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Der Ball ist oval!

Jubel über einen Touchdown der New Orleans Saints bei der Super Bowl-Party im "Chevy"
Das größte Sportereignis weltweit ist das Finale im American Football, der Super Bowl. Er hat auch seine Fangemeinde in Kassel. In der Nacht von Sonntag auf Montag fand zum fünfzehnten Mal die Super Bowl-Party im "Chevy" in der Nordstadt statt.
Übertragung in 130 Länder, jeder dritte US-Amerikaner live dabei am Bildschirm, Zehntausende, die um das Stadion herum kampieren, grillen und Party feiern, 85.000 US-Dollar für eine Werbesekunde, Steve Winwood mit Band vor und The Who bei der Halftime-Show im Stadion - das sind einige der Fakten, die sich um den 44. Super Bowl drehen. In Deutschland, dem Land des Fußballs, führt diese Sportart trotz einiger Jahre Profifootballs in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin nach wie vor ein Nischendarsein. Zwar überträgt die ARD seit einigen Jahren den Super Bowl live, aber die Saisonspiele können nur im Bezahlfernsehen, im Internetstream oder in einigen wenigen Kneipen verfolgt werden. Eine davon gibt es auch in Kassel: Das "Chevy", ein American Diner in der Henschelstraße direkt an der Universität.

Klar, dass sich hier am ersten Februarwochenende der harte Kern der Football-Fans aus Nordhessen die Nacht um die Ohren schlägt. Bei typisch amerkanischer Verpflegung mit Softdrinks, Bier, Hamburgern und Hotdogs wird das Spiel der Spiele verfolgt, kommentiert, Siege gefeiert und Niederlagen bedauert. Die extra zu diesem Anlass in limitierter Anzahl hergestellten T-Shirts haben inzwischen bereits Kultstatus.
Bereits zum fünfzehnten Mal feiern die Football-Fans aus Nordhessen den Super Bowl


In diesem Jahr standen sich die favorisierten Colts und die Überraschungsmannschaft aus New Orleans, die Saints, gegenüber. Die Saints hatten auf dem Weg in das Finale unter anderem die Vikings aus Minnesota aus dem Rennen geworfen. Auch andere favorisierte Teams wie die Dallas Cowboys, die New England Patriots, die beiden New Yorker-Teams Giants und Jets oder die Titelverteidiger, die Steelers aus Pittsburgh, sind nach und nach aus dem Titelkampf ausgeschieden.
Das richtige Outfit gehört dazu, auch wenn das "eigene" Team, wie hier die Dallas Cowboys, auf dem Weg in das Finale schon ausgeschieden sind.
Die Sympathien im "Chevy" waren eindeutig verteilt und lagen in der Mehrzahl bei den Underdogs. Anfangs schien es, dass die Colts ihre Gegner im Griff haben würden. Recht schnell stand es 10:0 und eine der vom amerikanischen Fernsehen gerne gezeigten Statistiken zeigte, dass es nur wenige Mannschaften bisher geschafft hatten, im Super Bowl einen solchen Rückstand noch aufzuholen. Dazu organisiert bei den Colts mit Peyton Manning einer der besten Quarterbacks der Liga das Angriffsspiel.

Doch es kam zum großen Jubel im "Chevy" anders. Die Saints holten in dem insgesamt ausgesprochen fairen Spiel Punkt um Punkt auf und gingen in Führung. Als sich Manning dann auch noch einen Fehlpass (Interception) leistete, war das Spiel entschieden. Kurz vor vier Uhr am Montagmorgen feierten New Orleans und die Kasseler Football-Fans einen deutlichen 31:17 Sieg der Saints. Im September beginnt die neue Saison, am ersten Sonntag im Februar 2011 heißt es dann im wieder: "Auf zur Super-Bowl-Party im Chevy!"

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