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Sensation: HNA-Chefetage entdeckt brisantes Gutachten in Straßenbahn

Ja, wirklich: Heute Abend ist gemeinsame Ortbeiratssitzung Niederzwehren/Oberzwehren bezüglich Langes Feld-Gutachten. Siehe den vorigen Beitrag von Schaake. Der Reporter ist anwesend im Lande des Menschewiki. Die Frage der Bürgerinitiative contra Gewerbe-Bebauung, warum die HNA betreffs Darstellung der Erkenntnisse des Gutachtens bereits vor dem Volk einen Exklusiv-Termin gehabt habe, beantwortet Baurat Witte: In einem Anruf habe die HNA von der Auffindung eines Ausdrucks in der Straßenbahn Kenntnis gegeben. Da habe man sich einer Vorab-Beantwortung von Fragen nicht verschließen können.
Brisant ist an dem Gutachten übrigens nur, das es ein gutes Achten ist. Dem Allgemeinen Stadtregierungswillen, eine Freifläche mit Gewerbe zu bebauen, kann es keine entgegenstehenden Simulationsdaten abgewinnen. Was auch immer das heißt.
Über die Versammlung selbst kommt von mir noch was nach, und der nicht ganz unsachkundige Herr Prof. Katzschner wird am Sonntag in der "Freisprechanlage" reden - und zwar in einer menschenverträglichen Form...
Aber Klaus: Das Wortgeklapper ist überall dasselbe!

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Kommentare

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Klaus am :

Vielen Dank für die Bestätigung meiner Wahrnehmung hinsichtlich des Wortgeklappers. Schön, dass man so kompetent darüber gesprochen hat... Und die Nummer mit der Straßenbahn habe ich auch um die Mittagszeit schon mal vernommen. Man sollte sich eben doch öfter unters straßenbahnfahrende Volk mischen. Da scheints die richtigen Storys zu geben.

Martin Reuter am :

In memoriam Klaus Schaake trage ich aus meinen Aufzeichnungen weiter bei: "einigermaßen optimal, vegetationsbedingte Freiflächen, Emissionssenke, hohes Luftleitpotenzial, klimarelevante Wetterlagen, Rauchschwadenversuche, Strahlungsmacht, idealtypische Situation für die Kaltluft, simulierte Schadgaswolke, hochsensibles Gebiet (Eselsgraben)" usw.
Aber VORSICHT: Die dumpfdemokratische Abwehr der Expertensprache ist nur ein freizeitlicher Empörungsspaß ohne Folgen. Interessant wären die Übersetzungen zwischen dem Expertensprech und dem Bürgerbegehren, nach dem treffsicheren Motto eines Fragers zur Gutachten-Präsentation: "Was zeigen Sie uns denn da eigentlich?" Dass der Gutachten-Rahmen vom Magistrat her zu eng gesetzt war und das Gutachten selbst zum Schluss unerheblicher Risiken für Natur und Bevölkerung kommt, ist wieder eine andere Sache. Förmliche Prozeduren und das Volk, das wir sind, sollten sich mE näher kommen. Aus diesem Blickwinkel könnte man auch die deprimierte Nachricht des Unternehmerverbandes besser würdigen, er vermisse die "positive Grundhaltung". (s. Calden)

klaus am :

...habe mich für kommenden Dienstag zum Interview mit dem Gutachter verabredet. Man darf gespannt sein.

Martin Reuter am :

Ich bin auf Übersetzung von Fachsprack und Bewertung der Harmlosigkeitsbewertung ('keine gravierenden negativen Folgen')gespannt.

Klaus am :

Wir werden es erleben...

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