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Alle Winter wieder...

Verschneite oder vereiste Treppen sind gefährlich. Deshalb - und weil die Stadt kein Haftungsrisiko eingehen will - werden bestimmte Gehwege und Treppen wie diese zwischen Kölnischer und Breitscheidstraße regelmäßig im Winter versperrt.
Dies war in diesem Jahr immerhin erst Ende November der Fall. Notwendig war es indes bis heute nicht.

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Liniennetz-Reform und Tram in der Königsstrasse

Man kann der derzeitigen Diskussion um die Verbesserung des ÖPNV auch ein paar positive Aspekte abgewinnen - man muss dabei aber etwas um die Ecke denken und statt unrealistischer Forderungen vielleicht auch mal andere Lösungsvorschläge einbringen.


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DENKWEG – Von Aachen nach Zittau - ein Spaziergangsgespräch in der Kasseler Karslaue



Download: 2015-08-15-denkweg-weisshaar.mp3
Bertram Weisshaar (hier beim TALKWALK rund um den Kasseler Mattenberg im Sommer 2014)
"Entlang der Route reihen sich Weiße Flecken unserer Kultur, wie auch Aussichtspunkte in die Zukunft. Gewissermaßen ein atheistischer Pilgerweg", sagt Bertram Weisshaar zu seinem Projekt. In Aachen machte sich der Spaziergangsforscher auf den Weg, um einen etwa 800 Kilometer langen, neuen Wanderweg zu erkunden. Nicht die Sehenswürdigkeiten, sondern die Denk-Würdigkeiten stehen dabei im Fokus. Während seines Aufenthaltes in der Fuldastadt drehte Klaus Schaake mit Bertram Weisshaar und dem Aufnahmegerät eine Runde durch die Karlsaue. >>DENKWEG-BLOG, >>DENKWEG-FB-SEITE

StadtLabor extra – Buen Vivir: Alberto Acosta spricht über das Wissen der Anden für eine Welt jenseits des Wachstums

Alberto Acosta in Witzenhausen


Download: stadtlabor2015-06-18-acosta-ohnemusik.mp3
"Gutes Leben für alle statt Dolce Vita für wenige", formuliert Alberto Acosta, ecuadorianischer Wirtschaftswissenschaftler, Politiker und Intellektueller, kurz und knapp das Prinzip des Buen Vivir.
Das StadtLabor des Freien Radios Kassel dokumentiert den Auftritt des seinerzeitigen Präsidenten der verfassunggebenden Versammlung Ecuadors und Ex-Präsidentschaftskandidaten im Capitol-Kino in Witzenhausen am 21. April 2015. Thomas Pampuch, Journalist und Lateinamerika-Kenner führte zu Beginn ins Thema ein.

Der Hundemann auf dem nächtlichen Boulevard der Herzen

Heute Nacht, 0:46 Uhr auf dem Bürgersteig Nord des zukünftigen Boulevard der Herzen, früher Friedrich-Ebert-Straße, spricht ein junger Mann zwei andere junge Männer an, die ihm entgegenkommen. Sie sprechen kurz, dann gehen sie weiter.
Der junge Mann kommt auf den Hundemann zu und fragt, ob er mal eine Minute Zeit hätte. Der Hundemann winkt sofort ab, weil er denkt, der junge Mann wolle ihn anschnorren. "Der Hundemann auf dem nächtlichen Boulevard der Herzen" vollständig lesen

Der Künstler und der Hundemann

Es war mal wieder soweit: Das genetische Vermächtnis hatte seinen Besuch angekündigt und der Hundemann machte sich auf den Weg, selbiges am Fernbahnhof persönlich zu empfangen.
Als er schon in der Bahn sitzt erreicht ihn die Kurzmeldung: "Denke, ich bin so zehn nach sieben da." Will heißen, der Hundemann wird eine gute halbe Stunde zu früh sein. "Egal. Setze ich mich ins Eiscafé und nehme ein gepflegtes Kaltgetränk", denkt er sich.
Am Ice-Bahnhof angekommen, muss er feststellen, dass das Eiscafé gerade renoviert wird. Pustekuchen.
Er geht zum Gegenüberliegenden Café. Dessen Aussenbestuhlung ist schon dezent zusammengekettet, nur an zwei Tischen sitzen noch Gäste.
Wir schreiben Freitag, kurz nach 18.30 Uhr! Aber die Café-Damen lassen sich nicht beirren. Sie warten ab, dass auch diese Gäste gehen, denn auch sie wollen irgendwann nach Hause, wie sie sagen. "Der Künstler und der Hundemann" vollständig lesen

Die junge Schöne und der Hundemann

Freitag, später Nachmittag im Sommer. Direkt vom Büro aus ist der Hundemann auf dem Weg zu einer Veranstaltung in der Nähe des Wehlheider Kreuzes. Der verschärften Öko-Fraktion soll für ihre Bemühungen für eine grüne, lebenswerte Stadt eine offizielle Ehrenplakette durch eine Vertreterin des Magistrats überreicht werden. Der Hundemann schlendert an der Ing-Schule vorbei und kürzt über die Wiese Richtung Ziegelstraße ab. Auf der Wiese steht eine junge, sehr attraktive Frau südländischer Erscheinung, an der Leine ihr Hund. "Die junge Schöne und der Hundemann" vollständig lesen

Brillenfrau und Hundemann

Der Hundemann steht an der Tramhaltestelle Stadthalle – neudeutsch Kongress Palais – ausnahmsweise an diesem Abend mal ohne Hund, weil ein offizieller Empfang gereicht wurde, für den es sich nebenbei auch noch Jackett und Mantel überzuwerfen galt.
Drei Minuten bis die Vier kommt. Wunderbar. Er kramt schon mal seine Geldbörse aus dem Rucksack, steckt sie in die Innentasche seines Jacketts und denkt darüber nach aus Ersparnisgründen gleich ein Fünfer-Ticket zu ziehen. "Brillenfrau und Hundemann" vollständig lesen

Hundemann, Putzeimer, Schnaps...

Wolkenfreier Himmel, schneebedeckte Landschaften: Gegen 17 Uhr ist der Hundemann an der Hessenschanze verabredet, um in die nahende Dämmerung und den anschließenden Abend zu wandern. Dörnberg ist das auserkorene Ziel dieses "Himmelfahrtskommandos".
Zwei Herren und ein Hund wandern also los, erstmal immer schön bergauf. Als die Dämmerung hereinbricht und es langsam immer dunkler wird, kommt der dreiviertelvolle Mond, der über dem Wald steht, zu voller Geltung und leuchtet den Männern ihren Weg. Die freuen sich schon auf ihren ersten "Boxenstopp" im Gasthaus am Silbersee, um ein kühles Blondes zu goutieren. "Hundemann, Putzeimer, Schnaps..." vollständig lesen

Rollstuhlschieber und Hundemann

Wilhelmshöhe, 12.30 Uhr, blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, Kälte. Jung und Alt zieht es nach draußen.
Ein Mann kommt mit seinem Hund den Fußweg vom Besucherzentrum runtergelaufen. Vom Weg links, oberhalb des Straßenbahndepots, sieht er ein Pärchen kommen, das langsam auf die Weggabelung zuläuft.
Vor dem Pärchen schiebt ein leicht humpelnder Junge... "Rollstuhlschieber und Hundemann" vollständig lesen

Mehr Sicherheit in einer alternden Gesellschaft

Es ist ja eine hinreichend bekannte Erscheinung: Rüstige Senioren in schwarzer Lederkombi, der graue Pferdeschwanz weht kühn unter dem Helm hervor, die Bierkugel ruht locker auf dem Tank und der Blick schweift - um drei Dioptrien verstärkt - genüsslich über die weiblichen Bewunderinnen am Wegesrand.

Solange das liebevoll "Bock" genannte Zweirad wenigstens noch rollt, bleibt es dank der gyroskopischen Kräfte auch weitgehend selbsttätig in aufrechter Position. Aber... "Mehr Sicherheit in einer alternden Gesellschaft" vollständig lesen

Recht auf Stadt - Nachttanzdemo am Fr, den 10.10.14, Start 20 Uhr Hbf

Auch in Kassel verschwinden bezahlbare, offene kulturelle Freiräume mit zunehmender Geschwindigkeit, Mieten steigen und Menschen werden verdrängt. Die Folgen der neoliberalen Entwicklung der Städte machen sich hier wie überall deutlich bemerkbar, ohne dass wir Bewohner_innen die Zukunft Kassels wirklich mitgestalten können. Aber in was für einer Stadt wollen wir eigentlich leben? Und wem gehört die Stadt? "Recht auf Stadt - Nachttanzdemo am Fr, den 10.10.14, Start 20 Uhr Hbf" vollständig lesen

TalkWalk Mattenberg - Weg durch die Zeiten

Die TalkWalk-Gruppe in der Mattenbergsiedlung
Zum Ausstellungsgelände „Bewegter Wind" am Schenkelsberg und zur Geschichte der Mattenbergsiedlung in Oberzwehren hat der Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar einen TalkWalk entwickelt. Am Sonntag, 24. August 2014, gab es die Live-Version mit Interviews und vielen Erläuterungen direkt vor Ort.
>>Hier steht der TalkWalk zum Download bereit, mit dem sich interessierte selbst auf den Wege begeben können.
Prädikat: Absolut empfehlenswert. "TalkWalk Mattenberg - Weg durch die Zeiten" vollständig lesen

PIRATEN auf dem Open Flair

Wie schon im letzten Jahr waren die PIRATEN wieder mit einem Stand auf dem Open Flair in Eschwege vertreten.
Das seit 1985 stattfindende Musikfestival bot vom 7.-10. August auf zwei großen Bühnen ein großes Programm mit Gruppen wie SEEED, JIMMY EAT WORLD, ENTER SHIKARI, DIE SCHRÖDERS, KAKKMADDAFAKKA, KADAVAR, MAXIM, FEINE SAHNE FISCHFILET, THE INTERSPHERE, ROGERS, BROILERS, RISE AGAINST und CASPER, die den bis zu 20 000 Besuchern pro Tag kräftig einheizten.
Zwischen Kleinkunst, Kinderaktionen und Performances verteilte die Piratenpartei an ihrem gut besuchten Stand um die 1.500 Aufkleber von den Queeraten und hunderte NSA- und Piratenaufkleber. »Am Sonntagmittag waren alle weg. - Queeratenaufkleber hätten wir die doppelte Menge verteilen können! Am Abend kam dann noch eine Besucherin und machte sich - natürlich nicht ohne zu fragen - sogar noch einen Aufkleber von unserem Tisch ab. Auch unsere Kondome mit der Aufschrift ›Love is the future and the future is yours‹ gingen weg wie warme Semmeln«, freut sich Michael Balke, der den Infostand der PIRATEN organisiert hatte.
Außerdem wurden etwa 1.200 Luftballons zu Piratensäbeln modelliert und verteilt, mit denen sich besonders Erwachsene auf den Wiesen Spaßkämpfe lieferten.

Auf den Spuren jüdischen Lebens im Vorderen Westen Stadtteilführung von Kassel-West e.V.

Gründer des Vorderen Westens: Sigmund Aschrott
Sonnabend, 16. August, 15 Uhr, Treffpunkt: Dr. Lilli-Jahn-Platz vor der Adventskirche
Eine Führung durch den Vorderen Westen mit Wolfgang Matthäus bietet der Verein Kassel-West e. V. an. Der Spaziergang am Sonnabend, 16. August 2014, bewegt sich vor allem auch auf den Spuren jüdischen Lebens im Stadtteil, der seine Gründung dem jüdischen Unternehmer Sigmund Aschrott verdankt. Treffpunkt um 15.00 Uhr ist der Dr. Lilli-Jahn-Platz vor der Adventskirche in der Germaniastraße. Die Teilnahme ist kostenlos.

...und der Alte hatte doch Recht - irgendwie:

Müritz National Park 2014 - Blühwiese


„Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen schon bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln, in denen es sich zu leben und zu arbeiten lohnt.“

Helmut Kohl, 1990

Fotowettbewerb Streuobstwiesen: Die Preisträgerinnen des Monats Mai

Kassel, 12. Juni - Aus mehr als 30 Fotomotiven konnte die Jury die zwei besten Motive für den Mai auswählen. Zwei ambitionierte Hobbyfotografinnen machten das Rennen: Sabine Schneider und Stephanie Singe konnten am heutigen Donnerstag ihre Urkunde und eine Kiste feinsten Apfelmosts aus regionaler Produktion entgegennehmen.
Streuobstwiese Rammelsberg, 1. Preis
Streuobstwiese Rammelsberg, 2. Preis









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