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Denn Druck erhöht den Druck

Mit der Dezentrale geht in den nächsten Wochen eine Plattform für Veranstaltungen subkultureller und politischer Art in und um Kassel online. Sie soll sammeln und abbilden, was da ist. Der verbindende Charakter der Plattform soll durch ein kleines Printprodukt unterstützt werden, das vierteljährlich erscheint und aus zwei Teilen besteht: Der Erste versammelt wichtige Kasseler Adressen und regelmäßige Termine. Den zweiten Teil gestalten wir divers mit allem, was auf Papier möglich ist - und was ihr uns schickt...
Genau wie die von der dezentrale unterstützten Veranstaltungen, suchen wir auch für die gedruckte Ausgabe Beiträge, die uns als Gesellschaft Fragen stellen, insofern sie kritisch beobachten, beschreiben, hinterfragen, Aussichten auf ein Anders zeichnen und uns dadurch Räume zwischen Wollen und Wirklichkeit öffnen. Sei es Berichtendes oder Kommentierendes, Humorvolles oder Ernstes, Lyrisches oder Essayistisches, Beobachtungen oder Erfindungen, sachlich oder absurd, gemalt, geschrieben oder gezeichnet.

Wir wollen etwas schaffen, das uns, in den Händen gehalten, miteinander in Verbindung setzt, indem es die Stille in unserer Gesellschaft durchbricht und den alltäglichen Lärm verdrängt. Es soll zeigen, was gerade ist und was sein kann. Darum fühlt euch, Einzelpersonen wie Gruppen, dazu eingeladen, uns eure Ideen und Beiträge zukommen zu
lassen, euch mit Fragen und Vorschlägen an uns zu wenden.
Macht was ihr wollt! Wir helfen euch dabei.
Die Dezentrale
EINSENDESCHLUSS: 1. März 2018
EINSENDUNGEN & FRAGEN: drucksache@die-dezentrale.de
(PGP-Schlüssel vorhanden, fragt uns einfach danach)
WEB: https://www.die-dezentrale.net
FACTS:
Format: DIN A5
Umfang: Einzeltexte ca. 5000 Zeichen, in Ausnahmen auch mehr
Farbe: Schwarz-Weiß oder einfarbig
Abbildungen: Druckqualität (300dpi) inkl. Bildnachweis
Auflage: mehrere Hundert
Reichweite: in und um Kassel
Anonyme Veröffentlichungen sind möglich. Die dezentrale versteht sich als ein unkommerzielles Projekt, soweit das
möglich ist. Die Hefte werden kostenlos bzw. gegen Spende abgegeben. Bitte habt deshalb auch Verständnis, dass der Platz in der Printausgabe begrenzt ist. Welche Texte in der nächsten Ausgabe erscheinen, entscheiden wir gemeinsam im Redaktions-Kollektiv.

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Kommentare

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Klara Salm am :

Was für ein glücklich machendes und spannendes Projekt. Kassel wacht langsam auf, es gibt viele tolle Künstler hier und Print ist neben der ausufernden digitalen Welt solch ein wichtiges und handwerklich feines Produkt. Chapeau und macht alle mit!

Marlis Cavallaro am :

Klara Salm hat Recht! Dass jemand sagt "Mach, was Du willst...", erzeugt ein ganz wunderbares Gefühl, alles Mögliche zu schreiben zu beginnen oder zu vollenden, dass schon länger in Hirnecken oder Notizen herumwest.
Gleichzeitig beschwört es in mir unwillentlich die Erinnerung herauf an jenen Ekelkerle von Lehrer (einen der wenigen Unsympathen an der damaligen Kasseler Herder-(Reform-)Schule, der ein wirkliches und wahrhaftiges, von Nazi-Eltern geprägtes, von Lebenshass beschmutztes A......ch war - zwischen recht liebenswert kinderversteherisch bemühten, teils tapsigen, teils gefestigten liberalen Lehr-Leuten). Der hatte sich vor uns aufgebaut, funkelte durch die dicke Brille, mit erhobenem Zeigfinger stieß er begeistert ob seiner Macht über uns hervor:"Wenn Ihr meint, Ihr könntet machen, was Ihr wollt, werd' ich Euch Mores lehren, was Ihr machen könnt...Ich werde Euch schon noch klein kriegen, glaubt mir, ich kriege Euch klein..."
Wir waren erst zwölf Jahre alt und hatten eine kurz vor den Ferien angesetzte Mathearbeit solidarisch alle gemeinsam verweigert, infolgedessen das reformerische Herderschul-Lehrvolk samt -nach eigenem Verständnis Kinderflüsterer- Direktor "nicht mehr mit uns fertig wurde" und uns diesen als scharfen Hund bekannten, wutrotgefärbten brüllenden hässlichen böööösen dicken Mann als Klassenlehrer verpasste....
Es ist doch wunderbar, im Vergleich zu solchen Zeiten, dass trotz aller beklagenswerter schlechter Dinge es heute die Möglichkeit eines so betitelten "work in process" gibt....Solch ganz und gar lobend zu Erwähnendes freut gewiss auch unseren Herrn Reuter ;-) und nützt uns allen bei der notwendenden Suche nach dem Richtigen im Falschen.

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