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Morgen: Nizza Thobi - jiddisch is gor nischt asoj schwer

jiddisch is gor nischt asoj schwer – von Wilna nach Jerusalem Konzert mit Nizza Thobi im Schlachthof

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus - Internationaler Holocaust Gedenktag
„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“ (Proklamation des Ex-Bundespräsident Roman Herzog zur Festlegung des Holocaust Gedenktag 1996)
Wenn wir uns heute die fremdenfeindlichen und speziell antisemitischen Tendenzen in unserer Gesellschaft anschauen, dann suchen wir auch in der Realität oder im Gedächtnis nach Stimmen, die uns in unseren Fragen weiterhelfen (zu diesem Thema Kompetentes sagen können). Was die historische Periode der Judenvernichtung während des zweiten Weltkrieges betrifft, kann zwar jeder Geschichtsprofessor uns dazu vieles erzählen - doch bleibt es eben meist auch im Bereich nüchterner Information über Jahreszahlen, politische Konflikte und wieder Zahlen, wobei das emotionale Feld der Wesenserfahrungen der konkreten einzelnen Menschen innerhalb der Holocaust-Katastrophe meistens nicht berührt wird. Die entscheidende Schwelle von der historischen Fachwissensvermittlung zum gefühlsmäßigen Nacherleben der damaligen Wirklichkeiten kann nur in der Kunst authentisch überwunden werden. Mit Nizza Thobi haben wir uns eine Künstlerin eingeladen, die wirklich etwas zur jüdischer Kultur-, Lebens-, und Leidensgeschichte auszusagen hat.
Die Lieder von Nizza Thobi sind geistvolle Zeugnisse einer untergegangenen Europaeischen Kultur und stammen aus vielen Jahrhunderten, wie aus allen Ecken Europas und ihrer Heimat Israel. Auf eine Leinwand werden Diabilder projiziert, die meist Portraits der Autoren abbilden; sie unterstreichen die Stimmung der melancholischen und gefühlvollen Lieder aus religiösen, familiären und historischen Elementen. Nizza Thobis Anliegen ist es, vor allem die versunkene Welt des Osteuropaeischen Judentums in Text und Gesang wieder aufleben zu lassen. Nizza Thobi will mehr als nur singen, möchte aufklären, Wege zur Begegnung zeigen, erinnern und wahren sowie zum interkulturellem Dialog aufrufen.

20:00 Uhr
12 € / 8 €

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