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Die Warteschleife

ist eigentlich das Existenzialium der heutigen Tage. Die haben sich alle auf "das Schloss" zurückgezogen. In wie vielen ich heute schon gehangen habe, um rauszukriegen, was der harmlos erscheinende schlossinduzierte Umstieg von einem Kabelanbieter auf den anderen zu bedeuten hat, das geht nicht auf die berühmte cuernavaca. Und die Melodien!
Ich werde dann Namen nennen, wenn sich der Nebel gelichtet haben sollte.

Nachtrag zum Sturz der alten Dame

Am Donnerstag rief ein sehr freundlicher Herr von der KVG bei mir an und erklärte mir die Schwierigkeiten der sogenannten Doppelhaltestellen, zu denen auch die an der Teichstraße gehört.

Grundsätzlich gilt: Man sollte sich dort in das Wartehäuschen stellen, von dem aus man die ersten beiden Fahrzeuge gut erreicht. Das dritte muss dann noch einmal am Beginn der Haltestelle halten, ohne dass der Fahrgast sich abhetzen muss. Ich selbst winke an solchen Haltestestellen dem Fahrer mit meinem Krückstock entgegen. Bisher hat immer jeder gehalten.Worum es geht, verrät diieser Link:

http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/17402-Sturz-einer-alten-Dame.html



 


Positivistisches Gesellschaftsgefühl

Die Frau tritt aus dem einen Haus, um in ihr eigenes Haus zu gehen. Am Kinderspielplatz hinter dem ersten Haus ist eine Bank, auf der sich eine aufgebrochene Schmuckschatulle und Verstreutes befinden. In der Umgebung ist öfters eingebrochen worden.
Die Frau sagt dem Mann übers Handy, er möge doch bitte die Polizei rufen. Die Polizei kommt tatsächlich zu Dritt in überraschend kurzer Zeit. (Es ist natürlich abzusehen, dass Täter sowieso nicht zu finden sein werden. Sofern man nicht, wie die Polizei-Frau auf Handzeichen nachfragt, "eigene Beobachtungen" beizusteuern hat.)
Jetzt wäre noch witzig zu erfahren, in welcher Ablage das landet, bzw. ob sich eine Betroffene meldet, um das zusammenzuschalten. (Denn der Schmuck gehört ja den Frauen!) Aber man hat wenigstens mal das Gefühl, von den Einrichtungen der Gesellschaft, des Staates und des Rechts beachtet worden zu sein.
Negative Nachrichten haben wir ja genug?

Freisprechanlage: Religiöse Verkündungen

Ich war erstaunt über die Ausstellung der Zeugen Jehovas: "Die Bibel. Ein Handbuch fürs Leben". Und zwar über die "weltanschauliche" Neutralität der Darstellung durch eine Gruppe, die man von Religionsgemeinschaft bis Sekte einstuft - und deren Zeugen man in Fußgängerzonen etc. einen "Wachtturm" vorzeigen sieht..Wilfried Siegner wird uns den Kern der Botschaft erläutern und kritische Fragen beantworten.
Heute, Sonntag 10.12. 2017, 18 Uhr im Freien Radio Kassel.

Krimilesung am Sonntag, den 10. Dezember in der Bücherei Kirchditmold

Klara G. Mini liest aus ihrem Buch 'Süßer die Mörder nie singen'
Sonntag, den 10. Dezember 18.00 Uhr

Zur Weihnachtszeit gehören auch Weihnachtsgeschichten: Klara G. Mini liest aus ihrem Buch 'Süßer die Mörder nie singen'
Eine Krimilesung mit Weihnachtsmusik. Eine Sammlung von kriminellen Geschichten rund um die Kasseler Weihnachtszeit. Von besinnlich bis schwarzhumorig.

Eine Sammlung von kriminellen Geschichten rund um die Kasseler Weihnachtszeit.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen!

Näheres auf unserer Internetseite www.buecherei-kirchditmold.de

THE CROSSING – DIE ÜBERFAHRT von George Kurian SONNTAG, 10.12.2017 um 11.30 Uhr im Filmladen

Filmladen Kassel zeigt in Kooperation mit den Kasseler Grünen zum „Internationalen Tag der Menschenrechte“ eine
Deutsche Kinopremiere in Anwesenheit des Regisseurs und Kameramanns George Kurian.


Über 60 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht und ihre Fluchtwege sind meistens riskant und lebensgefährlich. Wie etwa die Route über das Mittelmeer. Menschenschmuggler verkaufen Plätze auf alten, schrottreifen Segelbooten oder Gummibooten zu horrenden Preisen und überlassen die Menschen dann sich selbst.
Der Dokumentarfilm THE CROSSING – DIE UEBERFAHRT erzählt in eindringlichen Bildern die Geschichte einer solchen Flucht, ohne plakativ oder reisserisch zu sein. "THE CROSSING – DIE ÜBERFAHRT von George Kurian SONNTAG, 10.12.2017 um 11.30 Uhr im Filmladen" vollständig lesen

Neulich unterwegs im Park Schönfeld

meditierender Reiher
Von den schrägen Vögeln und der Joggerin

Im Weiher steht ein Graureiher unbeweglich auf dem Ast eines umgestürzten Baumes. Ich bleibe stehen und schaue ihn an. Lange schaue ich ihn an. Er bewegt nur einmal elegant eine Zehe. So sein können: unbeweglich, ziellos, wie für die Ewigkeit und trotzdem am Leben. "Neulich unterwegs im Park Schönfeld" vollständig lesen

Nieder mit der Problembeweinungskunst

Wie Kunst, will sie keine Problembeweinungskunst sein, aussehen muss, zeigt die berühmte Szene aus dem Film "Das Leben des Brian". Harald Kimpel hat sie wärmstens empfohlen.

https://www.youtube.com/watch?v=SJUhlRoBL8M

Wie Kunst nicht sein soll, sieht man im folgenden, speziell im Filmausschnitt, der mit Clip 2 bezeichnet ist (zweiter Filmausschnitt von oben). So ein Beweine ist doch fürchterlich. Schluss mit Mitgefühl und Empathie. Schluss mit der Darstellung von Elend.

https://klausbaum.wordpress.com/2015/02/15/die-roten-manner-ii/


Eine Geschichte des Erzählens


Die neue Sonderpräsentation „HörenSAGEN“ in der Grimmwelt behandelt das Erzählen als Grundkonstante menschlichen Verhaltens. Anlässlich des 200 jährigen Jubiläums der Sagensammlung „Deutsche Sagen“ der Gebrüder Grimm, spannt das Museum einen Bogen von antiken Mythen bis hin zu Fake News und Urban Legends der heutigen Zeit.

"Eine Geschichte des Erzählens" vollständig lesen

Sturz einer alten Dame

Heute am 4. 12. 2017 ereignete sich um 13:29 ein Unfall an der Haltestelle Teichstraße in Kirchditmold stadteinwärts.

Dort treffen sich tagsüber alle 30 Minuten die Bahnlinie 8 und die Busse 10 und 24. Trotz der Anzeigetafel bleibt die Reihenfolge der Fahrzeuge ein Vabanguespiel, besonders für Gehbehinderte. Wer zum Beispiel mit dem 24er fahren will und in Fahrtrichtung ganz vorn auf dem Bahnsteig bzw. der Haltestelle steht, dem kann es passieren, das er Pech hat und  die 8 zuerst kommt. Er wälzt sich mühsam die Haltestelle bergauf, doch als nächstes kommt der 10er Bus, so dass er sich weiter bergauf schleppt bis kurz hinter den 10er.

Nun steht er ideal für den Einstieg beim Fahrer in den 24er. Doch bevor dieser eintrifft, fahren 8 und 10 ab. Sekunden später taucht der 24er auf und fährt bis ganz nach unten an der Haltestelle. Einige ältere Damen und ein 75jähriger versuchen nun zum Einstieg beim Fahrer des 24ers zu  hasten. Heute ist um 13:30 dabei eine der älteren Damen gestürzt, ihre Brille fiel auf den Bürgersteig, ein Glas sprang dabei auf den Bürgersteig. Ursprüngliche bzw. potentielle Fahrgäste sprangen herbei, um  der Gestürzten zu helfen. Während dessen fuhr der 24er ab und ließ all jene Hilfsbereiten, die mit dem 24 fahren wollten, an der Haltestelle stehen.

Bei allem Verständnis für die Schwierigkeiten der Koordination der Anschlüsse von mehreren Fahrzeugen, müsste es seitens der KVG-Leitung eindeutige Anweisungen  geben, damit solche Unfälle wie heute vermieden werden. Entweder, dass der Fahrer da hält, wo die Fahrgäste stehen - oder der Fahrer stets noch einmal hält am Anfang - am vorderen Teil der Haltestelle.Worum ging es? Siehe Link:http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/17402-Sturz-einer-alten-Dame.html

documenta 14 und Annette Kulenkampff

Es gibt einen offenen Brief von documenta-Künstlern wider die Absicht administrativer Eingriffe der Politik in die Gestaltung der documenta.

https://docs.google.com/document/d/1Ee0hHzIXNNUv0ddVq45X_VLSvQQk-x9lZpMvmASW7Do/edit

interessant in diesem Zusammenhang ist folgende Anektode, denn sie enthält, was in der Philosophie ein dialektisches Umschlagen genannt wird.

Roland Koch, ehemaliger Ministerpräsident von Hessen, hielt anläßlich der 50-Jahr-Feier der documenta eine bemerkenswerte Rede, in der er hervorhob, dass er die künstlerischen Leiter der documenta-Austellungen beneide, weil sie eine souveräne Gestaltungsmacht hätten, während er in der Politik ständig von demokratischen Einsprüchen ausgebremst würde.

Käme es nun dazu, dass sich das Begehren der Politik durchsetzte, bei der documenta mitzubestimmen, und würde Roland Koch künstlerischer Leiter einer der folgenden documenta-Ausstellungen werden, so hätte die Politik den Politiker eingeholt - und es wäre wieder nichts mit der unbeschränkten Gestaltungsmacht.

Man muss sich in diesen Zeiten beeilen, bevor die Politik einem immer mehr Möglichkeiten der Selbstverwirklichung beschneidet.


Das Heimspiel der Wochenendrebellen

Witzig und spannend, leidenschaftlich und sympathisch, natürlich und ganz offen berichten Mirco und Jason von Juterczenka über ihre Fußballabenteuer, den Autismus mit seinen Behinderungen und Behilflichkeiten, Erziehung, Familienleben und Elternliebe – Ein klassisches „Kein Fußball-Buch“.

28. Januar 2018, 17 Uhr
Bücherei Kirchditmold
Baumgartenstraße 2, 34130 Kassel
Eintritt frei
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Annette Kulenkampff verlässt die documenta


Ein Kommentar von Hans D. Christ

Auf gegenseitigem Einverständnis, so die offizielle Verlautbarung, tritt Annette Kulenkampff zum 01. Juni 2018 von ihrem Amt als Geschäftsführerin der documenta gGmbH zurück. Der offizielle Grund ist ein Defizit, von dem finale Zahlen nicht bekannt sind, das sich so um die 5 Millionen Euro bewegt. Die Politik zeigte sich erschüttert und die AFD verklagt den künstlerischen Leiter Adam Szymczyk und Annette Kulenkampff auf den Verdacht der Untreue. Im Hintergrund rauschen Töne



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Kassel, Athen, das EMST und die Deutsche Post

Ein investigativer Zwischenruf

Grandiosität bescheinigt das Kunstmagazin Monopol in seiner Dezemberausgabe* Adam Szymczyks Idee einer documenta zugleich in Kassel und in Athen. Zu Recht, wie wir meinen. Aber woher hatte er diese Idee?
Es steht nun außer Frage, dass dieses Geheimnis vom documenta-Leiter selbst zugleich aufgedeckt und verrätselt wurde. Fotografische Zeugnisse belegen es. Der Subtext einer Wortmarke in der Neuen Neuen Galerie (ehem. Neue Post) verrät, dass eine Konnektion zwischen der nordhessischen und der attischen Metropole, zwischen der documenta und dem EMST, dem Nationalen Museum für Zeitgenössische Kunst in Athen, seit Jahrzehnten dem Siedlungsgebiet unserer Region prospektiv gleichsam eingeschrieben ist. "Kassel, Athen, das EMST und die Deutsche Post" vollständig lesen

Christopf Sieber: Hoffnungslos optimistisch

Christoph Sieber: Hoffnungslos optimistisch
Freitag, 8.12.2017, 20 Uhr im Anthroposophischen Zentrum Kassel, Wilhelmshöher Allee 261,34131 Kassel.

Kostenbeitrag: ab 20 €
Kartenvorverkauf unter www.adticket.de oder HNA-Kartenservice, Tel: 0561 /203 – 204
Veranstalter: Frauke Stehl, Kassel, www.fraukestehl.de "Christopf Sieber: Hoffnungslos optimistisch " vollständig lesen

Hinter den Begriffen

Eine Polemik

Zu Beginn meines Studiums las ich in einem Buch: „Befriedigt schiebt sich begriffliche Ordnung vor das, was zu begreifen wäre.“

Ich habe diesen Satz, damals im Jahre 1972, nicht verstanden, seine Bedeutung ist mir erst jetzt im documenta-Jahr 2017 aufgegangen. Ich verdanke die Erleuchtung dem von mir hochgeschätzten Harald Kimpel, dem „wohl profundesten noch lebenden documenta Kenner“ (Helmut Plate). Da mein Interesse und meine Aufmerksamkeit den Außenseitern und Gescheiterten in der Gesellschaft gilt, ist mir eine Bemerkung von Harald Kimpel in seinem Gespräch mit Klaus Schaake übel aufgestoßen

http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/17167-StadtLabor-documenta-14-eine-kritische-Annaeherung.html

Klaus Schaake, der das Interview geführt hat, schreibt im „Vorwort“ zum Gespräch mit Kimpel: >>„Problembeweinungskunst“ zeigt laut Harald Kimpel die aktuell in Kassel laufende Ausstellung in großen Teilen.<<  Und Kimpel fügt im Gespräch hinzu: „Problembeweinungskunst ..... im Rahmen einer Mitleids-documenta“.


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"Veränderung in der documenta-Geschäftsführung"

(Pressmeldung Stadt Kassel) Die Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, Frau Annette Kulenkampff, wird nach einer erfolgreichen documenta 14 zum 1. Juni 2018 in beiderseitigem Einvernehmen aus der Gesellschaft ausscheiden, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Der Aufsichtsrat dankt Frau Kulenkampff für ihren außergewöhnlichen persönlichen Einsatz bei der documenta 14 und für ihre Bereitschaft, bis dahin an der Schaffung wichtiger struktureller Voraussetzungen für eine erfolgreiche documenta 15 mitzuwirken. Dies gilt insbesondere auch für die Findung der künstlerischen Leitung der documenta 15.

Ausstellungseröffnung: Stars für eine Nacht – Lichtkunst in Kassel und Deutschland – Andreas Weber

Sonntag, 3. Dezember 2017, 11.30 Uhr : Stars für eine Nacht – Lichtkunst in Kassel und Deutschland

Einführung und Ausstellungseröffnung: Dr. Ellen Markgraf, Kassel, um 11:30 Uhr im 2. Obergeschoss des Anthroposophischen Zentrums

Ausstellungsdauer: 03.12.2017 – 26.01.2018 (ausgenommen in den hessischen Weihnachtsferien)
Öffnungszeiten: Mo - Do 9.00 – 16.00 Uhr | Fr 9.00 – 13.00 Uhr
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Verleihung des Whistleblower-Preises 2017 im Anthroposophischen Zentrum

Freitag, 1. Dezember 2017, 18.00 Uhr:

IALANA + VDW Vereinigung Deutscher Wissenschaftler

Verleihung des Whistleblower-Preises 2017 im Anthroposophischen Zentrum

Konzert (ab 20:30 UHr): Musik gegen Windmühlen - Ein Licht vom Rand der Seele
mit dem Künstlerkollektiv QUIOTE aus Chemitz

Um Anmeldung wird gebeten unter info@ialana.de "Verleihung des Whistleblower-Preises 2017 im Anthroposophischen Zentrum" vollständig lesen

Schniefend in der Warteschlange - Die Riharis Brothers rühren mit ihrem Film "Kinders" zu Tränen

Eine schüchterne Sängerin aus dem Film "Kinders"
Nachlese zum 34. Kasseler Dokumentarfilm - und Video Fest:
Vor dem Frauenklo im Gloria hat sich eine kleine Schlange gebildet. Der Andrang ist bei Frauen normalerweise nach Filmen immer groß. Nach manchen Filmen stehen die Zuschauerinnen stumm vor abgeschlossenen Klotüren. Heute wird sich unterhalten. " Ich musste so aufpassen, dass ich nicht loschluchze. So ...", sie führt ihren inneren Kampf mimisch vor. Ausnahmslos alle Frau stimmen zu. Ergreifend, rührend, hoffnungsvoll und noch ein paar Adjektive mehr werden verteilt. Der Film geht über Kinder und Musik und um die Wirkung der musikalischen Leidenschaft. "Schniefend in der Warteschlange - Die Riharis Brothers rühren mit ihrem Film "Kinders" zu Tränen" vollständig lesen

Neuer Verbandsdirektor im Zweckverband - Kritik der Kasseler Linken

Nachdem die Parlamentarier des Zweckverbandes (ZRK) 2015 aus der Zeitung erfahren haben, wer der Nachfolger von Verbandsdirektor A. Güttler werden wird, haben sich die Fraktion der CDU und der Kasseler Linken/Die Linke darüber zu recht erregt. Nicht nur, dass nach außen wieder dieser fatale Eindruck entstand, die SPD habe mit der Inthronisierung von Herrn D. Stochla, früher SPD Bürgermeister in Vellmar, einen Versorgungsfall elegant gelöst, sondern auch weil man es mal wieder am elementaren Respekt im Umgang mit den gewählten Parlamentariern hat fehlen lassen.

Aufgrund der Proteste und einiger gewechselter Schreiben, die aus den beiden o.a. Fraktionen beim Verbandsvorstand eingetrudelt sind, gab es dann, im Nachhinein, eine Information für die Fraktionsvorsitzenden, wobei nur noch das Procedere und die Gründe für die vom Verbandsvorstand bereits getroffene Wahl erläutert wurden. Es wurde außerdem, man höre und staune, Besserung gelobt! Die Fraktionen sollten also zukünftig rechtzeitig eingebunden und informiert werden.

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Gehirnschwächung

Ich entnehme wiederum meiner Anteilnahme an Öffentlichkeit, dass die PKW-Industrie eine neue Entmenschlichung plant. Es geht um das total-autonome oder teil-autonome Fahren. Statt moderne öffentliche Bewegungssysteme für alle zu entwickeln, klemmt man sich hinter den PC-Mythos. Da geht es dann letztlich nur noch um ohne Mensch und Steuerung von Maschinen durch Maschinen. (Bis jetzt ist bei uns noch der Eingreifer vorgeschrieben: Falls das sog. System versagt, muss ein Beifahrer eingreifen. In den USA hat es den ersten Technik- und Kapitalgläubigen begleitungslos erwischt.)
Mit dem Begriff der Autonomie hatte die europäische Aufklärung dereinst eine wunderbare Imagination der Selbstständigkeit von Menschen entworfen. Jetzt fährt das automaton (also der sich selbst bewegende Bewegende) ohne uns. Das entspricht exakt der Selbst-Abschaffung des selbständigen Menschen. Wer braucht sowas außer der Auto-Industrie?
Gibt es noch eine Steigerung von Schwachsinn?

StadtLabor: „Psychoanalyse“


StadtLabor zu „Psychoanalyse herunterladen

Gemeinsam mit Eckhard Bär, Psychoanalytiker und MitBegründer des KASSELER FORUMS ... und der WERKSTATT FÜR PSYCHOANALYSE …, experimentierte das StadtLabor-Team zu der auf Freud und Lacan zurückgehenden subversiven Theorie und Praxis der Analyse menschlichen Leidens und Genießens, sowie zum UnBehagen in einer inzwischen fundamentalistisch-kapitalistischen UnKultur.
kassel-zeitung und Werkstatt für Psychoanalyse … dokumentieren die Live-Sendung des Freien Radio Kassel vom 16. Nov. 2017 im Podcast und laden zu Kommentar und Kritik ein, um damit ein weiteres Experiment zu starten zum Thema:
Der Stachel der Psychoanalyse – heute!?
Termine und Informationen: www.kassel-zeitung.de Suche: Stadt-Labor und www.werkstatt-fuer-psychoanalyse.de oder info(at)werkstatt-fuer-psychoanalyse.de und www.BaerEckhard.de
Für den Podcast musste die für die Sendung relevante Musik aus GEMA-rechtlichen Gründen herausgeschnitten werden.

„Eine Frage der sozialen Gerechtigkeit“ - Prof. Hermann Bullinger zur Entmietung der Goethestraße 71/73 und zukünftiger Stadt(teil)entwicklung


Interview herunterladen

Für Prof. Dr. Hermann Bullinger sind die aktuellen Entwickungen um die Goethestraße 71/73 ein klarer Fall von Gentrifizierung. Wie sich Kassels Stadtteile zukünftig entwickeln ist für ihn eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Klaus Schaake sprach mit dem Mitglied von Kassel West e.V.

Gute neue Nachrichten zum Advent

Ich entnehme dem öffentlichen Medienwesen, dass es einem in Baunatal groß angesiedelten Betrieb im Rahmen der neoliberalen Litanei erlaubt war, eine publizistische Nebelkerze zu werfen. Es soll dort einen "Zukunftsplan" geben. Dieser sieht den Abbau von Arbeitsplätzen vor. Durch den Nebel hindurch sehen wir andererseits auch klar, mit was unsere gut florierenden Gesellschaften schon jetzt und in Zukunft zu rechnen haben. Dashalb unsere weitere Schlagzeile: "Wirtschaft unter Volldampf".

Freisprechanlage: In Gemeinschaft leben

Rainer Ehrenpreis von der Schweibenalp (Schweiz) spricht mit uns über Leben in Gemeinschaft. Er lebt seit 39,5 Jahren in größeren Zusammenhängen und kann darüber berichten, was Gemeinschaft ausmacht und wie sie zustanden kommt. Über die Abgründe, die Höhenflüge, das Berauschende, die freie Sexualität und die Ökonomie, haben wir uns vorgenommen zu sprechen. Wo wir hinkommen, ist auf jeden Fall heute, Sonntag, 12.11.2017, 18-19 Uhr im Freien Radio Kassel zu hören. Die Musik spielt diesmal live.
Wdh. am Montag 10 h, es wird gepodcasted werden.

Online-Befragung zur Erarbeitung einer Kulturkonzeption für Kassel

Kasseler Akteurinnen und Akteure aus Kunst und Kultur sind zur Beteiligung an einer Netzwerkanalyse im Rahmen der Erarbeitung einer Kulturkonzeption für Kassel aufgerufen. Ein Fragebogen steht ab sofort bis zum 17. November über den >>Weblink oder auf der Website zur Kulturkonzeption www.kuko-kassel.de zur Verfügung. Die Netzwerkanalyse soll vorhandene und potentielle Kooperationsstrukturen der Kasseler Kulturlandschaft aufzeigen.
"Online-Befragung zur Erarbeitung einer Kulturkonzeption für Kassel" vollständig lesen

Zukunftsforum Energiewende – Den Wandel aktiv gestalten

Treffen in Kassel: kommunale und regionale Akteure, Bürgerenergie, Wissenschaft und Wirtschaft.
Am 28. und 29. November 2017 findet das Zukunftsforum Energiewende zusammen mit dem 78. ANS Symposium in der documenta-Halle Kassel statt. Mit 500 Teilnehmern ist die Veranstaltung das bundesweit größte Expertentreffen zu erneuerbaren Energien, Klimaschutz, Energieeffizienz und Elektromobilität in Kommunen und Regionen. "Zukunftsforum Energiewende – Den Wandel aktiv gestalten" vollständig lesen