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Freisprechanlage: Geflüchtete vor Ort

Es gibt eine Orientierungsmappe für Hilfsangebote. In der Vielfältigkeit für die Orientierung in einer Verwirrlichkeit für "ehrenamltiche Helfer" gedacht. Also kurz "Navi für Hilfsbereitschaft" genannt. Beteiligt war Wolfang Ehle im Rahmen des Caritas-Projekts "Meine Chance". Mit dem sprechen wir über seine Erfahrungen.
Morgen, 23. Juni 1918, 18-20 Uhr, im Freien Radio Kassel.

Ich bin Donald Duck

Als sein Onkel Dagobert einst einen Heller verloren hatte, musste Donald im Kreis herumlaufen und für seinen Onkel jammern: "Oh Elend, oh dräuend Ungemach."

So stelle ich mir eine Performance vor, in der ich um den Obelisken auf der Treppenstraße herumlaufe, die Hände über den Kopf zusammenschlage und tief leidend laut Klagegesänge anstimme. Der Obelisk des Oguibe steht jetzt an der Stelle, an der ein Nazi-Obelisk hätte stehen sollen, aber nie stand.

"Oh, Elend der Welt, oh, dräuend Ungemach."

"Oh, Verzweiflung, oh, Jammertal."

Der Nazi-Obelisk sollte ein Symbol der Macht sein.

Der Oguibe-Obelisk symbolisiert einen Paradigmenwechsel.

Es gibt Leute, die meinen, wo Unmenschlichkeit war, dürfe, wenn die finsteren Zeiten überwunden sind, keine Menschlichkeit sein. O Herr, wirf Hirn vom Himmel.


Ein Kabinett, das einem den Atem raubt!*

Wer alles und wie die Welt retten will, kriegt man nicht mehr auf ein großes Blatt Papier. Was aber noch viel mehr nervt, ist – ohne damit die entschuldigen zu wollen, denen die ganzen Ökologiefragen, das ganze Drama um soziale Gerechtigkeit und die weltumspannenden Wanderungs- und Fluchtbewegungen zu kompliziert und bedrohlich geworden sind und die deshalb den Populisten aller Länder und Schattierungen in die Arme laufen - dass die seit Jahrzehnten in Europa und Deutschland die Politik bestimmenden politischen Kräfte derart begriffsstutzig und inkompetent sind.

Die, die sich jahrzehntelang mehr oder weniger regelmäßig abgewechselt haben beim Regieren, Verteilen und Unterlassen, kommen nun aus dem Staunen nicht mehr raus. Das erinnert schon fast an den Verein, der sich katholische Kirche nennt und dessen männlich-chauvinistische Führungsgang bass erstaunt darüber ist, dass angesichts tausendfachen Missbrauchs durch eben diese Gang und des jahrhundertelangen Ausschlusses von Frauen aus dem Kerngeschäft die Mitglieder nun fluchtartig den heiligen Schoß eben dieser Kirche verlassen. Schnauze voll.

Um weiter am Ruder und den Fressnäpfen zu bleiben, reichen jetzt – wie aktuell bei der Europawahl gesehen - nicht mal mehr die alten Monsterbündnisse für neue Koalitionen. Großes Stöhnen, großes Staunen, aber kein wirklich großes Nachdenken. Auch kein Umdenken. Höchstens verbales Herumeiern und sofort neue Personalschiebereien. Beispiel: Die Bundes-SPD mit dem sofort ausgebrochenen Theater um die Nachfolge von Andrea Nahles. Oder der witzige Lindner mit seinem: Lasst uns Profis das mal machen!
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Erschütternd

ist nach wie vor die Tatsache, dass alle Monate mal wieder in den USA ein kleines Massaker von einem durchgeknallten Enttäuschten angerichtet, wird, dem das System zu viel Erlösung versprochen hatte. (Von der politischen Kriegsbereitschaft durch den imbezilen Toupetträger mal ganz zu schweigen.) Wer könnte denn diesen Colt- und Pumpgun-Besessenen mal die Waffen entwenden?

Film "Die grüne Lüge", Freitag, 31. Mai um 19.00 Uhr

Die Ökolügen der Konzerne und wie wir uns dagegen wehren können
Warum die grünen Lügen keinen Ausweg in ein gutes Leben für alle
schaffen und welche Veränderungen es wirklich braucht, zeigt der
Film (2018) am Beispiel Erdöl, Kohleabbau, Palmöl und Rinderzucht.

Filmvorführung und Gespräch
Café Buch-Oase, Germaniastr. 14
Eintritt frei

Veranstalter: Attac-Regionalgruppe Kassel

Auftaktveranstaltung zum
"Tag des guten Lebens für alle" in Kassel
Informationen und Aktionen am 1. Juni 2019 ab 11 Uhr Königsplatz

Eine Klarstellung!

In den Medien heisst es, die über 70-Jährigen seien die eigentliche Problemgruppe und die Bremser beim Kampf gegen die Klimakatastrophe. Die Alten seien aufgrund der gesteigerten Lebenserwartung zahlenmäßig in der Mehrheit und würden vornehmlich die Konservativen und die Rechten wählen! Außerdem verstünden sie die Sprache der Jugend überhaupt nicht, nähmen sie nicht für voll und seien überheblich - oberlehrerhaft!

Damit das klar ist, Kids: Mich könnt ihr nicht gemeint haben.

Ich habe mir den Rezo zweimal reingezogen! 2 x 55 Minuten! Und ich habe mich nicht klammheimlich über die CDU-Klatsche gefreut, sondern tue das öffentlich. Sie hat's verdient. Und die Sozis leider auch - obwohl man da schon Mitleid empfinden kann. Bei beiden der gleiche Mangel: Weit und breit kein Gesicht mit Charisma: Der frühvergreiste Herr Amthor von den Schwarzen - erschütternd; der frühtorpedierte Herr Kühnert von den Roten - halt durch, bis die Nahles weg ist, dauert nicht mehr lange...

Die Grünen: 40 Prozent im Vorderen Westen, die reine Freude! Wirklich? Auf Lokalebene alles klar. Mit Blick auf die Bundespolitik muss man das ganz anders sehen. Schwarz-Grün als (angestrebte?) Regierungsoption, das geht gar nicht. Man kann mit willigen Erfüllungsgehilfen der Industrie keine Klima- und Sozialpolitik machen. Die Grünen müssen jetzt kapieren, dass vorauseilende Koalitionsbereitschaft ins Abseits führt - siehe SPD. Oder Rezo wird euch die nächsten 55 Minuten widmen!

Freisprechanlage: Och, Eruopa

Großbritannien, die Niederlande, Irland, Tschechien, Lettland, Malta, Slowakei haben bereits gewählt, morgen ist der Rest dran. Professor Dr. Heußner hat uns empfohlen,mit Patrick Hintsche zu sprechen. Er ist Mitglied der Jungen Europäischen Föderalisten https://www.jef-hessen.de/. Unsere Sendung beginnt pünktlich zum Ende des Urnenganges in Deutschland, während in Italien noch bis 23.00 gewählt werden kann. Spät in der Nacht ist erst mit dem Gesamtergebnis zu rechnen.
Morgen 26. Mai, 18 Uhr, Freies Radio Kassel.
Nun aber machen wir keine vorträgliche oder nachträgliche Parteiwerbung, sondern versuchen uns möglichst frei über das "Problem Europa" zu unterhalten. Ein Gespenst geht um in Eupropa, das ist die Rechte, da werden sowohl die Machtinhaber als auch die freien Kräfte nervös.

K+S lädt zur Hauptversammlung: Im Mai 2019

Am 15. Mai war es wieder so weit: Die Chefetage und der Aufsichtsrat von K+S, einer der Salzgewinnungsgiganten des Planeten, rufen zur Hauptversammlung nach Kassel. K+S Vorstandschef Dr. Lohr trägt das Fazit aus 2018 vor und er macht keinen Hehl aus der Tatsache, dass angesichts des massiv gesunkenen Gewinns und der weiterhin hohen Schulden alle unzufrieden sind: Vorstand und Aktionäre. Er vergisst allerdings zu sagen, dass die, die am unzufriedensten mit der Politik von K+S sind, vor den Toren der Stadthalle erneut und mit gutem Grund demonstrieren. Es sind Umweltaktivsten vom BUND, vom Salzfreien Märchenland und wir vom Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel. Wir alle sind, wie jedes Jahr, so auch 2019, wieder mit einem knappen Dutzend Aktivisten vor der Stadthalle und protestieren gegen die unzureichende Umweltpolitik des Konzerns.

Die eingeladenen Damen und Herren Aktionäre schlendern an uns vorbei in die Halle. Nur wenige nehmen unser Flugblatt. Noch weniger von ihnen lassen sich in Dialoge ein. Aber immerhin: Einige von ihnen haben sich als durchaus interessiert und offen gegenüber unseren Argumenten gezeigt. Der eine oder andere versteht sehr wohl, dass es dringend einer Wende in der Politik seitens K+S bedarf, um die Lasten für die Umwelt und für das Grundwasser zu verringern und die Gewässerqualität von Weser und Werra zu verbessern. Perspektivisch, daran haben wir keinen Zweifel gelassen, muss sich die Salzproduktion im Werrarevier in Richtung „abstoßfrei“ verändern. Alles andere hinterließe den Bürgern und der Region Salzgebirge als Ewigkeitslast, die erst in mehr als 1000 Jahren verschwinden würden. Erst danach würden auch die Belastungen für das Flusssystem langsam abnehmen bzw. enden…

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Freisprechanlage auditiv: Nochmal Gemeinwohl-Ökonomie

Aus gegebenem Anlass, nämlich einem Vortrag von Christian Felber diese Woche in Kassel, siehe hier, podcasten wir ein Gespräch vom 11.11.2018 mit Günter Bornmann. (Die ersten drei Minuten waren durch eine elektronische Störung versaut, die hier also fehlen. Es bleibt aber noch genug zum Nachdenken.)
Hier der podcast:

FRK_11-11-18-Gemeinwohl.mp3 herunterladen

Attac-Radio, 14./15. Mai: "Konkrete Schritte zu einem Europa, das wir wollen"

Attac-Radio im Freien Radio Kassel
UkW 105,8 und Digitalradio: DAB+ Kanal 6, Block A im Band III/FRK oder im Live-Stream http://www.freies-radio.org/
Abschlusspodium beim Europa-Kongress von Attac
am 7. Oktober 2018 an der Uni Kassel (gekürzter Mitschnitt)
mit
Rex Osa (nigerianischer Flüchtlingsaktivist aus Stuttgart),
Jeanne Chevalier (La France Insoumise),
Frank Bsirske (Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di),
Veronika Sušová-Salminen (Historikerin und Russland-Expertin aus Prag / Helsinki),
Moderation: Wenke Christoph (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Dienstag, 14. Mai, 21-22 Uhr und in der Wiederholung am
Mittwoch, 15. Mai, 13-14 Uhr

Das soziale Medium

Es gibt diese neue Worterfindung social media. Dagegen muss einmal Einspruch erhoben werden. Hier werden Bewegungen im Internet bezeichnet, die von der eitlen Selbstdarstellung über den blog bis zu öffentlichen Dikussionen reichen. Jeder Privatfurz wird dazugerechnet. Für "sozial" halte ich dagegen Begegnungen, die tatsächlich in Gesellschaft stattfinden.
Nicht in der beliebigen elektronischen Verschaltung. Natürlich bin ich der digital immigrant, allerdings schon früh. Man möge doch den Begriff "social" neu erfinden. Dann können wir uns aktionsbereit in Ruhe betten.

Was von den hessischen Grünen zu erwarten ist, wenn über CETA im Bundesrat abgestimmt wird

Das nordhessische Bündnis für gerechten Welthandel hatte im März ein einstündiges Gespräch mit den Kasseler Landtagsabgeordneten der Grünen, Karin Müller und Vanessa Gronemann, um die Sorge zu erörtern, dass die hessischen Grünen beabsichtigen, CETA im Bundesrat mit den hessischen Stimmen zuzustimmen und damit zu ermöglichen.
Hier der Gesprächsverlauf:
Außerdem wollen die hessischen Bündnisse im Netzwerk Gerechter "Was von den hessischen Grünen zu erwarten ist, wenn über CETA im Bundesrat abgestimmt wird" vollständig lesen

Jusos Hessen-Nord: "Eine gerechte Gesellschaft ist möglich!"

(Dokumentation Pressemeldung) Seitdem am 1. Mai das Interview mit Kevin Kühnert in der Zeit erschien, ist eine hitzige Debatte über die Aussagen des Juso-Bundesvorsitzenden entbrannt.
Er hatte eine klare Kritik an der voranschreitenden Macht der kapitalistischen Wirtschaftsstrukturen in immer mehr Lebensbereichen artikuliert und eine offene Debatte zu diesem Thema innerhalb, wie auch außerhalb der SPD gefordert.
Die Jusos Hessen-Nord solidarisieren sich mit Kapitalismuskritik Kevin Kühnerts: „Wir sind überzeugt, dass eine gerechte Gesellschaft möglich ist in der Eigentum kein Selbstzweck ist, sondern zum Wohle aller genutzt wird.“ "Jusos Hessen-Nord: "Eine gerechte Gesellschaft ist möglich!" " vollständig lesen

Im Zweckverband Raum Kassel (ZRK) rumort es: Nach einer ernsthaften Debatte über gravierende ökologische Probleme unserer Zeit und einer überflüssigen Baulandausweitung im Norden von Vellmar

Schon im Dezember 2018, in der letzten Sitzung der Verbandversammlung des Zweckverbandes Raum Kassel (ZRK)*, kündigte es sich an: Die unbedachte, rücksichtslose und vollkommen unnötige Ausweitung von Bauflächen für Häuslebauer im Norden von Vellmar - östlich der neuen Endhaltestelle der Linie 1 - würde für heftige Diskussionen sorgen. Und so kam es dann auch. Während für den Beschluss zur Offenlage für die Änderung des gültigen Flächennutzungsplanes im Dezember 2018 noch eine knappe Mehrheit in besagter Versammlung zustande kam, war es mit Mehrheiten im Planungsausschuss Anfang März des neuen Jahres im Vorfeld der hier zu kommentierenden Verbandsversammlung dann vorbei: Der Ausschuss stimmte, nach einer emotionalen, qualifizierten und ausgesprochen ernsthaften Debatte gegen den Plan der Stadt Vellmar für diese Ausweitung von Bauflächen am Rand des Stadtgebietes. Zum ersten Mal seit vielen Jahren votierte damit ein Ausschuss gegen eine Vorlage von Verbandsvorstand und Verwaltung und damit gegen die Ausweitung von Bauland in einer der großen Umlandgemeinden. Damit haben die Abgeordneten der Verbandsversammlung zum ersten Mal in einem wichtigen Punkt der SPD Dominanz in diesem Gremium widerstanden: Allein mit der Qualität und Durchschlagskraft der Argumente! Das kommt einem Erdbeben gleich und gibt Anlass zu neuen Hoffnungen. Aber schön der Reihe nach.

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Offensive Politik für das Fahrrad: Endlich auch in Kassel! Interview mit Maik Bock vom Radentscheid und ein kurzes Fazit…

Dass Kassel in Vergleich mit einer Rad-Stadt wie Heidelberg einen gigantischen Nachholbedarf aufweist, wundert nicht. Seit Jahrzehnten ist diese Stadt engagiert dabei, den Radfahrern mehr Sicherheit, Platz und Freiräume zu überlassen – mit sichtbarem Erfolg. Man stelle sich in Kassel eine Debatte vor wie dort über den Bau eines Fahrradparkhauses! Das immer noch total autoorientierte Kassel wäre einer Ohnmacht nahe, wenn eine Stadt überhaupt in eine solche fallen könnte! Und Heidelberg ist ja noch nicht einmal der Spitzenreiter in der BRD. Und in Europa schon gar nicht. Bei einem Vergleich mit Kopenhagen, wo sich die Politik tatsächlich vor Jahren schon aufgemacht hat in eine neue Zeit, könnten sich die Politiker in Kassel wirklich etwas abschneiden und, so sie wollten, etwas dazu lernen.



Ob es jetzt auch in Kassel zu positiven Veränderungen im Radverkehr kommt, wird man in den nächsten Monaten beobachten können: Gerade im Umgang mit dem erfolgreichen Bürgerbegehren für einen Radentscheid wird sich zeigen, ob nun auch Kassel den Mut hat, die Weichen für eine lebenswertere Stadt zu stellen, in der nicht mehr nur das Auto – fahrend und stehend – weitgehend alle öffentlichen Freiräume dominiert und beherrscht. Zum großen Nachteil all der anderen, die sich auch in der Stadt bewegen und dort leben.

Aber zuerst ein Gespräch mit Maik Bock, einem der Verantwortlichen des Bürgerbegehrens für einen Radentscheid.

Zu allererst, Maik: Gratulation, Kompliment und Anerkennung für das so grandios und erfolgreich durchgeführte Bürgerbegehren mit diesem überaus klaren Ergebnis! Fast 22.000 Unterschriften, knapp 5000 hätten ja schon für das Quorum gereicht, sind eine deutliche Ansage! Vielen Dank dafür, dass Du Dir die Zeit nimmst für ein Interview zur Veröffentlichung in der kassel-zeitung:
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Irrland

Erschütternd eine TV-Dokumentation über das Trennungsproblem Irland-Nordirland. Eine Versammlung von Splitterpoblemen aus historischer Länge. ZB nur das eine, das erneut ein Grenzproblem aufgeworfen wird. Historische Zeugen: Die Grenze verläuft in einem unkontrollierbaren Zickzack. Wer hier wieder britische Grenzsoladten stationieren will, ist ein Idiot, der weitere Gewalten provozieren will. Zweitens ein Einzelproblem, Fischerei. Ca. die Hälfte des irisch gefangenens Fischs kommt aus nordirischen, also englischen Gewässern. Sollte dieser Fang abgesperrt werden, wäre das der Tod für die iriischen Fischer. Mal ganz abgesehen von dem Vieh, dem demnächst gedopte Übersee-Importe zu Billigpreisen ins Haus stehen.

Broschüre: Türkische faschistische Organisationen

Eine lesenwerte Broschüre zu türkischen faschistischen Organisationen hat die Gruppe raccoons erstellt. Sie steht als pdf zum download bereit:

http://raccoons.blogsport.de/images/akR_Broschre_RZ_B.pdf

Aus der Einleitung zur Broschüre:
"Versucht man, faschistischen Organisationen und Strukturen in Deutschland auf den Grund zu gehen, stößt man bei inschlägiger Recherche unweigerlich auf einen bestimmten Verein.
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Exquisiter Sprachquark

Es ist ja schon Normalsprack geworden, aber es fällt einem anlässlich von TV-Runden immer mal wieder auf, dass von "Soldaten in Friedensmissionen" die Rede ist. Wer kann diese Perversionen noch verantworten?

Die SPD und eine umweltfreundliche Mobilität für Kassel

Wer den Affront verstehen will, den die aktuellen „Anführer“ der SPD der Stadtgesellschaft zugemutet haben, indem sie den Radentscheid mit seinen rund 22.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren zurückgewiesen haben, muss weit zurück gehen. Nein, nicht bis zur Zustimmung zu den Kriegskrediten für die Führung des 1. Weltkriegs und auch nicht bis zu Noske und der blutigen Niederschlagung der Arbeiterunruhen nach eben diesem Krieg: Nein, nur bis 1993, wo es in Kassel zu einer krachenden Wahlniederlage für die bis dahin unangefochten die Stadtpolitik dominierende SPD kam.

Den damaligen Wahlkampf führte die SPD, gegen gute Ratschläge aus Verwaltung, Politik und Bürgerschaft, mit dem Versuch, auf einen Schlag drei Dinge durchzusetzen: Die Treppe auf dem Königsplatz durch Adelung zum Documenta-Kunstwerk, die Getränkesteuer auf Bier und die flächendeckende Verkehrsberuhigung mit übergroßen Cola-Dosen, die von den Kasselern despektierlich „Lollis“ genannt wurden. Dieser Versuch scheiterte grandios und brachte der SPD eine weithin beachtete Wahlniederlage ein und führte die CDU mit Georg Lewandowski an die Macht.

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„Eine andere Welt ist pflanzbar!“

Zehn Jahre gibt es sie bereits: Die Essbare Stadt. Was als „Guerilla Gardening“ und Kunstaktion begann entwickelte sich zu einem Vermittler zwischen Stadt und Zivilgesellschaft und lässt Kassel seit dem stetig grüner und genussvoller werden.

Bildquelle: Essbare Stadt e.V.
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Vielfalt-Verstärker in den Stadtteilen unterstützen – für ein weltoffenes Kassel

Die traditionelle Jahresspende für den Wintershall-Standort Kassel kommt im Sinne des Wortes vielfältigen Projekten zugute: Wintershall stellt die Spende in Höhe von 50.000 Euro unter das Motto "Offen für Vielfalt - Geschlossen gegen Ausgrenzung" und unterstützt Initiativen in Kassel und der Region, die sich aktiv für Bildung, Integration, Inklusion und internationale Verständigung einsetzen.

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K+S reagiert genervt: Willecke muss ran

Den Beirat freut‘s, den Pressesprecher von K+S, Herrn Willecke von K+S, nervt’s. Und um was geht es genau?

Zum Jahresende hat der Naturschutzbeirat des Landkreises an dieser Stelle

http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/18037-Das-Gegenteil-von-einem-launigen-Rueckblick-auf-die-Arbeit-des-Naturschutzbeirates-des-Landkreises-Kassel.html

ausführlich über seine Arbeit im vergangenen Jahr berichtet. Da wir den Bericht zusätzlich an einen Presseverteiler geschickt haben, hat auch die HNA Anfang des neuen Jahres in verschiedenen ihrer Land-Ausgaben über unsere Arbeit berichtet. Auch wenn wir vermuten, dass Herr Willecke ab und an die Kassel-Zeitung checkt, so haben ihn die Veröffentlichungen in der HNA natürlich deutlich mehr gejuckt. Denn da kommen schon jeweils einige Zig-Tausend Leserinnen und Leser zusammen. Und da ihm unsere Kritik an K+S im Bericht nicht gemundet hat, reagierte Herr Willecke entsprechend empfindsam – ebenfalls über die HNA.

Seine Reaktion hatte zwei Ebenen: Zum einen erfährt die interessierte Leser/In, dass die begründete Kritik des Beirats an den gravierenden Versäumnissen des Konzerns im Hinblick auf seine Umweltpolitik haltlos sei: Der Beirat habe in seinen Augen einfach keine Ahnung, denn die raue Wirklichkeit der Kaliproduktion sei rückstandsfrei eben nicht zu haben. Zum anderen darf die geneigte Leserschaft zur Kenntnis nehmen, dass die verantwortlichen Landkreispolitiker indirekt dazu aufgefordert werden, dem Beirat endlich einen Maulkorb zu verpassen. Nicht mehr und nicht weniger ist gemeint, wenn Willecke davon spricht, dass wir gefälligst „rein naturschutzfachlich“ zu argumentieren hätten, also im Sinne von: Schuster, bleib bei deinen Leisten! Weil wir es wagten, einen politisch äußerst bedeutsamen Sachverhalt – ein Konzern verschmutzt jahrzehntelang Werra und Weser, das Grundwasser und den Untergrund mit unvorstellbaren Mengen an Salzabfällen bzw. Salzabwasser unter eindeutiger Verletzung europäischer Gesetze in Form einer rechtskräftigen Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000 – soll uns der Mund verboten, politische Äußerungen untersagt werden. Das als dreist zu bezeichnen wäre noch diplomatisch!

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Tempolimit ja oder nein? Fest steht: Der Irrsinn auf den Autobahnen der Republik kostet unnötig viele Menschenleben!

Wer sich mit der Anzahl der Verkehrstoten im Straßenverkehr beschäftigt, auch nur im Vorbeiflug, versinkt in einem statistischen Nebel. Es gibt dennoch viele interessante, abgesicherte Daten dazu: Und diese Daten und Fakten haben eine Menge zu tun mit den aktuellen Diskussionen um eine Verkehrswende und um die vom Verkehr ausgehenden Umweltbelastungen.

So starben z.B. im Jahr 2011 weltweit ungefähr 1,24 Millionen Menschen an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Das sind 3.400 Menschen täglich. Damit sind Verkehrsunfälle die neunthäufigste Todesursache weltweit. Die Zahl der Verkehrstoten liegt weit über den Opferzahlen von Krieg, Genozid oder Terrorismus. Um die 22 Prozent der Verkehrstoten waren Fußgänger, weit über die Hälfte “weiche” Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer. Zwar konnten seit 2007 88 Länder die Zahl der Verkehrstoten spürbar reduzieren, in 87 Länder stieg sie jedoch weiter an. Die Zahl der Verkehrstoten sinkt in entwickelten Ländern, während Länder mit mittleren und niedrigen Einkommen weiterhin steigende Zahlen an Verkehrstoten zu verzeichnen haben. Und dazu kommen noch unglaublich viele Verletzte: Ihre Anzahl wird auf jährlich etwa 40 Millionen geschätzt… Ein wahres Blutbad!

Auch für Deutschland gibt es genug Statistiken zum Thema. Selbst wenn es innerhalb dieser Zahlenkolonnen einiges an Widersprüchen gibt, so ist das Meiste gesichert und unstrittig: Auf allen deutschen Straßen sind seit 1950 780.000 Menschen gestorben! Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Frankfurt (SZ, 16.11.2018).
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Radentscheid: Bürgerbegehren nach Prüfung unzulässig

(Dokumentation Pressemeldung Stadt Kassel)
Stadt Kassel will Radentscheid-Ziele aufgreifen und Radverkehr weiter stärken – Bürgerbegehren nach Prüfung unzulässig
Die Stadt Kassel will einen noch stärkeren Fokus auf den Ausbau des Radverkehrs legen. Oberbürgermeister Christian Geselle und Verkehrsdezernent Dirk Stochla kündigten an, eine Magistratsvorlage in die politischen Gremien einzubringen, in der die wesentlichen Ziele der Initiative Radentscheid aufgegriffen werden.
Das von der Initiative Radentscheid am 12. November 2018 eingebrachte Bürgerbegehren ist nach Prüfung durch die Stadtverwaltung aus mehreren rechtlichen Gründen unzulässig. In einem Gespräch am Montag, 21. Januar 2019, haben Geselle und Stochla den Vertrauensleuten der Initiative die Ergebnisse der Prüfung im Detail erläutert. Danach war zunächst gegenseitiges Stillschweigen vereinbart worden, da die Initiative über den von angebotenen Kompromiss beraten wollte, um dann gegebenenfalls gemeinsam mit der Stadt im Sinne der Sache zu informieren und das weitere Vorgehen zu erläutern. "Radentscheid: Bürgerbegehren nach Prüfung unzulässig" vollständig lesen

Mattias Berninger: Ein GRÜNER aus Ahnatal steigt zum Cheflobbyisten bei der frisch mit Monsanto fusionierten BAYER AG auf

Was für eine Geschichte! Zum Weinen schön! Fast so rührend wie das Tellerwäscher-Märchen: Ein kleiner, dörflicher Kommunalpolitiker aus Ahnatal, diesem kleinen Weiler hinterm Wald, am Nordwestrand des Oberzentrums Kassel, wird zum Chef-Lobbyisten der Bayer AG, die just in 2018 Monsanto incl. Glyphosat-Geschäft geschluckt und sich damit zum größten Agro-Chemie-Konzern der Welt aufgeschwungen hat. Einfach phantastisch! Ob Matthias Berninger (MB) früher vielleicht tatsächlich mal grün angehaucht war, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Nun wird sich also MB zukünftig statt um das zuckersüße Geschäft von Mars Incorporated um das des Chemiegiganten Bayer kümmern. Er wird also den EU Abgeordneten – auch den dortigen Grünen – auf die Pelle rücken und ihnen einreden wollen, wie gesund und gut Glyphosat für die Umwelt und die Bayer-Bilanz ist. Was er dann dort machen wird, hat also gar nichts mit Bayer Leverkusen und dem Fußball zu tun, er wird auch Rudi Völler nicht unter die Arme greifen, nein, er wird vielmehr und ausschließlich versuchen, den Aktionären des Chemiegiganten Bayer Glücksgefühle mit steigenden Aktienkursen zu verschaffen. Dafür brauchen solche großen Unternehmen heute tüchtige Lobbyisten. Das wissen wir alle nur zu gut. Das Insektensterben und die vielen bei der Anwendung von Glyphosat, Round up etc. inzwischen Erkrankten werden MB nicht aufhalten: So jemand wie MB lässt sich von gar nichts auf seinem Weg nach oben aufhalten.
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Britisches Theater

Grotesk erscheinen die Varianten, welche eine ehemalige See- und Großmacht für ihren Hochmut und die Bereitsamkeit, sich aus einem gemeinsamen Kulturraum zu trennen und zu bezahlen bereit ist.
Ich kenne wenige Aufklärungen darüber, um welche Kohle es letztlich geht. Sollen doch alle, die in Europa aus einer kreativen Gemeinsamkeit verschwinden möchten, verschwinden.
Ein Trauerspiel der europäischen Aufklärung.

Gebaut, um den Atem zu rauben

Wären die BMW’s bzw. ihre Abgase nicht so ungesund (wie die der Autos der anderen Konzerne auch), wär’s zum Lachen: Das ganze seit vielen Jahren andauernde Diesel-Theater und das Ringen um bessere Atem-Luft von Millionen, Atem-Luft, die wir alle bekanntlich nicht nur zum Atmen, vielmehr zum Leben und zum Gesundbleiben dringend brauchen, insbesondere in den großen Städten und Ballungsräumen, wird durch den Slogan für die neue 8er Serie von BMW knackig auf den Punkt gebracht: Gebaut, um den Atem zu rauben! Gekonnter kann man es wirklich nicht ausdrücken! "Gebaut, um den Atem zu rauben" vollständig lesen