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Nää, ich sage da nix, wie komme ich denn dazu?

Neulich vor der Bäckerei: Ich komme aus dem Laden und sehe einen Hund, der seinen Haufen gerade mitten auf den Gehweg setzt. Der Besitzer des Hundes ist noch im Laden. Zwei ältere Damen haben den Hund beobachtet und erregen sich kräftig über den unerzogenen Köter. Eine Sauerei sei das, und dass der überhaupt so frei rumläuft, womöglich fällt der einen noch an... (NB: Es war ein mittelgroßes, zutrauliches Mischlingsweibchen, vielleicht aus Spanien oder Rumänien, komplett harmlos - aber scheißt halt mitten auf den Gehweg!).
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Was genau ist Korruption?

Bei großen Bauprojekten, die in der Mehrzahl der Fälle gegen den Willen der Betroffenen und mit durchaus zweifelhaften Gutachten durchgezogen werden, taucht immer wieder die Vermutung auf, es sei geschmiert worden. Wobei es nicht immer um direkte Geldzuwendungen gehen muss. Zu beweisen ist das in der Regel nicht, die Indizien sprechen jedoch eine andere Sprache. Ein klassisches Beispiel liefert unser ehemaliger Landesvater Roland Koch. Hier ein aktueller Beitrag einer Betroffenen im Forum der Flughafenausbaugegner aus Südhessen:

Ich habe gerade einen Leserbrief an den Stern geschrieben. Dort kam in der Rubrik "Was macht eigentlich" Roland Koch zu Wort.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf Ihr Interview mit Roland Koch in der Ausgabe Nr. 6 vom 4.2.2016.
Herr Koch hat als Ministerpräsident veranlasst, dass die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen gebaut wird. Diese Landebahn erwies sich als überflüssig, da die Flugbewegungen seither nicht bzw. kaum gestiegen sind. Tatsächlich hat sie aber hunderttausende Menschen zusätzlich verlärmt und Gesundheitsgefahren ausgesetzt. Viele haben bereits auf eigene Kosten ihre Heimat verlassen, weil sie den Lärm nicht mehr ertragen. Außerdem wurde eine große Waldfläche, die unter dem höchsten Naturschutz stand (Bannwald), für diese Landebahn abgeholzt. Einer der wenigen Profiteure dieses Skandals ist Roland Koch, der Bilfinger Berger ihren bis dahin größten Auftrag verschafft hat (Bau der Landebahn). Die Einstellung als Vorstandsvorsitzender bei Bilfinger Berger hat die Firma bitter bereut. Er brachte für diesen Posten nicht die geeigneten Kompetenzen mit. Also kann man diese Einstellung nur als Dankbarkeit für diesen Auftrag sehen. Manche bezeichnen es als Korruption.

Als Betroffene finde ich es enttäuschend, dass dieses dunkle Kapitel von Roland Koch überhaupt nicht angesprochen wurde, obwohl die Tätigkeit bei Bilfinger Berger sogar Thema war.

Mit freundlichen Grüßen


Nun zeichnet sich Koch ohnehin durch ein ungeheures Ausmaß an Unverfrorenheit aus. Ihm dürfte es herzlich Wurst sein, wie andere seinen Job und seine Qualifikation dafür bewerten.

Wir lernen: Auch solche Dankbarkeitsbezeugungen von Unternehmen fallen unter den Begriff Korruption, auch wenn der Tatbestand mit deutlichem Zeitverzug erfüllt wird.

Ebenso sind hilfreiche Aktionen zu bewerten, die von Lobbyorgansiationen für Politiker bereitgestellt werden. Dazu gehören insbesondere auch die Förderung und/oder Gründung von "Pro-"Bürgerinitiativen. Die Asphaltlobby verfügt mit der GSV (Gesellschaft für umweltgerechte Straßen- und Verkehrsplanung e.V) über eine einflussreiche Organisation, die auf unterster Ebene Bürgerinitiativen unterstützt und sogar initiiert, die den Interessen der Bauwirtschaft entgegen kommen. Plakatgestaltung, Erarbeitung von Argumentationshilfen, Bestellung von Referenten, Zuschüsse - der arglose Bürger nimmt's begeistert hin. Schließlich geht es um "umweltgerechte" Planung.

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Zerstörerisch!

„Was wir gerade an vielen Phänomenen sehen, ist, dass 30 Jahre Neoliberalismus eine radikal zerstörerische Bilanz hinterlassen“
HARALD WELZER, „taz vom 6.2.2016.

Prof. Welzer bringt es auf den Punkt: Seit rund 30 Jahren diktieren die Lobbyisten der Politik die Agenda, bringen ihre Forderungen ein und passen das Leben der Menschen den Bedürfnissen einer wachstumsorientierten Vermarktungsindustrie an. Die Wirtschaft fordert, die Politik und die Exekutive setzen um.

Auf diese Weise haben wir den wachsenden Sektor der prekären Beschäftigungen bekommen, befördert durch eine Bildungsmisere von dramatischem Ausmaß, und einen Sozialabbau, der die Gesellschaft spaltet – um nur die gravierendsten Risiken und Nebenwirkungen zu nennen.

Was steht dagegen auf der Haben-Seite?

Für’s gemeine Volk? Nichts. Für die oberen zehn Prozent? Astronomische Vermögenszuwächse, deren Ausmaß mit dem Attribut „unanständig“ noch sehr moderat etikettiert ist. "Zerstörerisch!" vollständig lesen

„Man muss die Ängste ernst nehmen!“ Muss man?

Was sind das für Ängste, fragt man sich bei der täglichen Lektüre der Zeitung. Die Angst vor Fremden: Dieben, Schlägern, Vergewaltigern, Einbrechern, Mördern....?
Die Statistik gibt nichts dergleichen her. Der Anteil der kriminellen Delikte von Zuwanderern, Asylsuchenden oder Flüchtlingen ist eher geringer als bei den Deutschen. Und dass die Leute nach Monaten der Untätigkeit im Massenlager einen Koller bekommen, verwundert nicht.

Sperrte man 1000 Deutsche unter vergleichbaren Bedingungen in ein Lager, ich wage keine Prognose, wann es zu den ersten Prügeleien käme. Oder schlimmer: Man stelle sich vor: 300 Bayern, 200 Sachsen, 200 Westfalen, etc.

Und: Es gibt bestimmt mehr Wirtshausschlägereien pro Woche als Prügeleien in den Aufnahmelagern. Nur davon liest man nichts in der Zeitung.

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Alle Winter wieder...

Verschneite oder vereiste Treppen sind gefährlich. Deshalb - und weil die Stadt kein Haftungsrisiko eingehen will - werden bestimmte Gehwege und Treppen wie diese zwischen Kölnischer und Breitscheidstraße regelmäßig im Winter versperrt.
Dies war in diesem Jahr immerhin erst Ende November der Fall. Notwendig war es indes bis heute nicht.

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Wir sind berühmt für unser Organisationstalent

Den Deutschen sagt man nicht zu Unrecht nach, dass sie Meister im Organisieren sind. Dafür gibt es auch eine Reihe von historischen Beispielen, die eindrucksvoll oder bedrückend demonstrieren, zu welchen logistischen Meisterleistungen wir fähig sind.

So gelang es uns zwei mal, halb Europa mit unseren Armeen zu überrennen. Dass es letztlich nicht zum gewünschten Ergebnis führte, lag weniger an der Logistik.

In den dreißiger und frühen vierziger Jahren schaffte es das Nazi-Regime, sechs Millionen Menschen aus der Mitte der Bevölkerung heraus zu holen, in Konzentrationslager zu verfrachten und zu ermorden. Eine enorme logistische Herausforderung, die aber so geräuschlos bewältigt wurde, dass die meisten Zeitgenossen nachher behaupteten, davon überhaupt nichts gewusst zu haben!

Ein direktes Ergebnis des zweiten misslungenen Eroberungsfeldzugs war ab 1945 ein gewaltiger Flüchtlingsstrom aus den verlorenen deutschen Ostgebieten. Das Land lag in Trümmern, die Menschen lebten vom Tausch- und Schwarzhandel, es gab Lebensmittelkarten und ansonsten nur Aufräumarbeiten.

Womit wir beim Thema wären: Flüchtlinge... "Wir sind berühmt für unser Organisationstalent" vollständig lesen

"Die ErklärBar sucht Erklärer" *)


Das Reparier Cafe im Kasseler Westen ist ja schon eine feste Größe für alle, die Hilfe bei defekten Geräten brauchen.

Aber nicht immer braucht's dazu Zange und Lötkolben. Manchmal reicht schon die sachkundige Erklärung, um ein Bedienungsproblem zu lösen. Nach dem Motto "Jung hilft Alt" wollen wir ein Hilfsangebot für alle älteren Besitzerinnen und Besitzer von Handys, Tablets und Laptops anbieten, die mit der Bedienung nicht klar kommen.

Es geht also nicht um Reparaturen, sondern um tätige Hilfe im Labyrinth der Einstellung und Bedienung der modernen Kommunikationsmittel. Hierfür suchen wir Freiwillige aus der jüngeren Generation, die Spass daran haben, den Altvorderen auf die Sprünge zu helfen: Uhrzeit einstellen, E-Mail einrichten, WLan, Whats-App, Youtube, facebook, Skype und Newsreader installieren, Updates laden ... ihr wisst schon!

Wer Spass daran hat, meldet sich bitte bei Wolfgang (0172 6905061; info@repariercafe-kassel.de).

Das nächste Reparier Café - hoffentlich mit ErklärBar - findet statt am 23. Oktober ab 16 Uhr in der Samuel-Beckett-Anlage 12 bei der Nachbarschaftshilfe Hand in Hand eV.

*) Besonders froh wären wir über Erklärerinnen, weil die meist mehr Geduld mitbringen :-))

Die hässliche Fratze der dumm-aggressiven Mißgunst

Man könnte in seinem Zorn noch härte Worte finden für diejeningen, die jeden Abend in den Nachrichten ihr abstoßendes Gejammer und ihre abgrundtiefe Ignoranz demonstrieren. Es ist nur drei Generationen her, dass genau solche Leute hinter den braunen Rattenfängern hergelaufen sind - mit bekanntem Ergebnis.

Eines der Ergebnisse war übrigens eine beispiellose Flüchtlingswelle aus den Ostgebieten des Reiches. Rund 12 Millionen Menschen kamen in ein weitgehend zerstörtes Land, moralisch und wirtschaftlich in Trümmer gelegt. Auch damals gab es Anfeindungen und Ausgrenzung. Aber letztlich hatten die Menschen andere Probleme. Es galt, das Land unter weit schwierigeren Bedingungen als heute wieder aufzubauen - in Ost und West.

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Aufgeschnappt: „….denen wird alles vorne und hinten reingesteckt, und für uns wird immer weniger getan!“

Es dürfte jedem klar sein, um wen es bei diesen beiden Rauchern vor einem Cafe im Vorderen Westen ging. Vom Aussehen und der Spache nicht unbedingt Oberschicht, was man ihnen nicht vorwerfen kann, ich kenne die Leute nicht. Aber trotzdem möchte man ihnen zurufen: „Haltet endlich die Schnauze, hört mit diesem Stammtischgeschwätz auf, informiert euch - und zwar nicht bei Bild, nicht bei RTL und nicht am Getränkekiosk. Und auch nicht unbedingt bei der HNA!


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Liniennetz-Reform und Tram in der Königsstrasse

Man kann der derzeitigen Diskussion um die Verbesserung des ÖPNV auch ein paar positive Aspekte abgewinnen - man muss dabei aber etwas um die Ecke denken und statt unrealistischer Forderungen vielleicht auch mal andere Lösungsvorschläge einbringen.


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Was ist mit den Grünen los?

Manch eine/r stellt sich seit geraumer Zeit diese Frage, insbesondere in einem Land wie Hessen, wo unsere Grünen in trauter Zweisamkeit "geräuschlos" mit der CDU im Bett liegen.

Und nun sagen sie auch noch "ja zu TTIP"??

Sozusagen die Krönung des Verrats an der Basis, die man offenbar glaubt, nicht mehr für voll nehmen zu müssen - ? Unmöglich, nicht diese sympathischen Kerle wie Tarek et. al.

Was also dann? "Was ist mit den Grünen los?" vollständig lesen

Verzweifelt oder nur dumm?

Die "Spirit of Health" Messe in der Kasseler Stadthalle ist ein trefflicher Anlass, über die menschliche Ignoranz nachzudenken. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

Beginnen wir bei der Schlafmützigkeit unserer Verwaltung, die offenbar keine Ahnung davon hatte, welche Laus sie sich in den Pelz gesetzt hat. Vermieten die unsere Stadthalle an einen Haufen Quacksalber und Scharlatane – unfassbar. Aber wir sind ja Kummer gewöhnt, und es gibt schlimmeres.

Nämlich:

Was dort angeboten wird, scheint Futter für die schlichtesten der schlichten Gemüter zu sein. Wundermittel, die schon aufgrund der unglaublichen Wirkungsvielfalt eher zur Skepsis Anlass geben sollten. Paradebeispiel: Aids, Krebs, Gürtelrose, Warzen, Gicht, Malaria, Autismus...dies ist nur eine willkürliche Auswahl der Krankheiten, die durch MMS oder „Miracle Mineral Supplement“ teilweise innerhalb von Tagen geheilt werden sollen. "Verzweifelt oder nur dumm?" vollständig lesen

Sonnenfinsternis killt Energiewende!

Totale Sonnenfinsternis mit Stromausfall
Schon in alten Zeiten verstanden es die Mächtigen und die mit ihnen verbündeten Priester, dem einfachen Volke Furcht und Gehorsam beizubringen, wenn sich die Sonne verdunkelte. An diese bewährte Tradition knüpfen die Energiekonzerne an, wenn sie den Strom-GAU für diesen Freitagvormittag ankündigen - schade eigentlich, dass es nicht schon letzte Woche war, am Freitag dem 13.!

Was also muss der staunende Unbedarfte den Medien entnehmen? "Sonnenfinsternis killt Energiewende!" vollständig lesen

Kein Schwein schreibt hier rein...

Irgendwie fühle ich mich einsam bei der kassel.zeitung. Betrachtet man die Beiträge der letzen Wochen, kommt man - abgesehen von den Veranstaltungshinweisen - auf ca. ein halbes Dutzend Schreiberlinge. Das sind alles schätzenswerte Menschen, die etwas mitzuteilen haben, und ich möchte keinen davon missen.

Aber im Raum Nordhessen gibt's eine Viertelmillion Menschen. Da müssten doch ein paar mehr dabei sein, die genug Klugheit und ausreichend Mitteilungsdrang haben, um hier auch mal einen Beitrag abzuliefern. Mag sein, dass die bisweilen tief schürfende Kommentierung der Artikel den Neuling abschreckt - ähniche Äußerungen sind mir schon zugetragen worden. Vielleicht sollten wir jedem Neu-Redakteur erst einmal eine Schonzeit einräumen, in der er von uns Tastenschindern unbehelligt bleibt?

Ich weiss es nicht, aber ihr anderen Vielschreiber könnt ja auch mal was dazu sagen...


PS: Ja, es gab neulich eine Redaktionskonferenz, aber da war ich verhindert.

Den hat's aber schwer erwischt

Aus dem Kommentar zu "Erster Präsident von Donezk", taz vom 4.11.14:

"Glaubt man dem 38-Jährigen, brechen demnächst in dem international nicht anerkannten Pseudostaat paradiesische Zeiten an. Schließlich, so der dreifach verheiratete Familienvater im Wahlkampf, ähnele die DNR mit ihren Vorkommen an Kohle, Metallen und Erdgas den Arabischen Emiraten. Der Unterschied sei lediglich, dass in den Emiraten nicht gekämpft werde."

Frage an die Redaktion: Hat der nun drei Frauen, oder eine dreimal geheiratet oder hat er eventuell drei Kinder? Wenn letzteres, mit welchen Frauen?

http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2014/11/04/a0018

PS: Auch die politische Aussage verdient eine satirische Würdigung.

Raffgier als Ausleseprinzip

Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, dass es zugrunde geht... Mephisto zu Faust


Selbst als oberflächlicher Nachrichtenkonsument bekommt man langsam Beklemmungen. Da ist etwas Gewaltiges im Gange. Für die, die immer alles besser wissen, sei gesagt: Jetzt kommt eine erstklassige Verschwörungstheorie – also nicht weiter lesen.

Die schier endlose Reihe von Katastrophen, Kriegen, Seuchen, extremen Naturereignissen und sonstigen Schlagzeilen-tauglichen Horrormeldungen lässt aber einen gemeinsamen Nenner erkennen.
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Mehr Sicherheit in einer alternden Gesellschaft

Es ist ja eine hinreichend bekannte Erscheinung: Rüstige Senioren in schwarzer Lederkombi, der graue Pferdeschwanz weht kühn unter dem Helm hervor, die Bierkugel ruht locker auf dem Tank und der Blick schweift - um drei Dioptrien verstärkt - genüsslich über die weiblichen Bewunderinnen am Wegesrand.

Solange das liebevoll "Bock" genannte Zweirad wenigstens noch rollt, bleibt es dank der gyroskopischen Kräfte auch weitgehend selbsttätig in aufrechter Position. Aber... "Mehr Sicherheit in einer alternden Gesellschaft" vollständig lesen

Repair Café: Da geht die Mülltonne (fast) leer aus!

Dampfbügler auf dem OP-Tisch

Kassel, 29.8. - Das dritte Repair Café in Kassel bestätigt die Erfahrungen aus anderen Städten: Offenbar haben sehr viele Menschen reparaturbedürftige Geräte zuhause liegen und begrüßen die Möglichkeit, sie zu reparieren anstatt sie einfach in den Müll zu werfen. Die Veranstaltung im Nachbarschaftstreff Vorderer Westen von Hand in Hand eV war wieder sehr gut besucht.

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Nachruf: Koch in der freien Wirtschaft gescheitert

Nicht mit klammheimlicher, sondern mit unheimlicher Freude habe ich gestern die Nachricht vom Scheitern eines der widerwärtigsten Politiker unserer Zeit vernommen. Roland Koch, der dank seiner Verdienste um die Prosperität der Bauwirtschaft nach seinem Abgang als hessischer Ministerpräsident in den Vorstand von Bilfinger Berger wechselte, wird nach zwei Gewinnwarnungen von seinem Aufsichtsrat gebeten, seinen Posten zur Verfügung zu stellen.

Das tut gut!

Jeder im Bündnis der südhessischen BIs und viele andere mehr wissen, welche fatale Rolle dieser Mann beim Ausbau des Frankfurter Flughafens gespielt hat - neben anderen Großtaten u.a. in Nordhessen. Ich kann nicht anders, aber ich wünsche ihm, dass er eines Tages unter der Flughafenbrücke an der Autobahn mit Sicht- und Hörkontakt zu seiner Jobmaschine hausen muss.

Mit seinem diplomatisch kaschierten Rausschmiss ist ein Anfang gemacht!

Zweites Repair Café in Kassel: Volles Haus, voller Erfolg!

Kassel, 25.7. - Noch bevor alles angerichtet war, kamen schon die ersten Reparaturfälle auf den Tisch: Bügeleisen, Tischstaubsauger, Papiershredder, Kaffeeautomaten, Kamera, Weihnachtsdekoration, Transistorradio, Wasserkocher...

Akute Lebensgefahr!

„Wir hatten alle Hände voll zu tun,“ so der Initiator der Veranstaltung Wolfgang Ehle, „und wir haben immerhin zwölf von den 32 Reparaturfällen sofort lösen können!“ Die Stimmung war prima, die rund 40 Gäste unterhielten sich prächtig bei gespendetem Kaffee und Kuchen und staunten manchmal nicht schlecht über die Fertigkeiten der Hobby-Reparateure. Da war der Klassiker, das durchgescheuerte Bügeleisenkabel, da war aber auch der vollelektronische italienische Kaffeeautomat - alles wurde beherzt angegangen. "Zweites Repair Café in Kassel: Volles Haus, voller Erfolg!" vollständig lesen

Die levitierten Ringe am Tannenwäldchen

Dem aufmerksamen Spaziergänger im Tannenwäldchen wird es nicht entgangen sein: Nach weitgehender Fertigstellung des neuen Hochbehälters hat man an den aufgeschütteten Seitenflanken eine Reihe großer Metallringe angeordnet. Was kann das sein? Probeabschnitte der verbauten Wasserrohre? Wohl kaum bei gut fünf Metern Durchmesser. Requisiten für die neue Filmfolge des Herrn der Ringe? Zwischenlagerung der Olympischen Ringe? Beides eher unwahrscheinlich. Stützstrumpfsegmente für den Herkules? Da wäre Bronze angemessen, aber kein Stahlblech. Eine Hangstabilisierung? Auch nicht, einer ist schon abgerutscht. Beeteinfassungen? Man kann dem Gartenamt allerhand zutrauen, aber sowas?

Wasser-Levitierung im Großversuch!

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Neue Besen… ?

Wer als interessierter Beobachter, ob pro oder contra Calden-Neubau eingestellt, über die letzten Jahre die Diskussion verfolgt hat, erlebt nun eine neue Dimension der Unbedarftheit. Oder die Hoffnung, dass sich der Leser maximal zwei Monate zurück erinnern kann.

Flughafenchef Schustereder im Kasseler Stadtparlament: Betrachten und kommentieren wir einmal das, was die HNA aktuell darüber berichtet.
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...und der Alte hatte doch Recht - irgendwie:

Müritz National Park 2014 - Blühwiese


„Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen schon bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln, in denen es sich zu leben und zu arbeiten lohnt.“

Helmut Kohl, 1990

Voller Erfolg: Erstes Repair Café in Kassel mit 33 % Erfolgsquote

Gespannte Erwartung: Das Repair Café Kassel am Start


Kassel, 27. Juni – Mit bangen Erwartungen saßen die Veranstalter des ersten Kasseler Repair Cafés im Nachbarschaftstreff Vorderer Westen in der Samuel-Beckett-Anlage 12: Ob denn überhaupt jemand kommt? Aber schon deutlich vor der Öffnung um 16 Uhr am Freitag kamen die ersten Gäste und die ersten Reparaturfälle!

Und schließlich konnte man am Schluss rund 75 Besucher zählen, 21 Reparaturaufträge wurden bearbeitet und ein stolzes Drittel davon in nur zwei Stunden als „repariert“ abgehakt!
Staubsauger mit Lagerschaden - mal sehen, ob es einen Austauschmotor gibt...


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Kreislaufwirtschaft per Flaschenpfand - heute mal von unten betrachtet

Das Thema weggeworfene Pfandflaschen und deren Scherben hat mich an dieser Stelle schon einmal beschäftigt – und treibt mich nach jüngstem Erleben erneut um.

Beginnen wir mit dem Ende: Erzählt mir da jemand, der es wissen muss, dass sich viele Hartz4-Eltern gern der Mühe des Flaschensammlens unterziehen, damit dem Sprössling für die Schule und die bessere Zukunft ein elektronisches Gerät mit dem Markenzeichen eines angebissenen Obstes gekauft werden kann. „Alle Hochachtung!“ war mein erster Gedanke, mein zweiter auch.

Doch dann erinnerte ich mich an meinen erbosten Artikel über die verkommene Jugend, die sich nächtens im Park die Kante gibt und dann großzügig die Flaschen liegen lässt, statt sie entweder zurück zu geben oder mindestens in den Mülleimer zu werfen. Sind das nun die selben, deren Eltern morgens das pfandhaltige Leergut einsammeln, damit’s dem Nachwuchs mal besser geht?

Recycling 2.0?
Frühling im Tannenwäldchen
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Fotowettbewerb Streuobstwiesen: Die Preisträgerinnen des Monats Mai

Kassel, 12. Juni - Aus mehr als 30 Fotomotiven konnte die Jury die zwei besten Motive für den Mai auswählen. Zwei ambitionierte Hobbyfotografinnen machten das Rennen: Sabine Schneider und Stephanie Singe konnten am heutigen Donnerstag ihre Urkunde und eine Kiste feinsten Apfelmosts aus regionaler Produktion entgegennehmen.
Streuobstwiese Rammelsberg, 1. Preis
Streuobstwiese Rammelsberg, 2. Preis









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