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Konsumfreiheit

Da wir auf diesem Portal (und im Freien Radio Kassel) garantiert werbefrei sind, darf ich auch mal eine Antiwerbung posten. Seit geraumer Zeit steht da eine kleine Flasche (25cl) bei mir rum, da ist ein Logo drauf: "vom Fass". Da hab ich wohl mal einen Essig oder ein Öl erworben und auf diese Flasche eine erhebliche Summe gelöhnt, die ich als Pfand gefühlt hatte. Die wollte ich heute anlässlich des sog. Weihnachtsmarktes zurückbringen und mir das von mir empfundene Pfand auszahlen lassen. (Die mir von unserer beliebten Haushaltshändlerin bekannte reale Preisdifferenz von Flasche mit und ohne Logo verschweige ich jetzt schonmal.)
Von einem Menschen, der mir als Chefgebaren auffiel, wurde ich belehrt: Das ginge nicht, weil ich keine Pfandflasche erworben hätte, sondern ein Eigentum. Dieses könne nicht abgelöst, sondern nur wiederbefüllt werden. Zur Bekräftigung erwähnte er, diese Praxis werde von diesem Imperium ("weltweit") seit 25 Jahren gepflegt. Meine Absurditätserklärung glitt natürlich von seinem beobachtbaren Äußeren ab wie Öl.
Vor solchen Praktiken kann man nur warnen. Wer dort kauft ist selber schuld. Diesen Text betrachte ich als einen Verbraucherhinweis. Um sich mit solchen Unsittlichkeiten weiter zu beschäftigen, ist mir die Zeit zu schade.
Übrigens ist es natürlich selbstverständlich, dass man bei diesen franchising-Homepages zum Herz der Veranstaltung für eine Beschwerde niemals vordringen wird! Gut abgeschrottet...

Die Papierbeutel-Diskussion

Ich kaufe in einem großen sog. Discounter ein und habe keinen Beutel dabei. Ich glaub zum ersten Mal seit unvordenklichen Zeiten, wie Adorno gesagt hätte. Ich habe 1 Artikel und möchte einen kleinen Papierbeutel. Im Unterkassenkabinett gibts aber nur große. Zwei große Kisten. Die Kassiererin sagt, wir haben aber vier. Ich sage, hier sind aber nur zwei. Es stellt sich durch harte Aufklärungsarbeit heraus, dass sie mit "4" vier Kassen meint, die alle ihre eigenen Unterkabinetts haben. Was soll mir das nun nützen? Ich bitte meine Nachfolgerin am Band um Nachsicht zur Klärung, die sie mir geduldig gewährt, gibts auch nicht alle Tage. Ich wandere also zu den nächsten Kassen, um die kleine Tüte ausfindig zu machen. Nun kommt doch die Kassiererin aus ihrer Verbarrikadierung hervor und zeigt mir meinen Weg. Ich bedanke mich. - Dies aber nun eine kleine Allgorie auf alle Arbeitenden, die vorwegnehmend Angriffe für Fehlfunktionen erwarten, für die sie gar nicht verantwortlich sind; zudem eine unerkannte Verwirrung der Kommunikation; hier wars die Schlüsselstelle "4": vier Kassen, evtl. 4x2 Kartons (mit groß & klein); das war aber nun auch nur eine Schaltstelle in ihrem Gehirn, an das man ja nicht drankommt...
So lebt man in den kleinen Dingen mit- und im Normalfall gegeneinander...

Freisprechanlage: Profit ade! - Die Gemeinwohlökonomie

Das ist das Thema von Günter Bornmann, der bereits im Sozialmanagement gearbeitet hat. Im Pressetext ist zu lesen, das sei eine Ökonomie „die nicht auf Gewinnstreben und Konkurrenz beruht, sondern auf Gemeinwohl-Streben und Kooperation“. In Kassel ist mit ihm eine Gruppe dabei, sich zu entsprechenden Aktivitäten zu gründen. Wir werden darüber sprechen.
Heute, Sonntag 11.11.2018, 18-19 Uhr, im Freien Radio Kassel.

Freisprechanlage: "Wie wollen wir leben?"

Eine immer wieder gern gestellte Frage, z.B. in der Variante von Roland Barthes ("Wie zusammen leben"). Ersteres steht oben drauf auf dem Plakat der Künstlerin Nora von der Decken zur hessischen Landtagswahl am 28. Oktober 2018. Sie kommt aus dem Zusammenhang von "Demokratie in Bewegung" und hat sich als Solo-Kandidatin herauskristallisiert. Sie ruft dazu auf, ihr verantwortungsvoll eine Erststimme zu spendieren. Was sie politisch bewegt, erfahren wir live
heute 18-19 Uhr, im Freien Radio Kassel.

Same procedure

Es kam beim Dieseln und Duseln so, wie es von Kassandra Reuter vorhergesehen ward: "Herauskommen wird allerdings eine Kompromissformel mit allerlei Details und Fallen". Die Autohersteller weigern sich, wenigstens einen Teil der herbeischmasselten Kosten zu übernehmen (das käme dem Profit und den stakeholders zu ungut); die Politik hat eine für sie vernünftige Verhandlungslösung gefunden und kann es nun den anderen überlassen, unvernünftig zu sein; diejenigen, die was haben und noch rechnen können, empören sich über die mangelhafte Unterstützung von beiden Seiten; der Rest empört sich sportlich, also durch leistungsgerechtes Maulen, und allesamt wählen sie nächstes Mal die gleichen Leute wie diesmal. Das ist Re-Publik!

Neuigkeiten aus der Unverschämtheitsverbreiterung

In dieser Diskussion um den Diesel geschehen Sachen, wo man sich nicht mehr an den Kopf zu greifen braucht. Allen Ernstes wird nicht etwa darum gerungen, ein allgemein zugängliches und leistbares öffentliches Verkehrssystem aufzubauen - das würde ja unter die allseits beschworene "Nachhaltigkeit" fallen. Stattdessen hätte die Lobby der Autoproduzenten lieber eine Erneuerung der "Fahrzeugflotte", wie ich den Vorsitzenden sprechen höre. (Offizier im II. Weltkrieg?) Man möchte Neuanschaffungen oder Software-Änderungen, keine möglichen und günstigeren mechanischen Nachrüstungen. Die mit ihren alten Karren (seis nun Diesel oder nicht) sollen abtreten, die brauchen keine KFZ-Mobilität. Krieg um Euro-Norm 5 bis 6. Bitte Neukauf.
Wer zahlt den Betrug und das anschließenden Bauernlegen? Die Autohersteller wohl kaum. Die brauchen jetzt einen neuen Zauber, den Rettungsschirm.
Dass bisher die "Entscheidung" vertagt worden ist, muss man geradezu als Hoffnungsschimmer sehen. Herauskommen wird allerdings eine Kompromissformel mit allerlei Details und Fallen, von denen Menschen mit älteren Fahrzeugen, die sie sich so noch leisten können voraussichtlich nicht profitieren werden. Da sie es vorziehen zu schweigen, wird alles so weitergehen.

Freisprechanlage: Real-Utopie

Mit Eva-Maria Gent unterhalten sich Gertrud und ich am Sonntag über das große Projekt eines geplanten Neubaus in einem neu erschlossenen Wohnbaugebiet Harleshausen. Spezialität: generationenübergreifendes und gemeinschaftliches Wohnen. Verschiedene Arbeitsgruppen bereiten vor.
Sonntag, 16.9.2018, 18-19 Uhr, Freies Radio Kassel.

Zum Aufspießen aufgegabelt

Nicht ganz neu, aber immer noch bemerkenswert. Für Betriebsklimaverbesserungen und damit Nützlichkeitssteigerungen in Betrieben hat man die corporate happiness erfunden. Da hat man auch eine ganze homepage für. Und einen Bericht, der ans Paraodistische geht.
Viel Glück!

Freisprechanlage auditiv: Nochmal Europa ohne "ach und weh"

Europa mit resignativem Seufzer oder als Aktionsprogramm? Wir hatten unseren Info-Slam mit Harald Kühlborn vom Landkreis Kassel angekündigt. Nun aber die hörenswerte Sendung, entspannt freigesprochen, informativ.
ME auch beispielhaft für den Umgang verschiedener Menschen miteinander.


[Klartext Sendung zum Herunterladen]


"Ach Europa!" - Wie Kassel-Land mit Europa integrierend verbandelt ist

"Ach Europa" (zuerst von Enzensberger in einem schönen Esaybändchen1987 thematisiert) kann man als depressiven Seufzer oder als Anregung zur Aktion verstehen. Mit letzterem hält es Harald Kühlborn, den wir vor 4 Wochen fälschlich angekündigt hatten.
Morgen, Sonntag 22.7.2018, ist er um 18-19 Uhr tatsächlich da, Freies Radio Kassel.
In vier Projekten geht es hauptsächlich um die Integration von neu angekommenen Migranten auf verschiedenen Ebenen in Kooperation mit der EU.
Genaueres erfahren wir. Er ist nicht nur Pressesprecher des Landkreises Kassel, sondern hat weitere Kompentenzen und bekleidet einige weitere Funktionen, auf die wir vielleicht auch noch kommen.

Politikzersetzung und Textverlust

Ich kombiniere die zwei Komponenten: In ihren eigenen Machtfragen kreisende Politik und Sprachzuhörfähigkeit. Heute morgen konnnte man im Bundestag die Debattenfähigkeit des Parlaments demonstriert bekommen. Während der rhetorisch guten Rede eines seriös wirkenden Linkspolitikers (Dietmar Bartsch) schweifte die Kamera umher. Mindestens ein Drittel der Abgeordneten war mit dem Smartphone beschäftigt, die Kanzlerin inclusive. Allein Seehofer gab sich den Anschein (?), als hörte er zu.
Man wird sich also demnächst, wie in der Schule, mit einem Verbot dieser Geräte im Bundestag beschäftigen müssen. Das wäre so eine Art modernes katechon.

Polit-Gerangel

Sprachlos und mit angeekeltem Staunen verfolgt man die gegenwärtigen Prozesse In Deutschland. Sie bestätigen eigentlich nur eine Erkenntnis, die Robert Michels in "Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie" gewonnen hatte. (Untertitel:"Untersuchungen über oligarchische Tendenzen des Gruppenlebens".) Ich zitiere hier die treffliche Charakteristik von Wikipedia: "Michels Hauptwerk ist die zuerst 1911 erschienene Studie über das sozialistisch-sozialdemokratische Parteiwesen. Hier entwickelt Michels das für Elitetheorien zentrale 'Ehernes Gesetz der Oligarchie': die machtpolitisch bedingte Verschiebung idealistischer Zielsetzungen durch eine nur noch am eigenen Machterhalt interessierten Parteiclique. Michels illustriert seine Leitthese mit empirischen Materialien aus der deutschen Sozialdemokratie zu Beginn des 20. Jahrhunderts." Er ist selbst (wie viele in der Zeit) politisch von Links über den Syndikalismus zu Mussolini gewandert.
Der unwürdigste Protagonist des Spektakels ist Seehofer. Dazu sollte man aber realisieren, das er zwei Kriege zu führen hat: als Innenminster und bezüglich seiner Position in der CSU. Das gilt aber für Merkel anscheinend ebenso. In den Hinterzimmern beider Parteien sind die Messer bereits gewetzt für den Führermord und die Neubesetzung der ersten Positionen. Mit Volksvertretung hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Deutschlands Politik möchte den USA wohl in nichts nachstehen. Und die anderen Parteien dürfen zuschauen. Denn nicht nur das Volk, sondern auch die es bespaßenden "Medien" und Verwandtes lieben Spektakel statt Sachkunde.

Freisprechanlage: Verschuldung

Für gestern hatte ich Harald Kühlborn von der Öffentlichkeitsarbeit Landkreis Kassel angekündigt und betreffs meiner Fiktion frech behauptet, er sei nicht gekommen. Da haben Gertrud und ich mit Musik und Wort ein wenig improvisiert, was der Menschheit aber auch nicht geschadet haben dürfte.
Ich entschuldige mich bei den Hörern und Hörerinnen und besonders bei im selbst. Er kommt zu uns am 22. Juli, was ich diesmal richtig ankündigen werde.

Freisprechanlage: Der Landkreis spricht

Wir haben zu Gast Harald Kühlborn, Öffentlichkeitsarbeit Landkreis. Weitere Angaben: Kultur / Internationale Kooperationen /Stabsstelle ärztliche Versorgung im ländlichen Raum / Kreishaus Kassel.
Heute Sonntag, 24.Juni 2018, 18-19 Uhr
Livestream, Wdh Montag 10 Uhr, später podcast.

Freisprechanlage: Cucina apassionatamente locale

Auf einem Werbekärtchen las ich, dass in der Rathauskantine Kassel "Kochen aus Leidenschaft" betrieben wird. Dazu möchte ich mich mit dem Küchenmeister Adrian Tyroll unterhalten. Freundlicherweise bringt er noch eine Servicekraft mit, die Frau Aillen Pieper. Was für ein wunderbarer Name!
Morgen, 27.5.2008, 18-19 Uhr, live im Freien Radio Kassel.
Livestream wie immer.

Textreparatur

Nun gestern waren wir im Reparatur-Café. Ich hatte diesmal ein ordentliches Schild gebastelt bzw. ausgedruckt. Große Lettern usw. Was mir aber auffällt ist, welchen verbalen Aufwand es braucht, um überhaupt die Idee zu erklären. Das lässt sich in die geniale Frage meiner Enkelin Mila gießen: "Wasdenndasdenn"? Dass man eine Kaffemaschine repariert, leuchtet allen Menschen sofort ein. Man sieht also Techno-Freaks stundenlang an Maschinen rumbasteln, während die Frauen wohlgefällig zuschauen. (Gender?) Apropos: Nebenan hat eine geduldige Frau eine Textur-Reparatur durchgeführt, d.h. einen Riss in meinem Hemd ausgebessert. Auch das leuchtet sofort ein. (Ebenfalls gender!)
Jeder Diplomand an der Uni kennt das aus seinem Abgabe-Stress. Aber es braucht einen ungeheuren Verbalaufwand um zu erklären, dass auch ganz gewöhnliche Texte (Briefe, Behördenschreiben oder was immer) flächendeckend eine Wartung benötigen. Ich hab den Test in der Kneipe gemacht und mein Schild "Textreparatur" auf den Tisch gestellt. Sofort kam "Wasdennndasdenn"? Und nach anschließender Erklärung ein aha, achso. Das ist eine der gesellschaftsbildenden Maßnahmen.
Wir werden tapfer dranbleiben. Verschenkungen werden vielleicht einmal in das sowieso Einleuchtende hinübergehen. Dann ist die Revolution perfekt. Wenn ausgebildete Theologinnen im Reparatur-Café bereits die Messer zu wetzen beginnen, womit Haarschöpfe oder friedliches Gemüse bearbeitet werden können...

Shifter&Kalauer 21: Weißheiten

Bekanntlich wird der Mensch lebenslang durch seinen Magen begleitet. In der westlichen Welt ist derselbe notorisch übersäuert. (Von der östlichen habe ich da keine Informationen.) Dagegen gibts ein wohlbekanntes Mittel, das man seit Gotthold Ephraim Lesssing "Natron der Weiße" nennt.

Pfingst-Nachlese

Es haben sich mal wieder so einige Kommentare zu meinem Beitrag zu Pfingsten angesammelt, Gott, an den ich nicht glaube, seis gedankt. Die Kommmentarmüdigkeit auf der Kassel-Zeitung ermüdet mich inzwischen sehr. Weshalb ich auf den Heiligen Geist des Geistes nochmal extra eingehen möchte. "Pfingst-Nachlese" vollständig lesen

Pfingstliches

Da selbst studierte Theologen nicht mehr wissen, wobei es es sich um dieses christliche Fest handelt, hier einige kleine Bemerkungen.
Erstens lese man bei der Apostelgeschichte nach. Da hatten sich dann also die 12 Apostel versammelt, also die Verkünder der christlichen Botschaft. (Erlösung aus dem Jammertal versprochen!) Später wurde dann illegalerweise Maria dazugefügt. Über diese Truppe hat der Herr dann seinen sog. Heligen Geist ausgeschüttet. Sodass sie dann angeblich "zungengeredet" haben, was einige Sekten prima finden. Nun war ringsherum ein Vielvölkerstaat versammelt. Und was wurde aus dem?
"Pfingstliches" vollständig lesen

Zwei Gesten am Tag

Vor mir überm Gehsteig will ein Mopedfahrer in einer Bucht parken. Ich winke ihm, dass er vorfahren soll. Er klappt seinen martialischen Helm auf und sagt, "bitte gehn sie vor."
50 Meter weiter auf derselben Straße wendet eine Aufofahrerin, ebenfalls Parkbucht. Grimmiges, gestresstes Gesicht. Ich winke sie vor, und sie bedankt sich lächelnd.
Das klingt zwar alles wie in einem rührenden Heimatfilm - zeigt aber, dass das Zusammenleben in Gesellschaft mit Anderen nach wie vor möglich ist und sogar konkret vorkommt...

Freisprechanlage: Tiertod

Wir sprechen heute mit einer Tierbestatterin über dieses eigentlich unschöne Thema: Julia Linker.
Heute, 29.4.2018, 18-19 Uhr im Freien Radio Kassel.
LIvestream ist wie immer da.

Kopf an Kopf im Reparatur-Café

Wir machen hier keine Werbung, aber jetzt mache ich eine, kostenlos. Vor vier Wochen habe ich angeboten eine Text-Reparatur. Da gab es keine Nachfrage. Man hat sich das vielleicht noch nicht vorstellen können: Ich verzweifle an einer Idee, die ich zu Papier bringen soll. Ich kann ein Bürokratie-Schreiben weder enträtseln noch beantworten. Wenn Zorn im Spiel ist, verwende ich irrelevante Argumente, das kann man verhindern. Der äußerste Notfall sind wohl die "missbrauchten Liebesbriefe" von Gottfried Keller. Ein vielreisender Kaufmann nötigt seine Frau, die er für ein bisschen blöd hält, ihm möglichst häufig "geistreiche" Briefe zu schicken. In ihrer Not engagiert sie den in sie verliebten Dorfschullehrer. Die Briefe hauen hin, die Geschichte endet aber nicht fröhlich. Deshalb kommt massenhaft morgen zur Textreparaturfeier der vollendungsfähigen und glücklich machenden Sprache!

Gesteigertes Grauen

Carl Schmitt, der angebliche Kronjurist der Nazis, hatte in den 1920ern die richtige Vision: Die USA würden die Rolle des Weltpolizisten spielen und auf alle Errungenschaften Europas als da sind Kriegseinhegungen, Genfer Konventionen und dergleichen scheißen und tun, was das Pentagon, die Rüstungsindustrie und weitere Unverantwortliche hergeben. An der Spitze ein Verrückter und Untermensch, der sich für gewählt fühlt und es während einer Wahlkampagne geschafft hat, glaubwürdig seine Konkurrentin mit Hilfe gefakter News ins Gefängnis bringen zu wollen. Auch dass Politik sich inzwischen auf twitters reduziert, passt dazu.Und hinterher daddelt die Bundeskanzlerin.
Die Bombardierung Syriens ist kriminell. Wir können sie aus einem friedlich gestimmten Zivlleben heraus nicht beeinflussen. Zumal in einem Konflikt, der durch die sog. Westmächte, imperialistisch, selbst vorbereitet worden ist. Hier wird mit dem nächsten Weltkrieg gezündelt. Diesmal nicht die Nazis, sondern der free market of aggression. Der Tag ist für mich gelaufen.

Kranke Große Vorsitzende

Also Führers, wir wissen wovon wir reden. Bsp. Hitler, Stalin, Mao, Trump. "Der Chinese" ist im Moment noch immer etwas zu gelb. Aber Edward A. Luttwack hatte ihn bereits vor Jahrzehnten als Feind ausgemacht, und die West-Maschine läuft auf Touren.
Peter Sloterdijk hatte uns mit der Parole zu beruhigen versucht, dass die amerikanische Variante des Größenwahns sich durch Attententate selbst erledigt (vgl. Lincoln). Wie lange soll ich aber jetzt noch warten?
Obwohl ich mir das so streng verboten habe, sah ich heute abend einen durchgerknallten US-Führer, der schwunghaft eine Unterschrift unter eine Unmenschlichkeit leistete. Man könnte dazu Beiträge zur explosiven Kindlichkeit leisten. Dazu später.