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Neulich beim Krämer...

Süße Kapitalismuslektion am Backtresen
Ich war mal wieder in den heiligen oktogonalen Hallen im ehemals exterritorialen Gebiet zugegen und der Appetit nach Süßem treibt mich an den Backtresen.Vor mir eine kleine Schlange, hinter mir bildet sich dann flugs eine größeren Ausmaßes. Nicht wegen mir natürlich, sondern wegen der Rushhour beim samstäglichen Einkauf. Es gibt noch zwei Stücke appetitlich aussehenden Zwetschenkuchen, ...
... wie von Mutti selbst gemacht, in der Auslage. Eins davon erstehe ich als Nachtisch, um es dann später in der Sonne zu goutieren.
Der ältere Herr nach mir bestellt das letzte Stück. Ich zu ihm. "Da hamse aber Glück gehabt, dass ich nicht alle beide genommen habe." "Eigentlich wollte ich alle beide kaufen", sagt meine temporäre Tresenbekanntschaft. "Oh, da müssen Sie jetzt aber hart verhandeln, wenn sie mir das abschwatzen wollen", entgegne ich bei der Vorstellung, dass er vielleicht Ärger mit seiner Liebsten bekommen könnte, wenn er heimkommt. "Ja, ich weiß. Das kann teuer werden", sagt er lapidar zur von meinem unwissentlichen Beitrag zur künstlichen Verknappung des Angebots.
Sprachs und fand sich mit seinem Schicksal ab. Der Marktwirtschaft hatte mal wieder ihre satte, oder besser gesagt in dem Fall, ihre süße Lektion erteilt…

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Kommentare

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Robert am :

Und jeder, der statt beim billigsten Bäcker bei dem, mit der schöneren Bäckerin seine Waren ersteht, handelt entgegen der Volkswirtschaftslehre, produziert also ein Marktversagen. Yeah, oder?

MR am :

Nicht vergessen: Hinter der schönen Bäckerin steht die "schöne Müllerin"!

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