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Perversionen: Die Bergziege

Nachdem es eine Weile so schien, als ob wir die Bergziege - ob nun grau oder nicht - schützen müssten, scheint sich das Szenario umzukehren. Die Ziege beschützt uns! Das ist so unwiderstehlich, da kann selbst Trump nichts dran ändern.

Ernährung

Ich möchte aufmerksam machen auf eine geniale Publikation: Kriener, Manfred (2020): Lecker-Land ist abgebrannt. Ernährungslügen und der rasante Wandel der Esskultur. Stuttgart: Hirzel. Die öffentliche Informationsversorgung (Bibliothek, man glaubt es kaum und bedankt sich dafür) macht das möglich.

Los Americanos going home?

Schön wärs ja, wenn die Kalte-Kriegs-Erfindung namens NATO verschwinden täte. Leider soll sie nur verlagert werden. Die phantasmatische Idee, dass der Spät-Bolschewismus unsere größte Bedrohung darstellt, und dass die BRD nach Phantasmen eines unzurechungsfähigen Präsidenten nicht genügend Geld in Waffen investiert, soll offensichtlich weiter propagandifiziert werden.

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Leider können wir wegen der Corona-Maßnahmen nur eingeschränkt arbeiten und müssen alle Abstand halten, das heisst, die Anzahl der Personen beschränken. Mit den bis jetzt vorliegenden Anmeldungen sind unsere Möglichkeiten ausgereizt.

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Politische Streichung

Es muss dringend empfohlen werden, die USA aus der Bertelsmann-Liste der demokratisch deklarierten Staaten zu streichen. Dann doch lieber Stalinismus oder Nordkorea?

Freisprechanlage: Die Theke der Bibliotheke

Damals, als ich noch lebte und es das Gespräch gab, gab es folgendes Ritual. Man stellte sich an einen Thresen und wollte nach Studium des Zettelkastens ein Buch ausleihen. Man wurde, natürlich durch eine Frau, streng angeschaut um daraufhin geprüft zu werden, ob man dessen würdig sei. Dann wurde das Begehren gestattet. Glück gehabt!
Unser Freund Karl-Heinz NIckel hat - so wie wir - seitdem einige Zivilisationsbrüche im Lese- und Ausleihwesen mitgemacht. Wir haben gesagt: Darüber werden wir - Gertrud Salm und ich und Nickel - einmal sprechen wollen.
Nämlich morgen, Sonntag, 19. Juli 2020, im Freien Radio Kassel, 18-19 Uhr
Wiederholung Montag, 10 Uhr.

Ein Inserat mit einem lauten Plädoyer für einen Karlsplatz mit Documenta Institut

Auch wenn der sozialdemokratische Hochadel Kassels, für die o.a. Anzeige ein wenig an- und eingegrünt, zusammen mit denjenigen, die stets in seinem Dunstkreis sich befinden, nun die Entscheidung der aktuellen politischen Führung der Stadt für den Parkplatz an der Oberen Karlsstraße als zukünftigen Standort des Documenta Instituts abgesegnet hat, muss dieser Standort deswegen noch lange nicht der Richtige oder gar Beste sein. Auch wenn diese Absegnung mit einer ganzseitigen, um nicht zu sagen „einseitigen“ Anzeige in der HNA am 27. Juni 2020 den Eindruck erwecken soll, dass angesichts der Wucht an Kompetenz, die mit den Namen ganz offensichtlich demonstriert und transportiert werden soll, nun alles gesagt sei, so tritt dennoch bei anders denkenden Fachleuten und Historikern eher Irritation auf. Warum, das soll hier kurz erläutert werden.

Inserat in der HNA vom 27. Juni 2020
"Ein Inserat mit einem lauten Plädoyer für einen Karlsplatz mit Documenta Institut" vollständig lesen

Grenzwertigkeiten

An der Kasse des Billiganbieters meines Vertrauens - Zeit haben wir ja - frage ich eine Frau, die ich als Schwäbin identifiziert habe, ob sie aus diesem Gau stamme. Ja. Ob sie das auch nicht mit den Badnern verwechsle. Nein. Denn als Sprachkundler und Frauenkundler kenne ich das ein wenig. Sie kam aus irgendwie von Ulm und um Ulm herum. (Ich hatte schon auf der Zunge "Wollt amol e Bäuerle fahre uff der Schwäbsche Eisebahne..." - aber ich habs mir verkniffen. Meckebeure Durlesbach usw.)
Auf dem Heimweg treffe ich einen Nachbarn. Mit dem Jungspund an der Leine. Der schwarze Hund ist nicht mehr da. Ja, er musste, wegen vieler Gebrechen, eingeschläfert werden. Wie man vielleicht sagt, als Erlösung. Auch damit kenne ich mich ein wenig aus.
So kann einem, an einem Tag, sogar in Minuten und Stunden, viel Verschiedenes, Unvohergesehenes unterkommen.

Der Tod steht in den Türen

Ich sitze an der Tramhaltestelle. Gegenüber ein Paar, das genüsslich raucht. Daneben ein großes farbiges und gut gemachtes Werbeplakat. Mit der Überschrift: "Vergiss nicht, auch Du musst sterben."
Nun, logisch, "kümmere Dich jetzt um Deine letzten vier Wände." Für Häuslebauer unabdingbar. Denn gerade jetzt ist, in der Kombination von Corona und Trump, den beiden Todbringenden, "Bestattungsvorsorge wichtiger denn je"!

„Nervt Sie, dass betriebswirtschaftliche Vorgaben die Versorgung von Patienten einschränken?“

• Haben Sie keine Lust auf langwierige bürokratische Entscheidungswege?
• Haben Sie es satt, dass das Controlling die heimliche Klinikleitung ist?
• Nervt Sie, dass betriebswirtschaftliche Vorgaben die Versorgung von Patienten einschränken?
• Wollen Sie sich stattdessen in einem engagierten Team für die Bedürfnisse von Patienten einsetzen?
"„Nervt Sie, dass betriebswirtschaftliche Vorgaben die Versorgung von Patienten einschränken?“" vollständig lesen

Ruheoasen als Lärmschutz? Was für ein Unsinn!

Auch wenn Andi Scheuer in Kassel direkt nix zu sagen hat (was gut ist), so gibt es natürlich auch hier in Kassel vollkommen abwegige, ja ganz und gar absurde Vorschläge, wenn es darum geht, gravierende Probleme und Missstände zu beheben. Ein Beispiel, ein krasses, ist der Bau bzw. die Ausweisung von sogenannten Ruheoasen gegen Verkehrslärm.

Loben darf man den Magistrat dafür, dass er nun etwas unternehmen will, was seit vielen Jahrzehnten schon als Störung bzw. als Krankmacher von Relevanz bekannt ist. Er folgt damit aber keinen eigenen Einsichten, vielmehr den Vorgaben der Europäischen Union, die mit der sog. Umgebungslärmrichtlinie entsprechende Vorgaben gemacht hat. Diesen Vorgaben und Anforderungen versucht nun – weil das zu seinen Aufgaben gehört - das Regierungspräsidium Kassel entsprechend Rechnung zu tragen, indem es den bereits existierenden Lärmaktionsplan neu formuliert, fortgeschrieben hat. Und dem folgt der Magistrat mit der Idee dieser Ruheoasen… D.h. konkret: Er will nun, vom RP vermutlich in Bälde zum Handeln aufgefordert, statt den Lärm zu mindern durch wirksame Maßnahmen und Eingriffe in den kommunalen Verkehr, lediglich „Entlastung“ anbieten durch eben diese Oasen. Von sich aus, das muss man leider feststellen, wäre der Magistrat – grüner Baudezernent hin oder her – wohl gar nicht erst aktiv geworden.
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Ausstattung aller Schüler*innen der 5. Klasse mit einem Mobilrechner

„Die Corona-Zeit hat gezeigt, dass die Digitalisierung von Unterricht bestehende soziale Unterschiede deutlich verschärft. Soll Bildung auch Chancen ausgleichen, brauchen wir auch im Bereich der digitalen Hardware endlich die Lehrmittelfreiheit!“ fordert Simon Aulepp, schulpolitischer Sprecher der Kasseler Linken. Wir fordern, dass alle Kasseler Schüler*innen in der Jahrgangsstufe fünf einen mobilen Rechner erhalten. Die Mittel sollen im städtischen Haushalt bereitgestellt werden“, so Aulepp weiter.
Da nicht alle Haushalte einen leistungsfähigen Rechner bereitstellen können und es große Unterschiede in der Ausstattung gibt, muss die Stadt, die für die Lernhardware verantwortlich ist, einspringen. Hier der Vorschlag der Kasseler Linken: "Ausstattung aller Schüler*innen der 5. Klasse mit einem Mobilrechner" vollständig lesen

Freisprechanlage: Revanche, ohne Foul

Vor vier Wochen hat sich Norbert Kather mit Gertrud Salm in der "Freisprechanlage" über seine Angelegenheiten unterhalten. Nun hatte er den Wunsch, den Spieß einmal umzudrehen und die Freisprecherin in ein Gespräch zu bringen. Das ist nur gerecht und angemessen. Man ist gespannt, wie eine solche Um-Drehung vonstatten geht...
Morgen, Sonntag 21.6.2020, 18-19 Uhr live im Freien Radio Kassel. (Aufzeichnung Montag, 10 Uhr.)
Mit sprechenden Grüßen: NK, GS und MR.

Gezielte Feinderzeugungen und von Hass-Klima durch US-Regierung

Mal ganz abgesehen von der Erfindung und Deklaration von politischen Schurken: Ich fand (durch Lektüre) folgenden Satz von Carl Schmitt: "Es ist wirklich etwas Seltenes, ja unwahrscheinlich Humanes, Menschen dahin zu bringen, daß sie auf eine Diskriminierung und Diffamierung ihrer Feinde verzichten." (Theorie des Partisanen) Ebenda auch das Porträt der gegenwärtig beliebten Propaganda-Masche, "sie zum letzten Feind der Menschheit überhaupt" zu erklären. "Gezielte Feinderzeugungen und von Hass-Klima durch US-Regierung" vollständig lesen

ebay spinnt algorithmisch

Ich habe ein Buch geordert und auch bekommen. Ich sollte und wollte eine positive "Beurteilung" abgeben. Die Beurteilung enthielt harmlos erscheinende deutsche Worte. Daraufhin erhielt ich die Meldung, dass meine Beurteilung aufgrund einer "Obszönität" nicht weitergeleitet werden könne. Da hat ein Algorithmus auf sprachliche Äußerungen automatisiert reagiert.
Ich suchte also in meiner Sprachgebung nach der Obszönität. Für die schnelle Lieferung hatte ich ein "schnell gekommen" attestiert - nur dies konnte es sein. Für ein puritanisch imprägniertes Land, das gleichwohl gerne Krieg in aller Welt führt, plausibel. Ebay ist nicht leicht zu erreichen, geradezu verbunkert, ich schrieb also an die Pressestelle. Eine Antwort bekam ich nicht. Seit der Monroe-Doktrin wird wohl dort auch kein Deutsch mehr gesprochen.
Was nun? Der Abzug von US-Truppen wird von Manchen als schrecklich, von Andern als erholsam empfunden. Einen kriegslüsternen Rüpel als mächtigsten Mann der Welt kann sich die Zivilisation nicht erlauben. Das gehört sich wegdarwinisiert. Wie ein dummer Algorithmus.

Das falsche Wort: Rassismus

Anlässlich der Ermordung von George Floyd durch US-Polizisten titelt euro topics "Wie tief liegt der Rassismus?". Das ist eine falsche Frage.
Rassismus ist eine späte Erfindung Europas, ca. Anfang des 19. Jhs. Aber Fremdenfeindlichkeit liegt tiefer. Sie beschreibt ein sehr altes Anthropologicum von Gruppen: Wir, nicht sie! Das trifft auch auf "Antisemitismus" zu. "Judenhass" ist genauer: Er orientiert sich an Gerüchten und äußerlichen Merkmalen. Kipa, Haken-Nase, Knoblauchgeruch etc .
Wichtig wäre nun die Idee, wie man ein archaisches Anthropologicum aus den Menschen hinausbekommt. Ich arbeite daran. Aber es ist schwer, fast unmöglich. Wohl doch kein Umerziehungslager, kein Gulag oder dergleichen? Man müsste diverse Intelligenzien zusammenwerfen, um da ein Resultat zu haben. Aber: Rassismus als anerkannter Medien-Topos bringt es nicht.

Neuer regional=optimal Faltplan

Regional ist Optimal
Regional ist Optimal
Ein neuer Faltplan präsentiert die regionalen Lebensmittel, ihre Erzeuger und Bezugsquellen. Eine Karte bietet die Übersicht und Lage der Anbieter, auf der Rückseite sind die Betriebe und ihre angebotenen Produkte gelistet. Er wurde mit freundlicher Unterstützung des Landkreis Kassel und der Kasseler Sparkasse durch den BUND Kassel erstellt. Der Faltplan ist bei den gelisteten Betrieben, im Umwelthaus Kassel, dem Naturparkzentrum auf dem Dörnberg, der Verwaltung des Landkreis Kassel und einigen Gemeinden kostenfrei erhältlich.
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Attac-Radio 9./10. Juni: Billigfleisch systemrelevant


Themen:

• Billigfleisch systemrelevant
• Attac-Sketch "Tomaten teurer als Schweinehack"
• Corona-Schock-Therapie: Umverteilung von unten nach oben
• "Die Märkte entschärfen" - Das Gründungsmanifest von Attac
• Warum brauchen wir ein Lieferkettengesetz?

Dienstag, 9. Juni, 21-22 Uhr
Wiederholung: Mittwoch, 10. Juni, 13-14 Uhr
UkW 105,8 und Digitalradio: DAB+ Kanal 6, Block A im Band III/FRK, Live-Stream

Vision Zero oder wie bescheuert darf eigentlich ein Minister sein? Gibt es denn gar keine Untergrenze oder wenigstens eine Eignungsprüfung?

Nicht zum ersten Mal nehme ich den Stift in die Hand, um dem Seehofer seinen - nein, nicht niederträchtigen, sondern - niederbayrischen Andi als das zu bezeichnen, was er ist: total beSCHEUERt.

Das, was die meist der CSU entsprungenen Verkehrs- resp. Autominister in den Merkel - Kabinetten bislang zustande brachten bzw. unterlassen haben, spottet jeder Beschreibung. Das geht nicht rein in einen kleinen Artikel der KasselZeitung. Auch wenn‘s aktuell nur die letzten 4 Verkehrsminister waren, die die CSU bei den Koalitionsverhandlungen jeweils durchsetzen konnte, so haben die jedoch eine ‚Bremsspur‘ der Inkompetenz, Ahnungslosigkeit, Unterlassung und Dämlichkeit in Sachen Verkehrspolitik hinterlassen, die beachtlich ist.

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Der Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel lehnt den Antrag von K+S, Weser und Werra bis Ende 2027 weiterhin mit Millionen von Kubikmetern Salzwasser zu vergiften, strikt ab

Anstelle die europäischen Gesetze zu befolgen, weigert sich K+S, geschützt immer noch durch die ökonomische (Vor-) Machtstellung der Bundesrepublik Deutschland innerhalb der EU, endlich ausreichend in den Umweltschutz zu investieren und die vorhandenen Techniken zur Vermeidung der Versalzung von Werra, Weser und Grundwasser konsequent anzuwenden. Deshalb wird der Antrag von K+S, Werra und Weser bis Ende 2027 und damit auf lange Sicht mit Millionen Kubikmetern von Salzwasser zu ruinieren, von uns abgelehnt. Wir fordern alle beteiligten Institutionen und Genehmigungsbehörden, insbesondere jedoch die Flussgebietsgemeinschaft Weser (FGG), in der die Umweltministerien von Hessen, Thüringen und Niedersachsen das Sagen haben, auf, dem Ansinnen von K+S eine deutliche Absage zu erteilen und endlich den Gesetzen und Standards der EU zum Durchbruch zu verhelfen.

Nur so kann aus unserer Sicht die Salzgewinnung in unserer Region eine Zukunft haben, ein Zukunft, die nicht zu Lasten der betroffenen Ökosysteme geht.

Im Folgenden der Wortlaut unserer Stellungnahme:



"Die K+S Minerals and Agriculture GmbH (K+S) hat, weil die alten Erlaubnisse vom RP Kassel aus dem Jahr 2012 zum Jahresende 2020 auslaufen, neue Anträge gestellt auf eine modifizierte Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Einleitung von salzhaltigen Abwässern in die Werra für den Zeitraum vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2027.
Dieser Antrag steht immer noch und weiterhin in eklatantem Widerspruch zur EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) aus dem Jahr 2000, die als grundsätzliches Ziel für alle Oberflächengewässer und Grundwasserkörper den guten chemischen und ökologischen Zustand bzw. das gute ökologische Potential festlegt. Dieser gute Zustand sollte gem. Art. 4 dieser Richtlinie bereits bis Ende 2015 erreicht sein. Die Frist zur Erreichung dieses guten Zustands wird nur in begründeten Fällen und maximal zweimal um je sechs Jahre verlängert. Sie endet damit spätestens Ende 2027.


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Hygiene Demos in Kassel

Dokumentation eines Textes der T.A.S.K. antifaschistische Gruppe aus Kassel:
"Unter dem Label „nicht ohne uns“ als Teil der Sammlungsbewegung des sogenannten „Demokratischen Widerstands“ versammeln sich seit mehreren Wochen auch in Kassel Menschen zu sogenannten „Hygiene-Demos“. Bundesweit finden Veranstaltungen wie diese statt, um für die Grundrechte zu demonstrieren; bundesweit nehmen daran auch Neonazis, Verschwörungsideolog*innen und Reichsbürger*innen teil. Es zeichnet sich ab, dass auch in den nächsten Wochen weitere Kundgebungen, Demos und Spaziergänge geplant sind. Wie die bisherigen Veranstaltungen deutlich zeigen, ist es wichtig, die Entwicklungen im Blick zu behalten. Wir melden uns deshalb mit einer Ersteinschätzung zu den Veranstaltungen in Kassel.

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Förderprogramm Lokale Ökonomie startet

„Lokale Ökonomie“ startet wieder – Fördermöglichkeiten für kleinere und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Existenzgründer

Am 1. Juni 2020 startet wieder das EU-geförderte Programm "Lokale Ökonomie" unter der Federführung der Stadt Kassel. Auch die Programmpartner Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH und IHK Kassel-Marburg hatten sich für eine Wiederaufnahme des Programms im Vorfeld stark eingesetzt. "Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung und auch gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen ist die die Unterstützung von kleinen Betrieben und Freiberuflern durch "Lokale Ökonomie" ein wichtiger Beitrag. Das Programm stabilisiert und entwickelt nachweislich die Wirtschafts- und Quartiersstrukturen vor Ort in den Programmgebieten", so Stadtbaurat Christof Nolda zur Zielsetzung des Förderprogramms.

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Was auf der ganzen Welt möglich ist: Während der Corona-Krise Fahrspuren von Hauptverkehrsstraßen in Radwege umzuwidmen, das geht in Kassel nicht! Quo vadis SPD in Sachen umweltfreundliche Mobilit

Die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen in Kassel kommen – da kann auch besagtes Virus nichts ausrichten – so allmählich auf Touren. Woran man das ablesen kann? Am besten an den beginnenden Auseinandersetzungen um ein Thema, das alle Kasseler Herzen höher schlagen lässt und das großes Konfliktpotential beinhaltet. Es geht um den Verkehr in seiner höchsten, reifsten und schönsten Form: Es geht also um’s Autofahren. Dass Autofahren die beste Form der Fortbewegung in der Stadt sei, das meinen jedenfalls viele der oft unbelehrbaren hiesigen Autofahrerinnen und Autofahrer, von denen es in Kassel ganz besonders viele zu geben scheint. Und in Kassel haben sie, zu ihrem großen Glück, eine unbeirrbare politische Kraft an ihrer Seite, eine Kraft, die dazu noch an der Regierung, also bestimmend im hauptamtlichen Magistrat ist: Die Kasseler SPD.

Der automobile städtische Verkehr kostet aber, alle wissen das, Jahr für Jahr Unsummen, belastet Luft und Umwelt, fordert Tote und Verletze und – was am Schlimmsten ist – nimmt allen anderen Mobilitätsformen den notwendigen Platz. Eine richtige Katastrophe ist der platzraubende 'Ruhende Verkehr'. Denn auch wenn man Autos Fahrzeuge nennt, so sind sie doch in Wirklichkeit Stehzeuge, weil sie mehr als 95 Prozent der Zeit immer irgendwo rumstehen. Das stellt die Stadtplanung oft vor fast unlösbare Aufgaben. Dazu kommt: Viele Städte wachsen weiter, was auch für Kassel zutrifft. Das bedeutete in der Vergangenheit immer zunehmenden Autoverkehr. Und vermutlich wird das auch noch eine Weile so weitergehen, wenn nicht endlich klug und konsequent gegengesteuert wird. Dafür gibt es, beileibe nicht nur in der Modellstadt Kopenhagen, viele positive Beispiele, auch in der Bundesrepublik.


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Geile Corona-Zeit

Vögeln statt Hamstern (SZ vom 09.05.2020), sich ausreichend mit Parisern und Rotwein versorgen (in Frankreich), Klopapier horten bis zum hellen Wahnsinn bzw. bis der Keller platzt (in Deutschland) und häufiger die einschlägigen Pornoportale besuchen: Alles gut, alles richtig und vielleicht ist sogar alles wahr…

Aber wer glaubt, die heute noch als Heldinnen und Helden gefeierten, mit einer vermutlich einmaligen Anerkennung von max. 1.500 Euro geehrten Altenpflegerinnen und Altenpfleger kämen am Ende der Krise in den Genuss einer spürbaren Lohnsteigerung, der irrt gewaltig. Sie werden weiterhin krass unterbezahlt bleiben, wie alle die anderen auch, die deutlich mehr schuften durften und mussten in diesen Corona-Wochen…
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