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Unerwünschtes Publizieren

Dieses wunderbare und zudem noch kostenlose, werbungsfreie Medium führt derzeit eine kleine interne Diskussion über seine Existenzberechtigung bzw. Überlebenschancen. Neben der allgemeinen Bedeutung solcher Medien wurden auch einige Personalia erwähnt. U.a. wurde da ein Herr Reuter erwähnt. Diesem wurde zugeschrieben, ich zitiere: "zu Reuters Blog und Katheder geworden". Ersteres spielt darauf an, dass ich vermutlich die meisten schritlichen Beiträge seit der Gründung der Sache beigetragen habe. Man kann ja nachzählen. Zweitens gibt es eine instinktive (im Grunde rassistische) Feindseligkeit gegen die Weitergabe von Wissen: "Katheder". Und da verliert man natürlich ein "Interesse".
Mein Ansatz lag schon immer, wie soll man sagen, "tiefer". Das Problem eines umsonstenen Publizierens liegt ja in seiner Ehrenamtlichkeit. KLaus Schaake und ich haben das ja in den kleinen Artikel gegossen: Reuter, Martin; Schaake, Klaus (2010): Der Mensch an sich veröffentlicht nicht. Kleine Medien und große Versuche in der nordhessischen Provinz. In: Bernd Hüttner und Christoph Nitz (Hg.): Linke Kommunikation - Kommunikation mit links? Dokumentation der 6. Linken Medienakademie 2009 [Netze knüpfen ; ein Projekt der Rosa-Luxemburg-Stiftung]. Hamburg: VSA-Verl., S. 137–142.

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Kommentare

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Marlis Cavallaro am :

Γνῶθι σεαυτόν
Gnṓthi seautón
„Erkenne dich selbst!“

Anonym am :

"Aber, Freund, indem wir so reden – war das nicht der Baum, zu dem du uns führen wolltest?"

Wolfgang am :

"....gibt es eine instinktive (im Grunde rassistische) Feindseligkeit gegen die Weitergabe von Wissen: "Katheder". "

Er hat's schon wieder getan!

Joe's am :

Als HerzschwächeInhaber fürchte ich jegliche Kathederisierung.

MR am :

Das ist ein Originalzitat von Platon (Wer sowas nicht mag, brummele weiter vor sich hin!)

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