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"Die documenta ist für mich untrennbar mit Kassel verbunden" – Stellungnahme Oberbürgermeister Geselle zur documenta

Zur Berichterstattung in der HNA vom 12. September 2017 über die documenta nimmt Christian Geselle, Oberbürgermeister der Stadt Kassel und Aufsichtsratsvorsitzender der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, wie folgt Stellung:
„Als Aufsichtsratsvorsitzender kann ich bestätigen, dass mich die Geschäftsführung der documenta und Museum Fridericianum gGmbH Ende August 2017 über drohende finanzielle Engpässe informiert hat. Nachdem mir dies erstmals am 28. August 2017 mitgeteilt wurde, habe ich unverzüglich eine Sondersitzung des Aufsichtsrats für den 30. August 2017 einberufen. In dieser Sondersitzung stellte die Geschäftsführung die finanzielle Lage der Gesellschaft dar. Nach einem von der Geschäftsführung aktualisierten Liquiditätsplan ist die Liquidität der Gesellschaft zunächst bis Ende September 2017 gesichert. Der Betrieb der aktuell laufenden d14 ist bis zu ihrem planmäßigen Abschluss am 17. September 2017 in jedem Fall gewährleistet."
Fortsetzung Stellungnahme;
"Als Gesellschafter haben die Stadt Kassel und das Land Hessen vereinbart, dass die Liquidität der Gesellschaft auch darüber hinaus sichergestellt wird. Dazu werden derzeit Sicherheitszusagen der Gesellschafter vorbereitet, damit die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft wieder sichergestellt wird.
Die Gesellschafter sind sich der herausragenden Bedeutung der documenta für die Stadt Kassel und Land Hessen bewusst. Die documenta ist für mich untrennbar mit Kassel verbunden. Wir wollen die Fortführung der documenta in Kassel als Ausstellung zeitgenössischer Kunst von Weltrang.
Ich lege als Vorsitzender des Aufsichtsrates großen Wert auf Transparenz bei der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Deswegen wurde die Geschäftsführung beauftragt, einen ausführlichen Bericht zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft vorzulegen. Überdies hat der Aufsichtsrat eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einer Sonderprüfung beauftragt. Der Aufsichtsrat wird beide Berichte analysieren, entsprechende Schlüsse daraus ziehen und die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informieren.“

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Kommentare

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MR am :

Ja, das ist schon eine Frage, ob etwas Untrennbares jetzt doch noch, durch widrige Umstände, so eine Art Finanz-Tsunami, getrennt werden könnte. Durch das Bürokrat-Chinesisch hindurchgefragt: Wer hat seine Konten überzogen, wer hat davon profitiert? (Seit Finanz-Spektakel wissen wir, dass man durch Negativ-Operationen gut wegkommen kann.) Und wer meint nun, für irgendwas geradestehen zu können/müssen? - Hat es hier irgendeine Art verstehbare Information gegeben?

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