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Attac-Radio: "Hartz IV oder Bedingungsloses Grundeinkommen - Das Sozialsystem zwischen Rationalisierung, Staatsbankrott und Menschenrechten"

mit Ralph Boes, Deutschlands prominentestem Hartz-IV-Bezieher








Download: Attac-Radio_Nov_2013_Ralph_Boes.mp3

Da hocken sie nun in Berlin zusammen und feilschen darum, ob in
Deutschland ein Mindestlohn eingeführt werden soll, und wie hoch er ...

... denn sein darf, damit ja keiner dieser Billigst-Arbeitsplätze verloren
geht. Billigst-Arbeitsplätze, wo man zwar reichlich Arbeit hat, aber
nicht genügend Lohn, um davon zu leben.

Mit der Einführung eines Mindestlohnes solle "Armut bekämpft werden".
Dreist gelogen! Die wirtschaftlichen und politischen Eliten wollen die
Armut!

Mit dem Hartz IV-Gesetz haben sie massenhaft Armut produziert und
treiben die Menschen in miesest bezahlte Jobs. Die Absicht dabei: Die
Sicherung der "Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands" auf dem Weltmarkt.

Das funktioniert! Reiche werden immer reicher, die Anzahl der Armen
wächst. Für immer mehr Menschen gilt: "Wär ich nicht arm, wärst du
nicht reich".

Von Bekämpfung der Armut kann also keine Rede sein, sie ist gewollt!
Die Abschaffung dieses Sklavengesetzes Hartz IV steht bei den
Koalitionsverhandlungen überhaupt nicht zur Debatte!

Wie das System funktioniert, hat Ralph Boes bei der Veranstaltung am
24. September 2013 in Kassel drastisch beschrieben.

"Ralph Boes steht in der Öffentlichkeit gegen das menschenunwürdige System von Hartz IV und ist selbst von einer Sanktionierung durch das Jobcenter betroffen, die ihn bis zum Hungern nötigte. Auf Grundlage seiner Erfahrungen macht er auf die Stigmatisierung von Hartz-IV-Empfängern, den krankmachenden Druck und die existenzbedrohenden Sanktionen aufmerksam. Sein Ziel ist, die behördliche Sanktionierungspraxis vor das Bundesverfassungsgericht zu bringen.
Den jetzigen Stukturen stellt Ralph Boes das Bedingungslose Grundeinkommen gegenüber. Ein Existenzminimum mit individuellem Rechtsanspruch, damit die Menschen in Freiheit und Eigenverantwortlichkeit ihr Leben würdig gestalten können."
(Aus der Veranstaltungankündigung)


In der Sendung bringt Attac-Radio Kassel Auszüge aus dem Mitschnitt der Veranstaltung der Arbeitsgruppe
Bedingungsloses Grundeinkommen - Kassel
vom 24.9.2013 im
Anthroposophischen Zentrum Kassel

Das Rohmaterial der Sendung wurde uns in Form einer Video-
Aufzeichnung von "Der Lokalfilmer Kassel" zur Verfügung gestellt.

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Kommentare

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ulf am :

betr. kakerlakenwohnungen in kassel: http://fpd.blogsport.de/2013/11/14/kakerlakenwohnungen/

x am :

Petition für die Abschaffung der Sanktionen im Sozialgesetzbuch
Petition 46483
Arbeitslosengeld II – Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen (SGB II und SGB XII) vom 23.10.2013
Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Paragrafen im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (Grundsicherung für Arbeitsuchende, § 31 bis § 32 SGB II) und im Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (Sozialhilfe, §39a SGB XII) ersatzlos zu streichen, die die Möglichkeit von Sanktionen bzw. Leistungseinschränkungen beinhalten.
Begründung
Die Sanktionen (§ 31 und § 32 Zweites Buch Sozialgesetzbuch) und die Leistungseinschränkungen (§ 39 a Zwölftes Sozialgesetzbuch) verletzen das Recht auf die Absicherung des zwingend gesetzlich festgelegten soziokulturellen Existenzminimums. Wem ganz oder teilweise die Grundsicherungsleistung gestrichen wird, dessen Existenz und gesellschaftliche Teilhabe ist bedroht.

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_10/_23/Petition_46483.nc.html

Die Petition in Papierform zum Ausdrucken nebst Zustelladresse: http://altonabloggt.files.wordpress.com/2013/11/ersatzlose-streichung-sanktionen-leistungseinschrc3a4nkungen-sgb-ii-und-sgb-xii.pdf

weitere Informationen: http://altonabloggt.wordpress.com/

3. Dezember 2013 von 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr Unterschriftensammlung bundesweit vor den Jobcentern. Zu finden unter Facebook: https://www.facebook.com/events/594614080586945/

Thomas am :

In diesem Bereich muss sich grundsätzlich etwas ändern, damit die Menschen endlich wieder an mehr Lebensqualität gewinnen können, was aktuell sehr oft nicht der Fall ist.

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