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Räuber ohne Gendarm

Der Sozio-Ökonom Thorstein Veblen hat sich dereinst Gedanken über "Archaische Züge der Gegenwart" gemacht. Da befand er: "Die wirtschaftlichen Interessen der müßigen Klasse [leisure class] liegen im Bereich der finanziellen Operationen ... Der Einfluß der pekuniären Tätigkeiten zeigt sich darin, daß gewisse räuberische Fähigkeiten und eine gewisse räuberische Geisteshaltung bewahrt und gepflegt werden."
Dies erschien 1899 in "The Theory of the Leisure Class", deutsch mit dem Titel "Theorie der feinen Leute. Eine ökonomische Untersuchung der Institutionen" (Erstausgabe 1958). - Fortsetzung des Gedankengangs: "Das moderne System und das moderne Erwerbsleben begünstigen natürlich vor allem die friedlichen Spielarten räuberischer Gewohnheiten und Neigungen; mit anderen Worten verschafft die finanzielle Betätigung nicht so sehr eine Erfahrung in den älteren Methoden des gewaltsamen Raubs als eine gewisse Fertigkeit in allen Arten des Betrugs."

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