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European Summer Institute at the University of Kassel 2017

Wie bereits im vergangenen Jahr hat die Politikwissenschaft der Universität Kassel auf Initiative von Christoph Scherrer vom Fachgebiet Globalisierung und Politik und Eric Davis von der Rutgers University (New Jersey) erfolgreich das „European Summer Institute“ (ESI) beendet. Sechs Wochen lang nahmen 14 Gaststudierende der Rutgers University gemeinsam mit Studierenden der Universität Kassel an Kursen des Master-Studiengangs „Global Political Economy“ teil. Die Studierenden aus den USA konnten Einblicke in das Studium an der Universität Kassel gewinnen, durch die Unterbringung bei deutschen Gastfamilien am Alltagsleben der Familien teilhaben und zudem die documenta besuchen. Ein weiterer Pluspunkt für die amerikanischen Studierenden: Ihre Teilnahme an den Kursen wird ihnen auf ihr Studium an der Rutgers University angerechnet. Berlin und den deutschen Bundestag konnten die Studierenden im Rahmen eines Ausflugs ebenso näher kennenlernen wie das Islamische Zentrum in Kassel.
Einen der Höhepunkte des „European Summer Institute“ stellte die von Janne Mende (Fachgebiet Globalisierung und Politik) organisierte Exkursion nach Genf dar. Dort konnten die Studierenden in Vorträgen und Diskussionen internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen (UN), die Welthandelsorganisation (WTO), die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von innen kennenlernen. In dem Seminar, das die Exkursion nach Genf begleitete, engagierten sich die Studierenden aus den USA und aus Kassel in einem lebhaften Austausch über die Möglichkeiten und Grenzen von globaler Politik und Menschenrechten.
Die Studentin Nneoma Ibe blickt zurück: „Die Reisen in die Schweiz und in die unterschiedlichen deutschen Städte regten nicht nur meinen Wissensdurst an, sondern bereichern auch mein Herz und meine Seele. Unsere Besuche der Vereinten Nation, des Holocaust-Museums und des Islamischen Zentrums in Kassel lehrten mich so vieles.“
In den gemeinsam besuchten Kursen ergab sich ein internationaler Austausch, von dem sowohl die Studierenden aus Rutgers als auch die Studierenden der Universität Kassel profitierten. Im Rahmen der Abschlussfeier am 14.7., bevor es zurück in die USA oder zuerst auf Reisen in andere europäische Städte geht, bedankten sich die Studierenden aus Rutgers beim gesamten Team, das das „European Summer Institute“ ermöglichte, bei den Dozent/innen, den Gastfamilien sowie bei den Studierenden und Promovierenden am ICDD, die sie so herzlich empfingen. Taylor Crosby und Grant King fassen in ihrer Abschlussrede zusammen: „Alle empfingen uns so warm und zeigten uns, dass der universitäre Austausch Nationen, Entfernungen und Kulturen überwindet. Wir haben in Kassel ein neues Zuhause gefunden.“
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Von Syrien, Afghanistan, Eritrea und Iran nach Kassel - Wir sind "We are here, we speak up!"

Vielfältig wie seine Teilnehmenden - so war die erste Sendung des Radioprojekts "We are here, we speak up!". Am 04. Juli strahlten die Radioneulinge ihr erstes Liveprogramm aus - den Podcast gibt es nun zum Nachhören. Die Gruppe präsentierte nicht nur sich selbst, sondern auch ihren ersten Beitrag. Dieser berichtet über die Auftaktveranstaltung der "Kein Mensch ist illegal"-Aktionwoche, die Ende Juni in Kassel stattfand. Ein Zungebrecherwettbewerb brachte die Hörer*innen zum Lachen.
Die Sendung, die als Sondersendung des Campusradio Kassel lief, ist nun dauerhaft als Podcast verfügbar - auch als Download. Eine zweite Livesendung ist für Oktober geplant.

Ab dem 06. September 2017 trifft sich die Gruppe Geflüchteter und Nicht-Geflüchteter wieder einmal wöchentlich und freut sich über neue Gesichter (17-19 Uhr im Freien Radio Kassel).

Der Kasseler Verein "Die Kopiloten e.V. - gemeinsam.politisch.bilden." realisiert das Projekt. Es läuft bis Ende des Jahres. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Audioausstellung zu besuchen. Diese dokumentiert die Erfahrungen der Teilnehmenden und die Hintergründe des Projekts. Sie eröffnet am 04. Dezember um 18 Uhr in der Jugendbücherei (Oberste Gasse 24, Kassel-Mitte). Die Öffnungszeiten sind 05.-08. und 11.-14. Dezember jeweils von 13-18 Uhr.

Mehr Infos und eine Kontaktmöglichkeit gibt es hier.

„Jetzt sprechen wir!“ - Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete gehen im Freien Radio Kassel on air

Die erste Radiosendung von Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten ist am Dienstag, den 4. Juli 2017, 18-19 Uhr live im Freien Radio Kassel zu hören (105,8 MHz, Kabel 97,8 MHz oder Webstream -> freies-radio.org). Einer der Beiträge thematisiert die kürzlich abgeschlossene Aktionswoche „20 Jahre Kein Mensch ist illegal“ in Kassel. Ein live ausgetragener „Zungenbrecher-Wettbewerb“ bringt die Zuhörer zum Lachen. Die Sendung wird als Podcast auf diekopiloten.de online verfügbar sein. "„Jetzt sprechen wir!“ - Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete gehen im Freien Radio Kassel on air" vollständig lesen

Vorschlag zur Güte

Hans Eitle wurde neulich des Platzes vor dem Fridericianum verwiesen, weil er ein Schild hochhielt, dass auf der einen Seite verkündete, Kassel sei documenta-Stadt, und auf der Rückseite war sinngemäß zu lesen: Kassel sei ein Standort der Rüstungsindustrie. ... Vor allem zum letzteren wäre zu sagen: "Wie wahr!" Wie wahr!" ... Da aber das Hochhalten von Schildern, Bildern und Plakaten auf dem Hoheitsgebiet der documenta-Leitung verboten ist, hier nun mein Vorschlag zur Güte: Wir drucken die Botschaft von der Janusköpfigkeit Kassels auf T-Shirts.


StadtLabor im Freien Radio – kassel postkolonial

'kassel postkolonial' ist ein seit 2015 bestehender Zusammenschluss von Menschen, die sich für einen herrschaftskritischen Blick auf Kassels koloniale Vergangenheit und Gegenwart einsetzen. Mit dem Projekt unternehmen sie den Versuch, die Verbindungen zwischen Kassels Rolle im historischen Kolonialismus und unserem Alltag heute zu ziehen sowie die Verwobenheit Kassels mit globalen gesellschaftlichen Entwicklungen zu betrachten.
Das StadtLabor-Team experimentiert mit mit Mitgliedern der Gruppe zu ihren Denkansätzen und darüber, wie die Spuren des Kolonialismus auch noch heute die Stadt prägen.
Donnerstag, 29. Juni, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel (Wiederholung: Freitag, 30. Juni, 13 Uhr), UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne, Livestream: www.freies-radio-kassel.de

Documenta 14: Das Allerhöchste

Motto: Repräsentative Demokratie - von Ferne - So sieht man sie doch gerne!
Jeder Anfang hat einmal ein Ende.
Dazu erstmal Herumstehen.
Das Präliminarium wurde gestern um 10 Uhr jäh beendet durch eine Top-Eröffnung. Jedes Land und jede Stadt braucht einen Führer, einen Großen Vorsitzenden, einen Präsidenten - hier waren es gleich vier. In abgleitender Reihenfolge: Prokopis Pavlopoulos, Frank-Walter Steinmeier, Volker Bouffier, Bertram Hilgen. Jeweils garniert mit den passenden Gattinnen. Vorfahrt mit diesem Tonalarm und Blaulichtern auf den schwarzen Karossen (die Ausnahme der Grieche...), wie man sie aus dem Fernsehen kennt.
Es wird schon ernster
Der documenta-Präsident Adam Szymczyk stand eher ein bisschen wie nicht eingeladen dabei.
Das war also die 100%-Prominenz, die weiträumig vorm Volk abgeschirmt und von ihm eingekesselt war, vom bunten Völkchen der Polizisten und Polizistinnen vielfach beiderseitig geschützt. Auf den Dächern mehrere Scharfschützen, am Himmel ein Hubschrauber kreisend, dem kostbaren Lebensgut entsprechend. Dazu passte die Fridericianums-Giebel-Aufschrift "Being Safe Is Scary" bestens. "Documenta 14: Das Allerhöchste" vollständig lesen

Documenta 14: Kleine nervöse Nachschübe zum Startup

Noch am Mittwoch eile ich zur Neuen Alten Post. Ich bin vor allem neugierig, was unsere praktischen Innenwerker da vollbracht haben. Höret einen von ihnen sprechen in unserer Sendung der Freisprechanlage des Freien Radios. Prima Bewirtschaftung einer sog. "Brutalarchitektur", die selbst die Post größtenteils als Wirtschaftsflüchling verlassen hat. (Wie man hört, hat die Restfiliale durch Serviceschrupfung lange Schlangen erzeugt.) Der Zugang ist noch nicht geschildert, man stolpert sich bis jetzt noch so hinein. Ein Pappschild rechts vom sprengwürdigen Gebäude vor dem geplanten Imbisswagen sagt, auf einem Stuhl aufgerichtet: documenta hintenrum. Bis zur offiziellen Eröffnung werden die Jungs und Mädels Praktiker das noch hinbekommen haben. "Documenta 14: Kleine nervöse Nachschübe zum Startup" vollständig lesen

Documenta 14: Pressekonferenz, Mittwoch

Mega-Events sind natürlich einer „Gesellschaft des Spektakels“ (Guy Debord) völlig angemessen, weshalb ich sie so gut es geht meide. Ebenfalls angemessen ist dann eine „Eröffnungskonferenz“ mit 13 Reden und 1 Musikstück. (Dies war nun keine umrahmende Klassik wie üblich: Ausschnitte aus dem Stück Quatrain nach Passagen der „Todesfuge“ von Paul Celan, vorgetragen von dem aus Syrien geflüchteten Geiger Aly Moraly.) Zweieinhalb Stunden Marathonifizierung, die anschließenden Fragen an die Eröffner noch nicht gerechnet. Die in Australien lebende Koreanerin neben mir murmelt: torture. Interessant für mich der Test, was man unter angeblich mehr als 2000 Wort- und Bildgebern, von denen man niemanden persönlich kennt, so wahrnimmt.
Man hat zu unterscheiden zwei Gruppen: „Funktionsträger“ (allein 6) und inhaltlich Beteiligte (Kuratoren etc.) Bei den Funktionsträgern weiß man natürlich schon, was kommt: Hochbelobigung der Bedeutung für Stadt-Land-Welt; Hochbelobigung der Rolle der Kunst überhaupt, Hochbelobigung der Sponsoren, Beiträger, Institutionen; Mitarbeiter. Leiter Adam Szymczyk lässt seiner kurzen Ansprache am Ende eine lange Liste seiner nicht so prominent hervorgehobenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen folgen. Eine Zwischenrolle spielt die Schauspielerin und griechische Ministerin für Kultur und Sport, Lydia Koniordou. Sie weiß auch als Funktionsträgerin eine Rede zu halten: erholsam. Auch die kurze, frei gehaltene Ansprache von Hortensia Völckers (Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes) vermochte dieses. "Documenta 14: Pressekonferenz, Mittwoch" vollständig lesen

Lesenswert!

Wer kann, wer soll entscheiden, was "deutsch" ist, was "deutscher" - und was "undeutsch"? Eine starke Leitkultur ist bitter nötig, nur müssen wir sie nicht neu erfinden - wir besitzen sie bereits.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/leitkultur-wir-sind-viel-zu-zurueckhaltend-gastbeitrag-a-1145962.html

Lions spenden Laptops für Flüchtlingsklasse

Spendenübergabe durch Prof. Dr. Seim und Prof.Dr. Erdemir, Vorstände der Kasseler Lions (v.l.)


Kassel, 22.3.2017 - Für eine Klasse von 15 Geflüchteten, die den Hauptschulabschluss anstreben, hat der Lions Club Kassel zwei Laptops gespendet, um den Umgang mit dem Internet und die Datenrecherche für Projektarbeiten zu trainieren. In der Klasse mit jungen Erwachsenen wird zur Zeit intensiv auf die Abschlussprüfung im Mai hingearbeitet. Die Möglichkeit, Daten zu den verschiedensten Wissensgebieten aus dem Internet zu bekommen, ist dabei sehr hilfreich.


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Film über Alternativen zu Mietspekulation und Gentrifizierung

Mietshäuser-Syndikat-Film: „Das ist unser Haus!“
CC-Lizenz, gratis, öffentlich kostenfrei vorführbar (nicht-kommerziell)
Der Film „Das ist unser Haus!“ erläutert das solidarische Modell des Syndikats, mit dem sich auch ökonomisch
benachteiligte Menschen bezahlbare Räume in Gemeineigentum sichern können.... "Film über Alternativen zu Mietspekulation und Gentrifizierung" vollständig lesen

Zusammenschluss von HNA und Giessener Allgemeine: Pressevielfalt in Hessen nimmt weiter ab

(Quelle: Newsletter dju Hessen) Als weiteren Schritt auf dem Weg zu immer weniger Pressevielfalt in Hessen wertet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft den geplanten Zusammenschluss der Verlagshäuser der beiden hessischen Tageszeitungen „Gießener Allgemeine“ und „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ (HNA, Kassel). Beide Verlage haben angekündigt, ihre Aktivitäten bereits zum 1. März in der „Zeitungsholding Hessen“ mit Sitz in Kassel zusammenzuführen. "Zusammenschluss von HNA und Giessener Allgemeine: Pressevielfalt in Hessen nimmt weiter ab" vollständig lesen

Ach Herr Steinbach oder: Wann muss Herr Ippen eingreifen in das, was seine Redakteure manchmal so schreiben?

Am 27. Januar 2017 erinnert die HNA resp. Herr Steinbach unter Stadtteile (?) und unter der Überschrift „Kassel gedenkt der Nazi-Opfer“ an die sich an diesem Tag erneut jährende Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

Zwei irritierende Details veranlassen mich zu diesem nur 286 Worte umfassenden Artikel:

Warum findet Herr Steinbach eigentlich keinen Platz, obwohl in dem 24 mal 24 cm großen Artikel dafür eigentlich genug Raum hätte sein dürfen, daran zu erinnern, dass es die Rote Armee war, die die Befreiung durchführte? Und warum überschreibt er den Hintergrund (zur Erläuterung des Gedenktages) mit „BEREITS seit dem Jahr 1996 Gedenktag“? Auch wenn es den Fakten entspricht, dass dieser Tag in Deutschland seit 1996 offizieller Gedenktag ist und auch wenn es richtig ist, dass die Vereinten Nationen ihn seit 2005 zum Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) erhoben haben: Was um alles in der Welt soll im Titel des Hintergrunds BEREITS heißen?

Wenn am 27. Januar 1945 russische Soldaten der Roten Armee die Jüdinnen und Juden befreit haben, die den mörderischen Vernichtungswahn der Nazis gerade so überlebten und Deutschland sich ab 1996 herablässt, diesen Tag durch die Einrichtung eines offiziellen, gesetzlich verankerten Gedenktages zu würdigen, kann doch die Überschrift nicht lauten BEREITS, vielmehr nur ERST 1996!!

Denn im Klartext heißt das doch, dass die Deutschen tatsächlich gute 50 Jahre brauchten, diesem Tag seine späte Würde zu verleihen, wenn das die richtigen Worte für so einen Gedenktag sind? BEREITS klingt demgegenüber so: Was sind wir doch für tolle deutsche Super-Gedenker, die noch fast 10 Jahre vor den Vereinten Nationen der Befreiung von Auschwitz gedenken!

Ängste und Besorgnisse

Regelmäßig tauchen im Zusammenhang mit Meldungen über Rechtsradikalismus, EU-Austritt, Fremdenfeindlichkeit oder Parteienverdrossenheit diese beiden Begriffe auf.

Die Bürger sind besorgt wegen der drohenden Überfremdung, sie haben Ängste, weil plötzlich internationale Krisen in ihr kleinbürgerliches Reich einzudringen drohen.

Sind wir ein Volk von Sensibelchen? Sind wir nach über 70 Jahren Frieden verweichlicht? Haben die Amerikaner Recht, wenn sie über die „German Angst“ spotten? "Ängste und Besorgnisse" vollständig lesen

"Vom Guten Leben" – StadtLabor im Freien Radio Kassel

Donnerstag, 12. Januar, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne; Livestream über: www.freies-radio-kassel.de (Wiederholung: Freitag, 13 Uhr)
Der 3. Dezember des gerade zu Ende gegangenen Jahres war ein Tag der lokalen und regionalen Vernetzung für das Gute Leben in Kassel und der Region. Die Veranstaltung kombinierte Workshops, Vorträge und Musik zum Thema. Den Tag krönte ein Konzertlesung mit dem Titel "Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal". Das StadtLabor blickt auf den 3.12.2016 zurück und wagt einen Ausblick. ""Vom Guten Leben" – StadtLabor im Freien Radio Kassel" vollständig lesen

Was soll es bedeuten?

Ja und?

Wieder mal ein gutes Beispiel, wie man in bester Absicht schlechte Kommunikation macht. Wer in aller Welt macht sich die Mühe und geht an der Strassenbahnhaltestelle in die Knie um den Absender dieser kryptischen Botschaft herauszufinden? NIEMAND!

Dabei geht es um ein wichtiges Thema: Integration
Aber hier sieht man nur, wie sich ein Grafiker abgemüht hat, einen schwachen Slogan ins Bild zu setzen. Dabei lohnt es durchaus, sich die Web Site "http://loewenimherz.de/" mal anzusehen.

Leider werden diese Plakate keine großen Klickzahlen generieren. Schade ums Geld.

Die wahren Gründe der besorgten 20 Prozent

Kein Geld für’s Schützenhaus, gerade jetzt, wo Vaterlandsverteidigung bitter nötig wäre!

Von taz über Spiegel bis BILD erstrecken sich die Erklärungsversuche der AfD-Wählerversteher, warum diese Menschen denn nun in Wahrheit ihr Kreuzchen bei jener Partei gemacht haben. Einigermaßen klar scheint der Befund insoweit, als dass Fremdenhass und Nationalismus in erster Linie vorgeschobene Kategorien sind. Besonders auch deshalb, weil hier Begriffe und Behauptungen vorgetragen werden, die zu der Lebenswirklichkeit der meisten AfD-Wähler überhaupt keinen Bezug haben. Eine Burka haben sie noch nie gesehen, schwarze Menschen auch kaum, Minarette: Fehlanzeige, Ausländerkriminalität: niedriger als die allgemeine Kriminalitätsrate im Lande.

Fazit bis hierher: Es hat wohl eine äußert effiziente Meinungsmanipulation stattgefunden.
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11. Oktober --> Dokumentarfilm „Betongold“ im Kurbad









Recht auf Stadt Kassel zeigt am 11.Oktober (Dienstag) 2016
um 19 Uhr
im Kollektivcafé Kurbad
den Film
“Betongold – Wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam”.

Im Anschluss wollen wir über die Situation des Wohnungsmarktes in Kassel, dessen Einbindung in (inter)nationale Finanzströme sowie die konkreten Folgen vor Ort diskutieren. Wir haben auch Gäste eingeladen, die über Alternativen abseits des Kasseler Wohnungsmarktes erzählen werden.

Der Eintritt ist frei.


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Freisprechanlage: Urgestein Zweiter Anlauf

Wir hatten die Sendung unter dem Titel "Ein senderisches Urgestein" bereits einmal angekündigt. Die musste leider ins Wasser fallen. Nun können wir das Gespräch mit Hans R. Portner in echt führen.
Heute, 18.9.2016, 18-19 Uhr im Freien Radio Kassel
(Livestream über unsere Eingangsseite unten ganz rechts, oder über die des FRK; Wdh. Montag 10 Uhr)

Herbeigeführte Sprachenthemmungen

Ein vermutlich jüngerer Wortkunstkollege hat sich heute in der überflüssigen Provinzzeitung mächtig ins Zeug gelegt betreffs Teile-Zuliefererkrise bei VW. Sachgerecht hätte man das als ein kleines Pokerspiel um höhere Preise darstellen können. Stattdessen wird das als Übergang von einer "Zündelei" zu einem vorweggenommenen "Flächenbrand" aufgeblasen. Dies als Kommentar auf der ersten Seite dieser überflüssigen Zeitung. Schlussfolgerung: "Vertragsbruch und Erpressung können niemals Grundlage einer Partnerschaft sein." Wirtschaft als Partnerschaft - wie weit reicht die Sülze?
Wer bringt denn diesen Idioten das Schreiben bei? (Idioten: "Es bezeichnete in der Polis Personen, die sich aus öffentlichen-politischen Angelegenheiten heraushielten und keine Ämter wahrnahmen, auch wenn ihnen das möglich war." Wikipedia, immer lesenswert)
Das schwerwiegendere Problem: Warum kaufen Leute sowas?

Freisprechanlage: Ein senderisches Urgestein

Hans R. Portner: Wer gelegentlich oder öfter in den Offenen Kanal Kassel hineinzappt, muss ihn kennen. Ein Gestein des Offenen Kanals, zu dem das Freie Radio eine Art Parallelprojekt ist. Bürger-Öffentlichkeit.
Letztens hat mir sehr gefallen die Calden-Satire. Er telefonierte mit dem Flughafen, wohin er denn nächstens fliegen könne? Das Gespräch gestaltete sich als schwierig, weil es weder ein Angebot noch einen Verantwortlichen gab. (Zum Schluss landete er wieder beim Hausmeister...) Die Branner-Brücke war dann schon ein ernsteres Thema. Wir werden sehen, worüber es uns gelüstet zu sprechen:
Morgen, Sonntag 21.8., 18 Uhr im Freien Radio Kassel.


„Wir sind uns grün“ - Sendung zu Festtagen auf der Friedrich-Ebert-Straße im Offenen Kanal ab sofort online:

Lesungen, Führungen, Tanz- und Musikveranstaltungen, ein Poetry-Walk sowie ein interkultureller Gottesdienst und ein großer Malwettbewerb für Kinder- und Jugendliche, ein grüner Feierabendmarkt, Sportangebote und vieles mehr erwarten vom 13. bis zum 25. September die Besucherinnen und Besucher.
An den 13 Aktionstagen präsentiert sich das Quartier Friedrich-Ebert-Straße mit einem bunten Programm beim Landeswettbewerb „Ab in die Mitte – Die Innenstadt-Offensive in Hessen“. Über die Hintergründe, das Programm der Festtage und die Perspektiven für das Quartier Friedrich-Ebert-Straße sprach Moderatorin Alexandra Serjogin mit Sabine Heinemann (Citymanagement der Stadt Kassel), Klaus Parzefall (Aktionsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße e.V.), Reinhold Weber (Anwohner und Bewohner) und Klaus Schaake (Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße). >>OK-Sendung ansehen, >>Festprogramm ansehen

„Wir sind uns grün“ - Sendung zu Festtagen auf der Friedrich-Ebert-Straße im Offenen Kanal

Sendetermin: Montag, 1. August, 18:45 Uhr
Wiederholungen: Montag, 1. August, 22:45 Uhr, Dienstag 2. August, 2:45 Uhr, 6:45 Uhr, 10:45 Uhr, 14:45 Uhr, Samstag, 6. August, 8:45 Uhr, Sonntag, 7. August, 8:45 Uhr
Lesungen, Führungen, Tanz- und Musikveranstaltungen, ein Poetry-Walk sowie ein interkultureller Gottesdienst und ein großer Malwettbewerb für Kinder- und Jugendliche, ein grüner Feierabendmarkt, Sportangebote und vieles mehr erwarten vom 13. bis zum 25. September die Besucherinnen und Besucher.
An den 13 Aktionstagen präsentiert sich das Quartier Friedrich-Ebert-Straße mit einem bunten Programm beim Landeswettbewerb „Ab in die Mitte – Die Innenstadt-Offensive in Hessen“. Über die Hintergründe, das Programm der Festtage und die Perspektiven für das Quartier Friedrich-Ebert-Straße sprach Moderatorin Alexandra Serjogin mit Sabine Heinemann (Citymanagement der Stadt Kassel), Klaus Parzefall (Aktionsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße e.V.), Reinhold Weber (Anwohner und Bewohner) und Klaus Schaake (Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße). Aktuelle Infos zum Festprogramm: www.wirsindunsgruen.de

Hessen extra: Der Mord an Halit Yozgat – Fakten, Spuren und Verbindungen der Neonazi-Mörder in Nordhessen

In einem 45-minütigen „Hessen extra“ zieht das hr-fernsehen am Mittwoch, 6. April, um 21.45 Uhr Bilanz und geht auch der Frage nach, ob die Mörder von Neonazis aus dem Kasseler Raum aktiv unterstützt wurden. "Hessen extra: Der Mord an Halit Yozgat – Fakten, Spuren und Verbindungen der Neonazi-Mörder in Nordhessen" vollständig lesen

SENDUNG "HALLO KASSEL" ZUM QUARTIER FRIEDRICH-EBERT-STRASSE IM OFFENEN KANAL

Foto: Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel
Sendetermin: Freitag, 1. April, 18 Uhr (Wiederholung: 22 Uhr)
Steffen Müller (Ortsvorsteher Vorderer Westen), Christian Schnittker (Ortsvorsteher Mitte), Klaus Parzefall (Aktionsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße e.V.), Andreas Schmitz (Kassel West e.V.) und Klaus Schaake (Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße; v.l.n.r), und waren in der von Alexandra Serjogin (links) moderieren Sendung zu Gast. Thema des 30-minütigen Gesprächs ist ein Rückblick auf Umbau der zentralen Achse zwischen Innenstadt und Bad Wilhelmshöhe und die Perspektiven für die Zukunft.

Die dumme Hälfte gewinnen!

Die Ergebnisse der drei Landtagswahlen vom 13. März haben zwei wichtige Erkenntnisse gebracht.

Erstens:
Wenn eine Partei aus dem Stand zehn bis 15 Prozent der Wählerstimmen einsammeln kann und das auf Kosten praktisch aller anderen Parteien, und wenn sie dann noch bei den 40 Prozent Nichtwählern eine erhebliche Mobilisierung schafft, dann muss das eine gemeinsame Ursache haben. Dieser Frage ist nachzugehen.

Zweitens: Wenn in einem Bundesland ein Kandidat der Grünen seine Partei in die Mehrheitsposition katapultiert und damit jahrzehntealte Erbhöfe demoliert, dann muss hier etwas gegriffen haben, was jenseits der Parteiprogrammatik liegt. Auch dieser Frage ist nachzugehen. "Die dumme Hälfte gewinnen!" vollständig lesen

Bildung: Der Schlüssel zur Integration

Unzweifelhaft ist die gute Beherrschung der deutschen Sprache und ein gewisses Maß an Allgemeinbildung die Grundlage für eine gelingende Integration.

Menschen mit einem rudimentären Wortschatz können weder ihre eigenen Interessen richtig artikulieren, noch können sie verstehen, was von anderen an sie herangetragen wird. Beispielsweise in Form von amtlichen Schreiben, Zeitungen, Fernsehen oder in der Alltagskommunikation.

Ebenso leiden sie darunter, keinen Zugang zu bestimmten Gebräuchen und Gepflogenheiten zu haben, die es ihnen erst ermöglichen würden, sich in ihrem Umfeld als akzeptierte Mitglieder zu etablieren. Diese Situation führt zwangsläufig zu Frustration, die dann auf unterschiedliche Weise ausgelebt wird. Da die Worte fehlen, ist Aggression gegen Sachen und Menschen die zwangsläufige Konsequenz.

Die mit Abstand wichtigste Integrationsmaßnahme ist deshalb ein umfassendes Bildungsprogramm für alle Altersstufen. Für die Erwachsenen, um deren Verunsicherung und Aggression abzubauen, und für die Kinder, um ihnen das Schicksal der Unfähigkeit zur Kommunikation zu ersparen. "Bildung: Der Schlüssel zur Integration" vollständig lesen

Bürgerinnen und Bürger machen Zeitung: Offene Redaktionssitzung für mittendrin Nr. 7 - Interessierte sind herzlich willkommen!

Mitdiskutieren, mitschreiben, mitfotografieren.
Offene Redaktionssitzung am 24. Februar, 19 Uhr, im Stadtbüro, FES 32-34, zur Ideenfindung für die siebte Ausgabe der mittendrin, dem Magazin rund um das Quartier Friedrich-Ebert-Straße.
Nach Abschluss der Bauarbeiten auf der Friedrich-Ebert-Straße möchte sich das Stadtbüro gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Quartier anderen wichtigen Themen zuwenden und freut sich auf vielfältige Impulse. Die weiteren Redaktionstermine: Mittwoch, 23. März, 19 bis 20.30 Uhr, Mittwoch, 20. April, 19 bis 20.30 Uhr, Mittwoch, 18. Mai, 19 bis 20.30 Uhr. Die mittendrin erscheint voraussichtlich Anfang Juli.
>>Download der bisher erschienen mittendrin Ausgaben