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Nachruf: Koch in der freien Wirtschaft gescheitert

Nicht mit klammheimlicher, sondern mit unheimlicher Freude habe ich gestern die Nachricht vom Scheitern eines der widerwärtigsten Politiker unserer Zeit vernommen. Roland Koch, der dank seiner Verdienste um die Prosperität der Bauwirtschaft nach seinem Abgang als hessischer Ministerpräsident in den Vorstand von Bilfinger Berger wechselte, wird nach zwei Gewinnwarnungen von seinem Aufsichtsrat gebeten, seinen Posten zur Verfügung zu stellen.

Das tut gut!

Jeder im Bündnis der südhessischen BIs und viele andere mehr wissen, welche fatale Rolle dieser Mann beim Ausbau des Frankfurter Flughafens gespielt hat - neben anderen Großtaten u.a. in Nordhessen. Ich kann nicht anders, aber ich wünsche ihm, dass er eines Tages unter der Flughafenbrücke an der Autobahn mit Sicht- und Hörkontakt zu seiner Jobmaschine hausen muss.

Mit seinem diplomatisch kaschierten Rausschmiss ist ein Anfang gemacht!

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Kommentare

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MR am :

Da ist natürlich Frohsinn angebracht!

Timeo Danaos am :

Danke, Herr Ehle,

für die wahren und offenen Worte. Ein Nachruf ist zwar traditionell eher wohlwollend, aber hier muß einer solchen Type von Politiker/Lobbyist doch gewaltig der Marsch geblasen werden.

"Widerwärtig" ist das beste Attribut, was den Machtmenschen Koch in seiner öffentlichen Erscheinung kennzeichnet!

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