognosen zur Luftverkehrsentwicklung und einen angeblichen Bedarf nach ortsnahen Flughäfen zu den Hauptferienzielen. Noch nie hat eine der Prognosen gestimmt. Die Ausbauvorhaben der Flughäfen Frankfurt und Kassel-Calden haben sich als Fehlplanungen erwiesen.“



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Erklärung von Christof Nolda - Pressemitteilung der Stadt Kassel

Am kommenden Mittwoch, 7. Dezember 2016, stehe ich als aussichtsreicher Kandidat in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam für das Amt des Stadtbaurates zur Wahl. Nach fast fünf Jahren als Stadtbaurat in Kassel habe ich mich schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen.
In Kassel hatte ich die Freude, viele für die Stadt und ihre Menschen wichtige Projekte auf den Weg zu bringen, voranzutreiben oder abzuschließen. Mehrfach preisgekrönte und bundesweit beachtete Projekte wie der Neubau der Grimmwelt oder die Umgestaltung von Friedrich-Ebert-Straße und Goethestraße zu einem modernen städtischen Boulevard wurden fertiggestellt. "Erklärung von Christof Nolda - Pressemitteilung der Stadt Kassel " vollständig lesen

"Buen vivir – vom Guten Leben"

Samstag, 3. Dezember, 19.30 Uhr, Südflügel Kulturbahnhof, Kassel
"Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal" ist der Titel der Konzertlesung, die den 3. Dezember als Tag der lokalen und regionalen Vernetzung für das Gute Leben in Kassel und der Region krönt.
Inspiriert von indianischen, afrikanischen und europäischen Wurzeln und von den neuesten Entwicklungen der pulsierenden Metropolen, präsentiert Grupo Sal virtuos und leidenschaftlich eine eigenständige Interpretation lateinamerikanischer Musik.
Zusammen mit Alberto Acosta, 2008 Präsident der verfassunggebenden Versammlung Ecuadors und einer der führenden Intellektuellen Lateinamerikas, begeben sich die Musiker zusammen mit ihrem Publikum auf eine spannende Entdeckungsreise.
Workshops, die ab 12.30 Uhr im Gießhaus der Universität Kassel stattfinden, runden das Programm dieses Tages ab. Weitere Infos: www.facebook.com/gutes.leben.kassel.region/ ""Buen vivir – vom Guten Leben"" vollständig lesen

StadtLabor: “Buen vivir – vom Guten Leben"


StadtLabor zum Konzept des "Buen vivir" herunterladen
Stefan Ahr (Pastoralreferent der Katholischen Kirche beim Dekanat Kassel-Hofgeismar), Murat Cakir (Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen) und Dustin Schäfer (Die Kopiloten e.V.) näherten sich zusammen mit Alexandra Serjogin und Klaus Schaake vom StadtLabor-Team dem aus den Weltsichten der indigenen Völker Amazoniens und der Anden abgeleiteten Konzept des "Buen vivir" an. Hintergrund der Sendung war die am 3. Dezember stattfindende Veranstaltung zum Thema in Kassel, die das Thema einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen möchte. Gekrönt wird dieser Tag für ein Mehr an lokaler und regionaler Nachhaltigkeit durch eine Konzertlesung mit dem Titel "Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal". Dabei stellt der ehemalige Präsident der Verfassunggebenden Versammlung Ecuadors das Konzept des "Buen vivir" im Rahmen einer spannenden Konzertlesung zur Diskussion.
kassel-zeitung dokumentiert die am 17. November 2016 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun. >>Weitere Infos

Das Meerschweinchen als mächtiger Mann

Es juckte natürlich schon mächtig in den Tastatur-Fingern, um sich in einen Kommentar zur menschenunwürdigen Show der US-Präsidenten-Wahl und dieses Perückenträgers hineinlocken zu lassen. Ganz abgesehen von der Demonstration der sog. "Postdemokratie".
Angesichts von soviel Trash fällt es wieder leichter, kühles Blut zu haben. So wie es Menschen gibt, die sich zur Selbstabschaffung Israels Gedanken machen, gilt dies ebenso für die unvereinigten Staaten. Da lohnt es sich doch einmal, wieder Pete Seegers ultraromantisches Lied anzuhören: "What is America to me?".

Freisprechanlage: Die wilde Marlis

Heute treffen Gertrud Salm und ich uns mit einer kasselstadtbekannten Frau. Für den einen Teil ihres Nachnamens kann sie nichts. Sie gilt aber als "ehrenamtliche Stadträtin" und hochlistige Streiterin der Linkspartei: Marlis Wilde-Stockmeyer
Worüber wir sprechen, wollte sie uns noch nicht verraten. Kommt aber heute:
13.11.2016 um 18-19 Uhr im Freien Radio Kassel.

Nochmal Gackern? - Am Montag im Stadtparlament Kassel

Im Ausschuss hatte OB-Hilgen die Bürgereingabe zu den "Auswirkungen von CETA auf Kassel" als Gackern über ungelegte Eier abgelehnt und die Kompetenz der Chefs der städtischen Unternehmen in Bezug auf die Abschätzung der wirtschaftlichen Folgen von CETA bezweifelt. - Die Fraktionen von SPD, CDU, FDP und AfD folgten seiner Argumentation.

Am Montag, 14. November, steht diese Bürgereingabe auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung des Stadtparlaments (etwa ab 20 Uhr) im Kasseler Rathaus. - Die Debatte könnte interessant werden.

Vom Leuchtturm-Projekt zum Vorreiter:

Der Rückbau des Kassel Airport als Prototyp einer gelungenen Konversion

Die Initiative „Pro Kassel Airport“ bringt es nach Ansicht des Kreisverbands Kassel des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) auf den Punkt: „Woran es derzeit offensichtlich fehlt, ist ein klares, nachhaltiges Konzept.“

Für den BUND ist klar: „Eine Rückstufung ist unvermeidlich. Der Schaden an der Natur ist angerichtet, eine wirtschaftliche Notwendigkeit für die Region ist nicht erkennbar und ein kontinuierlicher Flugbetrieb findet nicht statt. Wir wiederholen deshalb unseren Vorschlag, in Calden ein Pilotprojekt zur umweltverträglichen Konvertierung unrentabler Flughafenanlagen zu initiieren“, erklärt BUND-Mitglied Wolfgang Ehle. Schließlich gebe es deutschlandweit noch 40 weitere Geisterflughäfen. Und der Geschäfts- und Frachtflugverkehr könne auch wie bisher auf einem Verkehrslandeplatz abgewickelt werden. Die Prosperität der Region nehme dadurch keinen Schaden.

"Vom Leuchtturm-Projekt zum Vorreiter:" vollständig lesen

"Buen vivir – vom Guten Leben"

Workshops und eine sinnliche Kombination von Vortrag und lateinamerikanischer Musik – spannendes Veranstaltungskonzept am Samstag, 3. Dezember in Kassel.
Der 3. Dezember dieses Jahres wird ein Tag der lokalen und regionalen Vernetzung für das Gute Leben in Kassel und der Region. Die Veranstaltung kombiniert Vorträge, Workshops, Führungen und Musik zum Thema. Den Tag krönt ein Konzert-Vortrag mit dem Titel "Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal".
Um für Stadt und Region neue Impulse für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Leben und die weitere Vernetzung verschiedenster Akteure zu geben, haben sich die Universität Kassel (Gesellschaftswissenschaften, Fachgebiet Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien) sowie das KulturNetz Kassel e.V., Transition Town e.V., Kopiloten e.V., die Karibu Welt- und Regionalladen Kassel eG, die Katholische Kirche – Dekanat Kassel-Hofgeismar – und das StadtZeit Kassel Magazin als Partner zusammengefunden. Weitere Infos:
www.facebook.com/gutes.leben.kassel.region/

Viaje radial – Rundreise durch Lateinamerika: Nicaragua


Viaje radial zu Nicaragua herunterladen
Auf ihrer radiophonen "Rundreise" durch den amerikanischen Subkontinent sprachen Enrique Catalán und Klaus Schaake über aktuelle Entwicklungen Nicaragua, wo am 6. November Parlaments- und Präsidentschaftswahlen stattfinden. Allgemein wird erwartet, dass der seit 2007 regierende Daniel Ortega von der Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront (FSLN) erneut als Sieger aus den Wahlen hervorgehen wird. Für das Amt der Vizepräsidentin kandidiert seine Ehefrau Rosario Murillo, die seit Ortegas Rückkehr in das Präsidentenamt eine zentrale Rolle in der Regierung spielt. Darum sowie über aktuelle und historische Entwicklungen ging es in der Sendung.
kassel-zeitung dokumentiert die am 3. November 2016 in spanischer Sprache ausgestrahlte Sendung. Die Musik fehlt im Podcast. Das hat mit der GEMA zu tun...

Freisprechanlage auditiv: CETA etcetera im Kleinen und Großen

Am Sonntag dem 16.10. 2016 hatten wir für große globale Dinge, die uns lokal direkt betreffen werden, wie angekündigt ein Gespräch mit dem Grünfriedler Moritz Schütze. Hier zum Nachhören.
[Es mag dies angesichts der aktuellen Weiterentwicklung des Prolems - erfolgte Unterzeichnung - als überholt erscheinen; im Gegenteil ist aber wichtig, nicht der Aktualtätssucht der Medien (und der entsprechenden Spektualitäts-Gier des Publikums) zu folgen, sondern seinen eigenen Wissens- und Phantasie-Fähigkeiten. Dementsprechend nach wie vor das Lob des Weigerungspartners aus Wallonien.]


Hier zum downloaden

Ein Hoch

nicht auf das Wetter, sondern das wallonische Parlament und ihren offensichtlich klugen und sich im Interview präzise audrückenden Präsidenten; sondern auch auf die Tatsache, dass möglicherweise kooperative Verhandlungserfolge erzielt worden sind. Ohne dass der Einzelne, so wie ich, sie derzeit abwägend könnte.
Jedenfalls ein Anzeichen, dass die Politik möglicherweise noch mehr kann als den Neoliberalismus durchzuwinken. Dafür Respekt.

StadtLabor: Das Kasseler Modell – von der Flüchtlingswohnung zur Mietwohnung von morgen


StadtLabor zum "Kasseler Modell" herunterladen
Das "Kasseler Modell" setzt auf Neubau-Wohnungen für Geflüchtete, die später mit kleinem Umbauaufwand zu klassischen Mietwohnungen umgenutzt werden können. An der Bunsenstraße entstehen für die GWG der Stadt Kassel als Bauherr bis zum Ende des Jahres drei vergleichsweise einfache, aber massiv gebaute Wohnhäuser mit einer Nutzfläche von 2.500 Quadratmetern.
Sechs Kasseler Architekturbüros (Baufrösche, foundation 5+, HHS, Kober, Reichel und Spöth) haben sich für die Planung zusammengetan. Mit Volker Oesterreich (GWG), Manfred Lenhart (Baufrösche) und Prof. Alexander Reichel (Reichel Architekten) experimentierte das StadtLabor zum weit über die Fuldastadt beachteten "Kasseler Modell."
kassel-zeitung dokumentiert die am 20. Oktober 2016 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

2. November --> Dokumentarfilm: "SÍ SE PUEDE. 7 Tage bei der PAH Barcelona" in der "Rothe Ecke"

Recht auf Stadt Kassel zeigt am 2. November (Mittwoch) 2016
um 19 Uhr
in der "Rothe Ecke", Naumburgerstr. 20a, 34127 Kassel
den Film
“SÍ SE PUEDE. 7 Tage bei der PAH Barcelona”.

Der dritte Teil unserer kleinen Filmreihe (nach "Miete essen Seele auf" und "Betongold") rund um Mieten, Mieter*innenproteste und das Recht auf Stadt. Wir wollen zusammen den Film "SÍ SE PUEDE. Sieben Tage bei der PAH Barcelona" über die spanische Bewegung gegen Zwangsräumungen schauen und die Situation in Kassel diskutieren.


Der Eintritt ist frei.

Recht auf Stadt Kassel: Website facebook
Rothe Ecke: Website "2. November --> Dokumentarfilm: "SÍ SE PUEDE. 7 Tage bei der PAH Barcelona" in der "Rothe Ecke"" vollständig lesen

Die wahren Gründe der besorgten 20 Prozent

Kein Geld für’s Schützenhaus, gerade jetzt, wo Vaterlandsverteidigung bitter nötig wäre!

Von taz über Spiegel bis BILD erstrecken sich die Erklärungsversuche der AfD-Wählerversteher, warum diese Menschen denn nun in Wahrheit ihr Kreuzchen bei jener Partei gemacht haben. Einigermaßen klar scheint der Befund insoweit, als dass Fremdenhass und Nationalismus in erster Linie vorgeschobene Kategorien sind. Besonders auch deshalb, weil hier Begriffe und Behauptungen vorgetragen werden, die zu der Lebenswirklichkeit der meisten AfD-Wähler überhaupt keinen Bezug haben. Eine Burka haben sie noch nie gesehen, schwarze Menschen auch kaum, Minarette: Fehlanzeige, Ausländerkriminalität: niedriger als die allgemeine Kriminalitätsrate im Lande.

Fazit bis hierher: Es hat wohl eine äußert effiziente Meinungsmanipulation stattgefunden.
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Freisprechanlage: Politische Hähnchen über Hühnerhaufen - CETA vor Ort...

...und auf der Welt: Wir sprechen mit dem Greenpeace-Aktivisten Moritz Schütze über die geplanten sog. internationalen Freihandelsabkommen.
Heute, Sonntag 16.10.2016, 18-19h im Freien Radio Kassel
(Wie üblich die medialen Begleitmittel: Livestream, Wdh. morgen 10 Uhr, später podcast zum Nachverfolgen.)
Zur Hintergundmusik gebäut uns der dankenswerte Bericht von Veronika Baier über einen Antrag zur Behandlung des Problems in der Stadtverordneten-Versammlung. Die Routinepolitik schiebt das Thema in den Bereich der juristischen Experten (wo es teilweise auch hingehört), übt sich also in Demokratie-Abwehr. Hilgen spricht von einem aufgregten Hühnerhaufen - über dem er folglich als autokratisches Dünnbrust-Hähnchen sich schwebend wähnen&wahnen muss. - Wir drei sprechenden Bürger rufen auf das, was wir wissen, was wir möglicherwesie befürchten, was wir anregend für Andere sagen können.

Ringvorlesung an der Uni Kassel: Antisemitismus hat viele Gesichter – Aspekte eines gesellschaftlichen Wahns

Sprüche wie „Juden raus!“, „Jude, Jude feiges Schwein, komm herunter kämpf‘ allein!“ „Judenpack!“, usw. rufen in der Gesellschaft Abscheu und Widerspruch hervor. Mit Personen, die sich so äußern, will man nichts zu tun haben. Offener und unvermittelter Judenhass wird vor allem in rechtsextremen Kreisen und bei Islamisten artikuliert. Diese sind zwar gesellschaftlich isoliert, deswegen aber nicht harmlos. Äußern sich Personen in etablierten Parteien und Verbänden in dieser Weise, folgt meistens der Rausschmiss. Ist damit alles gut? Wir denken das nicht. Nach 1945 ist offen artikulierter Antisemitismus zwar gesellschaftlich geächtet, aber deswegen nicht verschwunden.
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"Was bleiben wird": Gregor Gysi und Friedrich Schorlemmer im Gespräch


"Was bleiben wird" herunterladen
"Was bleiben wird. Ein Gespräch über Herkunft und Zukunft": So lautet der Titel des 2015 erschienen Buches von Gregor Gysi und Friedrich Schorlemmer,welches das gesellschaftliche Projekt "DDR" zum Thema hat und am Mittwoch, den 5. Oktober, die Grundlage des Gesprächs zwischen den beiden Autoren bildete. Moderiert hat die von Büchereck am Rathaus organisierte Veranstaltung der Journalist und Herausgeber des Buches Hans-Dieter Schütt. Vor 650 Menschen befragte er in der Mehrzweckhalle Frommershausen seine Gesprächspartner zu ihrer Kindheit und Jugend in der DDR,
Gregor Gysi
die unterschiedlicher kaum sein konnten. Darüber hinaus sprachen der Anwalt und Sohn des DDR-Kulturministers Klaus Gysi sowie der Pfarrerssohn und Oppositionelle Friedrich Schorlemmer über ganz persönliche Erlebnisse und Ereignisse
Friedrich Schorlemmer
und schlugen den Bogen hin und wieder bis ins Hier und Jetzt. kassel-zeitung dokumentiert das moderierte Gespräch. Die Qualiät ist wegen der Tonabnahme über die Lautsprecher nicht so optimal, aber die Ausführungen der beiden Zeitzeugen sollten Interessierten nicht vorenthalten bleiben.

Bedauernswerte Bücher

Dieses ist eins: „Was ist mit den Amis los?“ von Christoph von Marschall. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat es 2016 mit einer preiswerten Neuauflage gewürdigt – vermutlich, weil sich damit an Schulen und Volkshochschulen wattiert über den Unterschied zwischen „ihnen“ zu „uns“ sprechen lässt.
Ich war neugierig, denn wer wollte nicht wissen, was mit denen los ist, die so seltsame Dinge jenseits europäischer Vorstellungskraft tun? Der Untertitel sagt es bereits: Darüber wird man nichts erfahren, denn es geht in Wirklichkeit über „unser zwiespältiges Verhältnis zu den USA“ – dieses vorzugsweise über die Medienübertreibungen. Während die „Amis“ Stoiker zu sein scheinen, sind „die“ Deutschen von „Stimmungswellen“. „Meinungsumschwüngen“ „Sympathiekurven“ und den entsprechenden Antipathiekurven getrieben. „Beobachter im Ausland“ (etwa anlässlich TTIP) konstatieren, dass „die Deutschen empfänglicher für antiamerikanische Aufwallungen“ sind „als andere Nationen in Europa.“ (Mehr?) "Bedauernswerte Bücher" vollständig lesen

OB Hilgen "CETA ist noch nicht in Kraft! Wir gackern nicht über ungelegte Eier."

Dies war das Schlusswort und das 'letzte 'Argument' von Oberbürgermeister Hilgen (SPD) gegen die Bürgereingabe
"Bürgerversammlung zu den Auswirkungen von CETA auf die Kommunale Daseinsvorsorge bzw. die wirtschaftliche Tätigkeit der Kommune" im Ausschuss des Stadtparlaments am 15. September.

Die VertreterInnen von SPD, CDU, Grünen, FDP und AfD hatte Hilgen anscheinend überzeugt; sie stimmten gegen die Eingabe, lediglich Kasseler Linke und Freie Wähler/Piraten dafür. "OB Hilgen "CETA ist noch nicht in Kraft! Wir gackern nicht über ungelegte Eier."" vollständig lesen

Die wahren Gründe der Besorgten

Kein Geld für’s Schützenhaus, gerade jetzt, wo Vaterlandsverteidigung bitter nötig wäre!

Von taz über Spiegel bis BILD erstrecken sich die Erklärungsversuche der AfD-Wählerversteher, warum diese Menschen denn nun in Wahrheit ihr Kreuzchen bei jener Partei gemacht haben. Einigermaßen klar scheint der Befund insoweit, als dass Fremdenhass und Nationalismus in erster Linie vorgeschobene Kategorien sind.

Besonders auch deshalb, weil Begriffe und Behauptungen vorgetragen werden, die zu der Lebenswirklichkeit der meisten AfD-Wähler überhaupt keinen Bezug haben. Eine Burka haben sie noch nie gesehen, schwarze Menschen auch kaum, Minarette: Fehlanzeige, Ausländerkriminalität: niedriger als die allgemeine Kriminalitätsrate im Lande. "Die wahren Gründe der Besorgten" vollständig lesen

"Bürgerversammlung zu den Auswirkungen von CETA auf die Kommunale Daseinsvorsorge bzw. die wirtschaftliche Tätigkeit der Kommune" im Eingabe-Ausschuss des Stadtparlaments

am Donnerstag, 15. September 2016, 17 Uhr
Sitzungsaal des Magistrats, Rathaus Kassel

TOP 5: Eingabe

° Muss die Stadt Kassel ihre Aufträge für Dienstleistungen ab einer bestimmten Größenordnung künftig bis nach Kanada ausschreiben statt kleine und mittlere Unternehmen zum Zuge kommen zu lassen oder die Vergabe an tarifliche Mindestlöhne zu binden?
""Bürgerversammlung zu den Auswirkungen von CETA auf die Kommunale Daseinsvorsorge bzw. die wirtschaftliche Tätigkeit der Kommune" im Eingabe-Ausschuss des Stadtparlaments" vollständig lesen

Es ist mal wieder an der Zeit...

den Untergang des Abendlandes auszurufen.

Den hier gezeigten Aufkleber fand ich vor einigen Tagen an einem Laternenpfahl im Vorderen Westen. Ein freundlicher, professionell gestalteter Aufruf an alle, sich vermittels reichlicher Verkostung eines Billig-Bieres die offenbar ohnehin trübe Birne zuzuschütten.

Der kulturelle Tiefpunkt




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