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Sozial-ökologische Verkehrswende braucht gute Arbeitsbedingungen im ÖPNV

Die Attac-Regionalgruppe Kassel erklärt sich solidarisch mit den Bus- und Bahnfahrer/-innen im ÖPNV und unterstützt ihren Warnstreik am 6. Oktober in Kassel und Umgebung.

Wir unterstützen die Tarifkampagne von Verdi für gute Arbeit im öffentlichen Nahverkehr. Kostendruck und die Öffnung für Konkurrenz durch Privatunternehmen haben die Arbeitsbedingungen im ÖPNV in den vergangenen 20 Jahren fortlaufend verschlechtert: Arbeitsverdichtung und Stress haben zugenommen.

Die Gewerkschaft Verdi will deshalb Tarifverhandlungen für bessere Arbeitsbedingungen für Bus- und Bahnfahrer/-innen – und bundesweit einheitliche Regelungen für etwa 130 kommunale ÖPNV-Unternehmen. Doch die Arbeitgeber haben bislang solche bundesweiten Verhandlungen abgelehnt.

Bessere Arbeitsbedingungen sind jedoch Voraussetzung für den Ausbau des ÖPNV. Und dieser ist eine unabdingbare Voraussetzung für den Rückbau des motorisierten Individualverkehrs und für das Erreichen der Pariser Klimaziele.

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Aktivist*innen blockieren Waffenhersteller + Schichtwechsel

(Dokumentation Pressemeldung) Seit den frühen Morgenstunden blockieren Aktivist*innen beide Werkstore des Westwerks von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) in der August-Bode-Straße und in der Schillerstraße. Die Demonstrant*innen haben mit Transparente die Zugänge versperrt und hindern so die Frühschicht an dem Betreten der Werksgelände und machen
auch An- oder Auslieferungen des Rüstungskonzerns unmöglich. Weitere angekündigte Proteste gegen Kassler Rüstungsindustrie im Laufe des Tages. "Aktivist*innen blockieren Waffenhersteller + Schichtwechsel" vollständig lesen

Rüstungskonzerne: Anti-Kriegs-Bewegung mobilisiert nach Kassel

Das antimilitaristische Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“ plant für den 28.08. einen Aktionstag mit Blockaden an Produktionsstätten der Rüstungsindustrie und einer Demonstration in Kassel, einem wichtigen Standort deutscher Waffenkonzerne. "Rüstungskonzerne: Anti-Kriegs-Bewegung mobilisiert nach Kassel" vollständig lesen

Ruheoasen als Lärmschutz? Was für ein Unsinn!

Auch wenn Andi Scheuer in Kassel direkt nix zu sagen hat (was gut ist), so gibt es natürlich auch hier in Kassel vollkommen abwegige, ja ganz und gar absurde Vorschläge, wenn es darum geht, gravierende Probleme und Missstände zu beheben. Ein Beispiel, ein krasses, ist der Bau bzw. die Ausweisung von sogenannten Ruheoasen gegen Verkehrslärm.

Loben darf man den Magistrat dafür, dass er nun etwas unternehmen will, was seit vielen Jahrzehnten schon als Störung bzw. als Krankmacher von Relevanz bekannt ist. Er folgt damit aber keinen eigenen Einsichten, vielmehr den Vorgaben der Europäischen Union, die mit der sog. Umgebungslärmrichtlinie entsprechende Vorgaben gemacht hat. Diesen Vorgaben und Anforderungen versucht nun – weil das zu seinen Aufgaben gehört - das Regierungspräsidium Kassel entsprechend Rechnung zu tragen, indem es den bereits existierenden Lärmaktionsplan neu formuliert, fortgeschrieben hat. Und dem folgt der Magistrat mit der Idee dieser Ruheoasen… D.h. konkret: Er will nun, vom RP vermutlich in Bälde zum Handeln aufgefordert, statt den Lärm zu mindern durch wirksame Maßnahmen und Eingriffe in den kommunalen Verkehr, lediglich „Entlastung“ anbieten durch eben diese Oasen. Von sich aus, das muss man leider feststellen, wäre der Magistrat – grüner Baudezernent hin oder her – wohl gar nicht erst aktiv geworden.
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Neuer regional=optimal Faltplan

Regional ist Optimal
Regional ist Optimal
Ein neuer Faltplan präsentiert die regionalen Lebensmittel, ihre Erzeuger und Bezugsquellen. Eine Karte bietet die Übersicht und Lage der Anbieter, auf der Rückseite sind die Betriebe und ihre angebotenen Produkte gelistet. Er wurde mit freundlicher Unterstützung des Landkreis Kassel und der Kasseler Sparkasse durch den BUND Kassel erstellt. Der Faltplan ist bei den gelisteten Betrieben, im Umwelthaus Kassel, dem Naturparkzentrum auf dem Dörnberg, der Verwaltung des Landkreis Kassel und einigen Gemeinden kostenfrei erhältlich.
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Vision Zero oder wie bescheuert darf eigentlich ein Minister sein? Gibt es denn gar keine Untergrenze oder wenigstens eine Eignungsprüfung?

Nicht zum ersten Mal nehme ich den Stift in die Hand, um dem Seehofer seinen - nein, nicht niederträchtigen, sondern - niederbayrischen Andi als das zu bezeichnen, was er ist: total beSCHEUERt.

Das, was die meist der CSU entsprungenen Verkehrs- resp. Autominister in den Merkel - Kabinetten bislang zustande brachten bzw. unterlassen haben, spottet jeder Beschreibung. Das geht nicht rein in einen kleinen Artikel der KasselZeitung. Auch wenn‘s aktuell nur die letzten 4 Verkehrsminister waren, die die CSU bei den Koalitionsverhandlungen jeweils durchsetzen konnte, so haben die jedoch eine ‚Bremsspur‘ der Inkompetenz, Ahnungslosigkeit, Unterlassung und Dämlichkeit in Sachen Verkehrspolitik hinterlassen, die beachtlich ist.

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Der Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel lehnt den Antrag von K+S, Weser und Werra bis Ende 2027 weiterhin mit Millionen von Kubikmetern Salzwasser zu vergiften, strikt ab

Anstelle die europäischen Gesetze zu befolgen, weigert sich K+S, geschützt immer noch durch die ökonomische (Vor-) Machtstellung der Bundesrepublik Deutschland innerhalb der EU, endlich ausreichend in den Umweltschutz zu investieren und die vorhandenen Techniken zur Vermeidung der Versalzung von Werra, Weser und Grundwasser konsequent anzuwenden. Deshalb wird der Antrag von K+S, Werra und Weser bis Ende 2027 und damit auf lange Sicht mit Millionen Kubikmetern von Salzwasser zu ruinieren, von uns abgelehnt. Wir fordern alle beteiligten Institutionen und Genehmigungsbehörden, insbesondere jedoch die Flussgebietsgemeinschaft Weser (FGG), in der die Umweltministerien von Hessen, Thüringen und Niedersachsen das Sagen haben, auf, dem Ansinnen von K+S eine deutliche Absage zu erteilen und endlich den Gesetzen und Standards der EU zum Durchbruch zu verhelfen.

Nur so kann aus unserer Sicht die Salzgewinnung in unserer Region eine Zukunft haben, ein Zukunft, die nicht zu Lasten der betroffenen Ökosysteme geht.

Im Folgenden der Wortlaut unserer Stellungnahme:



"Die K+S Minerals and Agriculture GmbH (K+S) hat, weil die alten Erlaubnisse vom RP Kassel aus dem Jahr 2012 zum Jahresende 2020 auslaufen, neue Anträge gestellt auf eine modifizierte Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Einleitung von salzhaltigen Abwässern in die Werra für den Zeitraum vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2027.
Dieser Antrag steht immer noch und weiterhin in eklatantem Widerspruch zur EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) aus dem Jahr 2000, die als grundsätzliches Ziel für alle Oberflächengewässer und Grundwasserkörper den guten chemischen und ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potential festlegt. Dieser gute Zustand sollte gem. Art. 4 dieser Richtlinie bereits bis Ende 2015 erreicht sein. Die Frist zur Erreichung dieses guten Zustands wird nur in begründeten Fällen und maximal zweimal um je sechs Jahre verlängert. Sie endet damit spätestens Ende 2027.


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Förderprogramm Lokale Ökonomie startet

„Lokale Ökonomie“ startet wieder – Fördermöglichkeiten für kleinere und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Existenzgründer

Am 1. Juni 2020 startet wieder das EU-geförderte Programm "Lokale Ökonomie" unter der Federführung der Stadt Kassel. Auch die Programmpartner Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH und IHK Kassel-Marburg hatten sich für eine Wiederaufnahme des Programms im Vorfeld stark eingesetzt. "Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung und auch gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen ist die die Unterstützung von kleinen Betrieben und Freiberuflern durch "Lokale Ökonomie" ein wichtiger Beitrag. Das Programm stabilisiert und entwickelt nachweislich die Wirtschafts- und Quartiersstrukturen vor Ort in den Programmgebieten", so Stadtbaurat Christof Nolda zur Zielsetzung des Förderprogramms.

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Was auf der ganzen Welt möglich ist: Während der Corona-Krise Fahrspuren von Hauptverkehrsstraßen in Radwege umzuwidmen, das geht in Kassel nicht! Quo vadis SPD in Sachen umweltfreundliche Mobilit

Die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen in Kassel kommen – da kann auch besagtes Virus nichts ausrichten – so allmählich auf Touren. Woran man das ablesen kann? Am besten an den beginnenden Auseinandersetzungen um ein Thema, das alle Kasseler Herzen höher schlagen lässt und das großes Konfliktpotential beinhaltet. Es geht um den Verkehr in seiner höchsten, reifsten und schönsten Form: Es geht also um’s Autofahren. Dass Autofahren die beste Form der Fortbewegung in der Stadt sei, das meinen jedenfalls viele der oft unbelehrbaren hiesigen Autofahrerinnen und Autofahrer, von denen es in Kassel ganz besonders viele zu geben scheint. Und in Kassel haben sie, zu ihrem großen Glück, eine unbeirrbare politische Kraft an ihrer Seite, eine Kraft, die dazu noch an der Regierung, also bestimmend im hauptamtlichen Magistrat ist: Die Kasseler SPD.

Der automobile städtische Verkehr kostet aber, alle wissen das, Jahr für Jahr Unsummen, belastet Luft und Umwelt, fordert Tote und Verletze und – was am Schlimmsten ist – nimmt allen anderen Mobilitätsformen den notwendigen Platz. Eine richtige Katastrophe ist der platzraubende 'Ruhende Verkehr'. Denn auch wenn man Autos Fahrzeuge nennt, so sind sie doch in Wirklichkeit Stehzeuge, weil sie mehr als 95 Prozent der Zeit immer irgendwo rumstehen. Das stellt die Stadtplanung oft vor fast unlösbare Aufgaben. Dazu kommt: Viele Städte wachsen weiter, was auch für Kassel zutrifft. Das bedeutete in der Vergangenheit immer zunehmenden Autoverkehr. Und vermutlich wird das auch noch eine Weile so weitergehen, wenn nicht endlich klug und konsequent gegengesteuert wird. Dafür gibt es, beileibe nicht nur in der Modellstadt Kopenhagen, viele positive Beispiele, auch in der Bundesrepublik.


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Geile Corona-Zeit

Vögeln statt Hamstern (SZ vom 09.05.2020), sich ausreichend mit Parisern und Rotwein versorgen (in Frankreich), Klopapier horten bis zum hellen Wahnsinn bzw. bis der Keller platzt (in Deutschland) und häufiger die einschlägigen Pornoportale besuchen: Alles gut, alles richtig und vielleicht ist sogar alles wahr…

Aber wer glaubt, die heute noch als Heldinnen und Helden gefeierten, mit einer vermutlich einmaligen Anerkennung von max. 1.500 Euro geehrten Altenpflegerinnen und Altenpfleger kämen am Ende der Krise in den Genuss einer spürbaren Lohnsteigerung, der irrt gewaltig. Sie werden weiterhin krass unterbezahlt bleiben, wie alle die anderen auch, die deutlich mehr schuften durften und mussten in diesen Corona-Wochen…
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Ein Stück Normalität einkehren lassen – Strahlemann® Talent Company an der OSW in Kassel wurde eröffnet

Die Corona-Krise bestimmt unseren Alltag, auch den schulischen. Ab dem 04. Mai hat die Offene Schule Waldau in Kassel wieder schrittweise ihre Pforten geöffnet, selbstverständlich mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen. Eine freudige Überraschung wartete am 06. Mai auf die Schüler/-innen: Die Strahlemann Talent Company wurde für die Schüler/-innen eröffnet. Diese ist ein Fachraum für Berufsorientierung. Der konzeptionelle Teil des bundesweiten Talent Company Projekts strebt eine frühzeitige und synergetische Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft an. Über Workshops und Informationsveranstaltungen kooperierender, regionaler Ausbildungsbetriebe sollen die Schüler/-innen Informationen über Berufe aus erster Hand erhalten. Ziel ist es, den individuellen Bedürfnissen der Jugendlichen in der Berufsorientierung gerecht zu werden und ihnen dabei zu helfen, die eigenen Interessen und Talente zu entdecken. Die Unternehmen andererseits, besonders auch aus dem handwerklichen Bereich, haben dadurch die Gelegenheit, die Fachkräfte von morgen zu entdecken und diese zu fördern, abseits von Schulnoten. "Ein Stück Normalität einkehren lassen – Strahlemann® Talent Company an der OSW in Kassel wurde eröffnet" vollständig lesen

Regionale Lebensmittel im Onlineshop und Lieferdienst

regional=optimalRegionale Lebensmittel gibt es auf den Märkten, in den Hofläden und bei einigen Gastronomen. Auf der Internetseite regional=optimal sind die Produkte, ihre Hersteller und Bezugsquellen zu finden.
Etliche Betriebe installierten kurzfristig Onlineshops und bieten Lieferdienste. Auf der Startseite der regional=optimal sind diese Angebote zu finden. Die Verkaufsstellen und Hofläden halten ihr Angebot weiterhin vor. "Regionale Lebensmittel im Onlineshop und Lieferdienst" vollständig lesen

Corona macht nicht gleich!

Quarantäne klingt so nach gleich, weil es ja alle trifft. Alle gleichermaßen. Das wird so auch den ganzen Tag über alle Kanäle verbreitet. Davon kann jedoch keine Rede sein. Das Gegenteil ist der Fall. Die eigentliche Frontlinie ist die einer sich weiter auftuenden sozialen Ungleichheit… Danach, so wird man ganz ohne prophetische Gabe schon jetzt verkünden können, wird sich die Schere zwischen arm und reich erneut weiten. Und die Armut wird sich neue Kreise erschließen, weil die Schutzschirme der Regierung nicht werden bewirken können, dass jeder „kleine Laden“, den die Krise trifft, mit Mann und Maus gerettet werden kann.

In einem Interview in der SZ vom 03.04.2020, sagt Thomas Ostermeier, künstlerischer Leiter der Berliner Schaubühne: „Arme leiden mehr unter der Corona-Krise als die Wohlhabenden. Ausgangsbeschränkungen bedeuten für eine Alleinerziehende in einer kleinen Sozialwohnung mit zwei kleinen Kindern und geringem Einkommen etwas anderes als für Gutverdienende mit Au-Pair-Mädchen, Haus und Garten“. Damit hat er recht.

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Eine Frage: Hilft die weitere Privatisierung von Pflegeheimen in Kassel bei zukünftigen Pandemien?

Das Corona Thema ist medizinisch, sozial und ökonomisch komplex. Das gilt für die auf allen Ebenen unseres Landes getroffenen Maßnahmen. Nicht überall auf dem Globus - auch wenn die Corona Pandemie, wie schon im Wort enthalten, eine globale Erscheinung ist - wird gleich gehandelt…

Ganz unabhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie hier in Kassel, in der Region, in Deutschland und in der Welt: Die Diskussion darüber, was aus der Krise für Konsequenzen zu ziehen sind, hat begonnen. Überall und intensiv. Denn dass nicht alles optimal läuft, zumindest da und dort nicht, bekommen wir alle mit. Dass die gutachterlichen Erkenntnisse und Ratschläge aus den Jahren 2012/13 zum Schutz der Bevölkerung bei zukünftigen Pandemien (Drucksache des Bundestages 17/12051) weder zur Kenntnis genommen noch umgesetzt worden sind, spürt das Land jetzt teils sehr schmerzhaft. So fehlt es an vielen Stellen an den allernötigsten, an den allerbanalsten Mitteln, will man erfolgreich gegen eine Pandemie dieser Art bestehen: an Mundschutz, an Schutzkleidung, am Ende vielleicht auch an Notfallbetten. Aber auch an Medikamenten. Und das nicht erst seit Corona.

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Bitte Abstand halten

Ein gut gemeinter Rat in schweren Zeiten, gewiss. Zuhause bleiben! Noch so ein Rat, der im Grunde genommen für jeden, der nachdenkt, keiner weiteren Diskussion bedarf.

Nun sollen diese Ratschläge zwar von der Gesamtbevölkerung beherzigt werden, aber das Verständnis der Zusammenhänge, das Wissen um die Gründe für diese Maßnahmen, und auch der Wille, sich überhaupt an solche Empfehlungen zu halten, sind sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Abstand halten. Leicht gesagt, wenn Dutzende schon vor dem Supermarkt Schlange stehen und sich die gleiche Prozedur an der Kasse wiederholt. Schon rein gewohnheitsmäßig rückt man dem Vordermann auf die Pelle. Und was nützt das überhaupt, wenn man sich in den engen Gängen des Supermarkts ohnehin nicht ausweichen kann?

Das ist das sozusagen räumliche Problem. "Bitte Abstand halten" vollständig lesen

Offener Brief von Oberbürgermeister Christian Geselle - Dokumentation

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Kasselerinnen und Kasseler,
wir erleben derzeit eine Ausnahmesituation, wie es sie in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gegeben hat. Die weltweite Corona-Virus-Pandemie hat uns fest im Griff. Die Situation in Deutschland verändert sich derzeit von Tag zu Tag. Und sie stellt uns alle vor große Herausforderungen und gravierende Veränderungen unseres Alltags.
Kein Zweifel, die Lage ist ernst. Viele Menschen sind deshalb verständlicherweise sehr verunsichert oder haben Angst. Dass Sie mit Vorsicht reagieren, ist gut und richtig. Dafür, und auch für Ihr Verständnis angesichts der notwendigen Einschränkungen, möchte ich Ihnen allen danken. Und ich rufe Sie auf, weiter besonnen zu bleiben und Ruhe zu bewahren. "Offener Brief von Oberbürgermeister Christian Geselle - Dokumentation " vollständig lesen

StadtLabor: Freiwilligenarbeit in Kassel und Region

Seinen 25. Geburtstag feierte das Freiwilligenzentrum Region Kassel im Jahr 2029. Eingebunden in vielfältige Netzwerke und selbst Netzwerknotenpunkt und Anlaufstelle sowohl für Menschen, die sich engagieren möchten, als auch für Vereine und Institutionen, die Engagierte suchen, blickt das Freiwilligenzentrum auf eine bewegte Gesichte zurück und richtet den Blick gleichermaßen nach vorn, wie Frank Gerhold, dem Geschäftsführer des Freiwilligenzentrums Region Kassel, berichtet.
>>StadtLabor "Freiwilligenarbeit in Kassel und Region" anhören

Kleinkrieg um die Kleinmarkthalle

Beobachtungen eines Marktgängers

Die durchaus verunglückte „Informationsveranstaltung“ bzw. Bürgerversammlung zum neuen Konzept für die Markthalle am 4.2. zeigte einmal mehr das taktische Ungeschick der Verantwortlichen. Das beginnt mit den formaljuristischen Belehrungen des Stadtverordnetenvorstehers und des Oberbürgermeisters. Rechtlich alles ok, gleichzeitig aber ein Paradebeispiel für die Abgehobenheit der Verwaltung, für die diese Veranstaltung eine lästige Pflicht zu sein scheint. Getoppt noch dadurch, dass nur das „Siegerkonzept“ überhaupt vorgestellt wurde. Aus rechtlichen Gründen, versteht sich! Der normal denkende Bürger hat an diesem Abend erwartet, beide Konzepte nebeneinander vorgestellt zu bekommen, um sich ein Urteil bilden zu können. "Kleinkrieg um die Kleinmarkthalle" vollständig lesen

Aufruf: Eine Markthalle in der Stadt und für die Region!

Die Vereinigung Ökologischer Landbau in Hessen e.V. (VÖL) sowie die Kreisbauernverbände Kassel und Werra-Meißner haben unter dem Titel "Eine Markthalle in der Stadt und für die Region!" einen Aufruf an die Medien übermittelt, der im Folgenden dokumentiert ist. "Aufruf: Eine Markthalle in der Stadt und für die Region!" vollständig lesen

Stadtteilkonferenz: Wohnen im Vorderen Westen – Zügelloser Wohnungsmarkt oder strategische Wohnungspolitik?

Samstag 22.02.2020 von 14 – 18 Uhr im Stadtteilzentrum Vorderer Westen (Elfbuchenstraße 3, 34119 Kassel)
In vielen Großstädten in Deutschland wird mittlerweile über Regelungen des Wohnungsmarktes zum Teil heftig und kontrovers diskutiert. Diese Debatte scheint in Kassel bei den für die Wohnungspolitik Verantwortlichen bisher noch nicht angekommen zu sein. Deshalb soll in dieser Stadtteilkonferenz eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Wohnungspolitik im Vorderen Westen erfolgen und eine Diskussion über Maßnahmen und konkrete Schritte gegen Gentrifizierung eingeleitet werden. "Stadtteilkonferenz: Wohnen im Vorderen Westen – Zügelloser Wohnungsmarkt oder strategische Wohnungspolitik?" vollständig lesen

Ängste und Besorgnisse

Regelmäßig tauchen im Zusammenhang mit Meldungen über Rechtsradikalismus, EU-Austritt, Fremdenfeindlichkeit oder Parteienverdrossenheit diese beiden Begriffe auf.

Die Bürger sind besorgt wegen der drohenden Überfremdung, sie haben Ängste, weil plötzlich internationale Krisen in ihr kleinbürgerliches Reich einzudringen drohen.

Sind wir ein Volk von Sensibelchen? Sind wir nach über 70 Jahren Frieden verweichlicht? Haben die Amerikaner Recht, wenn sie über die „German Angst“ spotten? "Ängste und Besorgnisse" vollständig lesen

Das Reparier Café Kassel-West - eine Institution!

Sechzig Reparier Café Veranstaltungen gab es seit Juni 2014. Das ist eine stolze Strecke – und am Anfang dieses Rückblicks steht deshalb der Dank an die rund zwei Dutzend Aktiven, die diese echte Erfolgsgeschichte möglich gemacht haben.

Die Anzahl der durchgeführten Reparaturen geht gegen 2.000, ich habe aufgehört, genau nachzuzählen.

In Kassel und Umgebung gibt es inzwischen mindestens acht vergleichbare Initiativen, die meisten davon haben wir mit Ratschlägen als Starthilfe ausgestattet und sie sind ebenso erfolgreich.

Warum haben wir uns diese „Konkurrenz“ geschaffen?
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Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre sieht nordhessische Energiewende bedroht

(Dokumentation Pressemeldung) „Das jämmerliche Klimapaket der Bundesregierung, das allen umweltpolitischen Erfordernissen widerspricht, bedroht auch die Energiewende in Nordhessen“, stellt Helga Weber, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Energiegenossenschaft Kassel & Söhre, fest.
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StadtLabor: Kassel kohlefrei

Ein Bündnis aus lokalen Gruppen und Privatpersonen, das sich zu "Kassel kohlefrei" zusammengeschlossen hat, fordert den zeitnahen Kohleausstieg in Kassel und setzt sich für eine langfristige Wende in der Energieversorgung ein.
Klaus Schaake experimentierte im StadtLabor des Freien Radios mit Marie Ossenkopf und Maxim Wegesin wie das gehen könnte und welche Perspektiven das Bündnis für Kassel und die Region sieht.
>>StadtLabor zu "Kassel kohlefrei" anhören.

„ … damit etwas bleibt."

Die Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel beging am 16. Oktober 2019 ihr zwanzigjähriges Jubiläum.
Gastreferentin an diesem Abend war Dr. Sabine Schormann, die Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Sie sprach zum Thema „Gemeinsame Zukunft gestalten – Stiftung als Motor für die regionale Entwicklung“.
Stifterinnen und Stifter unter dem Dach der Bürgerstiftung standen anschließend für Gespräche rund um die Vielfalt des bürger-schaftlichen Engagements in und um Kassel zur Verfügung.
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Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre: Auf Kassels Dächern geht noch viel!

(Dokumentation Pressemeldung) „Nordhessen kann in kurzer Zeit wieder Vorreiter in der Energiewende werden und sollte sich diese Chance auch nicht entgehen lassen“, fordert Helga Weber, Mitglied im Vorstand der Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre. Dazu könnten alle Akteure beitragen: die Kommunen mit gutem Vorbild und einer umfangreichen Informationskampagne, die Bürger und die Unternehmen mit der Erzeugung von Solarstrom auf den eigenen Immobilien. "Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre: Auf Kassels Dächern geht noch viel!" vollständig lesen

Wilde Wochen: Habichtswaldschwein, genussvolle Weine und herbstliche Wanderungen

Die mit der Motorsäge geschnitzte Wildsau: Erkennungsmerkmal der Wilden Wochen im Habichtswald
21. September bis zum 17. November 2019
die Wilden Wochen kombinieren in diesem Jahr vom 21. September bis zum 17. November kulinarische Köstlichkeiten von Gastronomie, regionalen Direktvermarktern und Metzgereien mit Streifzügen durch die unberührte Natur.
Das vielseitige Programmheft der Wilden Wochen ist im Naturparkzentrum sowie in den Rathäusern und Tourist-Infos der Naturpark-Gemeinden kostenlos erhältlich. >>oder hier
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16.000 im Klimastreik


Unbedingt richtig
Fridays for Future hat in Kassel 16.000 Menschen in Bewegung gebracht. Vom Kindergartenkind bis zur Hochbetagten, alle waren auf der Straße, zu Fuß oder auf Rädern. Besonders schön skandierten die 9jährigen: 1,2,3,4 Gegen Kohle sind wir hier 5,6,7,8 RWE wird platt gemacht, 9,10 Der Protest wird weiter gehen. (Aus dem Gedächtnis zitiert...). Ein kleiner Junge brüllte sich mit seiner Gang die Lunge aus dem Leib: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft raubt." Für eine Halbwegsbetagte hört es sich etwas komisch an, wenn man einem die limitierte Zukunft raubt, also habe ich den Satz altersgerecht angepasst: "... weil man Euch die Zukunft raubt." Viele alte Bekannte von früher trafen sich: " Ach, Dich habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen," oder "Du schon wieder". Für Straßenbahnen wurde Platz gemacht, die Autofahrenden mussten warten. "16.000 im Klimastreik" vollständig lesen