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Demo “Fluchtursachen made in Kassel” am 13.12. in Kassel

Am 13.12., 18 Uhr: Demonstrationszug über den Weihnachtsmarkt Kassel. Die Demonstration startet am Stern und führt über den Königsplatz bis zum Rathaus.
Die Seebrücke Kassel ruft am 13. Dezember wieder auf die Straße. Unter dem Motto “Fluchtursachen made in Kassel” will sie, getragen von einem breiten Bündnis, darauf aufmerksam machen, dass unsere Lebensweise im globalen Norden und der milliardenschwere Export von Rüstungsgütern mitverantwortlich ist für die Flucht von Millionen von Menschen. Auf unsere humanitären Verpflichtungen nachdrücklich hinzuweisen, ist ein wichtiges Anliegen der Kasseler Seebrücke, gerade in der vorweihnachtlichen Zeit. Denn auch die Jesus-Geschichte ist eine klassische Fluchtgeschichte.

Verlauf der Demonstration

Aus diesem Grund organisiert die Seebrücke Kassel am Freitag den 13.12. um 18 Uhr einen Demonstrationszug über den Weihnachtsmarkt Kassel. Die Demonstration startet am Stern und führt über den Königsplatz bis zum Rathaus. Geplant sind Redebeiträge von Organisationen und Fachkundigen, die während kurzer Stopps auf der Demonstrationsstrecke stattfinden werden.

Fluchtursachen made in Kassel

Eines der Ziele der Demonstration ist es, darauf hinzuweisen, dass der Export von Waffen künftig, wenn schon nicht eingestellt, zumindest viel stärker eingeschränkt werden muss. Dies betrifft auch die in Kassel ansässigen Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall, welche für ihren Profit Fluchtursachen stärken.

Das zweite Ziel ist es darauf aufmerksam zu machen, dass “die Kasseler Kohleverbrennung [...] 2016 […] rund 10% der gesamten Kasseler Emissionen [verursachte]!” (https://kassel-kohlefrei.de/ziele/) Wenn sich an solchen Geschäftsmodellen nichts ändert, werden bis zum Ende dieses Jahrhunderts eine Erderwärmung von 4 Grad Celsius und somit ca. 200 Mio. Klimaflüchtlinge erwartet (vgl. Video in: https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-11/klimawandel-klimaschutz-pariser-klimaabkommen).
Aufruf

Menschen zu helfen, die vor bewaffneten Konflikten, Verfolgung, Gewalt, Elend, Hunger und Armut fliehen ist eine humanitäre und völkerrechtliche Verpflichtung. Die EU aber schottet sich ab, kriminalisiert Seenotrettung und lässt Menschen im Mittelmeer ertrinken, statt sich ihrer Verantwortung zu stellen. Sie zieht Grenzen und zahlt Milliarden für den Grenzschutz durch Milizen, anstatt Menschen, die in Seenot geraten sind, zu retten und menschenwürdig unterzubringen.

Für die EU als Werteunion und Friedensnobelpreisträgerin müsste die Aufnahme der fliehenden Menschen eine humanitäre und völkerrechtliche Pflicht sein. Aus diesem Grund lädt die Seebrücke Kassel hiermit jede*n herzlich ein, sich an der Demonstration persönlich zu beteiligen und sich in der vorweihnachtlichen Zeit solidarisch mit Menschen auf der Flucht zu erklären.

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