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Eric Burdon and the Animals heute im Kulturzelt

Im Kulturzelt an der Drahtbrücke spielt heute Abend ab 19:30 Uhr Eric Burdon and the Animals Rhythm’n’Blues.
Der Mann ist unverwüstlich. Eric Burdon hat in verschiedenen Formationen in über vierzig Jahren Bühnenerfahrung bewiesen, dass er immer noch den Blues in die Stimme legen kann, wie kaum ein anderer Weißer.

Auf der Bühne kann der 1941 im englischen Newcastle geborene Musiker eine ungebrochene Präsenz und ungezählte Erfolge in die Waagschale werfen. Seine ersten Auftritte absolvierte er mit Alexis Corner, und bereits 1962 entstanden die „Animals“. Eine Tournee mit Chuck Berry unterbrachen die Animals kurz, um in einer knapp zwanzig-minütigen Session „The house of the rising sun“ einzuspielen. Dieser Song wird nach wenigen Wochen die Charts der halben Welt dominieren. Zu den Hits, die Ende der Sechziger, auf dem Höhepunkt der Hippie-Bewegung entstehen, zählen das großartige „When I was young“ und „Monterey“, in dem Burdon seine erste Begegnung mit LSD auf dem Monterey Pop Festival im Juni 1967 verarbeitet. 1969 entsteht unter Eric Burdons Leitung die legendäre Band „War“. „Eric Burdon declares War“, nennen sie ihre erste Veröffentlichung und setzen damit einen Meilenstein in der Musikgeschichte.

1970 tritt War gemeinsam mit Jimmy Hendrix im Ronnie’s Scott Club auf. Um diesen letzten öffentlichen Auftritt Hendrix ranken sich die Legenden. Er stirbt zwei Tage später. Auch Eric Burdon bekommt in dieser Zeit die Quittungen für seine zügellosen Ausschweifungen: Zusammenbrüche und Exzesse begleiten sein Leben. Burdon zieht sich schließlich zurück und arbeitet an seiner Autobiographie.

Doch in den neunziger Jahren leuchtet sein Stern wieder hell. 1995 – nach einer erfolgreichen Kooperation mit Brian Auger – wird dieser unvergleichliche Sänger in die Rock‘n‘Roll Hall of Fame aufgenommen. Seither geht Eric Burdon immer mal wieder mit den Animals auf Tour und zeigt auch auf seinem neuen Album „Soul of a man“, welch begnadeter Entertainer und Sänger er noch immer ist. Nach „My Secret Life“ im Jahre 2004, erreichte auch „Soul of a man“ in diesem Jahr gleich einen Spitzenplatz in den Charts.

Der Kartenpreise beträgt 20 Euro im Vorverkauf und 22 Euro an der Abendkasse.

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