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Förderprogramme für Energieeinsparung jetzt nutzen

„Energiesparen jetzt" – das muss nach Ansicht der umweltpolitischen Sprecherin der Kasseler Rathausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Helga Weber, die Devise für Kassel in 2007 sein. Die Förderprogramme, die die Bundesregierung jetzt zusätzlich aufgelegt habe, machten einen Umstieg auf eine nachhaltige und kostengünstige Energieversorgung für die Kasseler BürgerInnen und für die Stadt immer attraktiver.
Für private Hausbesitzer stelle die bundeseigene KfW-Bank neben den bereits seit längerem vorhandenen kostengünstigen Darlehen zur Wärmedämmung jetzt zusätzlich erhebliche Mittel zur Verfügung, mit denen die Investition in solar betriebene Heizanlagen gefördert werde. Dieses Programm sei nach Informationen von Helga Weber sowohl für selbstgenutzte Einfamilienhäuser attraktiv wie auch für Miethäuser, die mit einem erheblichen zusätzlichen Förderbetrag unterstützt würden.

„Wir fordern den Magistrat auf, diese Bundes-Programme intensiv zu bewerben; eine bessere Möglichkeit, in der gesamten Stadt Energie und damit Kosten zu sparen gibt es nicht. Darüber hinaus beinhalten die Programme ein erhebliches Auftragspotenzial für die heimische Wirtschaft. Und nicht zuletzt wäre die Stadt ein großes Stück weiter auf ihrem Weg, das Zentrum einer zukunftsfähigen Region Nordhessen zu sein“, so Helga Weber.

Aber auch für Kommunen selbst habe die KfW nun ein attraktives Förderkonzept aufgelegt, das unbedingt genutzt werden solle. Kostengünstige Kredite für die energetische Sanierung von Schulen, Turnhallen und Kindertagesstätten seien geeignet, die noch ausstehenden Maßnahmen zur energetischen Modernisierung der Gebäude forciert voranzutreiben. „Jeder in diesem Bereich ausgegebene Euro fließt mit Zins und Zinseszins zurück – und zwar in kürzester Zeit“, ist sich Helga Weber sicher, „denn die eingesparten Beträge für die nicht verbrauchte Energie sind auf jeden Fall höher als die Kosten für die sehr günstigen Kommunalkredite.“

„Der Magistrat muss unbedingt eine Planung vorlegen, wie diese hervorragenden Programme für Kassel genutzt werden können“, fordert die grüne Politikerin; „eine solche Chance darf sich die Nordhessen-Metropole nicht entgehen lassen. Die Menschen, die sich in den sanierten Wohnungen und den öffentlichen Gebäuden wesentlich wohler fühlen, die Handwerksbetriebe und die Bauwirtschaft, schließlich aber auch das Klima in der gesamten Stadt, können nur davon profitieren.“

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