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"Schon jetzt eine faszinierende Wirkung!"

Die Tragstruktur der neuen Halle, die den 1950er-Jahre Bau am Ständeplatz mit dem 1960/70er-Jahre Bau an der Fünffenster/
Seidlerstraße verbindet.
Ein Meilenstein auf dem Weg zum neuen Hauptstandort der Evangelischen Bank: Im Beisein von Stadtbaurat Christof Nolda, zahlreicher Handwerker, Bauarbeiter und Vertreter der am Bau beteiligten Planer und Firmen fand heute das Richtfest auf der Baustelle zwischen Ständeplatz, Seidlerstraße, Garde-du-Corps-Straße sowie Fünffensterstraße statt. „Wir freuen uns, dass die Rohbauarbeiten jetzt abgeschlossen sind und danken allen am Bau beteiligten Gewerken für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit“, sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Katzenmayer an die rund 100 versammelten Bauschaffenden gerichtet. Seit einigen Wochen schon ist der komplette Baukörper des neuen Hauptsitzes der EB in seinen Konturen gut erkennbar.
Die kurze Zeremonie fand in der noch nicht verglasten neuen Halle des Bankgebäudes statt. Sie verbindet künftig den 1950er-Jahre-Bau des alten Arbeitsgerichts am Ständeplatz mit dem neu erstellten Gebäudeflügel zur Fünffensterstraße und dem auf Fundamenten und Tragwerk des Altgebäudes von 1980 lagernden Flügel an der Seidlerstraße.

Verbindungs-
element zwischen den Gebäudeteilen mit seiner Tragstruktur von der Seidlerstraaße aus gesehen.
„Das elf Meter hohe, aus goldgelbem Sichtbeton gegossene Tragwerk der neuen Verbindungshalle hat schon jetzt eine faszinierende Wirkung“, so Vorstandsmitglied Joachim Fröhlich. Architekt Prof. Alexander Reichel bezeichnete es als „Herzstück des Entwurfs“. Stadtbaurat Christof Nolda hob hervor, dass das Einsparen von sogenannter grauer Energie durch die Weiternutzung großer Teile der vorhandenen Bausubstanz dem hohen Nachhaltigkeitsanspruch der Evangelischen Bank gerecht werde. Das Gebäude soll von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zertifiziert werden und erfüllt höchste Ansprüche an die Energieeffizienz.

Die Arbeiten hatten auf dem Areal am Rand der Innenstadt im Sommer 2017 begonnen. Parallel zum schrittweisen, ressourcenschonenden Rückbau des Altgebäudes erfolgte im Februar 2018 die Baugenehmigung für die Pläne des Kasseler Büros Reichel Architekten. Der Fund einer britischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im September 2018 hatte den Fortgang der Arbeiten zunächst beeinträchtigt, doch schon im Dezember 2018 folgte die Grundsteinlegung.

Seit Anfang 2019 ist der Baufortschritt Woche für Woche gut erkennbar, ohne dass es in der exponierten Citylage zu größeren Beeinträchtigungen gekommen wäre. Gleichwohl dankten die Verantwortlichen der Evangelischen Bank Anwohnern, Nachbarn und der benachbarten Geschäftswelt für ihre Geduld und baten für die mit der Baustelle verbundene zeitweise Lärmbelästigung um Verständnis.

Abgesehen vom Bombenfund ist das Baugeschehen ohne größere Komplikationen und ohne einen einzigen Unfall vorangeschritten. Der neue Bau ist 96 Meter lang, bis zu 32 Meter breit und mit sechs Vollgeschossen bis zu 26 Meter hoch. Auf einer Nutzfläche von11.315 qm sollen künftig bis zu 380 Mitarbeiter der Evangelischen Bank ihren Arbeitsplatz haben.
Der weitere Zeitplan sieht in den kommenden Wochen den Einbau der Fenster, die Verkleidung der gedämmten Fassade mit hellem Naturstein sowie den Innenausbau vor. „Spätestens im Frühjahr 2020 wird die Gesamtwirkung des momentan noch komplett eingerüsteten Gebäudes richtig zur Geltung kommen“, hieß es seitens der Architekten.
Der Abschluss der Bauarbeiten sowie der Einzug der Bankmitarbeiter in das fertiggestellte Gebäude am Ständeplatz 19 (so lautet die neue postalische Anschrift) sind für den Sommer 2020 geplant.

Und so soll es einmal werden:
Die Verbindungshalle


Blick vom Ständeplatz.



Stadtbaurat Christof Nolda, Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der EB, Prof. Alexander Reichel, der Architekt, und Joachim Fröhlich, Vorstandsmitglied der EB und in seiner Funktion auch für die Bauorganisation zuständig.


Die Evangelische Bank eG
Die Evangelische Bank eG ist ein genossenschaftlich organisiertes, nachhaltiges Kreditinstitut. Als moderner Finanzdienstleister bietet sie Spezial-Know-how und umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. Euro ist die Evangelische Bank eG die größte Kirchenbank und zählt zu den zehn größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. Sie ist als nachhaltig führende Kirchenbank Deutschlands Finanzpartner der Kirchen, Diakonie, Caritas, Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft sowie aller privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.
Rund 440 Mitarbeiter betreuen bundesweit etwa 19.000 institutionelle Kunden und ca. 72.000 private Kunden an 13 Standorten. Evangelische Bank – DIE Nachhaltigkeitsbank.

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