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Ist das Geiz oder ist der Anstand weg?

Ich möchte Sie zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen.

Angenommen Sie betreiben ein Repair Cafe und helfen den Menschen ehrenamtlich, ihre defekten Geräte zu reparieren. Das schont unsere Ressourcen und den Geldbeutel, denn es erspart unter Umständen etliche Hundert Euro für einen Neukauf. Um die Kosten des Repair Cafés zu decken, bitten Sie um eine Spende.

Küchenmaschine - Schrott oder noch zu retten?
Nach einer solchen Veranstaltung finden Sie Spenden von insgesamt 35,56 in der Sammelbox. Es sind drei Scheine und insgesamt 10,56 Euro in 1- und 2-Euro Münzen und ein paar Cent-Münzen. Vier Gäste haben mindestens 5 Euro gespendet; das ist angemessen, denn die Reparaturen waren nicht einfach. Von den restlichen acht Gästen kamen zusammen 10,56 Euro, also pro Nase rechnerisch 1,32 Euro.

Allein die Tatsache, dass es Leute gibt, die dort Cent-Beträge einwerfen, lässt einen schon den Kopf schütteln. Und wenn man mir gerade einen Staubsauger oder eine Küchenmaschine im Wert von ein paar Hundert Euro gerettet hat - dann spende ich großzügig zwei Euro???

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55,5 Prozent in Kassel haben vollständigen Impfschutz

Welche Aussagekraft hat diese Zahl? Im aktuellen Amtsblatt Nr. 58 der Stadt Kassel heißt es:

"Einen vollständigen Impfschutz haben bislang 55,5% der Kasseler Bevölkerung über 12 Jahren erlangt (Stand: 3. September 2021)."

Im Amtsblatt macht man sich die Mühe, über insgesamt zwölf (12 !) Seiten in allen Details so ziemlich alle gesetzlichen und wissenschaftlichen Grundlagen zu zitieren - was grundsätzlich zu begrüßen ist, sprachlich jedoch eine absolute Zumutung; besonders wenn der Absender die Abteilung Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist!

Wenigstens ist alles geregelt, von Altersheim bis Freudenhaus. Wirklich alles?

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Wie sich eine Partei konsequent um die Macht bringt.

Soll man verzweifeln oder einen Wutausbruch bekommen? Die Rede ist von den Grünen. Sie entwickeln auf allen Ebenen ein unübertroffenes Talent, sich selber aus dem Spiel zu nehmen.

Als langjähriger politisch aktiver Grüner bin ich vor knapp zwei Jahren der Partei ausgetreten. Letzter Anlass war das unsägliche Verhalten der Grünen in der hessischen Landesregierung zum Thema Waldrodungen für die A49. Schon vor ihrer ersten Legislaturperiode habe ich gewarnt: Geht lieber mit Anstand in die Opposition! Nein, man musste mit den Schwarzen ins Bett gehen.

Andere Knackpunkte, aus denen nichts gelernt wurde: Fünf Mark für einen Liter Benzin, Veggiday, Plagiate, Verbot von Eigenheimen, versemmelter Zulassungsantrag der Saar-Grünen, und dann der in der Sache durchaus richtige Vorschlag eines Klimaministeriums! Jeder, der sich halbwegs mit den Mechanismen der öffentlichen Wahrnehmung auskennt - und dazu sollten Politiker und deren PR-Agenturen eigentlich gehören - der sollte wissen, dass ein Wort wie „Vetorecht“ dem politischen Gegner eine Brechstange in die Hand gibt. Hier, wie in den meisten anderen der geschilderten Fälle, ist eine plausible Erklärung durchaus möglich. Aber wird die von den Medien geliefert? Ist die überhaupt gewollt? Nein.


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Das eingeredete Fernweh

Seit 14 Monaten „leiden“ die Menschen darunter, dass ihnen ein eingebildetes Menschenrecht vorenthalten werde. Nämlich das Recht auf Reisefreiheit, auf den „wohlverdienten Urlaub“ auf Malle, an den Stränden des Mittelmeeres oder in Fernost. Die meisten sehen wohl insgeheim ein, dass das irgendwie unvermeidlich ist. Aber die dilettantische Kommunikation seitens der Regierungen und der Medien liefert die Argumente frei Haus per TV. Auf die Suggestiv-Fragen der Reporter, wie sehr man denn die Ferien vermisse, kommt natürlich die gewünschte Antwort.

In Artikel 11 des Grundgesetzes heißt es: „Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.“ Das bedeutet aber überhaupt nicht, dass jeder jederzeit das Recht hätte, beliebig durch die Welt zu reisen. Aktuell ist nämlich zwischen zwei Rechten abzuwägen. Der Freizügigkeit sind nämlich dann Grenzen gesetzt, wenn das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit anderer dadurch eingeschränkt wird. Dieser Zusammenhang ist so simpel wie einleuchtend – wenn er denn vernünftig erklärt würde.

Es kommt ein weiteres Ärgernis hinzu. Seit Monaten liefern die TV-Kanäle Fernweh in hochkonzentrierter Form. Reiseberichte, Länderportraits, Urlaubsziele – je exotischer, desto besser – kommen per Bildschirm zu den Eingesperrten. Machen die das, um uns zu trösten? Vernünftiger wäre es, den Menschen klar zu machen, warum sie jetzt besser zuhause bleiben sollten und ihnen zu helfen, mit der Situation umzugehen. Das öffentliche Wehklagen über die Zunahme häuslicher Gewalt und psychischer Störungen bei Kindern ist allgegenwärtig. Warum beginnt man nicht, diese Situationen zu verbessern, statt die Unzufriedenheit weiter anzuheizen?

Den Menschen wird die Hilfe verweigert. Probleme werden je nach Opportunität hoch oder runter geschrieben und betroffen konsumiert, aber nicht angegangen! Es wird alles getan, um möglichst bald wieder die alten Zustände zu haben. Denn schließlich hat man ja die Lufthansa mit neun Milliarden gerettet, damit der freigelassene Deutsche demnächst schnellstens wieder an seinen Strand und die Strandbar kommt. Mit dem Geld hätte man auch Gutes tun können!

Nach der Pandemie wird alles anders - wirklich?

Friedliche Ökumene?

Die Zeitungen der letzten Tage berichten über den ökumenischen Kirchentag mit fröhlich frommen Beiträgen, gleichzeitig breit über die Raketen der Hamas gegen Israel, über dessen Siedlungspolitik, über das Gesetz gegen die Hetze gegen die Muslime, über den Antisemitismus des Herrn Maaßen und die Deutschen im Allgemeinen, über Erdogan als Fürsprecher der Palästinenser, über den Völkermord an den Jesiden – um nur einige zu nennen. Alles wichtige Themen.

Was fällt uns dabei auf? Der gemeinsame Nenner aller dieser Themen ist die Religion, oder besser: die Religionsinstitutionen.

Schon früh haben diejenigen Gottsucher, die etwas klüger waren als der Rest, erkannt, dass sich aus dem Bedürfnis nach einer höheren Macht etwas machen lässt. Fortan haben sie sich als die Erleuchteten ausgegeben, als die Sprachrohre Gottes, die Seinen Willen auf Erden zu verkünden hatten. Und nicht nur zu verkünden. Auch durchzusetzen!

Das Ergebnis sehen wir seit Jahrtausenden mit unterschiedlichen Brutalitätsgraden.

Alles dies ist ein Missbrauch der Transzendenz-Bedürfnisse der Menschen durch die Religions-Institutionen. Kopftuch, Kippa, Ordenstracht, Mitra, Muezzin auf dem Minarett, Glocken auf dem Kirchturm: Im Bereich des Sicht- und Hörbaren haben alle dafür gesorgt, dass jeder seine Zugehörigkeit zeigt und gleichzeitig seine Abgrenzung gegen alle anderen betont.

Es gibt nur eine Lösung: All diese Symbolik muss aus der Öffentlichkeit verschwinden. Wer den mörderischen Humbug seiner Priesterkaste für bare Münze nehmen will, der soll das zuhause tun.

Gerne!

„Wenn Ihr Unterstützung braucht, schreibt mir gern!“
„Komm gerne zu uns und bring dich ein.“
„Anmerkungen gern ins Forum“


Bisher habe ich etwas gern getan, jemanden gern gehabt oder gern einen Brief geschrieben. Jetzt jedoch ist das Wörtchen gern scheinbar zu einer – immerhin freundlichen – Aufforderung mutiert. „Schreibt mir gern“ soll eigentlich etwas ganz anderes aussagen: „Ich freue mich, wenn ihr mir schreibt!“ oder „Ihr dürft mir gern schreiben“. Ob ich dabei die Tätigkeit des Schreibens gern ausübe, ist eine andere Sache. "Gerne!" vollständig lesen

Sprachkompetenz als Akzeptanz- und Erfolgshindernis

Im Umfeld der Fridays for Future-Bewegung agieren zahlreiche Initiativen und Gruppierungen, die – aus verschiedenen Problembereichen kommend – als gemeinsame Vision die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens haben.

Ein neuer und wichtiger Aspekt ist dabei, dass sich diese Klima-Aktivisten klar auf die Seite der Naturwissenschaften und deren gesicherte Erkenntnisse schlagen. Und das mit der deutlichen Forderung verbinden, diese Erkenntnisse über politische oder andere „Sachzwänge“ zu stellen.
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Aus der Distanz von 1,5 m betrachtet

Die klassische Einleitung der üblichen Aufrufe von NGOs, Politikern, Spendensammlern etc. ist derzeit „In diesen schwierigen Zeiten...“ Dann folgt der Spendenaufruf, die Ermutigung, zuhause zu bleiben, die Warnung vor der unausweichlichen Zunahme häuslicher Gewalttaten, oder der Dank an die Adresse derer, die durchhalten und „es schaffen“, die beglückende Erfahrung der neuen Nähe zwischen den Menschen – trotz Abstandsregelung, und der Wunsch „bleiben Sie gesund!“

Letzteres eigentlich mehr ein Befehl, dem man auch gern folgen möchte.

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Herdenimmunität

Der Begriff gemahnt unmittelbar an Hammelherde. An diesem assoziativen Zusammenhang scheint auch etwas dran zu sein.

Wir kennen alle die aktuelle Abstandsregelung "einmeterfuffzich zwischen zwei Personen". Das hat seinen Grund darin, dass Viren - obwohl sie in Fledermäusen schmarotzern - keine Flügel haben. Also bleibt man schön auf Distanz. Aus dem gleichen Grunde sind auch die Spielplätze gesperrt.

Aber da gibt es zwei Beobachtungen, die einen Grübeln lassen.
Die erste ist, dass trotz permanenter Warnungen und großer Hinweisschilder immer wieder ganze Familien wie gewohnt zusammen an der Sandkiste hocken. Großes Lob: die Mütter halten Abstand voneinander. Man kann sicher darüber streiten, wie viel 1,5 m sind, die Einschätzungen der Mamas variieren da sehr stark. Aber sei's drum. Doch was machen die Kids? Sitzen zusammen in der Sandkiste, spielen verstecken oder Fußball, rennen und streiten um die Schaukel. Sicherheitsabstand? Wie jetzt?

Dass es eine Infektionskette auch über die lieben Kleinen geben könnte, kommt den Mamas nicht in den Sinn (oder wissen sie noch nicht, dass es auch die Kleinen erwischen kann?). So jedenfalls ist die Spielplatzsperrung komplett ad absurdum geführt.

Die zweite Beobachtung: Nun, da die Spielplätze gesperrt sind (außer für die o.g. Gruppe), muss man sich andere Plätze zum Spielen suchen. Denn der tiefere Sinn der Sperrung scheint weitestgehend nicht verstanden zu sein. Und da sieht der staunende Spaziergänger zum Beispiel auf dem sonnenbeschienenen Vorplatz der Stadthalle etliche Eltern auf der Mauer sitzen (>1,5 m Abstand, circa) und ein gutes Dutzend Sprößlinge beim fröhlichen Toben. "Natürlich, die Spielplätze sind ja gesperrt, wo sollen wir denn sonst hingehen?" Also auch hier: Zweck der Maßnahme voll verfehlt.

Man ist fast geneigt, dem schwedischen Modell zuzustimmen. Dort wird die gegenseitige Infektion bewusst zugelassen, um eine Herdenimmunisierung zu erzielen. Der Terminus ist ein wissenschaftlicher und auch selbsterklärend. Und wenn man die Grundgesamtheit der Zielgruppe bei uns und ihr Verhalten betrachtet, dann sieht man klare Parallelen zu einer Hammelherde. q.e.d.

Bitte Abstand halten

Ein gut gemeinter Rat in schweren Zeiten, gewiss. Zuhause bleiben! Noch so ein Rat, der im Grunde genommen für jeden, der nachdenkt, keiner weiteren Diskussion bedarf.

Nun sollen diese Ratschläge zwar von der Gesamtbevölkerung beherzigt werden, aber das Verständnis der Zusammenhänge, das Wissen um die Gründe für diese Maßnahmen, und auch der Wille, sich überhaupt an solche Empfehlungen zu halten, sind sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Abstand halten. Leicht gesagt, wenn Dutzende schon vor dem Supermarkt Schlange stehen und sich die gleiche Prozedur an der Kasse wiederholt. Schon rein gewohnheitsmäßig rückt man dem Vordermann auf die Pelle. Und was nützt das überhaupt, wenn man sich in den engen Gängen des Supermarkts ohnehin nicht ausweichen kann?

Das ist das sozusagen räumliche Problem. "Bitte Abstand halten" vollständig lesen

Was ist los mit der kassel-zeitung?

Gerade habe ich meinen Termineintrag für das Reparier-Café im März bearbeitet. Und was muss ich sehen? Auf dieser Web Site tobt das Leben nicht mehr! Der jüngste Beitrag ist vom 8. März - das war gestern. Davor war seit dem 21. Februar Sendepause.

An der Corona-Krise kann's nicht liegen, hier ist ja alles virengeprüft. Global betrachtet ist so einiges los, was einer kommentierenden Betrachtung würdig wäre. Lokal auch - so zum Beispiel die Entwicklung der Markthallen-Planung seit der Bürgerversammlung vom 5.2.

Der aktuelle Aufreger ist doch wohl die Tatsache, dass sich ein paar deutsche Städte bereit erklärt haben, wenigstens einige Hundert Kinder von der türkisch-griechischen Grenze weg zu holen und hier unterzubringen und zu versorgen. Da ist es geradezu unerträglich, dass sich unsere Koalitionsregierung hinstellt und sagt, "das machen wir nur, wenn auch die anderen mitmachen." Es kotzt einen an!

Macht verdammt noch mal einen Anfang. Hier stehen die Unterkünfte leer. Die Leute, die sich 2016 ehrenamtlich in die Bresche geworfen haben, um das Versagen der Behörden zu kompensieren, stehen auch jetzt wieder bereit und fragen sich - übrigens seit fast einem Jahr - wann sich mal jemand überlegt, wie man mit der nächsten Katastrophe umzugehen gedenkt. Denn dass sie kommt, war schon klar, bevor der Kriegsverbrecher und Erpresser Erdogan die Grenze aufgemacht hat.

Wir haben das in Kassel damals ganz gut hinbekommen. Aber unsere Verwaltung scheint sich nicht vorzudrängen bei der Frage, ob man jetzt wieder Flüchtlinge aufnehmen will oder kann. Es ist höchste Zeit.

Und es ist höchste Zeit, dass die Kanzlerin und der Aussenminister dem Autokraten vom Bosporus klar machen, dass der deutsche Steuerzahler nicht gewillt ist, seine kriegerischen Ambitionen in Syrien und Libyen auch noch mit dem Etikett der humanitären Hilfe zu finanzieren. Also laßt die Menschen zu uns kommen, sie sind in Not!

Und wenn die egoistischen und faschistoiden Arschlöcher hierzulande wieder auf die Strasse gehen, schickt sie nach Syrien an die Front. Nicht zum Kämpfen, dazu sind sie zu blöd. Aber dort in den Trümmern können sie etwas kennen lernen, was hier offenbar am Aussterben ist: Mitgefühl, Menschlichkeit und Würde. Da wird ein Volk gleich von drei Despoten in die Steinzeit gebombt, und trotzdem würde ein Gast dort nicht schlechter behandelt als die eigene Familie.

Eigentlich wollte ich einen unterhaltsamen Beitrag zur Wiederbelebung der kassel-zeitung schreiben. Das ist mir irgendwie nicht so ganz gelungen. Deshalb: Danke an alle, die bis hier her gelesen haben.

Kleinkrieg um die Kleinmarkthalle

Beobachtungen eines Marktgängers

Die durchaus verunglückte „Informationsveranstaltung“ bzw. Bürgerversammlung zum neuen Konzept für die Markthalle am 4.2. zeigte einmal mehr das taktische Ungeschick der Verantwortlichen. Das beginnt mit den formaljuristischen Belehrungen des Stadtverordnetenvorstehers und des Oberbürgermeisters. Rechtlich alles ok, gleichzeitig aber ein Paradebeispiel für die Abgehobenheit der Verwaltung, für die diese Veranstaltung eine lästige Pflicht zu sein scheint. Getoppt noch dadurch, dass nur das „Siegerkonzept“ überhaupt vorgestellt wurde. Aus rechtlichen Gründen, versteht sich! Der normal denkende Bürger hat an diesem Abend erwartet, beide Konzepte nebeneinander vorgestellt zu bekommen, um sich ein Urteil bilden zu können. "Kleinkrieg um die Kleinmarkthalle" vollständig lesen

Wo finde ich die Hauptstrasse in Kassel?

Also es gibt die Königstrasse, die Frankfurter, die Leipziger, die Holländische, die Wilhelmshöher Allee, die Friedrich-Ebert aka den Boulevard. Aber die Hauptstrasse als Strassennamen sucht das Navi vergebens. Es wird erst fündig in Ochshausen!

Wer kommt auf eine so abstruse Fragestellung? Nun, ein Bericht in der Hessenschau vom 30. November vermeldete die Neueröffnung eines syrischen Imbisses auf der "belebten Hauptstrasse". Diese Information hat - durchaus im Interesse des Betreibers - eine spürbare Nachfrage ausgelöst, die auch im Januar noch anhält. Der Betreiber wurde mehrfach angesprochen und hat auf seiner Facebook-Seite dann auch einen entsprechenden Hinweis veröffentlicht.

Al Wali Menü


Anfang Januar erreichte mich der Anruf eines kulinarisch interessieren Bürgers. Er hatte nach mehrfachem Abhören des HR-Beitrages meinen Namen identifiziert - ich wurde als einer der an der Gründung dieses Flüchtlingsprojektes Beteiligten interviewt. Und nun wollte er von mir wissen, wo es denn nun diese Hauptstrasse gäbe. Er sei am vorherigen Wochenende zwei Stunden durch Kassel und Umgebung gefahren, auch bis nach Ochshausen. Aber einen syrischen Imbiss hatte er, samt hungriger Familie im Auto, nicht gefunden. Man stelle sich den Frust vor! Wenn ich Hunger habe, geht meine Laune gegen Null. Aber dieser Mann hat Kampfgeist, und also spürte er mich auf. Wir hatten ein sehr nettes und lustiges Telefonat, ich verriet ihm die Adresse und er versprach, sich mitsamt der Familie erneut auf den Weg zu machen.

Wir waren für den Beitrag in der Hessenschau sehr dankbar, und wir laden das Team gern nochmals ein, wenn demnächst die neue Speisekarte präsentiert wird - aber nur, wenn im Beitrag die Adresse genannt wird!

Damit der Fall ein für allemal geklärt ist: Der Al Wali Imbiss befindet sich in der Leipziger Strasse 79, unmittelbar vor der Zulassungsstelle und dem dem alten Hallenbad. Und er ist durchaus einen Besuch wert. Mazen Nouruldeen ist ein Zauberer, der in seinem kleinen Pavillon Unglaubliches an Köstlichkeiten zaubert!

Wenn Sie bis hierher gelesen haben und sich fragen, "warum dieser Artikel?", dann muss ich gestehen: Alles Schleichwerbung! Die Story stimmt tatsächlich. Aber genauso ist es eine Tatsache, dass hier ein unglaublich fleißiger Mann und großartiger Koch auch Ihren Besuch verdient hat!

Ängste und Besorgnisse

Regelmäßig tauchen im Zusammenhang mit Meldungen über Rechtsradikalismus, EU-Austritt, Fremdenfeindlichkeit oder Parteienverdrossenheit diese beiden Begriffe auf.

Die Bürger sind besorgt wegen der drohenden Überfremdung, sie haben Ängste, weil plötzlich internationale Krisen in ihr kleinbürgerliches Reich einzudringen drohen.

Sind wir ein Volk von Sensibelchen? Sind wir nach über 70 Jahren Frieden verweichlicht? Haben die Amerikaner Recht, wenn sie über die „German Angst“ spotten? "Ängste und Besorgnisse" vollständig lesen

Das Reparier Café Kassel-West - eine Institution!

Sechzig Reparier Café Veranstaltungen gab es seit Juni 2014. Das ist eine stolze Strecke – und am Anfang dieses Rückblicks steht deshalb der Dank an die rund zwei Dutzend Aktiven, die diese echte Erfolgsgeschichte möglich gemacht haben.

Die Anzahl der durchgeführten Reparaturen geht gegen 2.000, ich habe aufgehört, genau nachzuzählen.

In Kassel und Umgebung gibt es inzwischen mindestens acht vergleichbare Initiativen, die meisten davon haben wir mit Ratschlägen als Starthilfe ausgestattet und sie sind ebenso erfolgreich.

Warum haben wir uns diese „Konkurrenz“ geschaffen?
"Das Reparier Café Kassel-West - eine Institution!" vollständig lesen

Gedanken zum IPCC‐Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme

Dieser Bericht ist keine erfreuliche Lektüre. Denn die dargestellten Perspektiven und unabdingbar notwendigen Maßnahmen zur Begrenzung des Temperaturanstiegs lassen nur einen Schluss zu:

Wir schaffen das nicht!

Der Bericht suggeriert jedoch, dass bei schnellster Umsetzung aller aufgeführten Maßnahmen eine Erfolgschance besteht. "Gedanken zum IPCC‐Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme" vollständig lesen

Eine Klarstellung!

In den Medien heisst es, die über 70-Jährigen seien die eigentliche Problemgruppe und die Bremser beim Kampf gegen die Klimakatastrophe. Die Alten seien aufgrund der gesteigerten Lebenserwartung zahlenmäßig in der Mehrheit und würden vornehmlich die Konservativen und die Rechten wählen! Außerdem verstünden sie die Sprache der Jugend überhaupt nicht, nähmen sie nicht für voll und seien überheblich - oberlehrerhaft!

Damit das klar ist, Kids: Mich könnt ihr nicht gemeint haben.

Ich habe mir den Rezo zweimal reingezogen! 2 x 55 Minuten! Und ich habe mich nicht klammheimlich über die CDU-Klatsche gefreut, sondern tue das öffentlich. Sie hat's verdient. Und die Sozis leider auch - obwohl man da schon Mitleid empfinden kann. Bei beiden der gleiche Mangel: Weit und breit kein Gesicht mit Charisma: Der frühvergreiste Herr Amthor von den Schwarzen - erschütternd; der frühtorpedierte Herr Kühnert von den Roten - halt durch, bis die Nahles weg ist, dauert nicht mehr lange...

Die Grünen: 40 Prozent im Vorderen Westen, die reine Freude! Wirklich? Auf Lokalebene alles klar. Mit Blick auf die Bundespolitik muss man das ganz anders sehen. Schwarz-Grün als (angestrebte?) Regierungsoption, das geht gar nicht. Man kann mit willigen Erfüllungsgehilfen der Industrie keine Klima- und Sozialpolitik machen. Die Grünen müssen jetzt kapieren, dass vorauseilende Koalitionsbereitschaft ins Abseits führt - siehe SPD. Oder Rezo wird euch die nächsten 55 Minuten widmen!

Pfand - ziemlich daneben...aber ordentlich aufgestellt


Man muss sich heute schon über den Ordnungssinn unserer Jugend freuen, wo sie doch keine geeignete Location hat, um sich zu besaufen, geschweige denn, dass sie es finanziell nötig hätte, das Leergut zurück zu bringen.

Wie verarscht muss sich die arme Sau fühlen, die das Pfandgeld bitter nötig hat, das hier die verwöhnten Rotzlöffel großzügig spenden?

„Neu-Nordhesse“ im siebten Jahr - Rückblick 9 Jahre später...

Bisher glaubte ich, in jedem Teil der Welt leben und mich anpassen zu können. Bisher glaubte ich, dass meine nordhessische Herkunft auch nach 40 Jahren Südhessen die reibungslose Wiedereingliederung in der alten Heimat gewährleiste. Nach sieben Jahren im nordhessischen Wald- und Bergland ist es Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme.

Und mit einem Nachtrag vom Juni 2018! "„Neu-Nordhesse“ im siebten Jahr - Rückblick 9 Jahre später..." vollständig lesen

Mein Leben als DHL-Packstation

Wir wohnen in einem Haus mit insgesamt 19 Parteien. Die nachbarschaftlichen Verhältnisse sind durchweg angenehm bis freundschaftlich. Und da wir im Parterre wohnen, ergibt es sich gewissermaßen automatisch, dass wir die Anlaufstelle für alle Paketdienste sind. Das ist insoweit angenehm, weil man dadurch mit jedem Nachbarn mal ein Schwätzchen halten kann und die Leute kennen lernt. Weniger angenehm ist die Kehrseite dieser Situation – und zwar für alle:
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Diesel-Gipfel - der Gipfel

Halten wir fest: DieAutomobilindustrie ist bereit, rund 5 Millionen Diesel-PKW mit einem Software-Update um bis zu 30 Prozent sauberer zu machen. Dies hat man dem Verkehrsminister, dessen IQ nicht den einer Zündkerze erreicht, offenbar als großes Entgegenkommen verkauft. Denn widrigenfalls wären rund 800.000 Jobs in Gefahr gewesen, und das in Wahlkampfzeiten! Ganz zu schweigen von Fahrverboten, Wertverlust und Verunsicherung des Verbrauchers/Wählers.

Den Autobossen gehört mein voller Respekt für diese Paradeleistung an Politikerverdummung und Erpressung.

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Lesenswert!

Wer kann, wer soll entscheiden, was "deutsch" ist, was "deutscher" - und was "undeutsch"? Eine starke Leitkultur ist bitter nötig, nur müssen wir sie nicht neu erfinden - wir besitzen sie bereits.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/leitkultur-wir-sind-viel-zu-zurueckhaltend-gastbeitrag-a-1145962.html

Lions spenden Laptops für Flüchtlingsklasse

Spendenübergabe durch Prof. Dr. Seim und Prof.Dr. Erdemir, Vorstände der Kasseler Lions (v.l.)


Kassel, 22.3.2017 - Für eine Klasse von 15 Geflüchteten, die den Hauptschulabschluss anstreben, hat der Lions Club Kassel zwei Laptops gespendet, um den Umgang mit dem Internet und die Datenrecherche für Projektarbeiten zu trainieren. In der Klasse mit jungen Erwachsenen wird zur Zeit intensiv auf die Abschlussprüfung im Mai hingearbeitet. Die Möglichkeit, Daten zu den verschiedensten Wissensgebieten aus dem Internet zu bekommen, ist dabei sehr hilfreich.


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Was soll es bedeuten?

Ja und?

Wieder mal ein gutes Beispiel, wie man in bester Absicht schlechte Kommunikation macht. Wer in aller Welt macht sich die Mühe und geht an der Strassenbahnhaltestelle in die Knie um den Absender dieser kryptischen Botschaft herauszufinden? NIEMAND!

Dabei geht es um ein wichtiges Thema: Integration
Aber hier sieht man nur, wie sich ein Grafiker abgemüht hat, einen schwachen Slogan ins Bild zu setzen. Dabei lohnt es durchaus, sich die Web Site "http://loewenimherz.de/" mal anzusehen.

Leider werden diese Plakate keine großen Klickzahlen generieren. Schade ums Geld.

„Letzte Chance für den Flughafen-Kassel-Calden“ ?

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Kreis Kassel bezweifelt die euphorischen Meldungen des Reiseveranstalters Schauinsland im Duett mit der Flughafengeschäftsführung.

BUND-Mitglied Wolfgang Ehle: „Wir verfügen durch die Ausbaudiskussionen in Frankfurt und Kassel mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrungen mit Prognosen zur Luftverkehrsentwicklung und einen angeblichen Bedarf nach ortsnahen Flughäfen zu den Hauptferienzielen. Noch nie hat eine der Prognosen gestimmt. Die Ausbauvorhaben der Flughäfen Frankfurt und Kassel-Calden haben sich als Fehlplanungen erwiesen.“



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