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Felsberg wird Modellkommune für das Stromnetz der Zukunft

Im kommunalen Wettbewerb „Dezentrale Energieerzeugung im Stromnetz der Zukunft“, der gemeinsam von deENet e.V. und der E.ON Mitte AG ausgelobt wurde, ist die Entscheidung für Felsberg (Schwalm-Eder-Kreis) gefallen. Die Drei-Burgen-Stadt wurde als Modellkommune mit den geeigneten Bedingungen für den Feldversuch ausgewählt, in welcher in den kommenden Jahren ein Energiekonzept erstellt und das Stromnetz der Zukunft anschaulich demonstriert wird.
Dokumentation Pressemeldung:
Darüber hinaus wurden der Verbund der Kommunen Allendorf, Bromskirchen, Hatzfeld und Battenberg sowie die Region Schwalm-Aue mit den Kommunen Willingshausen und Wabern als Kooperationspartner ausgewählt. E.ON Mitte-Vorstandsmitglied Thomas Weber erklärte anlässlich der Ergebnisvorstellung am 23. April in Kassel: „Für unser Unternehmen hat das Projekt zentrale Bedeutung, denn wir wollen bereits heute die technologischen Weichen für das Netz von Morgen stellen. Wir tun das nicht nur in der Theorie, sondern anhand eines konkreten Praxismodells.“

Ideale Testbedingungen für das Stromnetz der Zukunft
In sämtlichen Kommunen, die sich am Wettbewerb beteiligt haben, wurden bereits vielfältige Aktivitäten im Themenfeld „Erneuerbare Energien und Klimaschutz“ initiiert. „Es ging aber bei unserem Wettbewerb nicht darum, eine Kommune für besondere Aktivitäten und durchgeführte Maßnahmen auszuzeichnen, sondern darum, eine ideale Testumgebung für das Stromnetz der Zukunft zu finden. Somit waren passende technische Randbedingungen und das Gesamtpaket des kommunalen und bürgerschaftlichen Engagements im Energiebereich für die Auswahl der Modellkommune Ausschlag gebend“, betonte deENet-Geschäftsführer Dr.-Ing. Martin Hoppe-Kilpper.
Bei der Auswahl der Modellkommune lag die oberste Priorität auf den technischen Voraussetzungen. Aber auch eine für das E.ON Mitte-Versorgungs-netzgebiet typische Netzstruktur, ein ausgewogener Energiemix, das vorhandene Potenzial zum Ausbau von Erneuerbaren Energien sowie das Engagement von Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern flossen in die Bewertung ein.

Als nächste Schritte werden in den ausgewählten Kommunen Daten erhoben, ein Konzept entwickelt und Bürger aktiv in die Planung einbezogen. Da sämtliche Bewerbungen vielfältiges Engagement für Energiethemen aufweisen, sind alle Bewerberkommunen eingeladen, sich im Rahmen des Projekts zu vernetzen und zu den Ergebnissen auszutauschen. Zukünftig können sich die Bewerber in einer Broschüre präsentieren, sich auf einer Projektwebsite informieren und an Veranstaltungen zum Projekt teilnehmen.

"Energieversorgung von morgen intelligent, kommunikativ und dezentral"
„Dieses Projekt ist ein wichtiges Modellprojekt auf dem Weg in das regenerative Zeitalter. Wir können hier ganz konkret untersuchen, wie wir große Anteile regenerativer Energie in die Niederspannungsnetze integrieren können“, erklärte Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. „Das elektrische Energieversorgungssystem von Morgen wird intelligent, kommunikativ und dezentral sein und sich dabei auf die Säulen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz stützen.“

Wettbewerb eingebettet in Modellprojekt „Regionale Energieversorgung 2020“
Der Wettbewerb fand im Rahmen des Modellprojekts „Regionale Energieversorgung 2020“ statt. In diesem Projekt will E.ON Mitte gemeinsam mit deENet sowie regionalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen ein zukunftsweisendes Energiekonzept für Städte und Gemeinden entwickeln. Ziel des Projekts ist es, ein intelligentes Stromnetz mit hoher regionaler Einspeisung aus Erneuerbaren Energien umzusetzen. Darüber hinaus sollen zukunftsfähige Energiestrategien und Geschäftsmodelle entwickelt werden, die die regionale Wertschöpfung erhöhen.

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