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Eichendorff-Schule – Rot/Grün in raubtierhafter Demut / Debatte: nein Danke!

Es wird ja niemanden geben, der nicht bereit ist zuzugeben, dass die anstehende Schließung der Joseph-von-Eichendorff-Schule eine hohe Aktualität hat. Darüber ggf. auch im Stadtparlament ausführlich zu diskutieren – und zwar bevor in den politischen Hinterzimmern alles entschieden ist – könnte Ausdruck demokratischer Normalität und Qualität sein. Womit das Problem schon hinreichend beschrieben ist. Denn beides – demokratischer Normalität und demokratische Qualität – ist in den Fraktionen von SPD und B90/DIE GRÜNEN in Kassel Mangelware.
Da gefallen sich Mitglieder der SPD im Kasseler Osten im Ortsbeirat, in Vereinen und Initiativen als lautstarke Verfechter der Schule, nur um im Stadtparlament duckmäuserisch das Ende der Schule hinzunehmen und dabei heute gleich noch den öffentlichen Diskurs abzuwürgen. Es seien mal in personam genannt: hier weiterlesen

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Kommentare

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MR am :

Damit "demokratische Normalität und demokratische Qualität" gefordert werden können, muss man an dieses "Modell" aus dem 18.Jh., das bei uns als moderne Ausgestaltung antik-athener Verhältnisse gehandelt wird, auch glauben. Stattdessen weiß man inzwischen von der Zersetzung selbst des "Ideals", wenn schon nicht seiner 'Einlösung'. (Wofür das Rathaus-Politainment eben der Beleg ist. Führend dabei eine desolate SPD, die sich in der "Mitte" immer noch einen Tupfer der Farbe Rot zu geben versucht.) Weshalb, worauf ich ich öfter, für Verzeifelnde nützlich, darauf hinweise, dass Jacques Derrida von der "kommenden Demokratie" spricht.

Kai Boeddinghaus am :

Ich würde gerne den Optimismus von Herrn Derrida teilen, befürchte allerdings, dass sich die Demokratie gerade eher auf dem Abgang befindet.

MR am :

Für mich hat der Abgang stattgefunden, und das ist schon sehr illustren und kraftvollen Menschen aufgefallen. Wenn wir das nicht "teilen", können wir nur noch Wutanfälle haben oder in die Klappse gehen, also...

Wolfgang Ehle am :

Ja, was denn nun? Die kommende Demokratie oder der Abgang derselben?? Da meint man, auf das Weltbild des MR sei Verlass und dann dies.

Kai Boeddinghaus am :

Weltbild ist pleite, lieber Herr Ehle. Denen geht's wie der Demokratie (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/weltbild-verlag-in-der-insolvenz-streit-in-himmelspforten-1.1873579)

MR am :

"Weltbild" wäre auch bei mir tatsächlich pleite. Wenn wir nunmal (ich wiederhole mich natürlich) den pointierten Satz von Bernard Manin ernst nähmen, es handele sich doch lediglich um eine "Politische Repräsentation als ein von englischen Aristokraten, amerikanischen Landbesitzern und französischen Juristen erdachtes System…" - dann gäbe es für Kommendes doch ne Menge zu tun? (Es muss ja nicht alles, was auf der Packung steht, auch drin sein?)

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