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Menschenbild: Städtische Gelder raus aus Waffen, Kohle, Öl und Gas!

Menschenbild "DIVEST" am 9.5.2017 auf dem Königsplatz, Kassel
Menschenbild "DIVEST" am 9.5.2017 auf dem Königsplatz, Kassel



Kassel, den 09.05.2017. Am Dienstag Nachmitag bildete sich um 16 Uhr für kurze Zeit ein orangefarbenes Menschenbild mit dem Schrifzug „Divest!“ auf dem Königsplatz in Kassel. Die etwa 40 Aktvist*innen forderten den Abzug öffentlicher Gelder aus den ethisch unverantwortbaren Sektoren Kohle, Öl und Gas sowie der Rüstungsindustrie. "Menschenbild: Städtische Gelder raus aus Waffen, Kohle, Öl und Gas!" vollständig lesen

„Meldeplattform Radverkehr“: Für ein fahrradfreundliches Kassel

So langsam zeigt sich der Frühling und mit den ersten Sonnenstrahlen steigen wieder viele Bürgerinnen und Bürger aufs Rad. Über das hessische Internetportal „Meldeplattform Radverkehr“ kann jetzt jeder fehlende Wegweiser, Schlaglöcher, Scherben oder Verunreinigungen auf Radwegen mitteilen, damit diese schneller beseitigt werden können. „Unterstützen Sie uns und melden Sie Mängel, die Sie auf Ihren Radwegen bemerken. Sie tragen mit jeder Meldung dazu bei, dass Radfahrende sicherer und komfortabler in Kassel vorwärtskommen“, sagt Stadtbaurat Christof Nolda. >>www.meldeplattform-radverkehr.de "„Meldeplattform Radverkehr“: Für ein fahrradfreundliches Kassel" vollständig lesen

Der Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel zu Umweltproblemen bei der Salzproduktion von K+S

Nachdem sich im vergangenen Frühjahr der Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel schon einmal an die Presse gewandt hat mit den nicht unbegründeten Sorgen, die sich unser Gremium angesichts der verfehlten Umweltpolitik von K+S macht, wenden wir uns nun, im Frühjahr 2017, erneut an die Öffentlichkeit, um mit der beigefügten Erklärung eben diesen Sorgen Ausdruck zu verleihen. Am meisten bedrückt uns, dass die Option eines 140 Kilometer langen Salzwasserkanals quer durch Nordhessen nicht unrealistisch ist für den Fall, dass sich K+S am Ende als unfähig oder unwillig erweisen sollte, bis ca. 2021 wirksame Strategien einzuschlagen bzw. in vorhandene Umwelttechnik zu investieren, um einen dauerhaften Salznotstand im Weser-Werra-Gebiet in letzter Minute noch abzuwenden. Zum Horrorszenario dieses Monsterkanals zur Weser würden, im Ernstfall, noch riesige, viele Hektar große Salzwasserbecken – möglicherweise in empfindlichen und abgelegenen Teilen des Reinhardtswaldes - hinzukommen!

Im Dezember 2016 waren die Mitglieder unseres Gremiums auf Einladung von Herrn Willecke, einem der Pressesprecher von K+S, ins Werk in Heringen zu einer Besichtigung eingeladen. Unsere beigefügte Erklärung behandelt die während dieser Besichtigung gewonnenen Einsichten ebenso wie unsere Sicht der Dinge, die mit der Salz-Produktion von K+S zusammenhängen. Unsere Sorgen sind in den Monaten, die zwischen unseren beiden Erklärungen liegen, also zwischen Frühjahr 2016 und heute, leider nicht geringer geworden. Alles andere lässt sich in diesem leider etwas lang geratenen Text nachlesen.

Die Belohnung für’s Durchhalten beim Lesen ist ein spannender Einblick in ein ausgesprochen relevantes, leider hier bei uns immer noch ungelöstes Umweltproblem. Und auch das wird der Text den LeserInnen nahe bringen: Das Problem ließe sich durchaus aus der Welt schaffen, wenn denn von K+S in Problemlösungstechniken investiert werden würde, in Techniken, die es durchaus schon gibt und die in anderen europäischen Ländern erfolgreich angewendet werden.

E. Jochum "Der Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel zu Umweltproblemen bei der Salzproduktion von K+S" vollständig lesen

StadtLabor: Große Pläne für Kassel 1919-1949


StadtLabor zu "Große Pläne für Kassel" herunterladen

"Große Pläne für Kassel" schlägt ein immer noch wenig bekanntes Kapitel des Kasseler Stadtplanungsgeschichte aus dem 20. Jahrhundert auf – die Zeit zwischen 1919 und 1949. Sie zeigt die Fuldastadst als Objekt visionärer Zukunftsentwürfe während der Weimarer Republik und die stadtplanerischen Projekte und Konzepte im nationalsozialisten Staat. Auch den Wiederaufbauplanungen in der jungen Bundesrepublik widmet sich das Buch am Beispiel Kassels und relativiert manchen Mythos bezüglich der so gern zitierten "Stunde Null".
Das StadtLabor experimentierte mir Autor Folckert Lüken-Isberner. kassel-zeitung dokumentiert die am 9. März 2017 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

„Lasciate ogni speranza, voi ch'entrate“ * Impressionen aus einer Kasseler Klinik....

(*Die ihr eintretet, laßt alle Hoffnung fahren) Dante, Die Göttliche Komödie, Hölle III, 9)

......die nicht namentlich genannt wird. Sie könnte anders heißen und überall stehen in den in den letzen Jahrzehnten geschaffenen Wüsten der privatisierten Daseinsfürsorgen.
(siehe auch: Der Spiegel Nr. 51 / 2016, „In der Krankenfabrik – Ausgelieferte Patienten, ausgebeutete Ärzte....“)

In Michael Endes Märchen „Momo“ gibt es "ümmer und überrrall"(EAV) das Böse in Gestalt Grauer Herren. Sie überleben einzig dadurch, dass sie den Qualm bestimmter Zigarren einatmen. Die Zigarren drehen sie sich aus der Zeit, die sie den Menschen abpressen oder abschwatzen. Ein geruhsam beim Besenschwingen vor sich hin philosophierender Beppo Straßenfeger oder der Zeitaufwand fürsorglich sich umeinander kümmernder Nachbarn sind ihnen lebensbedrohende Entsetzlichkeiten.
Vielen galt das Buch damals als Warnung davor, wohin aktuelle gesellschaftliche Trends zu führen drohten. Gewisse andere, auf die Durchökonomisierung aller Bereiche schon früh bedachten Kräfte werden die Dystopie allerdings in ihrer neoliberalen Zukunftswerkstatt als feuchten Wunschtraum erlebt haben. Mittlerweile hat der sich erfüllt – Graue Herren sind allem Anschein nach massenweise als logistische und geschäftsführende Fachkräfte angestellt und bestimmen den Alltag, z.B. von Patienten und Arbeitenden in Kliniken. Ausreichender qualitativer Aufwand für Kranke sowie, Pfui Deibel, das Nachfragen lästiger MüPs* scheinen ihnen ebenfalls lebensbedrohende Entsetzlichkeiten zu sein.....wie wir erleben konnten....
(*mündiger Patienten) " „Lasciate ogni speranza, voi ch'entrate“ * Impressionen aus einer Kasseler Klinik...." vollständig lesen

Ach Herr Steinbach oder: Wann muss Herr Ippen eingreifen in das, was seine Redakteure manchmal so schreiben?

Am 27. Januar 2017 erinnert die HNA resp. Herr Steinbach unter Stadtteile (?) und unter der Überschrift „Kassel gedenkt der Nazi-Opfer“ an die sich an diesem Tag erneut jährende Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

Zwei irritierende Details veranlassen mich zu diesem nur 286 Worte umfassenden Artikel:

Warum findet Herr Steinbach eigentlich keinen Platz, obwohl in dem 24 mal 24 cm großen Artikel dafür eigentlich genug Raum hätte sein dürfen, daran zu erinnern, dass es die Rote Armee war, die die Befreiung durchführte? Und warum überschreibt er den Hintergrund (zur Erläuterung des Gedenktages) mit „BEREITS seit dem Jahr 1996 Gedenktag“? Auch wenn es den Fakten entspricht, dass dieser Tag in Deutschland seit 1996 offizieller Gedenktag ist und auch wenn es richtig ist, dass die Vereinten Nationen ihn seit 2005 zum Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) erhoben haben: Was um alles in der Welt soll im Titel des Hintergrunds BEREITS heißen?

Wenn am 27. Januar 1945 russische Soldaten der Roten Armee die Jüdinnen und Juden befreit haben, die den mörderischen Vernichtungswahn der Nazis gerade so überlebten und Deutschland sich ab 1996 herablässt, diesen Tag durch die Einrichtung eines offiziellen, gesetzlich verankerten Gedenktages zu würdigen, kann doch die Überschrift nicht lauten BEREITS, vielmehr nur ERST 1996!!

Denn im Klartext heißt das doch, dass die Deutschen tatsächlich gute 50 Jahre brauchten, diesem Tag seine späte Würde zu verleihen, wenn das die richtigen Worte für so einen Gedenktag sind? BEREITS klingt demgegenüber so: Was sind wir doch für tolle deutsche Super-Gedenker, die noch fast 10 Jahre vor den Vereinten Nationen der Befreiung von Auschwitz gedenken!

"Sie bleiben, wir helfen" – Wohnserviceteam blickt auf ein erfolgreiches Jahr im Dienst der Mieter zurück

Für rund 6.000 Haushalte in Kassel und Umgebung bietet das Wohn-Service-Team (WST) seit einem Jahr haushaltsnahe Dienstleistungen. Hinter dem Konzept steckt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt, die WST vor zehn Jahren in Südhessen gestartet hat. „WST ist ein zentraler Baustein unseres Ansatzes ‚Sie bleiben, wir helfen‘, mit dem wir vor allem ältere Mieter ansprechen“, erläutert Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt.

Foto: Das Wohn-Service-Ream in Kassel: v.l. Aman Welday-Anday, Anja Klamann, Dagmar Lorenz, Eugenia Kozlova, Katharina Kremer, Geraldine-Marie Hajek. Das Wohn-Service-Team ist ein Serviceangebot der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt. Foto: UGNHWS/Karsten Socher
""Sie bleiben, wir helfen" – Wohnserviceteam blickt auf ein erfolgreiches Jahr im Dienst der Mieter zurück" vollständig lesen

StadtLabor: "Vom Guten Leben"


StadtLabor zum "Guten Leben" herunterladen
Das StadtLabor experimentierte mit Stefan Ahr (Pastoralferefent der Katholischen Kirche Kassel-Hofgeismar), Wilfried Gärtner und Ulrike Münter (Gruppe "Recht auf Stadt"), Linda Rehn (Die Kopiloten), Karsten Winnemuth (Transition Town Kassel), blickte auf die Veranstaltung am 3. Dezember zurück und wagte einen Ausblick auf die weitere Arbeit für Kassel und Region. kassel-zeitung dokumentiert die am 12. Januar 2017 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun. "StadtLabor: "Vom Guten Leben" " vollständig lesen

StadtLabor: “Buen vivir – vom Guten Leben"


StadtLabor zum Konzept des "Buen vivir" herunterladen
Stefan Ahr (Pastoralreferent der Katholischen Kirche beim Dekanat Kassel-Hofgeismar), Murat Cakir (Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen) und Dustin Schäfer (Die Kopiloten e.V.) näherten sich zusammen mit Alexandra Serjogin und Klaus Schaake vom StadtLabor-Team dem aus den Weltsichten der indigenen Völker Amazoniens und der Anden abgeleiteten Konzept des "Buen vivir" an. Hintergrund der Sendung war die am 3. Dezember stattfindende Veranstaltung zum Thema in Kassel, die das Thema einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen möchte. Gekrönt wird dieser Tag für ein Mehr an lokaler und regionaler Nachhaltigkeit durch eine Konzertlesung mit dem Titel "Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal". Dabei stellt der ehemalige Präsident der Verfassunggebenden Versammlung Ecuadors das Konzept des "Buen vivir" im Rahmen einer spannenden Konzertlesung zur Diskussion.
kassel-zeitung dokumentiert die am 17. November 2016 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun. >>Weitere Infos

Vom Leuchtturm-Projekt zum Vorreiter:

Der Rückbau des Kassel Airport als Prototyp einer gelungenen Konversion

Die Initiative „Pro Kassel Airport“ bringt es nach Ansicht des Kreisverbands Kassel des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) auf den Punkt: „Woran es derzeit offensichtlich fehlt, ist ein klares, nachhaltiges Konzept.“

Für den BUND ist klar: „Eine Rückstufung ist unvermeidlich. Der Schaden an der Natur ist angerichtet, eine wirtschaftliche Notwendigkeit für die Region ist nicht erkennbar und ein kontinuierlicher Flugbetrieb findet nicht statt. Wir wiederholen deshalb unseren Vorschlag, in Calden ein Pilotprojekt zur umweltverträglichen Konvertierung unrentabler Flughafenanlagen zu initiieren“, erklärt BUND-Mitglied Wolfgang Ehle. Schließlich gebe es deutschlandweit noch 40 weitere Geisterflughäfen. Und der Geschäfts- und Frachtflugverkehr könne auch wie bisher auf einem Verkehrslandeplatz abgewickelt werden. Die Prosperität der Region nehme dadurch keinen Schaden.

"Vom Leuchtturm-Projekt zum Vorreiter:" vollständig lesen

"Buen vivir – vom Guten Leben"

Workshops und eine sinnliche Kombination von Vortrag und lateinamerikanischer Musik – spannendes Veranstaltungskonzept am Samstag, 3. Dezember in Kassel.
Der 3. Dezember dieses Jahres wird ein Tag der lokalen und regionalen Vernetzung für das Gute Leben in Kassel und der Region. Die Veranstaltung kombiniert Vorträge, Workshops, Führungen und Musik zum Thema. Den Tag krönt ein Konzert-Vortrag mit dem Titel "Das Recht auf ein Gutes Leben – Neue Töne aus Lateinamerika – Eine Begegnung mit Alberto Acosta und Grupo Sal".
Um für Stadt und Region neue Impulse für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Leben und die weitere Vernetzung verschiedenster Akteure zu geben, haben sich die Universität Kassel (Gesellschaftswissenschaften, Fachgebiet Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien) sowie das KulturNetz Kassel e.V., Transition Town e.V., Kopiloten e.V., die Karibu Welt- und Regionalladen Kassel eG, die Katholische Kirche – Dekanat Kassel-Hofgeismar – und das StadtZeit Kassel Magazin als Partner zusammengefunden. Weitere Infos:
www.facebook.com/gutes.leben.kassel.region/

StadtLabor: “Ars Natura – Kunst am Wanderweg"


StadtLabor mit den ARS NATURA-Initiatoren herunterladen
Mit Dr. Karin Adam und Sandrino Sandinista Sander, den Initiatoren des mittlerweile 360 Kunstwerke umfassenden Weges, experimentierte das StadtLabor zu Kunst am Wanderweg.
kassel-zeitung dokumentiert die am 22. September 2016 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

Wilde Wochen 2016

Wilde Wochen Die Wilden Wochen im Habichtswald sind wieder da. Vom 24. September bis zum 20. November bieten Gastronomiebetriebe, Fleischereien und der Waldladen Spezialitäten vom Habichtswaldschwein an. Alle teilnehmenden Betriebe sind auf der regional=optimal Internetseite zu finden.

Die Internetseiten regional=optimal stellen darüber hinaus ganz aktuell regionale Lebensmittel aus Kassel und Umgebung, ihre Erzeuger und Bezugsquellen vor. Inzwischen sind rund 99 vermarktende Betriebe, neun Wochenmärkte und neun Blumenfelder zum selber ernten gelistet.

StadtLabor: „Solarstrom vom hauseigenen Dach für Mieter“


StadtLabor mit den prosumergy-Gründern herunterladen
prosumergy liefert Mietern in Mehrparteienhäusern Solarstrom vom eigenen Dach. Den Aufwand Vermieter beschränkt das junge Team dabei auf ein Minimum, indem ihre Mitarbeiter alle technischen, rechtlichen und administrativen Aufgaben übernehmen.
Der lokal erzeugte Solarstrom wird unmittelbar von den Mietparteien im Gebäude verbraucht und ersetzt damit einen möglichst großen Anteil des teureren Netzstroms. Dazu, warum der Vor-Ort-Verbrauch wirtschaftlich attraktiver als die Einspeisung in das Stromnetz ist und zu anderen Fragen der lokalen Energiewende, experimentierte das StadtLabor mit Lena Cielejewski und Daniel Netter, zwei von drei Gründern des jungen Unternehmens. kassel-zeitung dokumentiert die am 25. August 2016 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

DENKMALKUNST-FESTIVAL sucht KÜNSTLER

(Doku Pressemeldung) Das DenkmalKunstKunstDenkmal-Festival lenkt die Aufmerksamkeit auf verlassene Baudenkmäler, um deren Verfall oder gar den Abriss geschichtlicher Bausubstanz zu verhindern.Türe, Tore und Portale mittelalterliche Wohnhäuser, Kirchen, Wehrtürme oder dunkle Kellergewölbe öffnen sich, sie lüften ihre Geheimnisse und werden mit ausgewählten Kunstwerken beseelt. Die meisterhafte Welt des historischen Fachwerks wird durch nationale und internationale Künstler zu neuem Leben erweckt.
Jedem Künstler ist es dabei Herzenssache sich auf die ganz besondere Atmosphäre und Gegebenheit „seines“ Gebäudes einzulassen, es mit seiner Kunst zu beseelen und dies die Besucher fühlen zu lassen.
Wir bieten die Möglichkeit an der Konzeption des Festivals mitzuwirken und laden am Sonntag, 28. August, 10-13 Uhr ins Jugendgästehaus / Großer Saal /
Scheerenberger Str. 34, 37520 Osterode am Harz alle interessierten schaffenden Künstler und Aktive ein. "DENKMALKUNST-FESTIVAL sucht KÜNSTLER" vollständig lesen

Mieterstrom für die bürgernahe Energiewende

Machen Solar-Mieterstrom möglich: Lena Cielejewski, Christopher Neumann und Daniel Netter von prosumergy
Niestetal, 26. Juli 2016: Das Team der jungen Firma prosumergy feiert Richtfest für eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines 8-Familienhauses. Das Besondere: Die dort wohnenden Mieter können den auf ihrem Dach erzeugten Solarstrom direkt und ohne Umwege verbrauchen. Und das zu günstigeren Konditionen, als sie der regionale Energieversorger anbietet. Möglich wird dies durch ein intelligentes Geschäftsmodell, das Lena Cielejewski, Christopher Neumann und Daniel Netter – alle Absolventen der Universität Kassel – entwickelt haben, um zusammen mit Hauseigentümern und -bewohnern die bürgernahe Energiewende voranzubringen.

"Mieterstrom für die bürgernahe Energiewende" vollständig lesen

„Gebt den Flughafen an die Natur zurück!“

Mit diesem Aufruf nimmt der Kasseler Kreisverband des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Stellung zu der aktuellen Situation des Flughafens Kassel- Calden.

Über 280 Millionen Euro an Steuergeldern vergeudet, um auf über 200 ha eine gewachsene Natur- und Kulturlandschaft zu zerstören. Für das „bedeutendste Infrastrukturprojekt Nordhessens“, wie es gern hochgelobt wird. Davon etliche Millionen zuviel, wie der Landesrechnungshof kritisiert, und laufende Kosten von jährlich an die 10 Millionen Euro, aufzubringen aus den Steuereinnahmen vom Land Hessen, dem Kreis und der Stadt Kassel, sowie der Gemeinde Calden. "„Gebt den Flughafen an die Natur zurück!“" vollständig lesen

„Architektur für Alle“: Tag der Architektur am 25. und 26. Juni

Objekt-Übersicht aus dem StadtZeit Kassel Magazin
Am letzten Juni-Wochenende öffnen Bauherren und Architekten ihre Türen und Pforten. Zu entdecken gibt es in Hessen 99 Bauten und Umbauten, zeitgenössische Innenarchitektur sowie neugestaltete Freiräume an zahlreichen Orten, viele davon in Kassel und Region. In 2016 liegt der Fokus auf dem Thema „Architektur für Alle“. Ein vielfältiges Rahmenprogramm, in Kassel mit einer Führung mit dem Titel „Von der Hohenzollernstraße zu Kassels neuem Boulevard - die Friedrich-Ebert-Straße im Wandel der Zeit“ und einer Radtour rundet das Angebot ab. Infos zum Programm in Hessen. Das Programm für Kassel und die Region unter … mehr. "„Architektur für Alle“: Tag der Architektur am 25. und 26. Juni " vollständig lesen

StadtLabor: "Geflüchtet. Was nun?"


StadtLabor zum Thema "Geflüchtet. Was nun?" herunterladen
Gemeinsam mit Ramona Schmidt, Edward Xavier (Caritas) und Asib Malekzada (Landkreis Kassel, Fachbereich Soziales) experimentierte das StadtLabor zum Thema. kassel-zeitung dokumentiert die am 7. April 2016 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht Teil der Sendung. Das hat mit der GEMA zu tun.

Parkplatzsituation im Vorderen Westen

...mal anders betrachtet.

Der aktuelle Artikel von E. Jochum vom 9. März (s.u.) berichtet über das neue Justizzentrum an der Goethestrasse und die Parkplatz-Pläne. Genau dieses Thema wurde schon im Sommer 2015 in "mittendrin", dem Quartiersmagazin der Friedrich-Ebert-Strasse in einem größeren Zusammenhang angesprochen. Hier noch einmal die leicht redigierte Fassung:

Dem interessierten Zeitungsleser begegnet immer wieder die Meldung, dass die Parkplatzsituation im Vorderen Westen eine extrem angespannte sei. Nun ist das mit der Wahrnehmung von Zuständen so eine Sache: Sitze ich im Auto und drehe die dritte Runde um den Block, dann nervt das. Sitze ich auf dem Balkon und sehe das Auto dreimal um den Block schleichen, dann nervt das auch.

Also: Muss das sein? Es lohnt, darüber nachzudenken. "Parkplatzsituation im Vorderen Westen" vollständig lesen

Nää, ich sage da nix, wie komme ich denn dazu?

Neulich vor der Bäckerei: Ich komme aus dem Laden und sehe einen Hund, der seinen Haufen gerade mitten auf den Gehweg setzt. Der Besitzer des Hundes ist noch im Laden. Zwei ältere Damen haben den Hund beobachtet und erregen sich kräftig über den unerzogenen Köter. Eine Sauerei sei das, und dass der überhaupt so frei rumläuft, womöglich fällt der einen noch an... (NB: Es war ein mittelgroßes, zutrauliches Mischlingsweibchen, vielleicht aus Spanien oder Rumänien, komplett harmlos - aber scheißt halt mitten auf den Gehweg!).
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Radsport für Kassel: Rohloff-Cup 2016

Die Zweirad-Gemeinschaft Kassel richtet zum 10. mal die Rennserie aus auf der bewährten Strecke des Verkehrsübungsplatzes in Baunatal-Hertingshausen aus. An insgesamt 20 Renntagen werden bundesweit die schnellsten Beine von der Klasse der Schüler U13 bis hin zu den Senioren 4 gesucht. Dabei werden immer mittwochs um 19 Uhr die Rennen im Wechsel gefahren.
Zweirad-Gemeinschaft Kassel e.V.
"Radsport für Kassel: Rohloff-Cup 2016" vollständig lesen

Was genau ist Korruption?

Bei großen Bauprojekten, die in der Mehrzahl der Fälle gegen den Willen der Betroffenen und mit durchaus zweifelhaften Gutachten durchgezogen werden, taucht immer wieder die Vermutung auf, es sei geschmiert worden. Wobei es nicht immer um direkte Geldzuwendungen gehen muss. Zu beweisen ist das in der Regel nicht, die Indizien sprechen jedoch eine andere Sprache. Ein klassisches Beispiel liefert unser ehemaliger Landesvater Roland Koch. Hier ein aktueller Beitrag einer Betroffenen im Forum der Flughafenausbaugegner aus Südhessen:

Ich habe gerade einen Leserbrief an den Stern geschrieben. Dort kam in der Rubrik "Was macht eigentlich" Roland Koch zu Wort.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf Ihr Interview mit Roland Koch in der Ausgabe Nr. 6 vom 4.2.2016.
Herr Koch hat als Ministerpräsident veranlasst, dass die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen gebaut wird. Diese Landebahn erwies sich als überflüssig, da die Flugbewegungen seither nicht bzw. kaum gestiegen sind. Tatsächlich hat sie aber hunderttausende Menschen zusätzlich verlärmt und Gesundheitsgefahren ausgesetzt. Viele haben bereits auf eigene Kosten ihre Heimat verlassen, weil sie den Lärm nicht mehr ertragen. Außerdem wurde eine große Waldfläche, die unter dem höchsten Naturschutz stand (Bannwald), für diese Landebahn abgeholzt. Einer der wenigen Profiteure dieses Skandals ist Roland Koch, der Bilfinger Berger ihren bis dahin größten Auftrag verschafft hat (Bau der Landebahn). Die Einstellung als Vorstandsvorsitzender bei Bilfinger Berger hat die Firma bitter bereut. Er brachte für diesen Posten nicht die geeigneten Kompetenzen mit. Also kann man diese Einstellung nur als Dankbarkeit für diesen Auftrag sehen. Manche bezeichnen es als Korruption.

Als Betroffene finde ich es enttäuschend, dass dieses dunkle Kapitel von Roland Koch überhaupt nicht angesprochen wurde, obwohl die Tätigkeit bei Bilfinger Berger sogar Thema war.

Mit freundlichen Grüßen


Nun zeichnet sich Koch ohnehin durch ein ungeheures Ausmaß an Unverfrorenheit aus. Ihm dürfte es herzlich Wurst sein, wie andere seinen Job und seine Qualifikation dafür bewerten.

Wir lernen: Auch solche Dankbarkeitsbezeugungen von Unternehmen fallen unter den Begriff Korruption, auch wenn der Tatbestand mit deutlichem Zeitverzug erfüllt wird.

Ebenso sind hilfreiche Aktionen zu bewerten, die von Lobbyorgansiationen für Politiker bereitgestellt werden. Dazu gehören insbesondere auch die Förderung und/oder Gründung von "Pro-"Bürgerinitiativen. Die Asphaltlobby verfügt mit der GSV (Gesellschaft für umweltgerechte Straßen- und Verkehrsplanung e.V) über eine einflussreiche Organisation, die auf unterster Ebene Bürgerinitiativen unterstützt und sogar initiiert, die den Interessen der Bauwirtschaft entgegen kommen. Plakatgestaltung, Erarbeitung von Argumentationshilfen, Bestellung von Referenten, Zuschüsse - der arglose Bürger nimmt's begeistert hin. Schließlich geht es um "umweltgerechte" Planung.

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„Man muss die Ängste ernst nehmen!“ Muss man?

Was sind das für Ängste, fragt man sich bei der täglichen Lektüre der Zeitung. Die Angst vor Fremden: Dieben, Schlägern, Vergewaltigern, Einbrechern, Mördern....?
Die Statistik gibt nichts dergleichen her. Der Anteil der kriminellen Delikte von Zuwanderern, Asylsuchenden oder Flüchtlingen ist eher geringer als bei den Deutschen. Und dass die Leute nach Monaten der Untätigkeit im Massenlager einen Koller bekommen, verwundert nicht.

Sperrte man 1000 Deutsche unter vergleichbaren Bedingungen in ein Lager, ich wage keine Prognose, wann es zu den ersten Prügeleien käme. Oder schlimmer: Man stelle sich vor: 300 Bayern, 200 Sachsen, 200 Westfalen, etc.

Und: Es gibt bestimmt mehr Wirtshausschlägereien pro Woche als Prügeleien in den Aufnahmelagern. Nur davon liest man nichts in der Zeitung.

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Hessischer Vizemeister dank Nachwuchsförderung

HM Cross 2015, Klasse U19 v.l.n.r.: Ben Völker ZG Kassel, Niclas Zimmer RSG Gießen & Wieseck, Martin Bruni RSG Frankfurt
HM Cross 2015, Klasse U19 v.l.n.r.: Ben Völker ZG Kassel, Niclas Zimmer RSG Gießen & Wieseck, Martin Bruni RSG Frankfurt
Die Zweirad-Gemeinschaft Kassel erntete die Früchte Ihrer Nachwuchsförderung. Beim 2. Rhöncross, den Hessischen Meisterschaften im Cross, am 28.11.2015 in Dipperz bei Fulda, erreichte Jannis Tillack in der Klasse der U17 einen sehr guten 5. Platz. Noch ein wenig besser machte es Ben Völker in der Klasse U19. Er brach die Phalanx aus Süd- und Mittelhessen und fuhr sich für alle überraschend auf das Podium zur Vizemeisterschaft. "Hessischer Vizemeister dank Nachwuchsförderung" vollständig lesen