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Uuups - schon wieder: Möchte-gern-OB Hoppe fordert noch niedrigere Wassergebühren – Seriöse Kommunalpolitik sieht anders aus

Mit schöner Regelmäßigkeit verlangt Bernd Hoppe die Senkung der ach so hohen Wassergebühren in Kassel; aktuell in seiner Hauswurfsendung zur Oberbürgermeisterwahl.

Wo soll denn die Kostensenkung herkommen? Mindestens achtzig Prozent der Kosten stecken in den technischen Anlagen (Leitungen, Hochbehälter, Pumpen usw.). Löhne, Materialkosten, auch Rechtsanwaltsgebühren sind in den vergangenen zwanzig Jahren gestiegen, der Kubikmeter Kasseler Leitungswasser jedoch - vielfach geprüft und hochwertig – kostet seit 1995 unverändert 2,14 Euro.
Nebenbei: Flaschenwasser kostet mindestens das 200-fache.
Wurde Geld bei Instandhaltung und Erneuerung der technischen Anlagen zum Fenster hinausgeworfen? Herr Hoppe als Stadtverordneter könnte das überprüfen durch Einsichtnahme in Wirtschafts- und Investitionsplan von Kassel Wasser. Beschwerden von ihm sind bislang nicht bekannt. Auch keine Anfragen zum Zustand der technischen Anlagen, von denen eine qualitativ gute und dauerhafte Wasserversorgung abhängig ist.

Ein Blick in die öffentlich zugänglichen Geschäftsberichte der Kasseler Städtischen Werke AG zeigt, das dort hauptsächlich mit Strom und Gas Geld verdient wird, nicht mit Wasser.

Fordert Herr Hoppe eine für die Bürger transparente und nachvollziehbare Darstellung, wie die Wassergebühren zustande kommen? Tut er nicht. Genau das würde Sinn machen, wenn schon von „Demokratie erneuern“ die Rede ist. Herr Hoppe fordert einfach: „billig!“. Seriöse Kommunalpolitik sieht anders aus.

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