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„Luftfracht“ für 5,97 Euro!

So langsam komme ich dahinter, warum das Paketaufkommen so exorbitant gestiegen ist. Hier das aktuelle Beispiel:
Luftfracht


Die Bestellung bei einem Elektronikfachhandel. Zwei Thermosicherungen. Warenwert 97 Cent, Versandpauschale 5 Euro. Schon das ist ein Hammer!

Die Sendung wurde geliefert in einem Karton von 25 x 30 x 10 cm Größe und einem Gewicht von 226 Gramm incl. Füllmaterial. Die beiden Sicherungen sind ca. 5 cm lang und wiegen 3 Gramm.

Für diese drei Gramm wurde also rund das 75-fache an Gewicht auf die Reise geschickt! Oder in Volumen ausgedrückt: 7,5 Liter Luft für geschätzt 1 Kubikzentimeter Material. Also das 7500-fache!

In einem normalen Brief hätte der Spass 80 Cent gekostet, also knapp so viel wie der Warenwert.

Was kann man daraus nun schließen? Sind die Rationalisierungseffekte durch eine Reduzierung der Paketgrößen auf einige wenige Standardformate so groß, dass sich diese Materialverschwendung rechnet? Könnten die Paketdienste nicht mehr transportieren, wenn der Anteil an Luft in den Sendungen geringer wäre? Wäre dann die Ökobilanz der Versandvorgänge nicht deutlich besser?

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Kommentare

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WE am :

Nachtrag: Wie viel von den 5 Euro kassiert der Versender als zusätzlichen Erlös? Als Privatkunde müßte ich bei dpd für die Einzel-Sendung € 4,50 zahlen. Bei DHL € 3,79. Ich denke, für Massenversender sind da noch erhebliche Rabatte drin!

VB am :

Was ist denn das Herstellerland? Vietnam?

WE am :

Die Ware kommt ab Lager irgendwo in Franken/Bayern.
"Luftfracht" steht in Gänsefüßchen...

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