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Selbstbewusster durch E-Learning Weiterbildung für Behinderte

TeilnehmerInnen der E-Learning Weiterbildung
TeilnehmerInnen der E-Learning Weiterbildung
Beate Zellner aus Hildesheim war zwar bereits vor ihrer Teilnahme an der E-Learning Weiterbildung zur politischen Interessenvertretung behinderter Menschen aktiv. Doch die vom Bundesministerium für Gesundheit modellhaft geförderte Weiterbildung zum Lernen via Computer, die am Wochenende mit einem abschließenden Präsenzseminar in Kassel zu Ende ging, hat ihr einen entscheidenden Kick und vor allem viel mehr Selbstbewusstsein gebracht.
Das in Kassel ansässige Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (bifos) hatte die 15monatige Weiterbildung initiiert und den 14 TeilnehmerInnen das know how für eine effektive Interessenvertretung behinderter Menschen vermittelt. Dabei stand sowohl die Vermittlung von Basiswissen über die Rechte behinderter Menschen und deren Forderungen auf dem Programm, als auch die Durchführung von praktischen Teilhabeprojekten durch die TeilnehmerInnen aus verschiedenen Regionen Deutschlands, wie Gerda Behrens aus Kiel erklärte. Beate Zellner hat mit ihrem Projekt beispielsweise bewirkt, dass Hildesheim barrierefreier geworden ist und behinderte Menschen nun verstärkt in Ausschüssen des Stadtparlamentes vertreten sind. Für die Zukunft wünschen sich die TeilnehmerInnen der Weiterbildung, dass auch andere behinderte Menschen die Chance bekommen, sich per E-Learning zu stärken und auszutauschen, um Barrieren abzubauen.

"Als wir die Weiterbildung auf E-Learning Basis gestartet haben waren wir zwar von diesem Instrument des Lernens am Computer überzeugt, doch nach diesem Kurs sind wir begeistert, wie aktiv die TeilnehmerInnen waren und welche Möglichkeiten dieses Instrument gerade für behinderte und chronisch kranke Menschen bietet. Denn mittels des Lernens und Austauschs am Computer können gerade behinderte Menschen flexibler arbeiten und werden nicht durch Mobilitätsbarrieren behindert", erklärte Prof. Dr. Gisela Hermes, Koordinatorin der Weiterbildung.

Die Kombination aus individuellem Lernen am Computer, Austausch via Internetchats und Foren, sowie sich entwickelnden Kontakten zwischen den TeilnehmerInnen habe dazu geführt, dass eine Vielzahl von Aktivitäten der TeilnehmerInnen in Gang gesetzt und begleitet wurden. Dies reicht von der Organisation von Seminaren, über das Eintreten für barrierefreie Angebote für behinderte Menschen vor Ort, bis zur Verbesserung der Beschäftigung behinderter Menschen. "Wir hoffen, dass wir die Erfahrungen aus dieser modellhaften Weiterbildung nun in die Breite tragen und weitere Angebote per E-Learning für behinderte Menschen schaffen können", so Prof. Dr. Gisela Hermes.

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