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Hoch zu Ross

Ein echtes Erlebnis. Telefonat mit einer sog. Einrichtung, die darüber wächtert, dass Menschen ihr kulturelles Eigentum nicht geklaut wird.
Konkreter Fall: Wir spielen im Freien Radio bzw. der "Freisprechanlage" einige Stücke (höchstens 3-4) - von Gästen mitgebrachter - Musik, um das Live-Gespräch ein wenig zu lockern und zu bemerken, was SIE gerne hören. Beim Podcasten schneiden wir nun aus GEMA-Gründen alles ganz raus. Nicht die Musik finde ich blöde, sondern die Kastration. Neulich hörte ich nun wieder, dass es Sendern erlaubt ist, solches anzuspielen und (nach einer gewissen Zeit) wieder auszublenden. Da wollte ich nun wissen was Sache ist.
Zunächst versucht per email. Drei Wochen gewartet. Nr. 2 Anruf. Da kam gestern ein kleines Arschloch dran - darf man ja sagen, weil kein Name genannt. Es stünde doch alles auf der Homepage. Da könnte ich doch nachlesen? Veröffentlichungsrechte usw. usf. ?
Wenn es an dem Tag nicht gleich dreimal passiert wäre. Da hätt ich gesagt so sind die Zeiten. Aber nun reichts. GEMA: Gesellschaft für Minderbezahlte Angestellte. (Vielleicht auch "Guttenbergs Emanzipations-Gesellschaft"?)

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Kommentare

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Martin Reuter am :

Viele Menschen beschäftigen sich mit "frei von". Sie beschäftigen sich aber nicht mit "frei zu". (ein etwas älteres und nicht leicht zu lösendes Problem...)

Robert von frei² am :

Stimmt leider, wie ich als „Experte“ für freie Musik immer wieder feststellen muss, wenn im Bekanntenkreis frei im falschen Sinne verstanden wird. Da braucht es noch mehr freiradiolichen Bildungsauftrag.

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