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Zirkus macht stark, Bildung macht stark - Gleiche Chancen für alle

Rambazotti Circus AG’s für die Fridtjof-Nansen-Schule und die Heinrich-Schütz-Schule


Alle kennen es: Viele Kinder und Jugendliche sind im Zeitalter von Facebook und Smartphones nur schwer zum Lernen zu bewegen. Denn viel lieber als zum Üben und Lernen, trifft man sich mit Freunden oder beschäftigt sich mit dem Aktualisieren des eigenen virtuellen Accounts im Netz. Um wieder Anreize und Impulse zu schaffen, suchen und gehen deshalb mittlerweile viele Schulen neue Wege. Zum normalen Unterrichtsangebot gibt es deshalb Arbeitsgemeinschaften in den verschiedensten kulturellen und künstlerischen Bereichen.

Die Schulen Kassels sind in dieser Angelegenheit sehr aufgeschlossen und interessiert an innovativen Ansätzen. So starten an der Fridtjof-Nansen-Schule sowie an der Heinrich-Schütz-Schule im Nachmittagsbereich zu Beginn des neuen Schuljahres 2013/2014 in Zusammenarbeit mit dem Circus Rambazotti e.V. zwei AG’s mit dem Schwerpunkt Circus. In den ersten Wochen erhält jeder die Möglichkeit, sich intensiv mit den verschiedenen Bereichen, Gerätschaften und Materialien rund um das Thema Circus vertraut machen, um sich so ein besseres Bild davon machen zu können, was zu ihm/ihr passt. Danach können sich alle für je ein Genre entscheiden, in dem Sie, erst alleine später gemeinsam mit Anderen, eine Choreographie gestalten, welche bei einer Abschlussveranstaltung der jeweiligen Schule präsentiert wird. Hierbei werden die Teilnehmer der Circus AG dauerhaft von qualifiziertem Personal begleitet, unterstützt und angeleitet.

Lars Nähler von der HSS meint hierzu Folgendes:
„Akrobatik, Poi-Swinging, Clownerie, Einradfahren und Jonglage in der Schule anzubieten mag auf den ersten Blick überraschen. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt aber schnell, dass das Erlernen eben dieser Disziplinen geeignet ist, viele positive Eigenschaften in Kindern und Jugendlichen zu fördern. Circus zu machen bedeutet aktiv zu werden, kreativ und flexibel zu sein, zu kommunizieren und sich zu einigen, regelmäßig zu üben, Beziehungen aufzubauen und Vertrauen zueinander zu entwickeln und gemeinsam neue Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken.“

Der Ansatz ist, dass Kinder aus der Faszination und dem Spaß am Circus wie selbstverständlich jonglieren, balancieren und Akrobatik betreiben. Sie können sich so auf eine spielerische Art und Weise aktiv ausprobieren und somit Neues bzw. ungeahnte Fähigkeiten bei sich selbst entdecken. So steigern sie ihre Frustrationstoleranzgrenze und lernen, dass sich durch fleißiges Üben Erfolge einstellen und auch, dass Üben Spaß machen kann. Der Lohn dafür ist dann der wohlverdiente Applaus bei Aufführungen. Grundlegende Erfahrungen wie Vertrauen in seine Mitmenschen, Verlässlichkeit, Teamgeist, Gruppenzugehörigkeit über geschlechterspezifische Grenzen und kulturelle Grenzen hinweg werden im Verlauf der Arbeit gemacht. Dieser Geist kann sich, einmal von einem Kind- oder Jugendlichen als sinnvoll und relevant erkannt, in weiteren Bereichen des alltäglichen Lebens, z.B. in anderen Unterrichtsfächern oder darüber hinaus im Privaten, festigen und nachhaltig genutzt werden.

Was die künftigen Stars der Manege dabei gelernt und mitgenommen haben, möchten sie gerne der Öffentlichkeit präsentieren. Das ist auch Teil des Konzeptes der AG, da gerade ein Auftritt vor fremdem Publikum zuerst sehr viel Mut und Courage erfordert, allerdings anschließend einen positiven Entwicklungsprozess in Gang setzt, der wenn er weiter gefördert wird, in seiner nachhaltigen Wirkung sehr wertvoll sein kann. Im Circushaus Rambazotti wird es deshalb am 01. Februar ab 15 Uhr eine Circusshow mit den Ergebnissen der Schulworkshops geben. Hierzu sind alle die Interesse an dieser Show haben herzlich eingeladen. Um telefonische Anmeldung wird gebeten.


Möglich gemacht werden die AG’s durch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bereitgestellte Kulturförderprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“. Das Programm fördert die gesamte Bandbreite der kulturellen Kinder- und Jugendbildung, von Vorschulkindern bishin zu älteren Jugendlichen die bereits Berufsschulen besuchen.

• von Kindern im Vorschulalter bis zu älteren Jugendlichen,
• von A wie Alltagskultur bis Z wie Zirkus,
• von 1-tägigen Schnupperangeboten bis zu mehrmonatigen Kursen.

Die Verbände nehmen Anträge von lokalen Bildungsakteuren entgegen. Angesprochen sind Einrichtungen vor Ort, die sich außerschulisch für kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen engagieren. Der Circus Rambazotti hat in Verbindung mit den Schulen und der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Kassel die notwendigen Anträge gestellt. Für 2014 sind sechs weitere Kooperationen mit Bildungseinrichtungen beantragt und bewilligt worden, da dem Circus Rambazotti und seinen Partnern sehr daran gelegen ist gerade die an kultureller Teilhabe partizipieren zu lassen, denen es sonst aufgrund bestehender Benachteiligungen jeglicher Art, nicht erlaubt ist solche Angebote wahr zu nehmen.

Festzustellen ist, dass Formate, wie die vom Circus Rambazotti an der Fridtjof-Nansen-Schule und der Heinrich-Schütz-Schule initiierten, eine hervorragende Möglichkeit bieten, Kindern und Jugendlichen über schulische Zusatzangebote auf eine spielerische Art und Weise den Spaß und die Bedeutung des Erlernen und Erfahrens vermitteln. Denn: Nur wer Spaß an einer Sache findet, nimmt diese auch ernst.

Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage passendes Bildmaterial oder nähere Informationen zum Circus Rambazotti zu.

Kontakt:

Rambazotti
Internationaler Kinder- und Jugendcircus e.V.
Ansprechpartner: Falk Jacob
Ludwig-Erhard-Straße 21

34131 Kassel

Telefon: 0561 / 4444-0
Telefax: 0561 / 316 900 40

Mail: info@rambazotti.de
Web: www.rambazotti.de

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