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Neue Künstler kennenlernen

Die dritte Kunstmesse Kassel bietet sich ab sofort allen Kunstinteressierten an. Die dokumenta-Halle lädt alle Kunstliebhaber zur Messe für zeitgenössische Kunst ein. Die Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Bildhauerei, Fotografie, Installation und Video warten auf die Besucher. Das alles bleibt noch bis Sonntag 18 Uhr.

Moderne Künstler und Künstlerinnen unter einem Dach

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Wilde Wochen 2018

Wilde Wochen Die Wilden Wochen im Habichtswald sind wieder da. Vom 22. September bis zum 18. November bieten Gastronomiebetriebe, Direktvermarkter und der Waldladen Spezialitäten vom Habichtswaldschwein an. Alle teilnehmenden Betriebe sind auf der regional=optimal Internetseite zu finden.

Die Internetseiten regional=optimal stellen darüber hinaus ganz aktuell regionale Lebensmittel aus Kassel und Umgebung, ihre Erzeuger und Bezugsquellen vor. Inzwischen sind rund 125 vermarktende Betriebe, zehn Wochenmärkte und sechs Blumenfelder zum selber ernten gelistet.

StadtLabor: Kunstmesse Kassel


StadtLabor zur Kunstmesse Kassel herunterladen
Vom 5. Bis 7. Oktober findet die 3. Kunstmesse Kassel statt. 89 Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Bildhauerei, Fotografie, Installation u.ä. an den drei Tagen und bieten sie zum Kauf an. Besucher können direkt mit den Kunstschaffenden ins Gespräch kommen, Kunst kaufen und mitnehmen und/oder Ateliertermine vereinbaren.
Das StadtLabor "experimentierte" mit Wladimir Olenburg und Norbert Städele, die die Kunstmesse federführend organisieren.
kassel-zeitung dokumentiert die am 24. August 2017 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Antimilitaristische Sitzblockaden stören Kasseler Rüstungsindustrie

(Dokumentation Pressemeldung) Kassel, 21.09.2018. Am heutigen UN-Weltfriedenstag stellt sich das
antimilitaristische Aktionsbündnis "Block War" den Kasseler Rüstungsbetrieben entgegen. Seit 5:15 Uhr blockieren 80 Menschen beide Tore der Panzerschmieden Rheinmetall Landsysteme und MAN MilitaryVehicles. Durch die Blockaden zum morgendlichen Schichtwechsel wurde die Produktion von Kriegsgerät verzögert und massiv gestört. MitTransparenten, Sprechchören und Plakaten kritisieren die Antimilitarist*innen die Herstellung und den ungezügelten Verkauf von Waffen "made in Kassel". "Antimilitaristische Sitzblockaden stören Kasseler Rüstungsindustrie" vollständig lesen

Wilde Wochen – Kulinarische Spezialitäten aus dem Naturpark Habichtswald

Ein Holz-Wildschwein, das Erkennungszeichen der mitmachenden Betriebe
Foto: Jürgen Depenbrock
Jetzt wird es wild. Unter dem Motto "Wilde Wochen 2018 – der regionale Wildgenuss!" bieten 17 Gastronomiebetriebe sowie vier Fleischereien und Direktvermarkter vom 22. September bis zum 19. November Spezialitäten vom Habichtswaldschwein an. Als Erkennungsmerkmal ziert ein mit einer Motorsäge hergestelltes Holzwildschwein die teilnehmenden Betriebe.
Damit geht das kulinarische Naturparkprojekt bereits in die achte Runde. Gemeinsam mit der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) Naturpark Habichtswald und vielen regionalen Partnern hatte der Zweckverband Naturpark Habichtswald die "Wilden Wochen" im Jahr 2011 ins Leben gerufen. "Wilde Wochen – Kulinarische Spezialitäten aus dem Naturpark Habichtswald" vollständig lesen

Neue Chancen für Bürgerenergiegenossenschaften in Nordhessen

Kasseler Europa-Abgeordnete Martina Werner diskutierte mit Bürgerenergie-Engagierten aus Nordhessen: Neue EU-Regeln für Energie bieten große Chancen für Energiewende in der Region.

Foto: v.l.: René Mono (Vorstand Bündnis Bürgerenergie), Martina Werner MdEP, Martin Rühl (Vorstand Bündnis Bürgerenergie). Foto: Bündnis Bürgerenergie, Fotograf: Uwe Zucchi
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Freisprechanlage auditiv: Nochmal Europa ohne "ach und weh"

Europa mit resignativem Seufzer oder als Aktionsprogramm? Wir hatten unseren Info-Slam mit Harald Kühlborn vom Landkreis Kassel angekündigt. Nun aber die hörenswerte Sendung, entspannt freigesprochen, informativ.
ME auch beispielhaft für den Umgang verschiedener Menschen miteinander.


[Klartext Sendung zum Herunterladen]


Neues Schutzgebiet im Reinhardswald – Naturschutzverbände schlagen 900 Hektar großen Naturwald vor

(Pressemeldung NABU Landesverband Hessen e.V.): In diesen Tagen bereitet das Land Hessen die Auswahl von mehreren Waldgebieten vor, in denen sich künftig natürliche Wälder entwickeln dürfen. Insgesamt 6.400 Hektar sollen zunächst geschützt werden. Sechs Naturschutzverbände haben im Reinhardswald ein 909 Hektar großes Gebiet vorgeschlagen. Der Landkreis Kassel, der Naturpark Reinhardswald und einige Lokal-Matadore fordern von Umweltministerin Priska Hinz den Schutz der Weserhänge ein. „Herausragend ist das Gebiet, weil hier der höchste Anteil alter Waldbestände mit Bäumen über 140 Jahre von allen Naturwald-Vorschlägen in Hessen vorkommt“, so Mark Harthun, stellvertretender Landesgeschäftsführer des NABU Hessen. Sie machen im Vorschlagsgebiet 54 Prozent der Fläche aus, während der Landesdurchschnitt nur bei 13 Prozent liegt. "Neues Schutzgebiet im Reinhardswald – Naturschutzverbände schlagen 900 Hektar großen Naturwald vor" vollständig lesen

regional-optimal.de Karte mit Direktvermarktern in Nordhessen

Karte regional=optimalDas Web-Portal Regional=optimal stellt sich jetzt mit einer neuen Übersichtskarte vor: Auf der gedruckten Karte sind die Hofläden, Erzeuger, Veredler, Gastronomiebetrieb, Blumenfelder zum selber pflücken und Wochenmärkte übersichtlich dargestellt. Mehr Informationen gibt es dann auf dem Internet Portal regional-optimal.de. Der Schwerpunkt liegt in der Stadt Kassel, den Landkreisen Kassel, Schwalm-Eder, einzelne Betriebe aus den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner und Göttingen sind ebenfalls erfasst. Die Karte ist im Umwelthaus Kassel in der Wilhelmsstraße 2 für 2 Euro erhältlich.
Der Landkreis Kassel hat die Weiterentwicklung und Aktualisierung der Information über regionale Lebensmittel in 2018 finanziell unterstützt, denn regional ist optimal. "regional-optimal.de Karte mit Direktvermarktern in Nordhessen" vollständig lesen

R-Café muss wieder gelobhudelt werden...

"Café Repair" gefällt mir zwar mehr, aber...die Sprachregelung ist nun mal annerster.
Im "Reparatur-Café" war es am 22.Juni wieder einmal wirklich schön, die Kuchen - wahre Schmeggewöhlerchen - sind nicht genug zu loben.
Die Rippen eines über 50 Jahre alten "'Design"-Lampenschirms, aus noch unausgepackt gebliebenen Kisten eines vor vier Jahren erfolgten Umzugs ans Tageslicht befördert, haben die guten Repariergeister für uns geschickt gelötet. Um uns herum wurden Jeans, Messer, Handmixer u.v.a.m. einer traurigen Zukunft als Müll entrissen und ins Gebrauchsleben gerettet. Dabei Plaudern, Diskutieren, Schnabulieren. Nur leider beim "Textreparieren" "R-Café muss wieder gelobhudelt werden..." vollständig lesen

Offene Türen für die Baukultur: Tag der Architektur 2018

StadtZeit Kassel Magazin – Auftaktseite zum Tag der Architektur
Samstag, 23., und Sonntag, 24. Juni
Unter dem Motto „Architektur bleibt“ öffnen sich am letzten Juni-Wochenende die Türen zu neuen oder erneuerten Gebäuden, Quartieren und Plätzen und laden zum Austausch über Architektur und Stadtplanung ein.
Hessische Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner präsentieren gemeinsam mit ihren Auftraggebern ein umfangreiches Programm.
An vielen Orten werden Neu-, An- und Umbauten, Grünanlagen und neu gestaltete Plätze gezeigt, die das aktuelle Architekturgeschehen in Hessen widerspiegeln. Natürlich auch in Kassel und der Region.

>>Projektübersicht mit Kurzbeschreibungen der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen.
Alle Termine und Veranstaltungen in Nordhessen unter … vollständig lesen.
StadtZeit-Themenseiten zum Tag der Architektur: SZ86-tda2018.pdf "Offene Türen für die Baukultur: Tag der Architektur 2018" vollständig lesen

„Neu-Nordhesse“ im siebten Jahr - Rückblick 9 Jahre später...

Bisher glaubte ich, in jedem Teil der Welt leben und mich anpassen zu können. Bisher glaubte ich, dass meine nordhessische Herkunft auch nach 40 Jahren Südhessen die reibungslose Wiedereingliederung in der alten Heimat gewährleiste. Nach sieben Jahren im nordhessischen Wald- und Bergland ist es Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme.

Und mit einem Nachtrag vom Juni 2018! "„Neu-Nordhesse“ im siebten Jahr - Rückblick 9 Jahre später..." vollständig lesen

StadtLabor: Für gutes und bezahlbares Wohnen


StadtLabor zum Thema Entmietung, gutes und bezahlbares Wohnen für alle herunterladen
Mit dem „Aktionsbündnis gegen Entmietung – für gutes und bezahlbares Wohnen“ konstituierte sich im Januar 2018 ein parteiunabhängiger Zusammenschluss von Gruppen und Einzelpersonen, der Eigentümer sowie Stadt, Land und Bund auffordert, sich auf die Seite der Mieterinnen und Mieter zu stellen, um die in vielen Städten feststellbaren Verdrängungsprozesse, die nach Beobachtung des Aktionsbündnisses mittlerweile auch Kassel erreicht haben, zu stoppen. Das StadtLabor experimentierte mit Mitgliedern der Initiative.
kassel-zeitung dokumentiert die am 31. Mai 2018 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.
Hintergründe zum Thema: >>StadtLabor mit Andrej Holm und >>Vortrag von Andrej Holm im Stadtteilzentrum Vorderer Westen

ADAC Kart-Turnier am 09. und 10. Juni 2018 auf dem SVG-Autohof in Wolfhagen-Niederelsungen

Brummies machen Platz für Kartfahrer

Geschicklichkeit und Reaktionsfähigkeit zeigen die Mädchen und Jungen im Alter ab 6 Jahre, wenn sie mit ihren motorisierten Karts den Parcours durchfahren.

Sie kämpfen um Meisterschaftspunkte in der ADAC-Jugend-Kart-Meisterschaft. Am Samstag wird der Jugend-Kart-Slalom 2000 ausgetragen. Sonntag folgt das Jugend-Kart-Turnier. Der gastgebende MSC Wolfhagen rechnet in beiden Wettbewerben mit jeweils ca. 90 Startern aus Hessen/Thüringen. Von den je 8 landesweiten Wettkämpfen werden am Saisonende nach Abzug von Streichergebnissen die Landesmeister ermittelt.

Der große LKW-Parkplatz des Wolfhager SVG-Autohofes "Elsinger Höhe" in Niederelsungen, Warburger Straße 45, an der Autobahn A 44 bietet hierfür viel Platz.
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Oguibe, der Obelisk und kein Ende

Wie hoch ist der Idioten-Index in Kassel? Vermutlich sehr hoch.

Um diese Behauptung zu verstehen, ist es unerlässlich, den folgenden Artikel in der Zeitschrift MONOPOL gelesen zu haben: https://www.monopol-magazin.de/documenta-kassel-streit-um-oguibe-obelisk

Es geht um das Ansinnen der Stadt Kassel, den Obelisken, der derzeit noch auf dem Königsplatz steht, auf den Holländischen Platz zu verfrachten. Um dem Künstler dieses Ansinnen schmackhaft zu machen, versprach man ihm, dass täglich 27.000 Studenten den Holländischen Platz passieren. In der Zeitschrift MONOPOL ist dazu folgendes zu lesen:


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Freisprechanlage: Cucina apassionatamente locale

Auf einem Werbekärtchen las ich, dass in der Rathauskantine Kassel "Kochen aus Leidenschaft" betrieben wird. Dazu möchte ich mich mit dem Küchenmeister Adrian Tyroll unterhalten. Freundlicherweise bringt er noch eine Servicekraft mit, die Frau Aillen Pieper. Was für ein wunderbarer Name!
Morgen, 27.5.2008, 18-19 Uhr, live im Freien Radio Kassel.
Livestream wie immer.

Barbarische sogenannte Baumpflege in Beuys' Stadtverwaldungs-"Kulturstadt"....

Wer war das?
Fotos von 2016 zeigen, wie es bis 2017 an diesem wunderbaren Ort (Schanzenstraße, mit Blick über grüne Stadtteile und Gärten auf Habichtswald und Herkules), aussah>
"Barbarische sogenannte Baumpflege in Beuys' Stadtverwaldungs-"Kulturstadt"...." vollständig lesen

K+S lädt zur alljährlichen Aktionärsversammlung

Und wie im vergangenen Jahr, so haben sich auch am 15. Mai diesen Jahres eine ganze Reihe von Aktivisten verschiedener Umweltorganisationen vor und auf dem Platz der Stadthalle eingefunden, um den Aktionären von K+S verbal, schriftlich und plastisch ihren Widerstand gegen die aktuelle Politik von K+S entgegen zu halten… Daran kann auch die vielzitierte Charmeoffensive des neuen K+S Chefs nichts ändern. Denn in der Sache bleibt alles mehr oder weniger beim Alten: So setzt K+S unter anderem nach wie vor auf die 140
Unübersehbar: Diejenigen, die hier vor der Stadthalle demonstrieren, sind mit der Politik von K+S nicht einverstanden..
km lange Monsterleitung quer durch Nordhessen, auf die Haldenabdeckung (die bislang nirgendwo auf der Welt richtig funktioniert) und auf die weitere Verpressung von Salzabwässern in den Untergrund - zumindest bis 2021. Es ist nicht erkennbar, dass sich K+S ernsthaft damit beschäftigt, wie die Halden bis zum Ende der Salzausbeutung in den Revieren abgebaut und verwertet werden könnten. Genauso wenig lässt sich absehen, wann K+S endlich bereit ist, im großen Stil auf die andernorts längst erfolgreich angewandte Verdampfungstechnologie zu setzen und damit ein nachhaltiges, umweltgerechtes Wirtschaften einzuläuten.

Wir, die Mitglieder des Naturschutzbeirats des Landkreises Kassel, drängen jedenfalls weiterhin darauf, dass sich K+S nicht nur mit der Dividende und dem Unternehmensgewinn auseinandersetzt, vielmehr endlich den Aufwand für die Beseitigung eingetretener Umweltlasten und die Vermeidung neuer Umweltschäden in seine Bilanzen einpreist.

Und wir kündigen erneut an: Wir werden keine Ruhe geben und weiterhin mit aller Kraft vor allem gegen das Monstrum von Salzabwasserleitung mobil machen, weil mit diesem Bauwerk genau nichts erreicht wird. Die Leitung verlagert das Problem nur. Sie ist kein Beitrag zur Lösung.

Im Folgenden geben wir den aufmerksamen Leserinnen und Lesern der Kassel-Zeitung unser Flugblatt zur Kenntnis, das wir in über 100 Exemplaren an die Aktionäre verteilt und ihnen als Lektüre mit auf den Weg in besagte Versammlung gegeben haben…

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Frieden geht! Staffellauf gegen Rüstungsexporte

Frieden geht! Wer Frieden will, braucht keine Waffen – das ist das Motto, unter dem vom 21. Mai bis zum 2. Juni 2018 ein Staffellauf von Oberndorf nach Berlin stattfindet. Am Sonntag, den 27. Mai, wird er hier in Kassel ankommen und um 18.30 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Friedrichsplatz begrüßt. Am Montagmorgen wird es von Kassel aus weitergehen. Die gesamte Strecke ist in über 90 Etappen unterteilt. Jede*r mitmachende Sportler*in läuft/fährt nur eine Etappe. "Frieden geht! Staffellauf gegen Rüstungsexporte" vollständig lesen

StadtLabor: Gemeinsam leben und arbeiten


StadtLabor zu Gemeinschaft Lebensbogen herunterladen

Zu Gast waren Mitglieder der Gemeinschaft Lebensbogen, die an den Helfensteinen bei Zierenberg nach langer Suche nun ihr Zuhause gefunden hat. "An einem Ort gemeinsam zu leben, an dem wir unsere Vorstellungen von einem nachhaltigen und generationsübergreifendem Leben und Arbeiten umsetzen und weiter entwickeln können", formuliert die Gemeinschaft ihre Vision. Das StadtLabor "experimentierte" dazu mit vier Lebensbogen-Mitgliedern.
kassel-zeitung dokumentiert die am 3. Mai 2018 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Onliner-Stammtisch Kassel und Region

Freitag, 25. Mai 2018, ab 20 Uhr, in den Räumen des Freien Radios Kassel, Opernstraße 2, 34117 Kassel
Wie in anderen Städten gibt es auch in Kassel mittlerweile eine Vielzahl an Medien, die ausschließlich online erscheinen. Unterschiedlichste Medienmacher/innen, egal ob sporadisch oder regelmäßig, ehrenamtlich oder professionell, nutzen das Internet, um über Themen aus Kassel und darüber hinaus zu berichten. Das umfasst Blogs genauso wie Nachrichtenportale, Podcasts und vieles mehr.
Der Anfang 2018 ins Leben gerufene Stammtisch dient dazu, sich in lockerer Atmosphäre untereinander kennenzulernen, sich zu vernetzen und einen Überblick über Themen und Trends in der Kasseler Online-Medienlandschaft zu bekommen.
Interessierte sind aufs Herzlichste willkommen!

„Vom Regenwald zu den 7000 Eichen“

Mit einem bewegenden Bericht zum Kampf um den Erhalt des amazonischen Regenwalds und lateinamerikanischen Klängen brachten die Musiker der „Grupo Sal DUO“ und die Aktivistin Patricia Gualinga die Herzen der Besucher zum Schwingen und die Köpfe zum Grübeln. „Die Welt im Zenit“ war das Motto ihrer Konzertlesung im Südflügel des Kulturbahnhofs.
Patricia Gualinga spricht zu den Gästen der Konzertlesung. Foto: Reimund Lill

kassel-zeitung dokumentiert das Gespräch zwischen Patricua Gualinga und Isabella Radhuber als Podcast. Zur Einführung spricht Vera Lasch, KulturNetz Kassel e.V., danach führt Fernando Dias Costa kurz ein und dann kommen Patricia Gualinga und Isabella Radhuber. Das Gespräch ist in Spanisch und wird direkt ins Deutsche übersetzt. Die Musik kann wegen der GEMA leider nicht Teil dieser Dokumentation sein.

Gesprächsteil "Die Welt im Zenit" herunterladen
"„Vom Regenwald zu den 7000 Eichen“" vollständig lesen

Obelisk oder nicht

Im Kasseler Kultturforum gab es dieser Tage eine "erregte" Diskussion um den Obelisken auf dem Königsplatz. Harald Kimpel, der ein Monopol zu allen documenta-Fragen in Kassel sich erarbeitet hat, ist der Meinung: Kein Obelisk.

Seine Begründung ist alternativlos: Der Obelisk könne wegen der Straßenbahnschienen nicht auf der Mitte des Königsplatzes stehen.

Gewiss ist es so, dass Obelisken gewöhnlicherweise in der Mitte von Plätzen stehen, aber ist das ein Dogma?

Ist der Mensch ('Ihr habt mich aufgenommen ...') für die kunsthistorische Korrektheit da oder die Kunst für den Menschen?

Stehen alle Obelisken dieser Welt in der Mitte? Oder: Wo steht der Obelisk vorm ehemaligen Gebäude der Bundesbank, das sich rechts vom Kasseler Stadtmuseum befindet? Steht er überhaupt? Nein? Er wird von einem starken Mann getragen, und dieser steht am Rande einer Semi-Grünanlage zum Bürgersteig hin.


Warum bezeichnet man diejenigen, die Verbrechen begehen, nicht mehr als Verbrecher? Und warum wird das leicht durchschaubare Spiel der betrügerischen Autokonzerne auf Zeit einfach so toleriert?

Selbst wenn ich nicht in der Lage bin, die Stichhaltigkeit der Berechnungen des Umweltbundesamtes „aus dem Stand“ auf ihre mathematisch-statistische Korrektheit und Prägnanz zu überprüfen (es gibt Statistikexperten, die da so ihre methodischen Zweifel hegen), gehe ich davon aus, dass besagtes Amt im Grundsatz richtig damit liegt und dass es in der Tat einige tausend Menschen sind, die in den Ballungsräumen stickoxidbedingt etwas früher sterben müssen als sie es ohne diese Belastungen müssten. Das sind, so wird entgegnet, Personengruppen, die ohnehin ein größeres Sterberisiko haben: Kranke, Alte, kleine Kinder, Personen mit Vorschädigungen und insbesondere natürlich solche mit Atemwegerkrankungen. Aber das macht ihren Tod nicht weniger beklagenswert. Und es sind darüber hinaus Millionen, die gesundheitlichen Schaden dadurch davon tragen, dass in 70 Großstädten der BRD die EU- Grenzwerte in Sachen Stickoxide immer noch nicht eingehalten werden. Und auch wenn die Dieselfahrzeuge nicht die einzigen Verursacher sind: So stellen sie hierbei doch das Kernproblem dar.

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Keine Angst vor dem Islam: Das Kasseler Bildungsbürgertum zeigt sich einig. Ein Abend: ganz ohne Überraschungen…

Michel Houllebecq’s Roman Unterwerfung war für das Kasseler Staatstheater Anlass – die bisherigen Vorstellungen waren offensichtlich alle gut besucht – zum 2. Mal innerhalb der Reihe Streitzeit zur Diskussion zu laden. Über das Buch und das im TIF laufende Stück wurde nicht diskutiert. Das lag, wie vieles andere auch, an der Auswahl der Vortragenden, die sich trefflich ergänzten, sich in keinem einzigen Punkt widersprachen, obwohl das ganze Land mehr als zerrissen ist in der Frage, die zur Debatte stand: Ist das „Alles nur ‚Angstgerede‘?“, was da so diskutiert wird über den Islam?

Wie es um die Positionen von Frau Dr. Amirpur steht, konnten die geneigten HNA- Leser/innen schon am Vortag lesen: Während die Massaker des sogenannten Islamischen Staates, die Rolle von Hamas und Hisbollah im Nahen Osten unter dem Terror-Sponsoring des Iran genau so wenig eine Rolle spielten, wie all die vom Islam und vom Koran motivierten islamistischen Attentate in Europa, in London, Madrid, Paris, Berlin, Brüssel etc., wurde den gespannt lauschenden Zuhörern in geschliffener Rede offenbart, dass es keinen Zweifel gebe daran, dass westliche Demokratie, Frauenrechte und Geschichtsauffassung sehr wohl kompatibel mit dem Islam und den MuslimInnen seien. Hätte sie ihre Auffassungen wenigstens im Konjunktiv formuliert, wäre es mit der Kompatibilität zumindest ein klein wenig offener geblieben. So aber legte sich Frau Dr. Amirpur in jeder Hinsicht fest: Burka, Niqab, Hidschab und Tschador seien im öffentlichen Raum kein Problem. Dem Antisemitismus in den Köpfen der in den letzten Jahren nach Europa Geflüchteten, ebenso wie dem Antisemitismus bei denen, die schon länger hier leben, wie z.B. den vielen Türken, die von der AKP-gelenkten DITIB indoktriniert werden, müsse man zwar entgegentreten – dieser Antisemitismus sei aber ursprünglich ein europäischer. Das aber entspricht nicht den Tatsachen.
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Der Regierungspräsident (RP) lädt zur Anhörung über eine Monsterleitung quer durch Nordhessen: K+S will sein Salzabwasser 140 Kilometer weit an die Oberweser verfrachten!

Es war ein langer Tag: Für den 12. März hatte der RP zum großen Anhörungstermin in die Mehrzweckhalle Frommershausen eingeladen. Und der dauerte dann auch viele Stunden… Zahlreiche Behördenvertreter, viele Mitglieder von Bürgerinitiativen und eine ganze Reihe betroffener Einzelpersonen waren der Einladung des RP gefolgt. Ansonsten war keine Öffentlichkeit zugelassen. Diese Behörde war auch gleich mit vielen Fachleuten angerückt und die Firma K+S als Antragstellerin für das Monsterprojekt - was Erstaunen auslöste - rückte gleich in Geschwaderstärke an. So mit ungefähr 25 Experten und Profis! Das alles hätte die räumlichen Verhältnisse beim RP in Kassel wohl gesprengt. Dafür brauchte man dann schon so was wie eine große Mehrzweckhalle… "Der Regierungspräsident (RP) lädt zur Anhörung über eine Monsterleitung quer durch Nordhessen: K+S will sein Salzabwasser 140 Kilometer weit an die Oberweser verfrachten!" vollständig lesen

K+S auf Nebenkriegsschauplätzen unterwegs! Nichts als Tarnung…

Was für eine Überraschung: Just der Konzern, der sich seit Jahrzehnten in unglaublicher Weise als Umweltsünder in die Geschichtsbücher der Region eingegraben hat, genau der Konzern, der seit Jahrzehnten gegen geltendes EU-Recht und die sog. Wasserrahmenrichtlinie vom Oktober 2000 (!) verstößt, der die Werra und die Weser zu salzigen Abwässern gemacht, die Böden und den Untergrund der Region für Jahrhunderte ruiniert, die Trinkwassergewinnung in unvorstellbarem Ausmaß geschädigt und ganze Landschaften mit Salzgebirgen verschandelt hat, die ihrerseits wieder für Jahrhunderte mit ihrer ausgewaschenen Salzlast kommenden Generationen das Leben schwer machen werden: Eben dieser Konzern macht jetzt auf Aquaponik! Es ist zum Kotzen. "K+S auf Nebenkriegsschauplätzen unterwegs! Nichts als Tarnung…" vollständig lesen