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Alte Brüderkirche - Ausstellung von Projektarbeiten der Werkakademie

kolpingWERKakademie - eine Kooperation zwischen der Werkakademie für Gestaltung Hessen und dem Kolpingwerk Diözesanverband Limburg

Ausstellungseröffnung heute!!! Dienstag, 21. Juni 19:00 Uhr
Die Werkakademie für Gestaltung Hessen, eine Bildungseinrichtung der Handwerks-kammern Kassel, Wiesbaden und Rhein-Main bildet seit mehr als 20 Jahren Gestalter im Handwerk aus. In einem viersemestrigen Studium werden Handwerker aus allen ge-staltenden Gewerken hinsichtlich einer zeitgemäßen Entwurfskompetenz und ganzheitlichen Interpretation des Handwerks ausgebildet.

Aktuell arbeiten die Studenten des 2. und 4. Semesters an einer Auftragsarbeit für das Kolpingwerk Diözesan-verband Limburg. Für das dem Kolpingwerk angeschlossene Kolpinghotel in Frankfurt wurden im Zuge einer Umbaumaßnahme 45 Kreuze entworfen Als Unikat geben sie jedem Zimmer eine ganz besondere Note - individuell interpretiert, originell umgesetzt und im Sinne der christlichen Botschaft.

Die verwendeten Materialien sind so variantenreich wie einzigartig. Ronny Kosta, Maler und Lackierer, entwickelte eine spezielle Technik, ein konventionelles Holzkreuz mit Malerkreppband zu beziehen. Das Kreuz hat die Anmutung von gewachsenem Bambus. Antonia Kapfer, Schreinerin und Studentin im 2. Semester, verließ ihr Gewerk, betrat Neuland und wagte den Schritt in die Schmiede. Unter Anleitung ihres Kommilitonen schmiedete sie aus einer 5 mm massiven Stahlplatte ein Kreuz. Es mutet nicht nur ur-sprünglich und archaisch an, sondern strahlt selbst auf Nicht-Christen eine ganz eigene Wirkung aus. Dagmar Schmidt-Gold, ebenfalls Schreinerin, fand im "Frankfurter Kreuz" ihr Gestaltungsmotiv. Sie übertrug es als geplotteten Folienschnitt auf eine 150 x 80 cm grosse Acrylplatte.

"Die Palette der individuellen Interpretationen ist so unterschiedlich wie die Autoren es sind. Ich bin beeindruckt, wie kreativ und einfallsreich gestaltet wurde und dass es unter den 70 eingereichten und 45 ausgewählten Arbeiten keine einzige gestalterische Überschneidung gab", so Masin Idriss, Dozent für Produktgestaltung und Projektleiter.

Idriss sah als Koordinator des Projektes neben den gestalterischen Freiräumen aber auch die kommunikativen und marketingrelevanten Aspekte, die eine solche Kooperation bieten kann. "Wir haben den Vorschlag von Masin Idriss aufgegriffen und werden unter seiner Federführung ein 120-seitiges Katalogbuch veröffentlichen, dass zum einen die Entstehung der Projektarbeiten dokumentiert, zum anderen den Gästen des Kolping Hotels Frankfurt als Nachschlagewerk dienen wird", freut sich Arnold Tomaschek, Geschäftsführer des Kolpingwerk Diözesanverband Limburg. "Die Hotelgäste erkennen beim Blättern im Katalogs, dass das Kreuz in ihrem Zimmer zum einen Unikat, zum anderen aber auch der 45-te Teil des großen Ganzen ist. Ein im übertragenen Sinne wirklich christlich anmutender Ansatz."

Barbara Eiffert, Leiterin der Werkakademie für Gestaltung Hessen betont, dass Sie besonders von der Idee angetan war, die Kreuze im Sinne der Lehre Adolf Kolpings auf Wanderschaft zu schicken. "Es wird zwei Ausstellungen geben, eine in der Brüderkirche in Kassel, die zweite in der Bonifatiuskirche in Wiesbaden. So kann sich auch die breite Öffentlichkeit ein Bild darüber machen, wie innovativ und fruchtend die Kooperation zwischen der Werkakademie, dem Kolpingwerk und dem Kolping Hotel Frankfurt ist. Die Studenten haben die Möglichkeit in einer realen Situation zu studieren und wertvolle Erfahrungen aus der Praxis zu sammeln. Unsere Strategie "Studieren am Puls der Zeit" werden wir über dieses Projekt hinaus weiter verfolgen. So sind unsere Absolventen für den Wiedereintritt in ihr Handwerk bestens ausgebildet."

Manuel König, Student des 2. Semesters und neben Werner Maschmann einer der Verantwortlichen in der Bilddokumentation findet es spannend von Anfang an dabei zu sein. Schon bei der Kick-off-Veranstaltung sei ihm klar gewesen, dass es nicht nur um die Gestaltung eines Kreuzes, sondern auch die Einbindung dessen in die das Raumgefüge geht. "Es tut gut, meinen Entwurf über die Ausstellungen auch der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können. Darüber hinaus hat mich das Vertrauen von Masin Idriss überrascht, mich in die Fotodokumentation eingebunden zu haben, obwohl ich gar kein ausgebildeter Fotograf bin. Ich habe also in doppelter Hinsicht lernen und viel mitnehmen können."

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