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"An das Universum 'Grimm' anschließen"

Peter Stohler, Geschäftsführer und Programmleiter der GRIMMWELT im Gespräch. Foto: Johanna Groß
Ein Rückblick auf das Jahr 2019, der Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2020, das unter dem Motto "5 + 15" steht, sowie eine Vorschau auf 2021 standen im Fokus eines Pressegesprächs in der GRIMMWELT.
Klaus Schaake sprach mit Peter Stohler, Geschäftsführer und Programmleiter des Hauses.

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Das Reparier Café Kassel-West - eine Institution!

Sechzig Reparier Café Veranstaltungen gab es seit Juni 2014. Das ist eine stolze Strecke – und am Anfang dieses Rückblicks steht deshalb der Dank an die rund zwei Dutzend Aktiven, die diese echte Erfolgsgeschichte möglich gemacht haben.

Die Anzahl der durchgeführten Reparaturen geht gegen 2.000, ich habe aufgehört, genau nachzuzählen.

In Kassel und Umgebung gibt es inzwischen mindestens acht vergleichbare Initiativen, die meisten davon haben wir mit Ratschlägen als Starthilfe ausgestattet und sie sind ebenso erfolgreich.

Warum haben wir uns diese „Konkurrenz“ geschaffen? "Das Reparier Café Kassel-West - eine Institution!" vollständig lesen

Rotes Käppchen, blauer Bart: Märchenhafte Farben und Experimente in der GRIMMWELT

Ausstellung vom 13.11.2019 bis 13.04.2020
Ob bei den Brüdern Grimm, Hans Christian Andersen oder Johann Wolfgang von Goethe: Farben werden nicht zufällig gesetzt, sondern haben eine tiefere Bedeutung. Gold steht für Reichtum und Vollkommenheit, Weiss für das Göttliche, das Erhabene, Schwarz dagegen symbolisiert meist Tod und Teufel.
Farben faszinieren das Auge des Betrachters. Ebenso faszinierend ist ihre symbolische und kulturhistorische Bedeutung, die sich oft über Jahrhunderte hinweg entwickelte und sich auch in Märchen findet.
Im 19. Jahrhundert wurden bahnbrechende naturwissenschaftliche Entdeckungen rund um die Physik der Farben und das menschliche Sehen gemacht und gleichzeitig wurden prominente Märchensammlungen wie die der Brüder Grimm publiziert. Das Zusammentreffen von Forschung und Phantasie nimmt die GRIMMWELT Kassel zum Anlass, um der Bedeutung von Farben im Märchen nachzugehen: Warum trägt Rotkäppchen ausgerechnet Rot, und weshalb wirkt ein blauer Bart befremdlich? Diesen und anderen spannenden Fragen geht die Ausstellung für Kinder und Erwachsene nach. Beeindruckende historische Märchenbilder und -bücher in Kombination mit Experimenten der damaligen Zeit garantieren eine kurzweilige Entdeckungsreise in ein bisher wenig untersuchtes Thema.
Klaus Schaake sprach mit Dr. Sabine Schimma, die die Ausstellung kuratierte.

Gespräch mit Dr. Sabine Schimma herunterladen

Antisemitismus in Reinkultur

In ihrer Ausgabe vom 6. November berichtet die HNA ausführlich über einen Auftritt von Simon Aulepp, Fraktion Kasseler Linke, in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung (StaVo) am Montag, den 4. November. Der folgende kurze Text ist ein Leserbrief an die HNA. Da ich mir wenig Hoffnung mache, dass er dort noch abgedruckt wird, stelle ich ihn hier in der Kassel Zeitung ins Netz…

Für einen antisemitischen Zwergenaufstand gegen die Fahne des Staates Israel braucht’s gar keinen verbohrten Antisemiten aus der ultrarechten Szene. Simon Aulepp, ein Linker von der SAV (Sozialistische Initiative Voran), der auf dem Ticket des Bündnisses KASSELER LINKE in die StaVo eingezogen ist, tut es auch. Was ist passiert?

In der besagten Stavo-Sitzung stellt sich Simon Aulepp ans Rednerpult, um Oberbürgermeister Geselle fragend zur Rede zu stellen, wie er denn dazu komme, aus Solidarität mit der brutalen rechtsextremen Attacke auf eine Synagoge in Halle die israelische Fahne am Rathaus der Stadt Kassel zu hissen. Keiner hat es vergessen: Um ein Haar wären einem rechtsextrem verbohrten Antisemiten in Halle mehr als 50 jüdische Mitbürgerinnen zum Opfer gefallen!

Ob das Hissen der Fahne am Rathaus der Weisheit letzter Schluss, die ideale Form der Solidarität mit den Jüdinnen und Juden in Deutschland, mit deren neuer Unsicherheit und Angst gewesen ist, sei dahin gestellt. Denn natürlich sind das zwei verschiedene Dinge, die Fahne des Landes Israel und die Situation der Jüdinnen und Juden hier bei uns. Aber eins ist doch unmissverständlich und überdeutlich: Das Hissen der Flagge Israels war gedacht und gewollt als sichtbarer, bekennender Akt der Solidarität mit eben diesen Jüdinnen und Juden. Wer das zum Gegenstand bohrender Fragen macht und in Zusammenhang mit den nur knapp dem Tod entronnenen jüdischen Mitbürgerinnen penetrant auf seiner einseitigen Israelkritik beharrt (als würde sich in der BRD irgendjemand solche Kritik verbieten lassen oder als wäre sie gar verboten), der ist ein Antisemit. Genau das will Simon Aulepp natürlich nicht sein, aber er ist ein solcher. Und er ist in seiner Partei damit beibleibe nicht allein. Leider.

Diese wenigen Sätze habe ich an die HNA geschickt mit dem Hinweis, dass ich den Leserbrief als Mitglied des Kasseler Bündnisses gegen Antisemitismus schreibe. Zur gleichen Zeit bin ich aber auch Mitglied der Kasseler Linken, die ich vor über 10 Jahren mit gegründet habe. Ich war bis heute stolz darauf, was für eine positive Rolle die aktuell 7köpfige Fraktion in der Stavo spielt. Kein Politikfeld, auf dem sie nicht mit guten Ideen und Vorschlägen auf sich aufmerksam machte. Und immer unterwegs im Interesse der kleinen Leute, die allzu oft auf der Strecke bleiben. Außerdem habe ich viele Jahre die Zeitung dieser Fraktion redaktionell verantwortet… Umso mehr schäme ich mich jetzt, dass es jetzt Personen in dieser Fraktion gibt, die sich derart antisemitisch verhalten.

So weit die „grüne Rolle vorwärts“ in der Stadtentwicklung auch noch entfernt scheint, so nötig ist sie!

Alle reden vom Klimawandel, weil er für die Städte und seine Bewohnerinnen enorme Belastungen mit sich bringen wird. Und natürlich wird viel darüber gesprochen, wie man dem begegnen kann. Die meisten Fachleute und Stadtplaner wissen längst, was angesagt ist: Eine massive Nach-Begrünung in den Stadtzentren! Aber alle reden auch und gleichzeitig von Innenentwicklung und Nachverdichtung, weil nur so der Flächenraubbau an den Rändern der Städte gebremst werden kann. Da beide Ziele grundsätzlich richtig sind – auch wenn es den Artikel sprengte, hier zu sehr ins Detail zu gehen – so gibt es jedoch, wenn bei der Realisierung beider Zielkomplexe nicht klug, gekonnt und rasch gehandelt wird, relevante negative Überschneidungspotentiale mit möglicherweise unerwünschten Nebenwirkungen…

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StadtLabor spezial: Eine Vision für das documenta-Institut aus Sicht der Kunsthochschule Kassel

Klaus Schaake "experimentierte" mit Prof. Joel Baumann (Rektor) und Prof. Alexis Joachimides (Prorektor) dazu, was und wie ein documenta Institut aus ihrer Perspektive werden könnte.
"Im Zentrum des documenta Instituts sollte die Selbstverpflichtung stehen, die Kunst stark zu denken – als individuellen Fall aber auch als grundsätzliche Haltung gegenüber einer Realität. Das führt zu dem Anspruch an ein documenta Institut, genauso radikal, genauso frei, genauso experimentell und prägend zu sein wie die documenta selbst." So formuliert es die Einladung zu einer Veranstaltung am 20. November 2019 in der Kunsthochschule Kassel, bei der die Kunsthochschule ihre Haltung zu diesem Projekt vorstellen wird.
Im StadtLabor standen Joel Baumann und Alexis Joachimides vorab Rede und Antwort und entwickelten Ideen und Visionen für diese weltweit einmalige Einrichtung.
>>Anhören

„ … damit etwas bleibt."

Die Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel beging am 16. Oktober 2019 ihr zwanzigjähriges Jubiläum.
Gastreferentin an diesem Abend war Dr. Sabine Schormann, die Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Sie sprach zum Thema „Gemeinsame Zukunft gestalten – Stiftung als Motor für die regionale Entwicklung“.
Stifterinnen und Stifter unter dem Dach der Bürgerstiftung standen anschließend für Gespräche rund um die Vielfalt des bürger-schaftlichen Engagements in und um Kassel zur Verfügung.
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"....ob wohl die hellen Nächte wiederkommen?" - Halle 2019

Halle. Oktober 2019. Die Nachricht raubt den Schlaf - Entsetzen. Ich wache auf mit der Erinnerung an den untenstehenden Text.

Ihn schrieb mein Vater in den 50er Jahren. Die Schreie der Gefolterten, von denen das Gedicht spricht, waren auch seine - in den Kellern der Kasseler Geheimen Staatspolizei, die ihn im Alter von 18 Jahren vom Arbeitsplatz bei Henschel weg verhaftet hatte, weil er vor Hitlers Kriegsabsichten warnende Flugblätter verteilt hatte und den "deutschen Gruß" verweigert hatte.

Den "deutschen Gruß" ("Heil Hitler" mit erhobenem Arm) dürfen ohne Anzeige oder Verhaftung erneut "Erwachte Deutschlands" ....


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StadtLabor spezial: Der Konflikt um den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam

Der Wiederaufbau der Garnisonkirche, um den seit vielen Jahren gerungen wird, stand im Fokus des Gesprächs mit Philipp Oswalt. Der Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Mitglied des Landesdenkmalrats Hessen ist Mit-Initiator einer Petition, die unter dem Titel "Bruch statt Kontinuität" auf Veränderungen an dem bereits begonnenen Projekt dringt. Klaus Schaake "experimentierte" mit Philipp Oswalt zu diesem Projekt von nationaler Tragweite.
>>Hier dokumentiert: die am 3. Oktober 2019 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Sondersendung.

Ein Tanz im abendlichen Regen

Besucher, Verkäufer und Musikanten sind von der Idee, den Abend mit einem gemeinschaftlichen Zusammenkommen bei Marktatmosphäre ausklingen zu lassen, begeistert. Am 26. September fand auf dem Platz der 11 Frauen der grüne Feierabendmarkt zum zweiten Mal statt und war wieder sehr erfolgreich.

„Erfrischend“ - die gemütliche Abend-Atmosphäre beim Feierabendmarkt
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StadtLabor spezial: Der Konflikt um den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel (Wiederholung: Freitag, 4.10., 13 Uhr)
>>Livestream
UKW-Frequenz: 105.8 über Antenne, DAB-Digitalradio: DAB+ Kanal 6, Block A im Band III/FRK
Der Wiederaufbau der Garnisonkirche, um den seit vielen Jahren gerungen wird, steht im Fokus des Gesprächs mit Philipp Oswalt. Der Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Mitglied des Landesdenkmalrats Hessen ist Mit-Initiator einer Petition, die unter dem Titel "Bruch statt Kontinuität" auf Veränderungen an dem bereits begonnenen Projekt dringt. In der StadtLabor spezial-Sendung des Freien Radios Kassel "experimentiert" Klaus Schaake mit Philipp Oswalt zu diesem Projekt von nationaler Tragweite.

"Schon jetzt eine faszinierende Wirkung!"

Die Tragstruktur der neuen Halle, die den 1950er-Jahre Bau am Ständeplatz mit dem 1960/70er-Jahre Bau an der Fünffenster/
Seidlerstraße verbindet.
Ein Meilenstein auf dem Weg zum neuen Hauptstandort der Evangelischen Bank: Im Beisein von Stadtbaurat Christof Nolda, zahlreicher Handwerker, Bauarbeiter und Vertreter der am Bau beteiligten Planer und Firmen fand heute das Richtfest auf der Baustelle zwischen Ständeplatz, Seidlerstraße, Garde-du-Corps-Straße sowie Fünffensterstraße statt. „Wir freuen uns, dass die Rohbauarbeiten jetzt abgeschlossen sind und danken allen am Bau beteiligten Gewerken für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit“, sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer an die rund 100 versammelten Bauschaffenden gerichtet. Seit einigen Wochen schon ist der komplette Baukörper des neuen Hauptsitzes der EB in seinen Konturen gut erkennbar. ""Schon jetzt eine faszinierende Wirkung!"" vollständig lesen

DenkmalKunst – KunstDenkmal in Hann. Münden: Countdown läuft

28. September bis 6. Oktober 2019
Am 27. September 2019 wird im Rittersaal des Welfenschlosses in Hann. Münden das Festival DenkmalKunst – KunstDenkmal (DKKD), u.a. mit einem Vortrag von Frau Dr. Schormann, der Generaldirektorin der documenta Kassel, eröffnet. Dann gibt es neun Tage lang Festivalstimmung in Hann. Münden: Über 100 internationale Künstlerinnen und Künstler aller Kunstrichtungen werden die Denkmäler der Altstadt in neuem Licht erscheinen lassen. "DenkmalKunst – KunstDenkmal in Hann. Münden: Countdown läuft" vollständig lesen

„Kämpferisch aber nicht fanatisch“ Chimamanda Ngozi Adichie mit „Glas der Vernunft“ geehrt

Chimamanda Ngozi Adichie, Schriftstellerin
Die Nigerianerin Chimamanda Ngozi Adichie hat am Sonntag, 15. September, im Staatstheater Kassel den mit 10.000 Euro dotierten Bürgerpreis „Glas der Vernunft“ erhalten. Damit ehrt die Jury eine Schriftstellerin, deren Werke inzwischen zur Weltliteratur zählen und die in 37 Sprachen übersetzt wurden. Adichie sei eine kämpferische – aber nicht fanatische – Feministin, so formulierte es Bernd Leifeld, Sprecher der 18-köpfigen Jury. Ihre Vision einer humanistischen Vielfalt sei getragen von starken Persönlichkeiten, die „Andere und das Andere als Bereicherung wertschätzen und annehmen“. "„Kämpferisch aber nicht fanatisch“ Chimamanda Ngozi Adichie mit „Glas der Vernunft“ geehrt" vollständig lesen

GRIMMWELT begrüßt 500.000sten Besucher

v.l.n.r.: Peter Stohler, Geschäftsführer GRIMMWELT Kassel, Bo Fu, Ruo Yi Fu, Yuebin Fu, Xiaoqui Yang und Christian Geselle, Oberbürgermeister der Stadt Kassel. Foto: Mario Zgoll
Am 10. September um 10:30 Uhr, ziemlich genau vier Jahre nach ihrer Eröffnung am 4. September 2015, begrüßte die GRIMMWELT Kassel ihren 500.000sten Besucher. Oberbürgermeister Christian Geselle empfing gemeinsam mit GRIMMWELT-Geschäftsführer Peter Stohler Familie Fu aus Harbin, gelegen in Nord-Ost-China und überreichte eine in Leder gebundene Ausgabe der berühmten Grimm’schen »Kinder- und Hausmärchen« sowie einen Übernachtungsgutschein für das Grimm-Zimmer des Kasseler H4 Hotels. Die Familie ist zu Besuch in Kassel und auf den Spuren der Brüder Grimm unterwegs, Sohn Bo lebt und arbeitet in Teltow bei Berlin.

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Caricatura im Kulturbahnhof

Also am Freitag, den 23. August 2019, findet abends um 19:30 - nach dem Repair-Cafe - die Eröffnung einer Ausstellung mit Karikaturen von Klaus Stuttmann statt. Klaus Stuttmann, so muss ich bekennen, ist mein Lieblingskarikaturist, denn er trifft wie kein anderer mit seinen Zeichnungen politische Ereignisse auf den Punkt.

https://www.stuttmann-karikaturen.de/karikatur/7162

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Gedanken zum IPCC‐Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme

Dieser Bericht ist keine erfreuliche Lektüre. Denn die dargestellten Perspektiven und unabdingbar notwendigen Maßnahmen zur Begrenzung des Temperaturanstiegs lassen nur einen Schluss zu:

Wir schaffen das nicht!

Der Bericht suggeriert jedoch, dass bei schnellster Umsetzung aller aufgeführten Maßnahmen eine Erfolgschance besteht. "Gedanken zum IPCC‐Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme" vollständig lesen

Flöte und Orgel im Konzert: „Im Atem der Zeit XIV“



Die Reihe Im Atem der Zeit präsentiert sich in ihrer 14. Auflage am 28. August 2019 um 20:00 Uhr in der Elisabethkirche Kassel. Der Flötist im Staatsorchester Kassel, Ullrich Pühn und Martin Forciniti (Orgel) spielen Werke von Wilhelmine von Bayreuth, Anna Bon di Venezia, Johann Sebastian Bach, Michael Töpel, Hans Georg Bertram und Ursula Mamlok.

Die ZuhörerInnen erwartet ein farbenreiches Programm mit Werken des 18. bis 20. Jahrhunderts.

Bereits 1756 trat die erst 16-jährige Anna Bon mit dem Druck ihrer sechs Flötensonaten erstmals an die Öffentlichkeit. Sie sind von hoher Eleganz, virtuos musikantisch, in der Manier der Zeit reich verziert. Wilhelmine, Markgräfin von Bayreuth, verwandelte die Provinzhauptstadt in einen „Musentempel“. Als Bauherrin, Opernintendantin, Philosophin, Komponistin und Mäzenin brachte sie das Flair der großen Höfe nach Bayreuth. Die Flötensonate entstand in der Zeit um 1730.

Einen Schwerpunkt auf Musik des 20. Jahrhunderts wird mit Michael Töpel (Flötensolo aus der Friedenskantate) und Hans Georg Bertram (Beschwörung – Aphorismen über Bachwerke) sowie Variations für Flöte solo von Ursula Mamlok gelegt.

Veranstalter der langfristig angelegten Konzertreihe sind die Elisabethkirche in Kooperation mit dem Kasseler Kulturforum e. V.. Das Kasseler Kulturforum gibt kulturellen Aktivitäten und Veranstaltungen Raum, die keine oder nur geringe öffentliche Förderung erfahren. Nach dem Konzert besteht wie immer die Möglichkeit zum Gespräch bei einem Glas Wein. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine angemessene Spende für die KünstlerInnen gebeten.

Über die Konzertreihe: Seit 2015 fanden bereits 13 Konzerte „Im Atem der Zeit“ im Herzen der
Stadt Kassel statt. Die denkmalgeschützte Orgel der Kasseler Martinskirche, die in der Elisabethkirche
eine neue Heimat gefunden hat, steht dabei oft im Mittelpunkt. Die Ausrichtung der Programme ist breit gefächert: Musik unterschiedlicher Religionen und Regionen, alte wie neue Musik, oft auch Uraufführungen.

StadtLabor: "Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt"


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"FahrRad! Die Rückeroberung der Stadt" plädiert für eine stärkere Einbindung des Fahrrads in den Alltag und verdeutlicht, wie lebendig sich Städte entwickeln, die ihre Verkehrsplanung mutig, innovativ und im gegenseitigen Verständnis aller Verkehrsteilnehmenenden planen.
Die mit mit konkreten Ideen für die Stadt Kassel und einem umfangreichen Begleitprogramm angereicherte Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums DAM läuft vom 27. August bis zum 8. September 2019 in der documenta-Halle.
Klaus Schaake "experimentierte" im StadtLabor des Freien Radios Kassel mit Barbara Ettinger Brinkckmann und Gerhard Greiner, die zum Kreis der Mitinitiatoren aus dem Bund Deutscher Architekten und des KAZimKUBA e.V. gehören.
kassel-zeitung dokumentiert die am 25. Juli 2019 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

BLAUER SONNTAG – Tage der Industriekultur Nordhessen

Die "Sinnesgänge" in Kaufungen
Von Donnerstag, 8. August 2019, bis Sonntag, 11. August 2019, veranstaltet das netzwerk industriekultur nordhessen nino den BLAUEN SONNTAG – die Tage der Industriekultur in Nordhessen.
An diesem verlängerten Wochenende finden landauf, landab von Korbach bis Witzenhausen, von Schwalmstadt bis Immenhausen spannende Betriebsführungen, erkenntnisreiche Wanderungen, überraschende Stadtspaziergänge, besondere Museumstage, kurzweilige Führungen, fesselnde Experimente und vieles mehr für große und kleine Technik- und Industriekulturbegeisterte statt. Möglich machen diesen direkten und exklusiven Einblick in Industrie, Geschichte, Kultur und Landschaft der Region verschiedene industriekulturelle Initiativen, Vereine, Museen, Privatpersonen, Familienbetriebe und Unternehmen. "BLAUER SONNTAG – Tage der Industriekultur Nordhessen" vollständig lesen

Stille Vergangenwart – Ein Audiowalk

Unterwegs auf dem Königsplatz und in den Erinnerungen zweier Menschen

Nähe und Entfernung, Gegenwart und Vergangenheit. Der Königsplatz im Herzen Kassels ist uns allen vertraut, während wohl nur wenige hier die Umayyaden-Moschee in Damaskus kennen. Die Kriegszustände in Syrien sind uns aus Medienberichten noch sehr präsent, obwohl der Schauplatz so weit weg von uns liegt. Die Zerstörungen des zweiten Weltkrieges hingegen fanden direkt um uns herum statt, rücken aber in immer fernere Vergangenheit.

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StadtLabor: Bauhaus | documenta. Vision und Marke


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Bauhaus und documenta sind zwei global erfolgreiche kulturelle Marken, die für ein weltoffenes, innovatives und modernes Deutschland stehen.
Die Ausstellung „Bauhaus | documenta. Vision und Marke“ in der Neuen Galerie will die Mythen um zwei wichtige deutsche Institutionen des 20. Jahrhunderts nicht unhinterfragt weiterstricken und nähert sich ihnen jenseits der Sakralisierung.
Klaus Schaake "experimentierte" im StadtLabor des Freien Radios Kassel mit Dr. Birgit Jooss (Direktorin des documenta archivs) und Prof. Philipp Oswalt (Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung der Universität Kassel und Mit-Kurator der Ausstellung). kassel-zeitung dokumentiert die am 11. Juli 2019 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Klöckner und Nestlé, Scheuer und die Autoindustrie!

An dieser ist Stelle ist schon oft vom Versagen der deutschen Regierung(en) die Rede gewesen. Dieses Versagen hat ganz verschiedene Gründe und passt natürlich nicht in ein paar Zeilen. Aber für eine Kritik an Klöckner und Scheuer sollte es reichen. Da genügt, alle Mal, die Kurzform.

Einer der Gründe für Ministerversagen, was es natürlich auch früher immer wieder gab, ist geballte Inkompetenz. Dort wo diese sich mit ekelerregender Nähe zum verbrecherischen Treiben einschlägiger Konzerne verbindet, wird es unerträglich. So in den aktuellen Fällen dieser beiden CSU Kabinettsmitglieder.

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"Menschen haben wenig Lust, mit ihrer Endlichkeit konfrontiert zu werden."

Das Museum für Sepulkralkultur gibt es schon seit 1992 und wird wohl nie an Aktualität verlieren. (© Museum für Sepulkralkultur)
Der Tod in all seinen Facetten ist die zentrale Vermittlungsaufgabe des Museums für Sepulkralkultur. Kinder und Jugendliche an ein gesellschaftliches Tabu-Thema heranzuführen sowie interkulturellen Austausch anzuregen steht dabei ganz oben auf der Agenda. ""Menschen haben wenig Lust, mit ihrer Endlichkeit konfrontiert zu werden."" vollständig lesen