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"Einbildung ohne Eigentümer"

Diesen genialen Begriff fand ich in einem nicht von mir verfassten Boooche.
"Nicht was geglaubt wird, sondern wie es geglaubt wird", möchte der Autor entschlüsseln. Wo der sog. "blinde Fleck" ist, der alles schummerig macht; z.B. in der "Plausibilität, die eine zerstörerische, sich alternativlos gebende neoliberale Politik derzeit genießt, an der Ohmmacht, mit denen westliche Demokratien jenen ökonomischen Prozessen gegenüberstehen, von denen sie ausgehöhlt werden, sowie an der fatalen 'Sparwut', mit der die Bevölkerungen eine Politik, die sie schädigt, sogar noch freudig begrüßen." Sozusagen freudiger Selbstmord. (Robert Pfaller, Die Illusionen der Anderen, es)

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Kommentare

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Helmut am :

Diese Plausipilität ist einfach der Major consensus narrative - wahr ist, was alle sagen.

MR am :

Das wäre dann so eine Art Nachahmungstheorie nach Gabriel Tarde (vergessener franz. Soziologe). Es soll nach Pfaller aber noch schlimmer sein: "durch besseres Wissen in der Schwebe gehaltene Illusionen",etwa nach dem Motto: "Ich glaube an den Klapperstorch, und ich stehe auch dazu!" oder "Du, das klingt jetzt vielleicht ganz blöde, aber ich muss mal das Horoskop lesen..."

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