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Der Obelisk gefällt den AFDlern nicht

Es geht das Gerücht, einige Stadtpolitiker hätten Muffensausen vor jenen AFDlern, die ebenfalls im Stadtparlament tätig sind und den Obelisken des Künstlers Oguibe weghaben wollen. Dabei wird nie klärend darüber gesprochen, warum eigentlich?
Haben sie etwas gegen Obelisken an sich? Das wäre aber schlecht, denn auch Faschisten schätzten Obelisken. In Rom steht noch heute der Mussolini-Obelisk.

Wenn die AFDler aber nichts gegen Obelisken haben dürfen, dann vielleicht gegen die Inschrift: Ich war ein Fremder und ihr habt mich beherbergt,

Sollten sie dagegen etwas haben, wären sie gegen das Christentum, gegen die christliche Botschaft. Das geht eigentlich auch nicht.

Bleibt dann nur noch die Hautfarbe des Künstlers. Aber die Kassler AFDler sind keine Rassisten. Warum also sind sie gegen den Obelisken? Man weiß es nicht.

Eigentlich hätten sie schon anlässlich der Documenta 11 protestieren müssen, denn da gab es im Fridericianum eine Arbeit von Glenn Ligon, schwarze Schrift auf schwarzem Grund. Ein Text von James Baldwin: Stranger in the Village. Erfahrungen eines schwarzen Schriftstellers im schweizerischen Leukerbad. Für Kassel heißt es 2018: Ich war ein Fremder, und ihr habt mich gemobbt. Das neue Stück, das aufgrund der derzeitigen Ereignisse um den Obelisken geschrieben wird, heißt Kandorra.

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MR am :

Achott, jetzt auch noch Gerüchte...

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