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Tête-à-Tête: Zum Verhältnis von Kunst und Wissenschaft

Braucht die Wissenschaft die Kunst? Wie viel Kunstwissenschaft braucht ein Künstler? Die Kunsthochschule Kassel zeichnet eine große Besonderheit aus: Künstlerische Praxis und Kunsttheorie sind unter einem Dach vereint. Im Gegensatz zu anderen Kunstakademien studieren angehende Kunstwissenschaftler, bildende Künstler, Designer und Studierende aus den Bereichen Kunstpädagogik und Visuelle Kommunikation in unmittelbarer Nähe. Gleich zwei Vortragsreihen beschäftigen sich im Rahmen des „Rundgangs 2010“ mit dem Verhältnis von Theorie und Praxis, das für die Kunsthochschule Kassel charakteristisch ist.
Studierende und Lehrende der Kunstwissenschaft laden zur Vortragsreihe zum Thema „Tête-à-Tête. Die Kunsthochschule als Ort der Symbiose?“ Das Miteinander von theoretischen und praktischen Studiengängen an unserer Kunsthochschule führt zu Chancen der Zusammenarbeit und zu Synergien, aber manchmal auch zu Widerständen und Irritationen. Wie können Kunstwissenschaftler zeitgenössische Kunst diskutieren, analysieren und beurteilen? Wie viel Kunstwissenschaft braucht ein Künstler? Wie kann man Kooperationen auf Seiten der Theorie und Praxis noch fruchtbarer gestalten?

Der interdisziplinäre Vortragsabend, der am Mittwoch, den 14.07.2010 in der documenta-Halle stattfindet, stellt seinen Referenten die Frage „Braucht die Wissenschaft die Kunst?" Ob Soziologe, Kunsthistoriker, Psychologe, Sportwissenschaftler oder Biologe: Auf Antworten aus den verschiedensten Fachdisziplinen darf man gespannt sein.

Vortragsreihe der Kunstwissenschaft: „Tête-à-Tête. Die Kunsthochschule als Ort der Symbiose?“

Am Montag, den 12. Juli 2010 um 18 Uhr spricht Frau Prof. Dr. Ursula Panhans-Bühler zum Thema „Über produktiven Egoismus – Vorschläge zu einer éducation sentimentale“
Am Dienstag, den 13. Juli 2010 um 18 Uhr spricht Frau Prof. Dr. Kathrin Busch zum Thema „Kunst – Wissen. Über Phantasmen, Methoden und eine Artistik des Verwirrens“
Am Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 18 Uhr spricht Jan Schönfelder zum Thema „Tête-à-Tête – Kunsthochschule als Ort der Symbiose?"

Veranstaltungsort ist jeweils der Hörsaal im Nordbau der Kunsthochschule Kassel, Menzelstraße 13, 34121 Kassel


Interdisziplinärer Vortragsabend: „Braucht die Wissenschaft die Kunst?"

18 Uhr - Prof. Dr. em. Ursula Panhans-Bühler (Kunstgeschichte der Moderne): "Braucht die Kunst die (Kunst)Wissenschaft"?
18:30 Uhr - Dr. Michael Dellwing (Soziologie: Makrosoziologie): "Kunst: Die erwachsene Schwester der Wissenschaft."
19 Uhr - Frauke Mutschall (Sportwissenschaft: Theorie und Praxis der Sportarten): „Braucht die Sportwissenschaft den Tanz?“
19:30 Uhr - Prof. Dr. Ernst-D. Lantermann (Institut für Psychologie): "Wissenschaft und Kunst - Zwei Medien, eine Aufgabe"
20 Uhr - Prof. Dr. Wolfgang Nellen (Biologie: Genetik): "Bilder der Kunst - Bilder der Wissenschaft"

Moderation: Prof. Dr. em. Ursula Panhans-Bühler

Datum: Mittwoch, den 14.7.2010, 18 Uhr bis 20 Uhr 30
Ort: documenta-Halle, kleiner Vortragsraum, Friedrichsplatz, 34117 Kassel

Weitere Information zu dem vielfältigen Veranstaltungsprogramm während der Ausstellung "Rundgang 2010" und der Ausstellung "Examen 2010" finden Sie unter:

http://rundgang2010.de/wp-content/uploads/ProgrammLageplan_aktuell.pdf

http://examen10.de/?page_id=85

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