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Nichtwahlfolgen

Das Gezetere und Gezerre und mediale Verwurschteln geht mir sehr am A... vorbei. Das Wahlvolk, also der Souveränitäts-Delegationsbestimmer, konnte sich nicht deut(sch)lich entscheiden: Wer soll denn nun? Dementsprechend das Parteiengekungel und die Klage von denen da unten, die da oben würden nichts Gscheits zustandebringen. Immer die Anderen! Eine Ursache ist wohl, dass die Parteien selbst kein entscheidbares Profil mehr haben, stattdessen Marginalien. Eine zweite: Dass "der" Deutsche, mit seltenen Ausnahmen, die geniale CDU-Parole "keine Experimente" aus den 50ern (wohl gemerkt, sobald er solche Innovationen selbst anböte oder angeboten bekäme), derart inhaliert hat, dass dieses Land rettungslos mumifiziert erscheint. Um sich daran zu erinnern, muss man damals schon gelebt haben. (Mein Geburtsjahr 1948) Deutschland im Dauerherbst und ewigen Bleiheit seit 60 Jahren. Drittens: Die Sozialdemokratie kann sich nicht gegen ein Weitermachen mit der Macht und für eine anständige Demokratie der Opposition entscheiden. Abgesehen von historischen Verlusten (Sozi=Arbeitervetreter) und neoliberalen Profilierungen (zB Blair-Schröder) findet sie derzeit keinen neuen Schwerpunkt. Schafft sie das nicht, wird sie vergehen und verwehen, trotz beispielloser Verdienste im 19. Jh. Flankiert wird das von einem beispiellosen SPD- und Schulz-Bashing, das sogar intelligente Kabarettisten ergreift. Diese machen, was alle machen: Sie treten auf einen sowieso Geschwächten nochmal ein, um ihre Brust schwellen zu lassen: widerlich, niedere menschliche Instinkte!

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