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Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre sieht nordhessische Energiewende bedroht

(Dokumentation Pressemeldung) „Das jämmerliche Klimapaket der Bundesregierung, das allen umweltpolitischen Erfordernissen widerspricht, bedroht auch die Energiewende in Nordhessen“, stellt Helga Weber, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Energiegenossenschaft Kassel & Söhre, fest.
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Midge Ure & Band Electronica auf "The 1980 Tour" am 13.12.19 in Kassel - Die großen Hits von Ultravox und Visage live

Der große Midge Ure von Ultravox und seine Band Electronica gastieren am 13.12.2019 im Kongress-Palais Stadthalle in Kassel - und entführen die Zuschauer in das Jahr 1980 mit den großen Hits wie "Vienna" und "Fade To Grey"! "Midge Ure & Band Electronica auf "The 1980 Tour" am 13.12.19 in Kassel - Die großen Hits von Ultravox und Visage live" vollständig lesen

Rotes Käppchen, blauer Bart: Märchenhafte Farben und Experimente in der GRIMMWELT

Ausstellung vom 13.11.2019 bis 13.04.2020
Ob bei den Brüdern Grimm, Hans Christian Andersen oder Johann Wolfgang von Goethe: Farben werden nicht zufällig gesetzt, sondern haben eine tiefere Bedeutung. Gold steht für Reichtum und Vollkommenheit, Weiss für das Göttliche, das Erhabene, Schwarz dagegen symbolisiert meist Tod und Teufel.
Farben faszinieren das Auge des Betrachters. Ebenso faszinierend ist ihre symbolische und kulturhistorische Bedeutung, die sich oft über Jahrhunderte hinweg entwickelte und sich auch in Märchen findet.
Im 19. Jahrhundert wurden bahnbrechende naturwissenschaftliche Entdeckungen rund um die Physik der Farben und das menschliche Sehen gemacht und gleichzeitig wurden prominente Märchensammlungen wie die der Brüder Grimm publiziert. Das Zusammentreffen von Forschung und Phantasie nimmt die GRIMMWELT Kassel zum Anlass, um der Bedeutung von Farben im Märchen nachzugehen: Warum trägt Rotkäppchen ausgerechnet Rot, und weshalb wirkt ein blauer Bart befremdlich? Diesen und anderen spannenden Fragen geht die Ausstellung für Kinder und Erwachsene nach. Beeindruckende historische Märchenbilder und -bücher in Kombination mit Experimenten der damaligen Zeit garantieren eine kurzweilige Entdeckungsreise in ein bisher wenig untersuchtes Thema.
Klaus Schaake sprach mit Dr. Sabine Schimma, die die Ausstellung kuratierte.

Gespräch mit Dr. Sabine Schimma herunterladen

Antisemitismus in Reinkultur

In ihrer Ausgabe vom 6. November berichtet die HNA ausführlich über einen Auftritt von Simon Aulepp, Fraktion Kasseler Linke, in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung (StaVo) am Montag, den 4. November. Der folgende kurze Text ist ein Leserbrief an die HNA. Da ich mir wenig Hoffnung mache, dass er dort noch abgedruckt wird, stelle ich ihn hier in der Kassel Zeitung ins Netz…

Für einen antisemitischen Zwergenaufstand gegen die Fahne des Staates Israel braucht’s gar keinen verbohrten Antisemiten aus der ultrarechten Szene. Simon Aulepp, ein Linker von der SAV (Sozialistische Initiative Voran), der auf dem Ticket des Bündnisses KASSELER LINKE in die StaVo eingezogen ist, tut es auch. Was ist passiert?

In der besagten Stavo-Sitzung stellt sich Simon Aulepp ans Rednerpult, um Oberbürgermeister Geselle fragend zur Rede zu stellen, wie er denn dazu komme, aus Solidarität mit der brutalen rechtsextremen Attacke auf eine Synagoge in Halle die israelische Fahne am Rathaus der Stadt Kassel zu hissen. Keiner hat es vergessen: Um ein Haar wären einem rechtsextrem verbohrten Antisemiten in Halle mehr als 50 jüdische Mitbürgerinnen zum Opfer gefallen!

Ob das Hissen der Fahne am Rathaus der Weisheit letzter Schluss, die ideale Form der Solidarität mit den Jüdinnen und Juden in Deutschland, mit deren neuer Unsicherheit und Angst gewesen ist, sei dahin gestellt. Denn natürlich sind das zwei verschiedene Dinge, die Fahne des Landes Israel und die Situation der Jüdinnen und Juden hier bei uns. Aber eins ist doch unmissverständlich und überdeutlich: Das Hissen der Flagge Israels war gedacht und gewollt als sichtbarer, bekennender Akt der Solidarität mit eben diesen Jüdinnen und Juden. Wer das zum Gegenstand bohrender Fragen macht und in Zusammenhang mit den nur knapp dem Tod entronnenen jüdischen Mitbürgerinnen penetrant auf seiner einseitigen Israelkritik beharrt (als würde sich in der BRD irgendjemand solche Kritik verbieten lassen oder als wäre sie gar verboten), der ist ein Antisemit. Genau das will Simon Aulepp natürlich nicht sein, aber er ist ein solcher. Und er ist in seiner Partei damit beibleibe nicht allein. Leider.

Diese wenigen Sätze habe ich an die HNA geschickt mit dem Hinweis, dass ich den Leserbrief als Mitglied des Kasseler Bündnisses gegen Antisemitismus schreibe. Zur gleichen Zeit bin ich aber auch Mitglied der Kasseler Linken, die ich vor über 10 Jahren mit gegründet habe. Ich war bis heute stolz darauf, was für eine positive Rolle die aktuell 7köpfige Fraktion in der Stavo spielt. Kein Politikfeld, auf dem sie nicht mit guten Ideen und Vorschlägen auf sich aufmerksam machte. Und immer unterwegs im Interesse der kleinen Leute, die allzu oft auf der Strecke bleiben. Außerdem habe ich viele Jahre die Zeitung dieser Fraktion redaktionell verantwortet… Umso mehr schäme ich mich jetzt, dass es jetzt Personen in dieser Fraktion gibt, die sich derart antisemitisch verhalten.

So weit die „grüne Rolle vorwärts“ in der Stadtentwicklung auch noch entfernt scheint, so nötig ist sie!

Alle reden vom Klimawandel, weil er für die Städte und seine Bewohnerinnen enorme Belastungen mit sich bringen wird. Und natürlich wird viel darüber gesprochen, wie man dem begegnen kann. Die meisten Fachleute und Stadtplaner wissen längst, was angesagt ist: Eine massive Nach-Begrünung in den Stadtzentren! Aber alle reden auch und gleichzeitig von Innenentwicklung und Nachverdichtung, weil nur so der Flächenraubbau an den Rändern der Städte gebremst werden kann. Da beide Ziele grundsätzlich richtig sind – auch wenn es den Artikel sprengte, hier zu sehr ins Detail zu gehen – so gibt es jedoch, wenn bei der Realisierung beider Zielkomplexe nicht klug, gekonnt und rasch gehandelt wird, relevante negative Überschneidungspotentiale mit möglicherweise unerwünschten Nebenwirkungen…

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StadtLabor spezial: Eine Vision für das documenta-Institut aus Sicht der Kunsthochschule Kassel

Klaus Schaake "experimentierte" mit Prof. Joel Baumann (Rektor) und Prof. Alexis Joachimides (Prorektor) dazu, was und wie ein documenta Institut aus ihrer Perspektive werden könnte.
"Im Zentrum des documenta Instituts sollte die Selbstverpflichtung stehen, die Kunst stark zu denken – als individuellen Fall aber auch als grundsätzliche Haltung gegenüber einer Realität. Das führt zu dem Anspruch an ein documenta Institut, genauso radikal, genauso frei, genauso experimentell und prägend zu sein wie die documenta selbst." So formuliert es die Einladung zu einer Veranstaltung am 20. November 2019 in der Kunsthochschule Kassel, bei der die Kunsthochschule ihre Haltung zu diesem Projekt vorstellen wird.
Im StadtLabor standen Joel Baumann und Alexis Joachimides vorab Rede und Antwort und entwickelten Ideen und Visionen für diese weltweit einmalige Einrichtung.
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Menschenfreunde

In der allgemeinen "ungeselligen Geselligkeit" (Kant) wundere ich mich immer wieder, wie viele freiwillige Geselligkeiten es doch gibt. Man nehme die Supermarkt-Kassiererin, die kurz vor Kassenschluss noch ein kleines Schwätzchen hält, in Aussichten auf einen guten Arbeitsschluss. Oder einen dieser Autorabauken, der einen ohne besonderen Anlass die Staße passieren lässt. Es scheint doch ausnahmsweise zu gehen?

Feinstaub fehlt bei Luftreinhalteplan

Die Offenlegung des Entwurfs zur 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Kassel wurde im September abgeschlossen. Der Plan beschäftigt sich ausschließlich mit der Minderung der Stickoxidemissionen und lässt die weitere Reduktion der gesundheitsschädlichen Feinstäube vollkommen außer Acht kritisiert Volker Berkhout, Stadtverordneter der Piratenpartei.

Im Zentrum der Luftreinhalteplanung muss der Mensch und die Vermeidung und Reduktion durch Emissionen verursachter gesundheitliche Risiken und Schäden für die Bürgerinnen und Bürger stehen. Es darf nicht allein um die Unterschreitung gesetzlicher Grenzwerte gehen. Vor diesem Hintergrund setzt der Plan einen sehr einseitigen Fokus auf die Reduzierung der Stickoxide und beschäftigt sich fast ausschließlich mit der NOx-Belastung durch Diesel-Fahrzeuge.

„Das Umweltministerium hat das Thema Feinstaub außen vor gelassen und keine expliziten Maßnahmen zur weiteren Senkung der krebserregenden Feinstaubemissionen vorgeschlagen“, bemängelt Berkhout, der die Fraktion FDP, Freie Wähler und PIRATEN im Umweltausschuss der Stadtverordnetenversammlung vertritt.

Feinstaub ist weiterhin einer der wichtigsten Luftschadstoffe in Kassel wurden die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Feinstaubgrenzwerte auch im Jahr 2018 deutlich überschritten. „Nur weil der geltende Grenzwert doppelt so hoch angesetzt ist, wie von der WHO empfohlen, blendet die Landesregierung diese Problematik aus. Hier geht es aber nicht um den Grenzwert sondern um die Gesundheit!“ unterstreicht Berkhout.

Die Empfehlungen der WHO liegen bei 20 µg/m3 für PM10 und 10 µg/m3 für PM2,5. [2] Beide Werte werden in Kassel seit vielen Jahren und auch für das Jahr 2018 überschritten (vgl. Abb. 10 und Abb.12 im Luftreinhalteplan). Die gesetzlichen Grenzwerte betragen 40 µg/m3 für PM10 und 20 µg/m3 für PM2,5. [1]

Links:
[1] Entwurf der 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Kassel

[2] WHO Air quality guidelines for particulate matter, ozone, nitrogen dioxide and sulfur dioxide (S. 9)

Am Freitag, 25.10. ist wieder Reparier-Café!

"Wegwerf-Verhinderung" beim 59. Reparier Café Kassel-West am 25. Oktober
Reparieren statt wegwerfen!

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Ferienende, Zeit für Reparaturen. Wir wissen, wie's geht und freuen uns auf euren Besuch:
Am 25. Oktober ab 16 Uhr starten wir die 59. Veranstaltung. Es wird repariert, was uns auf den Tisch kommt: Lampen, Küchengeräte, Radios, CD/DVD-Player, Computer, Textilien ...Besonders beliebt: die Nähstube und Messer wetzen. Auch und besonders Scheren und Brotschneidemaschinen-Messer. Und es gibt wie immer Kaffee und Kuchen!
Mehr Info unter http://www.repariercafe-kassel.de . Fragen? Hotline 0173 4923 579
Wir sehen uns in der Samuel-Beckett-Anlage 12 im Nachbarschaftstreff von Hand in Hand e.V. , von 16 bis 18 Uhr.
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Zerschießung

Liebe Frau Nöhl, mit Ihrem Artikel über die Rettung der Kasseler Markthalle - dem ich inhaltlich zu Teilen zustimme - haben Sie, wohl in Unkenntnis der Veröffentlichungstechniken in serendipity und unserer Anleitungen - unsere Frontpage zerschossen, layotuts verändert (die Veranstaltungsleiste ist von links nach rechts gerutscht) etc. pp.
Wenn Sie noch wissen, wie Sie das geschafft haben, könnten Sie das selbst korrigieren. Wenn nicht, stehen Klaus Schaake und ich dazu bereit. > Martin Reuter (Kleine Bemerkung: Es handelt sich hier um ein ehrenamtliches und kostenloses sog. "Bürgermedium")

StadtLabor: Kassel kohlefrei

Ein Bündnis aus lokalen Gruppen und Privatpersonen, das sich zu "Kassel kohlefrei" zusammengeschlossen hat, fordert den zeitnahen Kohleausstieg in Kassel und setzt sich für eine langfristige Wende in der Energieversorgung ein.
Klaus Schaake experimentierte im StadtLabor des Freien Radios mit Marie Ossenkopf und Maxim Wegesin wie das gehen könnte und welche Perspektiven das Bündnis für Kassel und die Region sieht.
>>StadtLabor zu "Kassel kohlefrei" anhören.

„ … damit etwas bleibt."

Die Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel beging am 16. Oktober 2019 ihr zwanzigjähriges Jubiläum.
Gastreferentin an diesem Abend war Dr. Sabine Schormann, die Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Sie sprach zum Thema „Gemeinsame Zukunft gestalten – Stiftung als Motor für die regionale Entwicklung“.
Stifterinnen und Stifter unter dem Dach der Bürgerstiftung standen anschließend für Gespräche rund um die Vielfalt des bürger-schaftlichen Engagements in und um Kassel zur Verfügung.
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Historische Markthalle mit vielversprechender Zukunft


Die Markthalle, ursprünglich ein Marstall für Pferde, ist ein wichtiges historisches Gebäude Kassels. Sie macht das Einkaufen zu einem Erlebnis für Jung und Alt, bringt Menschen zusammen und schafft Anreize sich bewusst gesund und regional zu ernähren – ihre Zukunft ist vielversprechend "Historische Markthalle mit vielversprechender Zukunft " vollständig lesen

"....ob wohl die hellen Nächte wiederkommen?" - Halle 2019

Halle. Oktober 2019. Die Nachricht raubt den Schlaf - Entsetzen. Ich wache auf mit der Erinnerung an den untenstehenden Text.

Ihn schrieb mein Vater in den 50er Jahren. Die Schreie der Gefolterten, von denen das Gedicht spricht, waren auch seine - in den Kellern der Kasseler Geheimen Staatspolizei, die ihn im Alter von 18 Jahren vom Arbeitsplatz bei Henschel weg verhaftet hatte, weil er vor Hitlers Kriegsabsichten warnende Flugblätter verteilt hatte und den "deutschen Gruß" verweigert hatte.

Den "deutschen Gruß" ("Heil Hitler" mit erhobenem Arm) dürfen ohne Anzeige oder Verhaftung erneut "Erwachte Deutschlands" ....


""....ob wohl die hellen Nächte wiederkommen?" - Halle 2019" vollständig lesen

StadtLabor spezial: Der Konflikt um den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam

Der Wiederaufbau der Garnisonkirche, um den seit vielen Jahren gerungen wird, stand im Fokus des Gesprächs mit Philipp Oswalt. Der Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Mitglied des Landesdenkmalrats Hessen ist Mit-Initiator einer Petition, die unter dem Titel "Bruch statt Kontinuität" auf Veränderungen an dem bereits begonnenen Projekt dringt. Klaus Schaake "experimentierte" mit Philipp Oswalt zu diesem Projekt von nationaler Tragweite.
>>Hier dokumentiert: die am 3. Oktober 2019 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Sondersendung.

Radverkehrsbeschlüsse unwirksam bei Autoflächen

Der Katzensprung steht vor dem Ausbau für den Rad- und Fußverkehr. Die Kreuzung war schon im lange fertig gestellten und im Juni beschlossenen Radverkehrskonzept enthalten. Unter der Überschrift Umsetzung ist dort zu lesen: „Für den links abbiegenden Radverkehr von der Weserstraße in die Kurt-Wolters-Straße wird eine Fahrradschleuse mit mindestens 20 m Länge eingerichtet.“
Die Aufstellfläche für Radler vor dem Linksabbieger, die sogenannte Fahrradschleuse, ist auf den aktuellen Bau-Plänen allerdings nicht mehr zu finden. "Radverkehrsbeschlüsse unwirksam bei Autoflächen" vollständig lesen

Ein Tanz im abendlichen Regen

Besucher, Verkäufer und Musikanten sind von der Idee, den Abend mit einem gemeinschaftlichen Zusammenkommen bei Marktatmosphäre ausklingen zu lassen, begeistert. Am 26. September fand auf dem Platz der 11 Frauen der grüne Feierabendmarkt zum zweiten Mal statt und war wieder sehr erfolgreich.

„Erfrischend“ - die gemütliche Abend-Atmosphäre beim Feierabendmarkt
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StadtLabor spezial: Der Konflikt um den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel (Wiederholung: Freitag, 4.10., 13 Uhr)
>>Livestream
UKW-Frequenz: 105.8 über Antenne, DAB-Digitalradio: DAB+ Kanal 6, Block A im Band III/FRK
Der Wiederaufbau der Garnisonkirche, um den seit vielen Jahren gerungen wird, steht im Fokus des Gesprächs mit Philipp Oswalt. Der Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Mitglied des Landesdenkmalrats Hessen ist Mit-Initiator einer Petition, die unter dem Titel "Bruch statt Kontinuität" auf Veränderungen an dem bereits begonnenen Projekt dringt. In der StadtLabor spezial-Sendung des Freien Radios Kassel "experimentiert" Klaus Schaake mit Philipp Oswalt zu diesem Projekt von nationaler Tragweite.

Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre: Auf Kassels Dächern geht noch viel!

(Dokumentation Pressemeldung) „Nordhessen kann in kurzer Zeit wieder Vorreiter in der Energiewende werden und sollte sich diese Chance auch nicht entgehen lassen“, fordert Helga Weber, Mitglied im Vorstand der Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre. Dazu könnten alle Akteure beitragen: die Kommunen mit gutem Vorbild und einer umfangreichen Informationskampagne, die Bürger und die Unternehmen mit der Erzeugung von Solarstrom auf den eigenen Immobilien. "Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre: Auf Kassels Dächern geht noch viel!" vollständig lesen

Wilde Wochen: Habichtswaldschwein, genussvolle Weine und herbstliche Wanderungen

Die mit der Motorsäge geschnitzte Wildsau: Erkennungsmerkmal der Wilden Wochen im Habichtswald
21. September bis zum 17. November 2019
die Wilden Wochen kombinieren in diesem Jahr vom 21. September bis zum 17. November kulinarische Köstlichkeiten von Gastronomie, regionalen Direktvermarktern und Metzgereien mit Streifzügen durch die unberührte Natur.
Das vielseitige Programmheft der Wilden Wochen ist im Naturparkzentrum sowie in den Rathäusern und Tourist-Infos der Naturpark-Gemeinden kostenlos erhältlich. >>oder hier
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16.000 im Klimastreik


Unbedingt richtig
Fridays for Future hat in Kassel 16.000 Menschen in Bewegung gebracht. Vom Kindergartenkind bis zur Hochbetagten, alle waren auf der Straße, zu Fuß oder auf Rädern. Besonders schön skandierten die 9jährigen: 1,2,3,4 Gegen Kohle sind wir hier 5,6,7,8 RWE wird platt gemacht, 9,10 Der Protest wird weiter gehen. (Aus dem Gedächtnis zitiert...). Ein kleiner Junge brüllte sich mit seiner Gang die Lunge aus dem Leib: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft raubt." Für eine Halbwegsbetagte hört es sich etwas komisch an, wenn man einem die limitierte Zukunft raubt, also habe ich den Satz altersgerecht angepasst: "... weil man Euch die Zukunft raubt." Viele alte Bekannte von früher trafen sich: " Ach, Dich habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen," oder "Du schon wieder". Für Straßenbahnen wurde Platz gemacht, die Autofahrenden mussten warten. "16.000 im Klimastreik" vollständig lesen

Ein grüner Anstrich für Moskau

Ein Blick von oben auf den Skulpturenpark "Museon"- ein fließender Übergang in den Gorki Park, am "Moskwa"-Ufer
Die von Kassel 2162 Kilometer entfernte Hauptstadt Russlands überzeugt mit ihrem Facettenreichtum. Das moderne Moskau investiert in die Optimierung der Stadt und präsentiert sich unerwartet jung und grün.


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Moskau – aus den Augen eines Umweltaktivisten

Seit über 26 Wochen demonstriert Arshak Makichyan, ein junger Umweltaktivist, allein für den Klimastreik „Fridays for Future“ in Moskau. In diesem Interview enttarnt er die kontroversen Seiten des grünen Wandels in Russlands Hauptstadt.

Der Einzeldemonstrant aus Moskau hält ein Plakat mit der Aufschrift „Klimastreik“ hoch.



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Fridays for Future: Am Freitag Klimastreik um 12.00 vor dem Hauptbahnhof

_Fridays_for_Future.mp3Im Gespräch mit Marlene und Cornelius wurde immer wieder betont, dass an diesem Freitag (20.9.2019) kommen soll, wer gehen kann, getragen wird oder rollt. Der internationale Großdemonstrationstag für Klimaschutz und eine Zukunft, die atmen, essen und leben lässt, beginnt um 12.00 vor dem Hauptbahnhof. Hier ein Gespräch mit zwei vom Organisationsteam:

"Schon jetzt eine faszinierende Wirkung!"

Die Tragstruktur der neuen Halle, die den 1950er-Jahre Bau am Ständeplatz mit dem 1960/70er-Jahre Bau an der Fünffenster/
Seidlerstraße verbindet.
Ein Meilenstein auf dem Weg zum neuen Hauptstandort der Evangelischen Bank: Im Beisein von Stadtbaurat Christof Nolda, zahlreicher Handwerker, Bauarbeiter und Vertreter der am Bau beteiligten Planer und Firmen fand heute das Richtfest auf der Baustelle zwischen Ständeplatz, Seidlerstraße, Garde-du-Corps-Straße sowie Fünffensterstraße statt. „Wir freuen uns, dass die Rohbauarbeiten jetzt abgeschlossen sind und danken allen am Bau beteiligten Gewerken für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit“, sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer an die rund 100 versammelten Bauschaffenden gerichtet. Seit einigen Wochen schon ist der komplette Baukörper des neuen Hauptsitzes der EB in seinen Konturen gut erkennbar. ""Schon jetzt eine faszinierende Wirkung!"" vollständig lesen

Ergebniskonferenz FlexWork Career

Über das 3-jährige vom BMAS und der EU geförderte Projekt "FlexWork Career" der Initiative Fachkräfte sichern berichtet das ItF Institut am 20.09. ab 10:00 Uhr in den Räumen der Wilh. Allee 164. Eine Anmeldung ist erforderlich: Fon 0561 3160049

DenkmalKunst – KunstDenkmal in Hann. Münden: Countdown läuft

28. September bis 6. Oktober 2019
Am 27. September 2019 wird im Rittersaal des Welfenschlosses in Hann. Münden das Festival DenkmalKunst – KunstDenkmal (DKKD), u.a. mit einem Vortrag von Frau Dr. Schormann, der Generaldirektorin der documenta Kassel, eröffnet. Dann gibt es neun Tage lang Festivalstimmung in Hann. Münden: Über 100 internationale Künstlerinnen und Künstler aller Kunstrichtungen werden die Denkmäler der Altstadt in neuem Licht erscheinen lassen. "DenkmalKunst – KunstDenkmal in Hann. Münden: Countdown läuft" vollständig lesen

„Kämpferisch aber nicht fanatisch“ Chimamanda Ngozi Adichie mit „Glas der Vernunft“ geehrt

Chimamanda Ngozi Adichie, Schriftstellerin
Die Nigerianerin Chimamanda Ngozi Adichie hat am Sonntag, 15. September, im Staatstheater Kassel den mit 10.000 Euro dotierten Bürgerpreis „Glas der Vernunft“ erhalten. Damit ehrt die Jury eine Schriftstellerin, deren Werke inzwischen zur Weltliteratur zählen und die in 37 Sprachen übersetzt wurden. Adichie sei eine kämpferische – aber nicht fanatische – Feministin, so formulierte es Bernd Leifeld, Sprecher der 18-köpfigen Jury. Ihre Vision einer humanistischen Vielfalt sei getragen von starken Persönlichkeiten, die „Andere und das Andere als Bereicherung wertschätzen und annehmen“. "„Kämpferisch aber nicht fanatisch“ Chimamanda Ngozi Adichie mit „Glas der Vernunft“ geehrt" vollständig lesen