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Kulturelle Bildung: Projekte zum Thema "Krise" und "krisenhaftes Leben"

Das Künstler-Team, das im April in verschiedenen Projekten mit Kasseler Jugendlichen arbeiten wird. Vorne rechts: Jugenddezernentin Anne Janz, hinter ihr Ruth Wagner vom Kulturamt, links neben ihr Ayse Gülec vom Kulturzentrum Schlachthof.
In Werkstätten des Kulturzentrums Schlachthof e.V. arbeiten Künstlerinnen und Jugendliche gemeinsam an künstlerisch-ästhetischen Projekten zum Thema Krise und krisenhaftes Leben. Am Samstag, den 10. April 2010 werden in der Zeit von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr die beteiligten Jugendlichen und KünstlerInnen ihre ersten Arbeitsergebnisse im Kulturzentrum Schlachthof e.V. öffentlich vorstellen.
Dokumentation Pressemeldung:
Meine, Deine-Eure Krise! ist ein Projekt bei dem Jugendliche aus verschiedenen prekären Stadtteilen Kassels zu Wort kommen. Jugendliche gehen gemeinsam mit KünstlerInnen der Frage auf den Grund, ob und wie persönliche und gesellschaftliche Krisen in Zusammenhang stehen. Gerade Jugendliche sind aufgrund der Adoleszenz ExpertInnen für Umbrüche, Wendepunkte und Krisen. Sie verfügen über das Wissen, wie uneindeutige, irritierende, ausschließende, zerstörerische Situationen zu nehmen und zu überwinden sind. In die Aktivitäten soll ihr Wissen einfließen: welche Bedeutung haben Krisen, was verbinden sie mit der globalen Krise, welche (Bilder-)Sprache haben sie dafür und in welcher Verbindung sehen sie die globale Krise mit ihrem eigenen Leben. In "Meine, Deine, Eure Krise!" werden Jugendliche mit KünstlerInnen das Thema mit verschiedenen künstlerischen Mitteln bearbeiten. Die Antworten und Fragen aus der Auseinandersetzung übersetzen sie in Formate wie Theaterstück, Trickfilm oder Aktionsformen wie Performances, Handyfotografien und Audioinstallationen. Dabei geht es nicht um eine reine Wissensansammlung oder Aneignung von musisch-kreativen Methoden. Es geht vielmehr darum, dass Jugendliche künstlerisch aktiv werden und mit KünstlerInnen der globen-abstrakten Krise eine konkrete Sprache und Bilder geben, um Verbindungslinien zwischen Privat – Gesellschaft, Privat – Politik und Lokal - Global mit künstlerischen Mitteln aufzuzeigen. Zu diesem Wissenstransfer und zu den künstlerischen Produktionen werden Jugendliche aus Schulen, Jugendeinrichtungen und aus dem Stadtteil aktiv eingeladen und in diese Aktivitäten involviert. An den verschiedenen Einzelprojekten zur kulturell-ästhetischen Bildung werden je 6-12 Jugendlichen teilnehmen. (Auszug aus dem Antrag an Fonds Soziokultur).

Krise – ob persönlich, gesellschaftliche, lokal oder globale - gehören zum menschlichen Erfahrungshorizont. Krisen stellen Boten für Krisen Wendepunkte dar, die zu individuellen und gesellschaftlichen Veränderungen und Verwandlungen führen können.
In der Fortsetzung der Kulturwerkstätten gehen ab Ende März 2010 die vom Kulturzentrum Schlachthof eingeladenen KünstlerInnen und Jugendliche mit künstlerisch-ästhetischen Mitteln dem Thema Krise und krisenhaftes Leben auf den Grund. Dabei nutzen sie verschiedene künstlerisch-ästhetische Formate, Materialien und Medien, in die sie ihre Rechercheergebnisse, ihr Wissen und ihre Perspektiven übersetzen. Die beteiligten KünstlerInnen verfügen über Erfahrungen in der Arbeit mit unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.

Am Samstag, den 10. April 2010 werden in der Zeit von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr die beteiligten Jugendlichen und KünstlerInnen ihre ersten Arbeitsergebnisse im Kulturzentrum Schlachthof e.V. öffentlich vorstellen.

Kulturzentrum Schlachthof e.V.
Mombachstr. 12
34127 Kassel

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