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Reparieren, dass das Zeug hält!

Reparieren statt wegwerfen!

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"Wegwerf-Verhinderung" beim 35. Reparier Café Kassel-West am 25. August

Am 25. August ab 16 Uhr wird wieder repariert, was uns auf den Tisch kommt: Lampen, Küchengeräte, Radios, CD/DVD-Player, Computer, Textilien... Und es gibt Kaffee und Kuchen!

Mehr Info auf der Web-Site.

Wir sehen uns in der Samuel-Beckett-Anlage 12 im Nachbarschaftstreff von Hand in Hand e.V.


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Diesel-Gipfel - der Gipfel

Halten wir fest: DieAutomobilindustrie ist bereit, rund 5 Millionen Diesel-PKW mit einem Software-Update um bis zu 30 Prozent sauberer zu machen. Dies hat man dem Verkehrsminister, dessen IQ nicht den einer Zündkerze erreicht, offenbar als großes Entgegenkommen verkauft. Denn widrigenfalls wären rund 800.000 Jobs in Gefahr gewesen, und das in Wahlkampfzeiten! Ganz zu schweigen von Fahrverboten, Wertverlust und Verunsicherung des Verbrauchers/Wählers.

Den Autobossen gehört mein voller Respekt für diese Paradeleistung an Politikerverdummung und Erpressung.

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Lesenswert!

Wer kann, wer soll entscheiden, was "deutsch" ist, was "deutscher" - und was "undeutsch"? Eine starke Leitkultur ist bitter nötig, nur müssen wir sie nicht neu erfinden - wir besitzen sie bereits.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/leitkultur-wir-sind-viel-zu-zurueckhaltend-gastbeitrag-a-1145962.html

Lions spenden Laptops für Flüchtlingsklasse

Spendenübergabe durch Prof. Dr. Seim und Prof.Dr. Erdemir, Vorstände der Kasseler Lions (v.l.)


Kassel, 22.3.2017 - Für eine Klasse von 15 Geflüchteten, die den Hauptschulabschluss anstreben, hat der Lions Club Kassel zwei Laptops gespendet, um den Umgang mit dem Internet und die Datenrecherche für Projektarbeiten zu trainieren. In der Klasse mit jungen Erwachsenen wird zur Zeit intensiv auf die Abschlussprüfung im Mai hingearbeitet. Die Möglichkeit, Daten zu den verschiedensten Wissensgebieten aus dem Internet zu bekommen, ist dabei sehr hilfreich.


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Ängste und Besorgnisse

Regelmäßig tauchen im Zusammenhang mit Meldungen über Rechtsradikalismus, EU-Austritt, Fremdenfeindlichkeit oder Parteienverdrossenheit diese beiden Begriffe auf.

Die Bürger sind besorgt wegen der drohenden Überfremdung, sie haben Ängste, weil plötzlich internationale Krisen in ihr kleinbürgerliches Reich einzudringen drohen.

Sind wir ein Volk von Sensibelchen? Sind wir nach über 70 Jahren Frieden verweichlicht? Haben die Amerikaner Recht, wenn sie über die „German Angst“ spotten? "Ängste und Besorgnisse" vollständig lesen

Was soll es bedeuten?

Ja und?

Wieder mal ein gutes Beispiel, wie man in bester Absicht schlechte Kommunikation macht. Wer in aller Welt macht sich die Mühe und geht an der Strassenbahnhaltestelle in die Knie um den Absender dieser kryptischen Botschaft herauszufinden? NIEMAND!

Dabei geht es um ein wichtiges Thema: Integration
Aber hier sieht man nur, wie sich ein Grafiker abgemüht hat, einen schwachen Slogan ins Bild zu setzen. Dabei lohnt es durchaus, sich die Web Site "http://loewenimherz.de/" mal anzusehen.

Leider werden diese Plakate keine großen Klickzahlen generieren. Schade ums Geld.

„Letzte Chance für den Flughafen-Kassel-Calden“ ?

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Kreis Kassel bezweifelt die euphorischen Meldungen des Reiseveranstalters Schauinsland im Duett mit der Flughafengeschäftsführung.

BUND-Mitglied Wolfgang Ehle: „Wir verfügen durch die Ausbaudiskussionen in Frankfurt und Kassel mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrungen mit Prognosen zur Luftverkehrsentwicklung und einen angeblichen Bedarf nach ortsnahen Flughäfen zu den Hauptferienzielen. Noch nie hat eine der Prognosen gestimmt. Die Ausbauvorhaben der Flughäfen Frankfurt und Kassel-Calden haben sich als Fehlplanungen erwiesen.“



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Vom Leuchtturm-Projekt zum Vorreiter:

Der Rückbau des Kassel Airport als Prototyp einer gelungenen Konversion

Die Initiative „Pro Kassel Airport“ bringt es nach Ansicht des Kreisverbands Kassel des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) auf den Punkt: „Woran es derzeit offensichtlich fehlt, ist ein klares, nachhaltiges Konzept.“

Für den BUND ist klar: „Eine Rückstufung ist unvermeidlich. Der Schaden an der Natur ist angerichtet, eine wirtschaftliche Notwendigkeit für die Region ist nicht erkennbar und ein kontinuierlicher Flugbetrieb findet nicht statt. Wir wiederholen deshalb unseren Vorschlag, in Calden ein Pilotprojekt zur umweltverträglichen Konvertierung unrentabler Flughafenanlagen zu initiieren“, erklärt BUND-Mitglied Wolfgang Ehle. Schließlich gebe es deutschlandweit noch 40 weitere Geisterflughäfen. Und der Geschäfts- und Frachtflugverkehr könne auch wie bisher auf einem Verkehrslandeplatz abgewickelt werden. Die Prosperität der Region nehme dadurch keinen Schaden.

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Vor 140 Jahren


Strassenpflaster in der Bodelschwinghstrasse. Bei Reparaturarbeiten freigelegt. Es dürfte aus der Zeit um 1875 sein, als die Kaserne gebaut wurde. Wer weiss mehr darüber?

Die wahren Gründe der besorgten 20 Prozent

Kein Geld für’s Schützenhaus, gerade jetzt, wo Vaterlandsverteidigung bitter nötig wäre!

Von taz über Spiegel bis BILD erstrecken sich die Erklärungsversuche der AfD-Wählerversteher, warum diese Menschen denn nun in Wahrheit ihr Kreuzchen bei jener Partei gemacht haben. Einigermaßen klar scheint der Befund insoweit, als dass Fremdenhass und Nationalismus in erster Linie vorgeschobene Kategorien sind. Besonders auch deshalb, weil hier Begriffe und Behauptungen vorgetragen werden, die zu der Lebenswirklichkeit der meisten AfD-Wähler überhaupt keinen Bezug haben. Eine Burka haben sie noch nie gesehen, schwarze Menschen auch kaum, Minarette: Fehlanzeige, Ausländerkriminalität: niedriger als die allgemeine Kriminalitätsrate im Lande.

Fazit bis hierher: Es hat wohl eine äußert effiziente Meinungsmanipulation stattgefunden.
"Die wahren Gründe der besorgten 20 Prozent" vollständig lesen

Die wahren Gründe der Besorgten

Kein Geld für’s Schützenhaus, gerade jetzt, wo Vaterlandsverteidigung bitter nötig wäre!

Von taz über Spiegel bis BILD erstrecken sich die Erklärungsversuche der AfD-Wählerversteher, warum diese Menschen denn nun in Wahrheit ihr Kreuzchen bei jener Partei gemacht haben. Einigermaßen klar scheint der Befund insoweit, als dass Fremdenhass und Nationalismus in erster Linie vorgeschobene Kategorien sind.

Besonders auch deshalb, weil Begriffe und Behauptungen vorgetragen werden, die zu der Lebenswirklichkeit der meisten AfD-Wähler überhaupt keinen Bezug haben. Eine Burka haben sie noch nie gesehen, schwarze Menschen auch kaum, Minarette: Fehlanzeige, Ausländerkriminalität: niedriger als die allgemeine Kriminalitätsrate im Lande. "Die wahren Gründe der Besorgten" vollständig lesen

Es ist mal wieder an der Zeit...

den Untergang des Abendlandes auszurufen.

Den hier gezeigten Aufkleber fand ich vor einigen Tagen an einem Laternenpfahl im Vorderen Westen. Ein freundlicher, professionell gestalteter Aufruf an alle, sich vermittels reichlicher Verkostung eines Billig-Bieres die offenbar ohnehin trübe Birne zuzuschütten.

Der kulturelle Tiefpunkt




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"Die Sorgen der Menschen verstehen..."

Wahltag in MeckPomm: Es kotzt mich an.

Hier die perfiden und saudummen Parolen von Flüchtlingsflut und Überfremdung, dort die ebenso dummen wie taktisch wertlosen Versuche der Etablierten, den Dummenfängern das Wasser abzugraben durch "verständnisvolle Umformulierung" von deren Hass- und Angstparolen.

"Die klauen uns die Argumente!"
Ich glaube, dass sich die Etablierten am meisten darüber Ärgern, dass die Neonazis genau das offen sagen, was sehr viele von ihnen insgeheim auch denken. Nur so ist das schleichende Entgegenkommen der SPD- und CDU-Strategen zu werten. Rückgrat zeigen geht anders!

Besonders entlarvend heute der Herr Söder: Mit seinem Geschrei nach schärferen Maßnahmen gibt er doch direkt zu, dass er (und seine CSU-Granden) im Grunde mit der AfD einer Meinung sind.

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„Gebt den Flughafen an die Natur zurück!“

Mit diesem Aufruf nimmt der Kasseler Kreisverband des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Stellung zu der aktuellen Situation des Flughafens Kassel- Calden.

Über 280 Millionen Euro an Steuergeldern vergeudet, um auf über 200 ha eine gewachsene Natur- und Kulturlandschaft zu zerstören. Für das „bedeutendste Infrastrukturprojekt Nordhessens“, wie es gern hochgelobt wird. Davon etliche Millionen zuviel, wie der Landesrechnungshof kritisiert, und laufende Kosten von jährlich an die 10 Millionen Euro, aufzubringen aus den Steuereinnahmen vom Land Hessen, dem Kreis und der Stadt Kassel, sowie der Gemeinde Calden. "„Gebt den Flughafen an die Natur zurück!“" vollständig lesen

Brückeneinsturz – Neoliberalismus an der Sollbruchstelle?

Freier Wettbewerb, möge der Bessere oder der Billigere gewinnen! Durch Wettbewerb sinken die Preise, es entstehen Arbeitsplätze, die Innovation wird gefördert, die Investitionen steigen, ebenso der Wohlstand der Massen. Ist das so?

Natürlich, Wettbewerb drückt die Preise und es entstehen dort Jobs, wo sich die Menschen für wenig Geld verdingen müssen, um überhaupt Arbeit zu haben. Das kann man für richtig halten. Muss man aber nicht unbedingt.

Denn: Niedrige Preise werden in aller Regel durch Drücken der Lohnkosten und Senkung der Materialkosten erzielt. Keinesfalls aber durch Reduzierung der Kapitalrenditen, sprich Dividenden und Unternehmerlöhne. " Brückeneinsturz – Neoliberalismus an der Sollbruchstelle?" vollständig lesen

Die Kapuze des Bösen

Dunkelmänner aller Provenienzen verhüllen oder verschatten gern ihr Gesicht. Das kennt man vom Kino. Ob die Dunkle Seite der Macht, die finsteren Mönche aus dem Namen der Rose – alle kommen mit übergroßen Kapuzen einher geschlurft, die allenfalls die böse funkelnden Augen darunter erkennen lassen. Das rote Kapuzenmäntelchen aus „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ verfolgt mich bis heute und hat mein Verhältnis zu Venedig nachhaltig gestört. Die hakennasigen Masken des dortigen Karnevalstreibens tun ein Übriges.
Die dunkle Seite

Und dann die Boxer – die Gladiatoren des TV-Zeitalters. Unter den Klängen einer martialischen Hymne stapfen oder tänzeln sie die Showtreppe hinunter, dann den Gang entlang zum Ring, vorbei an der Halbwelt, den B-Promis und den Kameras. Beschützt von bulligen Typen mit Spiralkabeln in den Ohren. Bekleidet mit einem grellbunten oder auch tiefschwarzen, Morgenmantel-ähnlichem Umhang mit gewaltiger Kapuze – die natürlich tief über das Gesicht hängt, woran man sofort die Bedeutung der Spiralverkabelten erkennt: Die führen den halbblinden Fighter in den Ring. Es sähe ja auch echt krass aus, fiele der Champion schon vor der ersten Runde auf die Bretter.

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Die dumme Hälfte gewinnen!

Die Ergebnisse der drei Landtagswahlen vom 13. März haben zwei wichtige Erkenntnisse gebracht.

Erstens:
Wenn eine Partei aus dem Stand zehn bis 15 Prozent der Wählerstimmen einsammeln kann und das auf Kosten praktisch aller anderen Parteien, und wenn sie dann noch bei den 40 Prozent Nichtwählern eine erhebliche Mobilisierung schafft, dann muss das eine gemeinsame Ursache haben. Dieser Frage ist nachzugehen.

Zweitens: Wenn in einem Bundesland ein Kandidat der Grünen seine Partei in die Mehrheitsposition katapultiert und damit jahrzehntealte Erbhöfe demoliert, dann muss hier etwas gegriffen haben, was jenseits der Parteiprogrammatik liegt. Auch dieser Frage ist nachzugehen. "Die dumme Hälfte gewinnen!" vollständig lesen

Parkplatzsituation im Vorderen Westen

...mal anders betrachtet.

Der aktuelle Artikel von E. Jochum vom 9. März (s.u.) berichtet über das neue Justizzentrum an der Goethestrasse und die Parkplatz-Pläne. Genau dieses Thema wurde schon im Sommer 2015 in "mittendrin", dem Quartiersmagazin der Friedrich-Ebert-Strasse in einem größeren Zusammenhang angesprochen. Hier noch einmal die leicht redigierte Fassung:

Dem interessierten Zeitungsleser begegnet immer wieder die Meldung, dass die Parkplatzsituation im Vorderen Westen eine extrem angespannte sei. Nun ist das mit der Wahrnehmung von Zuständen so eine Sache: Sitze ich im Auto und drehe die dritte Runde um den Block, dann nervt das. Sitze ich auf dem Balkon und sehe das Auto dreimal um den Block schleichen, dann nervt das auch.

Also: Muss das sein? Es lohnt, darüber nachzudenken. "Parkplatzsituation im Vorderen Westen" vollständig lesen

Bildung: Der Schlüssel zur Integration

Unzweifelhaft ist die gute Beherrschung der deutschen Sprache und ein gewisses Maß an Allgemeinbildung die Grundlage für eine gelingende Integration.

Menschen mit einem rudimentären Wortschatz können weder ihre eigenen Interessen richtig artikulieren, noch können sie verstehen, was von anderen an sie herangetragen wird. Beispielsweise in Form von amtlichen Schreiben, Zeitungen, Fernsehen oder in der Alltagskommunikation.

Ebenso leiden sie darunter, keinen Zugang zu bestimmten Gebräuchen und Gepflogenheiten zu haben, die es ihnen erst ermöglichen würden, sich in ihrem Umfeld als akzeptierte Mitglieder zu etablieren. Diese Situation führt zwangsläufig zu Frustration, die dann auf unterschiedliche Weise ausgelebt wird. Da die Worte fehlen, ist Aggression gegen Sachen und Menschen die zwangsläufige Konsequenz.

Die mit Abstand wichtigste Integrationsmaßnahme ist deshalb ein umfassendes Bildungsprogramm für alle Altersstufen. Für die Erwachsenen, um deren Verunsicherung und Aggression abzubauen, und für die Kinder, um ihnen das Schicksal der Unfähigkeit zur Kommunikation zu ersparen. "Bildung: Der Schlüssel zur Integration" vollständig lesen

Nää, ich sage da nix, wie komme ich denn dazu?

Neulich vor der Bäckerei: Ich komme aus dem Laden und sehe einen Hund, der seinen Haufen gerade mitten auf den Gehweg setzt. Der Besitzer des Hundes ist noch im Laden. Zwei ältere Damen haben den Hund beobachtet und erregen sich kräftig über den unerzogenen Köter. Eine Sauerei sei das, und dass der überhaupt so frei rumläuft, womöglich fällt der einen noch an... (NB: Es war ein mittelgroßes, zutrauliches Mischlingsweibchen, vielleicht aus Spanien oder Rumänien, komplett harmlos - aber scheißt halt mitten auf den Gehweg!).
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Was genau ist Korruption?

Bei großen Bauprojekten, die in der Mehrzahl der Fälle gegen den Willen der Betroffenen und mit durchaus zweifelhaften Gutachten durchgezogen werden, taucht immer wieder die Vermutung auf, es sei geschmiert worden. Wobei es nicht immer um direkte Geldzuwendungen gehen muss. Zu beweisen ist das in der Regel nicht, die Indizien sprechen jedoch eine andere Sprache. Ein klassisches Beispiel liefert unser ehemaliger Landesvater Roland Koch. Hier ein aktueller Beitrag einer Betroffenen im Forum der Flughafenausbaugegner aus Südhessen:

Ich habe gerade einen Leserbrief an den Stern geschrieben. Dort kam in der Rubrik "Was macht eigentlich" Roland Koch zu Wort.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf Ihr Interview mit Roland Koch in der Ausgabe Nr. 6 vom 4.2.2016.
Herr Koch hat als Ministerpräsident veranlasst, dass die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen gebaut wird. Diese Landebahn erwies sich als überflüssig, da die Flugbewegungen seither nicht bzw. kaum gestiegen sind. Tatsächlich hat sie aber hunderttausende Menschen zusätzlich verlärmt und Gesundheitsgefahren ausgesetzt. Viele haben bereits auf eigene Kosten ihre Heimat verlassen, weil sie den Lärm nicht mehr ertragen. Außerdem wurde eine große Waldfläche, die unter dem höchsten Naturschutz stand (Bannwald), für diese Landebahn abgeholzt. Einer der wenigen Profiteure dieses Skandals ist Roland Koch, der Bilfinger Berger ihren bis dahin größten Auftrag verschafft hat (Bau der Landebahn). Die Einstellung als Vorstandsvorsitzender bei Bilfinger Berger hat die Firma bitter bereut. Er brachte für diesen Posten nicht die geeigneten Kompetenzen mit. Also kann man diese Einstellung nur als Dankbarkeit für diesen Auftrag sehen. Manche bezeichnen es als Korruption.

Als Betroffene finde ich es enttäuschend, dass dieses dunkle Kapitel von Roland Koch überhaupt nicht angesprochen wurde, obwohl die Tätigkeit bei Bilfinger Berger sogar Thema war.

Mit freundlichen Grüßen


Nun zeichnet sich Koch ohnehin durch ein ungeheures Ausmaß an Unverfrorenheit aus. Ihm dürfte es herzlich Wurst sein, wie andere seinen Job und seine Qualifikation dafür bewerten.

Wir lernen: Auch solche Dankbarkeitsbezeugungen von Unternehmen fallen unter den Begriff Korruption, auch wenn der Tatbestand mit deutlichem Zeitverzug erfüllt wird.

Ebenso sind hilfreiche Aktionen zu bewerten, die von Lobbyorgansiationen für Politiker bereitgestellt werden. Dazu gehören insbesondere auch die Förderung und/oder Gründung von "Pro-"Bürgerinitiativen. Die Asphaltlobby verfügt mit der GSV (Gesellschaft für umweltgerechte Straßen- und Verkehrsplanung e.V) über eine einflussreiche Organisation, die auf unterster Ebene Bürgerinitiativen unterstützt und sogar initiiert, die den Interessen der Bauwirtschaft entgegen kommen. Plakatgestaltung, Erarbeitung von Argumentationshilfen, Bestellung von Referenten, Zuschüsse - der arglose Bürger nimmt's begeistert hin. Schließlich geht es um "umweltgerechte" Planung.

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Zerstörerisch!

„Was wir gerade an vielen Phänomenen sehen, ist, dass 30 Jahre Neoliberalismus eine radikal zerstörerische Bilanz hinterlassen“
HARALD WELZER, „taz vom 6.2.2016.

Prof. Welzer bringt es auf den Punkt: Seit rund 30 Jahren diktieren die Lobbyisten der Politik die Agenda, bringen ihre Forderungen ein und passen das Leben der Menschen den Bedürfnissen einer wachstumsorientierten Vermarktungsindustrie an. Die Wirtschaft fordert, die Politik und die Exekutive setzen um.

Auf diese Weise haben wir den wachsenden Sektor der prekären Beschäftigungen bekommen, befördert durch eine Bildungsmisere von dramatischem Ausmaß, und einen Sozialabbau, der die Gesellschaft spaltet – um nur die gravierendsten Risiken und Nebenwirkungen zu nennen.

Was steht dagegen auf der Haben-Seite?

Für’s gemeine Volk? Nichts. Für die oberen zehn Prozent? Astronomische Vermögenszuwächse, deren Ausmaß mit dem Attribut „unanständig“ noch sehr moderat etikettiert ist. "Zerstörerisch!" vollständig lesen

„Man muss die Ängste ernst nehmen!“ Muss man?

Was sind das für Ängste, fragt man sich bei der täglichen Lektüre der Zeitung. Die Angst vor Fremden: Dieben, Schlägern, Vergewaltigern, Einbrechern, Mördern....?
Die Statistik gibt nichts dergleichen her. Der Anteil der kriminellen Delikte von Zuwanderern, Asylsuchenden oder Flüchtlingen ist eher geringer als bei den Deutschen. Und dass die Leute nach Monaten der Untätigkeit im Massenlager einen Koller bekommen, verwundert nicht.

Sperrte man 1000 Deutsche unter vergleichbaren Bedingungen in ein Lager, ich wage keine Prognose, wann es zu den ersten Prügeleien käme. Oder schlimmer: Man stelle sich vor: 300 Bayern, 200 Sachsen, 200 Westfalen, etc.

Und: Es gibt bestimmt mehr Wirtshausschlägereien pro Woche als Prügeleien in den Aufnahmelagern. Nur davon liest man nichts in der Zeitung.

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Alle Winter wieder...

Verschneite oder vereiste Treppen sind gefährlich. Deshalb - und weil die Stadt kein Haftungsrisiko eingehen will - werden bestimmte Gehwege und Treppen wie diese zwischen Kölnischer und Breitscheidstraße regelmäßig im Winter versperrt.
Dies war in diesem Jahr immerhin erst Ende November der Fall. Notwendig war es indes bis heute nicht.

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Wir sind berühmt für unser Organisationstalent

Den Deutschen sagt man nicht zu Unrecht nach, dass sie Meister im Organisieren sind. Dafür gibt es auch eine Reihe von historischen Beispielen, die eindrucksvoll oder bedrückend demonstrieren, zu welchen logistischen Meisterleistungen wir fähig sind.

So gelang es uns zwei mal, halb Europa mit unseren Armeen zu überrennen. Dass es letztlich nicht zum gewünschten Ergebnis führte, lag weniger an der Logistik.

In den dreißiger und frühen vierziger Jahren schaffte es das Nazi-Regime, sechs Millionen Menschen aus der Mitte der Bevölkerung heraus zu holen, in Konzentrationslager zu verfrachten und zu ermorden. Eine enorme logistische Herausforderung, die aber so geräuschlos bewältigt wurde, dass die meisten Zeitgenossen nachher behaupteten, davon überhaupt nichts gewusst zu haben!

Ein direktes Ergebnis des zweiten misslungenen Eroberungsfeldzugs war ab 1945 ein gewaltiger Flüchtlingsstrom aus den verlorenen deutschen Ostgebieten. Das Land lag in Trümmern, die Menschen lebten vom Tausch- und Schwarzhandel, es gab Lebensmittelkarten und ansonsten nur Aufräumarbeiten.

Womit wir beim Thema wären: Flüchtlinge... "Wir sind berühmt für unser Organisationstalent" vollständig lesen