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IG Metall Nordhessen ruft zu ganztägigen Warnstreiks auf

Die IG Metall Nordhessen ruft ab Mittwochabend in mehreren Betrieben in Kassel zu ganztägigen Warnstreiks auf. "Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie haben bis zuletzt keinen Willen gezeigt, zu einer Einigung am Verhandlungstisch zu kommen", sagte der Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Elke Volkmann. "IG Metall Nordhessen ruft zu ganztägigen Warnstreiks auf" vollständig lesen

Nawa - Musik in der Bücherei Kirchditmold




Schon zum 4. Mal kommt Nawa zu uns in die Bücherei mit Chansons aus Griechenland, Armenien, der Türkei, dem Iran, Kurdistan, Frankreich, Spanien, Italien u.a.m.

Nawa erzeugt Bilder von Melancholie, Sehnsucht und tänzerischer Freude.

Die Mischung aus mitreißenden arabischen Rhythmen und südländisch-mediterranen Melodien schafft eine ganz eigene Aura.

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung! Begrenzte Platzzahl! Online unter nawa.buecherei-kirchditmold.de oder persönlich in der Bücherei während der Öffnungszeiten Mo und Fr 14.00-19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen!

Die Einsamkeit des Yanis Varoufakis - Ein echter Brüsseler Krimi

Buchbesprechung Yanis Varoufakis „Die ganze Geschichte – meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment“, 660 S., Kunstmann München 2017, von Birgit Daiber

Dies ist die Selbstauskunft eines echten tragischen Helden in der Europäischen Union. 162 Tage war Yanis Varoufakis 2015 Finanzminister des linken Parteienbündnisses Syriza in Griechenland.In einer gigantischen Anstrengung versuchte er, die EU und die internationalen Gläubiger davon zu überzeugen, ein Konzept ökonomischer Vernunft für sein bankrottes Land zu akzeptieren – und scheiterte krachend. Nun beschreibt er minutiös den Prozess seines Scheiterns – und liefert so ein Lehrbuch für alle, die sich mit der Hoffnung auf eine emanzipatorische Veränderung systemischer Macht in die institutionelle Politik wagen. Es geht also um Macht. "Die Einsamkeit des Yanis Varoufakis - Ein echter Brüsseler Krimi" vollständig lesen

Das vergewaltigte Davos

In Davos war ich noch nie. Ich habe viele Lobe über seine Schönheit und seine kapitalstarke Einwohnerschaft erlesen. Dieses Teilgebiet von Graubünden ist sagenhaft, auch kommen sehr viele illustre Menschen dort herkünftig vor. Davos Platz und Davos Dorf kennt man vielleicht aus Thomas Mann's Zauberberg, auch stammt (12. März 1925) ein geschätzter - verstorbener Kasseler - Stadtplaner daher: Lucius Burckhardt. Ihm sei eine Ehre zuteil.
Trotzdem und deshalb hat es diese Stadt nicht verdient, zum Schauplatz einer Bande von Selbdstdarstellern zu werden, von denen behauptet wird, sie wären die internationale Crème von Wirtschaft und Politik. Es ist öfters nachgerechnet worden, wie viele Dollars es kostet, diesen parasitären closed shop zu bewachen. Ach, ließe man sie doch frei! Und käme später einmal auf dem Friedhof vorbei, wo dieser ganze Unsinn sowieso zu schweigen hat!

Die Agathe hat sich hübsch gemacht!

Tag der offenen Tür im Stadtteilzentrum Agathof, Freitag, 26. Januar 14-17 Uhr
Nach längerer Umbauzeit werden die sanierten und neu gestaltete Räumlichkeiten des Stadtteilzentrum Agathof mit einem Tag der offenen Tür feierlich eingeweiht. Auf drei Etagen alle Türen des Stadtteilzentrums geöffnet. Dann haben Nutzer*innen, Nachbar*innen, Bettenhäuser*innen, Vereinsmitglieder und alle, die dem Stadtteilzentrum verbunden sind, die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten anzugucken, ein schönes, lebendiges Stadtteilzentrum zu erleben und in zahlreiche Angebote hinein zu schnuppern. In Zusammenarbeit mit dem Gehörlosenverband wird es zwei Cafébereiche (Waffelcafé und Kuchencafé) geben. "Die Agathe hat sich hübsch gemacht!" vollständig lesen

Nichtwahlfolgen

Das Gezetere und Gezerre und mediale Verwurschteln geht mir sehr am A... vorbei. Das Wahlvolk, also der Souveränitäts-Delegationsbestimmer, konnte sich nicht deut(sch)lich entscheiden: Wer soll denn nun? Dementsprechend das Parteiengekungel und die Klage von denen da unten, die da oben würden nichts Gscheits zustandebringen. Immer die Anderen! Eine Ursache ist wohl, dass die Parteien selbst kein entscheidbares Profil mehr haben, stattdessen Marginalien. Eine zweite: Dass "der" Deutsche, mit seltenen Ausnahmen, die geniale CDU-Parole "keine Experimente" aus den 50ern (wohl gemerkt, sobald er solche Innovationen selbst anböte oder angeboten bekäme), derart inhaliert hat, dass dieses Land rettungslos mumifiziert erscheint. Um sich daran zu erinnern, muss man damals schon gelebt haben. (Mein Geburtsjahr 1948) Deutschland im Dauerherbst und ewigen Bleiheit seit 60 Jahren. Drittens: Die Sozialdemokratie kann sich nicht gegen ein Weitermachen mit der Macht und für eine anständige Demokratie der Opposition entscheiden. Abgesehen von historischen Verlusten (Sozi=Arbeitervetreter) und neoliberalen Profilierungen (zB Blair-Schröder) findet sie derzeit keinen neuen Schwerpunkt. Schafft sie das nicht, wird sie vergehen und verwehen, trotz beispielloser Verdienste im 19. Jh. Flankiert wird das von einem beispiellosen SPD- und Schulz-Bashing, das sogar intelligente Kabarettisten ergreift. Diese machen, was alle machen: Sie treten auf einen sowieso Geschwächten nochmal ein, um ihre Brust schwellen zu lassen: widerlich, niedere menschliche Instinkte!

Zwischen Erstaunen und Entsetzen im Stadtbetrieb

Wer schon seit Kindesbeinen an durch sämtliche Straßen einer Stadt, in diesem Fall durch die Straßen Kassels, geschlendert ist, der verwundert sich vermutlich nur noch selten über seine Mitmenschen und deren Verhalten. Auf Stadtneulinge können diese Alltäglichkeiten jedoch mitunter reichlich sonderbar wirken. "Zwischen Erstaunen und Entsetzen im Stadtbetrieb" vollständig lesen

Die Fuldaaue in Kassel: Eine soziale und ökologische Oase mitten in der Stadt! Das Haar in der Suppe bzw. im Badesee: Ungelöste Probleme mit der Eutrophierung in heißen Sommermonaten!

Was sich die Stadt Kassel Mitte der 70iger Jahre ausgedacht hatte und über den „Hebel“ Bundesgartenschau nach einem spannenden Wettbewerb 1977 am Ende auch politisch durchgesetzt und realisiert hat, konnte sich sehen lassen: Über die eigentliche Gartenschau hinaus wollte die Stadt ein großes Freizeitgelände schaffen, das zum einen den historischen Park (die Karlsaue), westlich der Fulda gelegen, angrenzend an südliche und westliche Stadtteile, wirksam ergänzt und zum anderen östlich der Fulda liegende Stadtteile aufwertet. Der nördliche Teil der Fuldaaue sollte außerdem Naturschutzgebiet werden und mit seiner freigehaltenen großen, flachen Insel als wichtiger Trittstein für Zugvögel dienen.

Auch wenn nicht alle Ziele bei der 1981iger Bundesgartenschau aus Sicht der Stadt erreicht worden sind: Das Hauptziel jedoch, die Verknüpfung der Südtangente mit dem Bau der Fuldaaue - der Kies für die verkehrspolitisch wichtige und die Stadt entlastenden Südtangente war die Grundlage resp. der Unterbau für diese Tangente einerseits und ebenso Voraussetzung für die zwischen 1978 und 1981 entstehende Seenlandschaft andererseits - wird tatsächlich frist- und plankonform erreicht. Die Stadt kann mit ihrer eigens eingerichteten Bundesgartenschau 1981 GmbH die Gesamtmaßnahme nicht nur mit schwarzen Zahlen abschließen, sondern – erstmalig für eine Bundesgartenschau – mit Ihrem Anteil an der Gesamtfinanzierung der Gartenschau just den Teil finanzieren, der ihr nach der Gartenschau als Dauereinrichtung erhalten bleibt!
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Kommentar: Politisch-historische Gleichberechtigung

Einer dieser bildverliebten Infotainment-Sendungen von ZDF-History und ihren medialen Hitler-Verewigungen entnehme ich soeben, dass der große und kleine Nazi zwei Feinde hatte: den Juden und den Kommunisten. Während sich nun nachträglich eine starke Kraft für die Juden erhebt, ist dies bei den Kommunisten nicht der Fall. Dem "Westen" beliebt es, weiterhin auf dem Klavier des Antikommunismus zu spielen, das zur Konstitution der USA gehört. Dazu selbst der konservative Thomas Mann: "Kommentar: Politisch-historische Gleichberechtigung" vollständig lesen

Freisprechanlage: Zum Stand der Flüchtlingsfrage

Wir hatten das Thema "zu Lande und zu Wasser" bereits einmal am 26.6.2016 thematisiert. Dazu der podcast
Heute ist der Tandempartner von Jutta Eisenecker, Reinhard Schmitz, da. Die Zeiten haben sich wohl einschneidend verändert. Wir versuchen, in die verwirrenden Nachrichten Einsichten einzubringen; zumal wenn sie weitgehend aus eigener Anschauung vor Ort kommen.
Heute 7. Januar 2018, 18-19h, Freies Radio Kassel.
Livestream läuft über unsere Zeitung, Knopf ganz rechts außen/unten, oder die Homepage des FRK. Wdh. Montagfrüh 10h.

Freisprechanlage auditiv: Blindheit und Einsicht

Wir holen nach und auf. Kristina Quanz hatte uns bereits im April 2017 über das Leben in Blindheit erzählt, vielmehr Einsicht verschafft. Eine wunderbar lebendige und inspirierende Sendung..

Zum Herunterlladen: Blindness.mp3

Musik musste mal wieder rausgeschnitten werden. Wir werden demnächst die GEMA für den Missbrauch unseres Ehrenamtes zur Rechenschaft ziehen.