Skip to content

Die Klimaverwandlung

Ich wähle ein neues Wort, weil ich so Worte wie "Klimawandel", "Nachhaltigkeit"., "Menschenrechte" etc. wegen ihres Lügengehalts nur noch schwer ertragen kann.
Also: Mein Freund Eckhard Jochum hat mir mehrmals Belege dafür gegeben, dass ihm an einer Weltveränderung resp. Weltverbesserung gelegen ist. Er hat dies in der Frage "Salzmann" oder "Bettenhausen", also Stadtgebiet Kassel, bewiesen. Auf dem Regionsgebiet ist er ebenfalls neuerungsbedürftig tätig. Nun wollte er aber auch mal ganz in die große Welt treten. Wir haben also vereinbart, in freundschaftlicher Duellform eines der großen Themen öffentlich aufzunehmen, und dies in einer möglichst lockeren Folge von Einzelbeiträgen. Wir laden herzlich dazu ein, an der Diskussion (oder Umgestaltung der Welt) teilzunehmen.

Zweites Repair Café in Kassel: Volles Haus, voller Erfolg!

Kassel, 25.7. - Noch bevor alles angerichtet war, kamen schon die ersten Reparaturfälle auf den Tisch: Bügeleisen, Tischstaubsauger, Papiershredder, Kaffeeautomaten, Kamera, Weihnachtsdekoration, Transistorradio, Wasserkocher...

Akute Lebensgefahr!

„Wir hatten alle Hände voll zu tun,“ so der Initiator der Veranstaltung Wolfgang Ehle, „und wir haben immerhin zwölf von den 32 Reparaturfällen sofort lösen können!“ Die Stimmung war prima, die rund 40 Gäste unterhielten sich prächtig bei gespendetem Kaffee und Kuchen und staunten manchmal nicht schlecht über die Fertigkeiten der Hobby-Reparateure. Da war der Klassiker, das durchgescheuerte Bügeleisenkabel, da war aber auch der vollelektronische italienische Kaffeeautomat - alles wurde beherzt angegangen. "Zweites Repair Café in Kassel: Volles Haus, voller Erfolg!" vollständig lesen

Zunehmender Parkraumdruck in Kassel-West

Im Vorderen Westen entsteht zunehmender Parkraumdruck, welcher für die Anwohner vor allem an Wochenenden und bei größeren Veranstaltungen in der Stadthalle zur Belastung wird. Der Stadtteil mit der größten Einwohnerzahl pro Quadratmeter und den meisten inhabergeführten Ladengeschäften in Kassel platzt aus allen Nähten. Denn für die aus der Gründerzeit stammenden historisch einmaligen Straßenzüge, deren Erhalt der Ortsbeirat seit Jahren mit viel ehrenamtlichem Engagement unterstützt, hat die Stadt auch in ihrem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) 2030 kein einheitliches Konzept. Immer wieder kommt es zu unsinnigen und unkoordinierten Einzelsanierungen der Stadt, die auch auf detaillierte Vorschläge des Ortsbeirats einfach nicht eingehen will. Siehe auch: Kassel-West eV.
So fielen durch die Sanierung der Goethestraße erst in diesem Jahr wieder zahlreiche Parkplätze für Anwohner und anliegende Geschäfte weg. Zulieferungsdienste, etwa für die alteingesessene Gravieranstalt Plachy in der Germaniastraße, und die zunehmende Anzahl der Pflegedienste finden keine Haltemöglichkeiten mehr.
Das Kongress Palais wirbt sogar mit der Bereitstellung von 1.200 kostenfreien Parkplätzen, die allerdings von den Anwohnern dringend gebraucht werden. Bisher weigert sich das Ordnungsamt der Stadt Kassel sogar bei großen Veranstaltungen in der Stadthalle, das Falschparken auf Gehwegen und Fußgängerquerungen zu kontrollieren, dies offensichtlich nur, weil in der Abendzeit kein Personal zur Verfügung gestellt werden soll. So jedenfalls äußerte sich Stadtbaurat Christof Noda auf einer Diskussionsveranstaltung zum Thema ›Verkehrsentwicklung im Vorderen Westen‹ am 22.7.2014 im Bürgerzentrum West.
Die Piratenpartei Kassel Stadt-Land-Web fordert deshalb die Stadt Kassel auf, die Anfragen und Beiträge der Anwohner des Stadtteils ernst zu nehmen und im VEP 2030 Abhilfemaßnahmen zu verankern. Die Verkehrssicherheit im Stadtteil West benötigt langfristig eine getrennte Führung von Rad- und Fußwegen, zusätzliche Zebrastreifen am Bebelplatz in Richtung Friedrich-Ebert-Straße sowie am Karl-Marx-Platz und in der Germaniastraße, außerdem eine Entschärfung der brisanten Verkehrssituationen vor den Schulen durch ›Elterntaxis‹ sowie eine Entlastung des Autoverkehrs durch Unterstützung von Carsharing-Initiativen. Denn ein Gemeinschaftsauto kann bis zu zehn Privatautos ersetzen.
Auch könnte eine engere Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel in den Abendstunden und an Wochenenden den Autoverkehr spürbar entlasten.

Wo aber die Gefahr wächst...

wächst das Rettende auch. Ein solches kleines Vertrauen vermittelt - sich vermehrend - aktuelle Literatur über die grausamen bis tödlichen Grotesken der westlichen Zivilisation und des Wirtschaftssystems. Ich habe mir in der Unibibliothek (kostenlos, freundlich, volksherrschaftlich) ein Werk ausgeliehen, aus dem ich vorerst einen Satzteil zitiere, der mich zum Lachen brachte: "Einer politischen Selbstauslegung des Gemeinwesens, die als angewandte Betriebswirtschaftslehre auftritt..." Solche Sätze treten kompliziert auf, sind aber sofort intuitiv verstehbar: "Wo aber die Gefahr wächst..." vollständig lesen

"Der Praxisratgeber für Bürgerinitiativen" - StadtLabor im Freien Radio

Donnerstag, 31. Juli, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel
In seinem Praxisratgeber zeigt Wolfgang Ehle wie aktive Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen in die Medien und in die Öffentlichkeit tragen. Das StadtLabor experimentiert mit dem Autor des Werkes.
UKW-Frequenz 97.8 per Kabel und 105.8 über Antenne; Livestream über: www.freies-radio-kassel.de (Wiederholung: Freitag, 13 Uhr)
>>Info

Konsumkritik vor Ort - Erstes Repair-Café in Kirchditmold




Download: 2014-07-26-repaircafe-maisch.mp3
Geschäftiges Treiben im Hand in Hand-Nachbarschaftstreff in Kirchditmold: Viele Interessierte fanden den Weg ins erste Kirchditmolder Repair- bzw. Flick Café, das der Fahrradladen Bike Facts, Nicole Maisch (Bundestagsabgeordnete B90/Grüne), Transition Town und Hand in Hand e.V. gemeinsam organisiert hatten. Im "Flick-Café" thematisierten die Anwesenden auch das Thema „geplanter Verschleiß“ bei Kleidung und anderen Waren. Klaus Schaake war mit dem Mikro vor Ort und Sprach mit Nicole Maisch.

Freisprechanlage: Nach Deutschland fliehen

Werte Freunde des bedeutenden und besprochenen Alltagslebens: Nach einem Aussetzer sind Gertrud Salm und ich wieder anwesend:
morgen, Sonntag, 27.7.2014, Freies Radio Kassel, 18-19 Uhr.
Dr. Sahle Tesfai aus Witzenhausen kommt zu uns mit einer Gruppe eritreischer Flüchtlinge, die in Kassel untergebracht wurden. Er versteht sich als Dialogförderer. (Willi Brandt hat ihm das einmal persönlich ans Herz gelegt.) Wir unterhalten uns mit den möglichen Sprachmitteln über das Flüchten aus dem eigenen Land und das Ankommen in einem fremden.

Ausgebrannte löschen

Die Wissenschaft hat mitunter, auch in dieser „Zeitung“, einen sehr schlechten Ruf. Man mag dieses Experten- und Besserwissergeschwätz nicht so sehr. Ein Oberwissenschaftler namens Niklas Luhmann hat in brillianter Kürze bestätigt, dass sie nicht alltagstauglich ist. Leider werden aufrechte Kräfte in dieser mitunter brotlosen Branche durch Veröffentlichungen offensichtlicher Schwachsinnigkeit immer wieder bestätigt. Hier geht es einmal um eine Nachricht, die sich mit dem sog. „Burnout-Syndrom“ beschäftigt.

"Ausgebrannte löschen" vollständig lesen

Das Wort zum Freitag

Unserer Methode des "Unverständlichen im Dialog" die Treue haltend möchten wir heute zwei bis drei einander widerstreitende Aussagen der Öffentlichkeit wieder ins Bewusstsein rücken. Die etwas traurige Variante stammt von meinem verstorbenen Lehrer Dietmar Kamper. Sie lautet: "Nichts steht mehr auf Anfang. Von Freiheit keine Spur." Dagegen steht von Eddie Cochran: "C'mon Everybody". Auch hier hat es die US-amerikanische Kultur wieder verstanden, zwei gegensätzliche Aussichten zu vereinen: dass Jeder zählen soll, und den body count.

Kasseler Stadtparlament fordert den Schutz kommunaler Selbstverwaltung bei Freihandelsabkommen

Im Juni hatte die Attac-Regionalgruppe in einem ausführlichen Schreiben die Mitglieder des Kasseler Stadtparlaments aufgefordert, die Auswirkungen von TTIP, CETA und TISA auf die Kommune zu prüfen.

Diese Initiative hatte nun Erfolg:
In seiner Sitzung am 21. Juli beschloss das Stadtparlament (nur gegen die Stimmen der zweiköpfigen FDP-Fraktion) einen von SPD und GRÜNEN eingebrachten Resolutionsantrag. (siehe unten). "Kasseler Stadtparlament fordert den Schutz kommunaler Selbstverwaltung bei Freihandelsabkommen" vollständig lesen

Die levitierten Ringe am Tannenwäldchen

Dem aufmerksamen Spaziergänger im Tannenwäldchen wird es nicht entgangen sein: Nach weitgehender Fertigstellung des neuen Hochbehälters hat man an den aufgeschütteten Seitenflanken eine Reihe großer Metallringe angeordnet. Was kann das sein? Probeabschnitte der verbauten Wasserrohre? Wohl kaum bei gut fünf Metern Durchmesser. Requisiten für die neue Filmfolge des Herrn der Ringe? Zwischenlagerung der Olympischen Ringe? Beides eher unwahrscheinlich. Stützstrumpfsegmente für den Herkules? Da wäre Bronze angemessen, aber kein Stahlblech. Eine Hangstabilisierung? Auch nicht, einer ist schon abgerutscht. Beeteinfassungen? Man kann dem Gartenamt allerhand zutrauen, aber sowas?

Wasser-Levitierung im Großversuch!

"Die levitierten Ringe am Tannenwäldchen" vollständig lesen

Klima- und Energietag an der Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen

Organisiert von der Energieoffensive Wolfhagen in Kooperation mit vielen Partnern fand am 22. Juli der Klima- und Energietag statt. "Sonne erleben - Solarenergie", "Den Stromfressern auf der Spur", Klimafreundlich kochen", "Lifestyle fürs Klima", Die Energie-Reporter", "SOS Erde! Weltklimakonferenz", "Plant for the Planet", "Klimaschutz schmeckt - Klimafrühstück", "CO2 oder Sonnenfleckenaktivität - Wer ist hier böse?", "Mobilität nachhaltig - wie funktioniert das?" und "Radverkehr und Klimaschutz" waren die Themen der Worsshops, in die sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasesn einwählen konnten.
Die Doku mit vielen Beiträgen und Fotos zu den Workshops gibt es auf der Facebook-Seite der Energieoffensive Wolfhagen.

Kirchditmolds neue Mitmach-Seite: Stadtteil ab sofort auch online

1015 damals Dietmelle genannt und erstmals schriftlich erwähnt, hat das "Netzwerk Kirchditmold" ein knappes Jahr vor diesem Jubiläum eine Mitmach-Webseite für den beliebten Stadtteil im Kasseler Westen kreiert. Unter www.kirchditmold-kassel.de finden sich ab sofort vielfältige Informationen und Hintergründe, Geschichte und Geschichten zum Stadtteil.
Ein aktueller Terminkalender rundet das Informationsangebot ab. Über ein Kontaktforumlar können Interessierte ihre Termine und Veranstaltungen einstellen. Ihren Verein, ihr Geschäft, ihr Lieblingsfoto oder was ihnen sonst mit Bezug zum Stadtteil am Herzen liegt ebenso.

Stadtteilbibliothek Kirchditmold: "Onleihe" nimmt Fahrt auf - E-Book-Reader zu gewinnen

In den letzten Tagen sind gut 1.600 Euro (von 5.000 Euro) für die Onleihe auf dem Konto des Trägervereins eingegangen und es gibt schon etliche Vormerkungen für die Onleihe, über die ab Anfang August E-Books in der Ausleihe sein werden. Für diejenigen, die sich bis zum 31. Juli voranmelden, den Beitrag auf das Vereinskonto überweisen oder sich in der Bücherei Kirchditmold direkt anmelden gibt es eine Gewinnspiel-Aktion, bei der ein Tolino Vision eBook Reader zu gewinnen ist.

"Stadtteilbibliothek Kirchditmold: "Onleihe" nimmt Fahrt auf - E-Book-Reader zu gewinnen" vollständig lesen

"Von der Hohenzollernstraße zum Boulevard" – Baustellenführung durch die Friedrich-Ebert-Straße

Sonntag, 27. Juli, 16 Uhr, Treffpunkt: Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße 32-34, 34117 Kassel
Bitte um Anmeldung bis 25. Juli: T 0561 - 60 285 630, mittendrin(at)friedrich-ebert-strasse.net
Die Friedrich-Ebert-Straße, zentrale Achse zwischen Innenstadt und Bad Wilhelmshöhe, wird bis Herbst 2015 zum Boulevard. In einem breit angelegten Beteiligungprozess haben sich Akteure wie Institutionen für diese Aufwertung stark gemacht, die aus dem Förderprogramm "Aktive Kernbereiche in Hessen" finanziert wird. Die Baustellenführung des Stadtbüros Friedrich-Ebert-Straße vermittelt historische und aktuelle Einblicke in die Planungen und ihre Realisierung.

Stadtteilbibliothek Kirchditmold will E-Books ausleihen und sucht weitere Mitleser/Spender

Als erste Bibliothek in Kassel will die von engagierten Bürgerinnen und Bürgern geführte Stadtteilbibliothek ab Ende Juli 2014 die "Onleihe" mit elektronischen Büchern anbieten. Die Kirchditmolder werden die erste rein ehrenamtlich geführte Bücherei in Hessen sein, die in den entsprechenden Verbund aufgenommen wird. Die divibib in Reutlingen und die Hessische Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken in Wiesbaden, die für die Organisation der Onleihe zuständig sind, sind vom Engagement des Büchereivereins begeistert. Über die Onleihe können Leserinnen und Leser auf Bestand von über 50.000 Büchern, Hörbüchern und Zeitschriften zugreifen, die dann in Kirchditmold auszuleihen sind. 350 neue Leseausweise will der Büchereiverein nun akquirieren und damit einen weiterer "Baustein" etablieren, um die Bücherei komplett weiter finanzieren zu können. Das Angebot der Onleihe richtet sich an alle Interessierten. "Stadtteilbibliothek Kirchditmold will E-Books ausleihen und sucht weitere Mitleser/Spender" vollständig lesen

Ausgeburten

Die Stadt Kassel hat in einer heutigen Pressemitteilung herausgefunden, dass nicht alle zweibeinigen Lebewesen von einem Elternpaar stammen können. Vielmehr sind "Menschen unterschiedlicher Herkunft". Wenn dies so ist, müssen sie aufgrund ihrer verschiedenartigen Vielheit "integriert" werden, und zwar durch eine "möglichst breitflächige interkulturelle Öffnung nach allen Seiten". Immanuel Kant, ein prominenter Stadtphilosoph aus Калинингра́д, der der bürgerlichen Gesellschaft unlängst eine "ungesellige Geselligkeit" bescheinigt hat, würde sich nachträglich darüber freuen. "Ausgeburten" vollständig lesen

Die Sache an sich: aero.logisch


Sonntag, 20. Juli 2014, 18 Uhr, Alte Brüderkirche, Steinweg, Kassel
Sprache: Dr. Ursel Wicke-Reuter
Musik: Christine Weghoff Akkordeon, Constanze Betzl Querflöte, Anne Ringborg Fagott
Werke von Jean Sevriens, Alan Ridout, Heitor Villa-Lobos, Paul Hindemith, Olaf Pyras, Philip Glass
Kunst: ZI Zeicheninstitut – Henning Lutze, Bernhard Skopnik, Reinhold Weber "anundfürsichzeichnen"

Dieses Jahr steht bei den acht Abenden der Reihe "achtmal alte brüderkirche" die Frage nach der Sache an sich im Vordergrund. Ausgehend von unterschiedlichen Materialien in Sprache, Kunst und Musik werden Fragen nach dem Grundsätzlichen, der Essenz, dem Erforschen, Entfalten und Umdeuten gestellt. Im Gegenüber und Zusammenspiel von Bildender Kunst, experimenteller und Neuer Musik sowie poetisch-liturgischen Texten können sich fixierte Deutungen von Material auflösen und neue Raum-Zeit-Bezüge entstehen. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Veranstalter des Projektes "achtmal alte brüderkirche" ist das Evangelische Forum Kassel - weitere Informationen über 8 x Alte Brüderkirche: www.kassel.de/aktuelles/meldungen/20390/

Neue Besen… ?

Wer als interessierter Beobachter, ob pro oder contra Calden-Neubau eingestellt, über die letzten Jahre die Diskussion verfolgt hat, erlebt nun eine neue Dimension der Unbedarftheit. Oder die Hoffnung, dass sich der Leser maximal zwei Monate zurück erinnern kann.

Flughafenchef Schustereder im Kasseler Stadtparlament: Betrachten und kommentieren wir einmal das, was die HNA aktuell darüber berichtet.
"Neue Besen… ?" vollständig lesen

Großer Erfolg für 13. Freiwilligentag


Samstag, 05. Juli 2014. Rund 400 Menschen engagierten sich beim 13. Freiwilligentag. Unter dem Motto „Freiwillig in Kassel!“ wurde einen Tag lang Gutes getan. Der Trend der vergangenen Jahre hielt an: In 37 Projekten in Stadt und Landkreis Kassel – 7 mehr als im Vorjahr – wurde gewerkelt, genäht, gestrichen und gebastelt.
Im Forstfeldgarten wurden gleich... "Großer Erfolg für 13. Freiwilligentag" vollständig lesen

Auf nach Osten – aber nur mit Salzmann

Wer sich mit dem Thema der weiteren Entwicklung des Kasseler Ostens beschäftigen möchte, kommt an einigen grundsätzlichen Überlegungen und Vorgaben für einen so komplexen Planungsprozess nicht vorbei. Solche Überlegungen gibt es durchaus auch bei den Bemühungen der Stadt, dem Osten Kassels einen positiven Entwicklungsschub zu verpassen. Diese aber werden konterkariert durch parallele Fehlentwicklungen und -entscheidungen, die alles andere als geeignet sind, die vollmundig propagierten Ziele am Ende auch zu erreichen.

Der Autor dieser Zeilen hat sich in der Kassel Zeitung - kassel-zeitung.de/cms1/uploads/DerKasselerOsten.pdf - schon einmal mit dem Kasseler Osten auseinandergesetzt. Wer es gerne kürzer und knapper hat, ist mit diesem Artikel hier besser bedient. Er ist auch in Bezug auf die neuen Entwicklungen, insbesondere beim Industrie-Denkmal Salzmann, ein wenig aktueller.

Wenn es die Stadt wirklich ernst meint mit ihrer Propaganda zum Kasseler Osten, einem der klassischen Stiefkinder der Stadt, sollte sie unbedingt die im Folgenden vorgetragenen Essentials berücksichtigen und sich zu Herzen nehmen.

Was natürlich gar nicht geht, ist: Die Entwicklung des Kasseler Ostens werbewirksam zu propagieren und gleichzeitig mit der Motorsäge an wichtigen Stützen des Bildungswesens Einschnitte vorzunehmen. Die in jeder Hinsicht kritikwürdige Schließung der Eichendorff-Schule in Bettenhausen ist bildungspolitisch blanker Unsinn, ein Offenbarungseid. Wer so etwas macht, muss sich fragen lassen, ob er es ernst meint mit den hoch gesteckten Planungszielen. Wer eine preisgekrönte Schule, die für die vorbildliche Integration von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien hervorragende Arbeit geleistet hat, kaltherzig dicht macht (um zu sparen), spart am falschen Ende!

Und noch etwas: Wenn die städtischen Bemühungen am Ende von Erfolg gekrönt sein sollen, müssen sich Profis um die Sache kümmern. Fehlschläge, wie bei den Versuchen des Oberbürgermeisters, das Industriedenkmal Salzmann mit Multi-Halle oder technischem Rathaus zu retten, sollten zukünftig tunlichst unterbleiben.

"Auf nach Osten – aber nur mit Salzmann" vollständig lesen

Kassel - Schilda – Hann. Münden! Zum Zweiten.

Der Autor dieser Zeilen hat sich, ohne dass die Rechtsabteilung des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) von Hann. Münden bislang eine Gegendarstellung gem. Presserecht erstritten oder durchgesetzt hätte, bei diesem Artikel hier hier ein wenig vertan, ein kleines bisschen vergaloppiert. Insofern, als er nach dem jetzigen Stand der Dinge bzw. der letzten Veröffentlichung der HNA vom 27. Juni zu den Dalben- bzw. Pfählen für einen Bootsanleger am Ufer des kleinen Parks in der Unterneustadt nicht erkannte, dass an der sehr an Schilda erinnernden Story die Verwaltung der Stadt Kassel doch auch beteiligt war. Das macht die Angelegenheit nicht besser, eher schlimmer. "Kassel - Schilda – Hann. Münden! Zum Zweiten." vollständig lesen

Ein persönlicher Nachruf auf Mo Edoga

Mo Edoga bei der Arbeit an seiner "Himmelskugel"
Mo Edoga ist tot, plötzlich und unerwartet verstarb er am 17. Juni im Alter von 62 Jahren. Richtig bekannt wurde er 1992 während der documenta 9. Er baute auf dem Friedrichsplatz den "Signalturm der Hoffnung" Das Treibholz dafür kam aus aus der Fulda und da es davon nicht genug gab, nahm er auch übriges Holz von Baustellen, was ihm hier in Kassel damals sogleich Ärger mit der Stadt einbrachte... "Ein persönlicher Nachruf auf Mo Edoga" vollständig lesen

Alltägliches Unglück im Nichtdasrichtigetun

Man braucht keine "Betroffenheit", um in einer Wohnung zu wohnen. Neben dem Tatbestand, dass es nicht einsichtig ist, warum man, je nach Einkommen, unsinnige Summen für das einfach-existenziale Dach über dem Kopf bezahlen soll, wird man auch noch von einer Umfangreiches verwaltenden Verwaltung verwaltet, die nach einem mindestens 20 Jahre überholten Organisationsmodell arbeitet. Alle gewachsenen, wissensbasierten, vernetzten Strukturen, sinnvolle Arbeitszusammenhänge und Verschaltungen werden zerschlagen, in Einzelteile zerlegt, ein dissoziiertes Ausführungspersonal räumlich, psychisch, stressiert und zu Dumpingpreisen und abgewälzten Gemeinkosten (Verkehrswege!) durch die Republik gehetzt. Um ein paar Kröten additiv so zu sparen, dass sie letztlich einen großen Haufen Profit generieren, der nach lateinischer Auskunft nicht aufhören wird, nicht zu stinken.
Ich komme immer wieder gern auf konkrete Einzelfälle zurück, weil sich hier wirtschaftlich und sozial schädlicher Unsinn unkompliziert demonstrieren lässt. "Alltägliches Unglück im Nichtdasrichtigetun" vollständig lesen

Alltägliches Glück im Suchfinden

(Positive Nachricht:) Mich überkam eine plötzliche Lust, die gemischtgeschlechtlichen Urheber des schwarzen Volksliedes "Mockingbird" nicht nur zu ermitteln, sondern auch durch Hören von Altem mir einen Hedonismus zu machen. Ich hatte es irgendwo in meinem Salat, unauffindbar. In diesem Fall ist der kompetente Herr vom Freien Radio zuständig. Flugs hatten wir im mail-Pingpong nicht nur die youtube-coverversion ermittelt, sondern auch die Urheber selbst: Inez und Charlie Foxx, und ihren Aufbewahrungsort (Zeit des Heraussingens: 1963, mitten im international-historischen Schlamassel.)
Nun also Mockingbird: erstens ein US-amerikanischer "Staatsvogel", übersetzt mit "Spottdrossel". Dies Tier soll wundersame Eigenschaften haben: "Der lang anhaltende, komplexe und laute [!!!] Gesang der Spottdrossel, die auch Rufe und Laute anderer Tiere sowie Umweltgeräusche nachahmt, ist den ganzen Tag bis in die Nacht hinein zu hören. Das Gesangsrepertoire des Männchens besteht aus 50–200 Liedern." Also teils melodisch variativ, teils Nervensäge... "Alltägliches Glück im Suchfinden" vollständig lesen

...und der Alte hatte doch Recht - irgendwie:

Müritz National Park 2014 - Blühwiese


„Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen schon bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln, in denen es sich zu leben und zu arbeiten lohnt.“

Helmut Kohl, 1990