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Film über Alternativen zu Mietspekulation und Gentrifizierung

Mietshäuser-Syndikat-Film: „Das ist unser Haus!“
CC-Lizenz, gratis, öffentlich kostenfrei vorführbar (nicht-kommerziell)
Der Film „Das ist unser Haus!“ erläutert das solidarische Modell des Syndikats, mit dem sich auch ökonomisch
benachteiligte Menschen bezahlbare Räume in Gemeineigentum sichern können.... "Film über Alternativen zu Mietspekulation und Gentrifizierung" vollständig lesen

Zusammenschluss von HNA und Giessener Allgemeine: Pressevielfalt in Hessen nimmt weiter ab

(Quelle: Newsletter dju Hessen) Als weiteren Schritt auf dem Weg zu immer weniger Pressevielfalt in Hessen wertet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft den geplanten Zusammenschluss der Verlagshäuser der beiden hessischen Tageszeitungen „Gießener Allgemeine“ und „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ (HNA, Kassel). Beide Verlage haben angekündigt, ihre Aktivitäten bereits zum 1. März in der „Zeitungsholding Hessen“ mit Sitz in Kassel zusammenzuführen. "Zusammenschluss von HNA und Giessener Allgemeine: Pressevielfalt in Hessen nimmt weiter ab" vollständig lesen

Ach Herr Steinbach oder: Wann muss Herr Ippen eingreifen in das, was seine Redakteure manchmal so schreiben?

Am 27. Januar 2017 erinnert die HNA resp. Herr Steinbach unter Stadtteile (?) und unter der Überschrift „Kassel gedenkt der Nazi-Opfer“ an die sich an diesem Tag erneut jährende Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

Zwei irritierende Details veranlassen mich zu diesem nur 286 Worte umfassenden Artikel:

Warum findet Herr Steinbach eigentlich keinen Platz, obwohl in dem 24 mal 24 cm großen Artikel dafür eigentlich genug Raum hätte sein dürfen, daran zu erinnern, dass es die Rote Armee war, die die Befreiung durchführte? Und warum überschreibt er den Hintergrund (zur Erläuterung des Gedenktages) mit „BEREITS seit dem Jahr 1996 Gedenktag“? Auch wenn es den Fakten entspricht, dass dieser Tag in Deutschland seit 1996 offizieller Gedenktag ist und auch wenn es richtig ist, dass die Vereinten Nationen ihn seit 2005 zum Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) erhoben haben: Was um alles in der Welt soll im Titel des Hintergrunds BEREITS heißen?

Wenn am 27. Januar 1945 russische Soldaten der Roten Armee die Jüdinnen und Juden befreit haben, die den mörderischen Vernichtungswahn der Nazis gerade so überlebten und Deutschland sich ab 1996 herablässt, diesen Tag durch die Einrichtung eines offiziellen, gesetzlich verankerten Gedenktages zu würdigen, kann doch die Überschrift nicht lauten BEREITS, vielmehr nur ERST 1996!!

Denn im Klartext heißt das doch, dass die Deutschen tatsächlich gute 50 Jahre brauchten, diesem Tag seine späte Würde zu verleihen, wenn das die richtigen Worte für so einen Gedenktag sind? BEREITS klingt demgegenüber so: Was sind wir doch für tolle deutsche Super-Gedenker, die noch fast 10 Jahre vor den Vereinten Nationen der Befreiung von Auschwitz gedenken!

Ängste und Besorgnisse

Regelmäßig tauchen im Zusammenhang mit Meldungen über Rechtsradikalismus, EU-Austritt, Fremdenfeindlichkeit oder Parteienverdrossenheit diese beiden Begriffe auf.

Die Bürger sind besorgt wegen der drohenden Überfremdung, sie haben Ängste, weil plötzlich internationale Krisen in ihr kleinbürgerliches Reich einzudringen drohen.

Sind wir ein Volk von Sensibelchen? Sind wir nach über 70 Jahren Frieden verweichlicht? Haben die Amerikaner Recht, wenn sie über die „German Angst“ spotten? "Ängste und Besorgnisse" vollständig lesen

"Vom Guten Leben" – StadtLabor im Freien Radio Kassel

Donnerstag, 12. Januar, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne; Livestream über: www.freies-radio-kassel.de (Wiederholung: Freitag, 13 Uhr)
Der 3. Dezember des gerade zu Ende gegangenen Jahres war ein Tag der lokalen und regionalen Vernetzung für das Gute Leben in Kassel und der Region. Die Veranstaltung kombinierte Workshops, Vorträge und Musik zum Thema. Den Tag krönte ein Konzertlesung mit dem Titel "Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal". Das StadtLabor blickt auf den 3.12.2016 zurück und wagt einen Ausblick. ""Vom Guten Leben" – StadtLabor im Freien Radio Kassel" vollständig lesen

Was soll es bedeuten?

Ja und?

Wieder mal ein gutes Beispiel, wie man in bester Absicht schlechte Kommunikation macht. Wer in aller Welt macht sich die Mühe und geht an der Strassenbahnhaltestelle in die Knie um den Absender dieser kryptischen Botschaft herauszufinden? NIEMAND!

Dabei geht es um ein wichtiges Thema: Integration
Aber hier sieht man nur, wie sich ein Grafiker abgemüht hat, einen schwachen Slogan ins Bild zu setzen. Dabei lohnt es durchaus, sich die Web Site "http://loewenimherz.de/" mal anzusehen.

Leider werden diese Plakate keine großen Klickzahlen generieren. Schade ums Geld.

Die wahren Gründe der besorgten 20 Prozent

Kein Geld für’s Schützenhaus, gerade jetzt, wo Vaterlandsverteidigung bitter nötig wäre!

Von taz über Spiegel bis BILD erstrecken sich die Erklärungsversuche der AfD-Wählerversteher, warum diese Menschen denn nun in Wahrheit ihr Kreuzchen bei jener Partei gemacht haben. Einigermaßen klar scheint der Befund insoweit, als dass Fremdenhass und Nationalismus in erster Linie vorgeschobene Kategorien sind. Besonders auch deshalb, weil hier Begriffe und Behauptungen vorgetragen werden, die zu der Lebenswirklichkeit der meisten AfD-Wähler überhaupt keinen Bezug haben. Eine Burka haben sie noch nie gesehen, schwarze Menschen auch kaum, Minarette: Fehlanzeige, Ausländerkriminalität: niedriger als die allgemeine Kriminalitätsrate im Lande.

Fazit bis hierher: Es hat wohl eine äußert effiziente Meinungsmanipulation stattgefunden.
"Die wahren Gründe der besorgten 20 Prozent" vollständig lesen

11. Oktober --> Dokumentarfilm „Betongold“ im Kurbad









Recht auf Stadt Kassel zeigt am 11.Oktober (Dienstag) 2016
um 19 Uhr
im Kollektivcafé Kurbad
den Film
“Betongold – Wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam”.

Im Anschluss wollen wir über die Situation des Wohnungsmarktes in Kassel, dessen Einbindung in (inter)nationale Finanzströme sowie die konkreten Folgen vor Ort diskutieren. Wir haben auch Gäste eingeladen, die über Alternativen abseits des Kasseler Wohnungsmarktes erzählen werden.

Der Eintritt ist frei.


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Freisprechanlage: Urgestein Zweiter Anlauf

Wir hatten die Sendung unter dem Titel "Ein senderisches Urgestein" bereits einmal angekündigt. Die musste leider ins Wasser fallen. Nun können wir das Gespräch mit Hans R. Portner in echt führen.
Heute, 18.9.2016, 18-19 Uhr im Freien Radio Kassel
(Livestream über unsere Eingangsseite unten ganz rechts, oder über die des FRK; Wdh. Montag 10 Uhr)

Herbeigeführte Sprachenthemmungen

Ein vermutlich jüngerer Wortkunstkollege hat sich heute in der überflüssigen Provinzzeitung mächtig ins Zeug gelegt betreffs Teile-Zuliefererkrise bei VW. Sachgerecht hätte man das als ein kleines Pokerspiel um höhere Preise darstellen können. Stattdessen wird das als Übergang von einer "Zündelei" zu einem vorweggenommenen "Flächenbrand" aufgeblasen. Dies als Kommentar auf der ersten Seite dieser überflüssigen Zeitung. Schlussfolgerung: "Vertragsbruch und Erpressung können niemals Grundlage einer Partnerschaft sein." Wirtschaft als Partnerschaft - wie weit reicht die Sülze?
Wer bringt denn diesen Idioten das Schreiben bei? (Idioten: "Es bezeichnete in der Polis Personen, die sich aus öffentlichen-politischen Angelegenheiten heraushielten und keine Ämter wahrnahmen, auch wenn ihnen das möglich war." Wikipedia, immer lesenswert)
Das schwerwiegendere Problem: Warum kaufen Leute sowas?

Freisprechanlage: Ein senderisches Urgestein

Hans R. Portner: Wer gelegentlich oder öfter in den Offenen Kanal Kassel hineinzappt, muss ihn kennen. Ein Gestein des Offenen Kanals, zu dem das Freie Radio eine Art Parallelprojekt ist. Bürger-Öffentlichkeit.
Letztens hat mir sehr gefallen die Calden-Satire. Er telefonierte mit dem Flughafen, wohin er denn nächstens fliegen könne? Das Gespräch gestaltete sich als schwierig, weil es weder ein Angebot noch einen Verantwortlichen gab. (Zum Schluss landete er wieder beim Hausmeister...) Die Branner-Brücke war dann schon ein ernsteres Thema. Wir werden sehen, worüber es uns gelüstet zu sprechen:
Morgen, Sonntag 21.8., 18 Uhr im Freien Radio Kassel.


„Wir sind uns grün“ - Sendung zu Festtagen auf der Friedrich-Ebert-Straße im Offenen Kanal ab sofort online:

Lesungen, Führungen, Tanz- und Musikveranstaltungen, ein Poetry-Walk sowie ein interkultureller Gottesdienst und ein großer Malwettbewerb für Kinder- und Jugendliche, ein grüner Feierabendmarkt, Sportangebote und vieles mehr erwarten vom 13. bis zum 25. September die Besucherinnen und Besucher.
An den 13 Aktionstagen präsentiert sich das Quartier Friedrich-Ebert-Straße mit einem bunten Programm beim Landeswettbewerb „Ab in die Mitte – Die Innenstadt-Offensive in Hessen“. Über die Hintergründe, das Programm der Festtage und die Perspektiven für das Quartier Friedrich-Ebert-Straße sprach Moderatorin Alexandra Serjogin mit Sabine Heinemann (Citymanagement der Stadt Kassel), Klaus Parzefall (Aktionsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße e.V.), Reinhold Weber (Anwohner und Bewohner) und Klaus Schaake (Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße). >>OK-Sendung ansehen, >>Festprogramm ansehen

„Wir sind uns grün“ - Sendung zu Festtagen auf der Friedrich-Ebert-Straße im Offenen Kanal

Sendetermin: Montag, 1. August, 18:45 Uhr
Wiederholungen: Montag, 1. August, 22:45 Uhr, Dienstag 2. August, 2:45 Uhr, 6:45 Uhr, 10:45 Uhr, 14:45 Uhr, Samstag, 6. August, 8:45 Uhr, Sonntag, 7. August, 8:45 Uhr
Lesungen, Führungen, Tanz- und Musikveranstaltungen, ein Poetry-Walk sowie ein interkultureller Gottesdienst und ein großer Malwettbewerb für Kinder- und Jugendliche, ein grüner Feierabendmarkt, Sportangebote und vieles mehr erwarten vom 13. bis zum 25. September die Besucherinnen und Besucher.
An den 13 Aktionstagen präsentiert sich das Quartier Friedrich-Ebert-Straße mit einem bunten Programm beim Landeswettbewerb „Ab in die Mitte – Die Innenstadt-Offensive in Hessen“. Über die Hintergründe, das Programm der Festtage und die Perspektiven für das Quartier Friedrich-Ebert-Straße sprach Moderatorin Alexandra Serjogin mit Sabine Heinemann (Citymanagement der Stadt Kassel), Klaus Parzefall (Aktionsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße e.V.), Reinhold Weber (Anwohner und Bewohner) und Klaus Schaake (Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße). Aktuelle Infos zum Festprogramm: www.wirsindunsgruen.de

Hessen extra: Der Mord an Halit Yozgat – Fakten, Spuren und Verbindungen der Neonazi-Mörder in Nordhessen

In einem 45-minütigen „Hessen extra“ zieht das hr-fernsehen am Mittwoch, 6. April, um 21.45 Uhr Bilanz und geht auch der Frage nach, ob die Mörder von Neonazis aus dem Kasseler Raum aktiv unterstützt wurden. "Hessen extra: Der Mord an Halit Yozgat – Fakten, Spuren und Verbindungen der Neonazi-Mörder in Nordhessen" vollständig lesen

SENDUNG "HALLO KASSEL" ZUM QUARTIER FRIEDRICH-EBERT-STRASSE IM OFFENEN KANAL

Foto: Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel
Sendetermin: Freitag, 1. April, 18 Uhr (Wiederholung: 22 Uhr)
Steffen Müller (Ortsvorsteher Vorderer Westen), Christian Schnittker (Ortsvorsteher Mitte), Klaus Parzefall (Aktionsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße e.V.), Andreas Schmitz (Kassel West e.V.) und Klaus Schaake (Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße; v.l.n.r), und waren in der von Alexandra Serjogin (links) moderieren Sendung zu Gast. Thema des 30-minütigen Gesprächs ist ein Rückblick auf Umbau der zentralen Achse zwischen Innenstadt und Bad Wilhelmshöhe und die Perspektiven für die Zukunft.

Die dumme Hälfte gewinnen!

Die Ergebnisse der drei Landtagswahlen vom 13. März haben zwei wichtige Erkenntnisse gebracht.

Erstens:
Wenn eine Partei aus dem Stand zehn bis 15 Prozent der Wählerstimmen einsammeln kann und das auf Kosten praktisch aller anderen Parteien, und wenn sie dann noch bei den 40 Prozent Nichtwählern eine erhebliche Mobilisierung schafft, dann muss das eine gemeinsame Ursache haben. Dieser Frage ist nachzugehen.

Zweitens: Wenn in einem Bundesland ein Kandidat der Grünen seine Partei in die Mehrheitsposition katapultiert und damit jahrzehntealte Erbhöfe demoliert, dann muss hier etwas gegriffen haben, was jenseits der Parteiprogrammatik liegt. Auch dieser Frage ist nachzugehen. "Die dumme Hälfte gewinnen!" vollständig lesen

Bildung: Der Schlüssel zur Integration

Unzweifelhaft ist die gute Beherrschung der deutschen Sprache und ein gewisses Maß an Allgemeinbildung die Grundlage für eine gelingende Integration.

Menschen mit einem rudimentären Wortschatz können weder ihre eigenen Interessen richtig artikulieren, noch können sie verstehen, was von anderen an sie herangetragen wird. Beispielsweise in Form von amtlichen Schreiben, Zeitungen, Fernsehen oder in der Alltagskommunikation.

Ebenso leiden sie darunter, keinen Zugang zu bestimmten Gebräuchen und Gepflogenheiten zu haben, die es ihnen erst ermöglichen würden, sich in ihrem Umfeld als akzeptierte Mitglieder zu etablieren. Diese Situation führt zwangsläufig zu Frustration, die dann auf unterschiedliche Weise ausgelebt wird. Da die Worte fehlen, ist Aggression gegen Sachen und Menschen die zwangsläufige Konsequenz.

Die mit Abstand wichtigste Integrationsmaßnahme ist deshalb ein umfassendes Bildungsprogramm für alle Altersstufen. Für die Erwachsenen, um deren Verunsicherung und Aggression abzubauen, und für die Kinder, um ihnen das Schicksal der Unfähigkeit zur Kommunikation zu ersparen. "Bildung: Der Schlüssel zur Integration" vollständig lesen

Bürgerinnen und Bürger machen Zeitung: Offene Redaktionssitzung für mittendrin Nr. 7 - Interessierte sind herzlich willkommen!

Mitdiskutieren, mitschreiben, mitfotografieren.
Offene Redaktionssitzung am 24. Februar, 19 Uhr, im Stadtbüro, FES 32-34, zur Ideenfindung für die siebte Ausgabe der mittendrin, dem Magazin rund um das Quartier Friedrich-Ebert-Straße.
Nach Abschluss der Bauarbeiten auf der Friedrich-Ebert-Straße möchte sich das Stadtbüro gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Quartier anderen wichtigen Themen zuwenden und freut sich auf vielfältige Impulse. Die weiteren Redaktionstermine: Mittwoch, 23. März, 19 bis 20.30 Uhr, Mittwoch, 20. April, 19 bis 20.30 Uhr, Mittwoch, 18. Mai, 19 bis 20.30 Uhr. Die mittendrin erscheint voraussichtlich Anfang Juli.
>>Download der bisher erschienen mittendrin Ausgaben

StadtLabor: "Schreiben"


StadtLabor zum Thema "Schreiben" herunterladen
Alexandra Serjogin und Klaus Schaake hatten sich selbst zu Gast und sprachen über das, was Sie sehr viel beschäftigt: das Schreiben und all die damit im Zusammenhang stehenden Erfahrungen. kassel-zeitung dokumentiert die am 11. Februar 2016 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

Apropos Krankmachen: Die Phobokratie

Peter Sloterdijk spricht in seinem (von anderen) medial aufregend gemachten Interview in "Cicero" - betreffend Islamismus, Flüchtlinge - von der größten Gefahr für den "Westen": der Phobokratie, also Angstherrschaft. Gezielt verbreitet über Medien und als tägliche Katastrophenmeldung vom Publikum angstlustvoll aufgenommen. Der Kopf der Aufklärung ist dabei schon ab. - Zur Vergewisserung schlage ich nochmal in Wikipedia unter "Phobie" nach und stoße auf weitere, merkwürdige Krankheiten: "Alliumphobie (Knoblauchangst), Nosokomiophobie (Krankenhausangst), Hydrophobie (Wasserangst, Wasserscheu), Thanatophobie (Angst vor dem Tod) etc." Gegenwärtig ist die Fremdenfurcht (Xenophobie) natürlich führend. - Das Etcetera kann sich nun leicht zur "Allophobie" ausweiten, zur Allesangst. (Hier kann man dann ein Risiko von der Gefahr nicht mehr unterscheiden - wie bereits bei der "Gefahr von rechts" zu sehen ist. Die zwar, wie man rechnet, von 0,02% der Bevölkerung ausgehen soll, aber gefühlte 50% mindestens erreicht hat.)

StadtLabor: "Geschichte hautnah" mit den ViKoNauten


StadtLabor zum Thema "Geschichte hautnah" herunterladen.mp3
Kunst, Kultur, Geschichte(n) aus ungewohnter Perspektive: Gemeinsam mit Tom Gudella und Berd Tappenbeck von der Projektgruppe "KASSEL TOTAL" des Vereins Vikonauten e.V. experimentierte das StadtLabor zu interessanten, historischen, verborgenen und abwegigen Orte der Stadt, die die Projektgruppe durch Führungen, Ausstellungen und Inszenierungen zum Leben erweckt. kassel-zeitung dokumentiert die am 17. Dezember 2015 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

Wir sind berühmt für unser Organisationstalent

Den Deutschen sagt man nicht zu Unrecht nach, dass sie Meister im Organisieren sind. Dafür gibt es auch eine Reihe von historischen Beispielen, die eindrucksvoll oder bedrückend demonstrieren, zu welchen logistischen Meisterleistungen wir fähig sind.

So gelang es uns zwei mal, halb Europa mit unseren Armeen zu überrennen. Dass es letztlich nicht zum gewünschten Ergebnis führte, lag weniger an der Logistik.

In den dreißiger und frühen vierziger Jahren schaffte es das Nazi-Regime, sechs Millionen Menschen aus der Mitte der Bevölkerung heraus zu holen, in Konzentrationslager zu verfrachten und zu ermorden. Eine enorme logistische Herausforderung, die aber so geräuschlos bewältigt wurde, dass die meisten Zeitgenossen nachher behaupteten, davon überhaupt nichts gewusst zu haben!

Ein direktes Ergebnis des zweiten misslungenen Eroberungsfeldzugs war ab 1945 ein gewaltiger Flüchtlingsstrom aus den verlorenen deutschen Ostgebieten. Das Land lag in Trümmern, die Menschen lebten vom Tausch- und Schwarzhandel, es gab Lebensmittelkarten und ansonsten nur Aufräumarbeiten.

Womit wir beim Thema wären: Flüchtlinge... "Wir sind berühmt für unser Organisationstalent" vollständig lesen

"Steht die Hausfrau vor dem Aus...?"

lebt es sich in Saus und Braus! Es lohnt sich doch immer, wenigstens die Schlagzeilen der bei unseren Umsonst-Zeitungen Halb-Arbeitslosen Texter/Innen zu lesen. Weil sie sonst nichts zu tun haben, machen sie wirklich gute Schlagzeilen, bei denen man sich an den Kopf kloppt (s. red devils) und sich fragt: Wie kam es, dass Du darauf nicht kamst?
""Steht die Hausfrau vor dem Aus...?"" vollständig lesen

"Das Sara Nussbaum Zentrum für jüdisches Leben" – StadtLabor im Freien Radio Kassel

Gemeinsam mit Elena Padva und Alexander Katz, Leitung und Assistenz der Geschäftsführung des Sara Nussbaum Zentrums für jüdisches Leben, experimentiert das StadtLabor am 22. Oktober zum Thema Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft des Judentums in Kassel, Deutschland und weit über die Grenzen hinaus.
Als Ausgangspunkt des Gesprächs dient die Ausstellung des Zentrums zur Geschichte der Juden in Kassel. Des Weiteren die dort beheimatete Bildergalerie, die die Lebensgeschichten von jüdischen sowie aus der ehemaligen Sowjetunion abstammender Bürger nachzeichnet sowie die visuelle Aufarbeitung des Israel-bezogenen Antisemitismus im Sommer 2014.
Donnerstag, 22. Oktober, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne; Livestream über: www.freies-radio-kassel.de (Wiederholung: Freitag, 13 Uhr)

Viaje radial por América Latina - Rundreise durch Lateinamerika: Aktuelle Entwicklungen


Viaje radial downloaden
Auf ihrer radiophonen "Rundreise" durch den amerikanischen Subkontinent sprachen Enrique Catalán und Klaus Schaake über aktuelle Entwicklungen. kassel-zeitung dokumentiert die live am 8. Oktober 2015 in spanischer Sprache ausgestrahlte Sendung des Freien Radios Kassel.

Die hässliche Fratze der dumm-aggressiven Mißgunst

Man könnte in seinem Zorn noch härte Worte finden für diejeningen, die jeden Abend in den Nachrichten ihr abstoßendes Gejammer und ihre abgrundtiefe Ignoranz demonstrieren. Es ist nur drei Generationen her, dass genau solche Leute hinter den braunen Rattenfängern hergelaufen sind - mit bekanntem Ergebnis.

Eines der Ergebnisse war übrigens eine beispiellose Flüchtlingswelle aus den Ostgebieten des Reiches. Rund 12 Millionen Menschen kamen in ein weitgehend zerstörtes Land, moralisch und wirtschaftlich in Trümmer gelegt. Auch damals gab es Anfeindungen und Ausgrenzung. Aber letztlich hatten die Menschen andere Probleme. Es galt, das Land unter weit schwierigeren Bedingungen als heute wieder aufzubauen - in Ost und West.

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Aufgeschnappt: „….denen wird alles vorne und hinten reingesteckt, und für uns wird immer weniger getan!“

Es dürfte jedem klar sein, um wen es bei diesen beiden Rauchern vor einem Cafe im Vorderen Westen ging. Vom Aussehen und der Spache nicht unbedingt Oberschicht, was man ihnen nicht vorwerfen kann, ich kenne die Leute nicht. Aber trotzdem möchte man ihnen zurufen: „Haltet endlich die Schnauze, hört mit diesem Stammtischgeschwätz auf, informiert euch - und zwar nicht bei Bild, nicht bei RTL und nicht am Getränkekiosk. Und auch nicht unbedingt bei der HNA!


"Aufgeschnappt: „….denen wird alles vorne und hinten reingesteckt, und für uns wird immer weniger getan!“" vollständig lesen

UMBAU TV im Offenen Kanal Kassel: Endspurt auf dem Weg zum Boulevard Friedrich-Ebert-Straße - Sendung vom 2. Juli ab sofort online abrufbar

(Sender: Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße) Christian Schnittker (Ortsvorsteher Stadtteil Mitte), Klaus Parzefall (Vorstand der Aktionsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße e.V. und Klaus Schaake (Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße) sprechen mit Moderatorin Alexandra Serjogin über die laufende Umgestaltung der zentralen Achse zwischen Innenstadt und Bad Wilhelmshöhe. Die Sendung vermittelt vielfältige Informationen zum aktuellen Geschehen und zu den Hintergründen des Umbaus. Die Studiogäste werfen dabei auch einen Blick in die Zukunft ihres Quartiers. Das Umbau TV-Team bedankt sich ganz herzlich beim engagierten Team des Medienprojektzentrums Offener Kanal Kassel, das diese Sendung ermöglicht hat. Info: www.mok-kassel.de
>>SENDUNG TEIL 1, >>SENDUNG TEIL 2