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Eilmeldung: Mein Röntgenblick auf Bettenhausen – Teil 16 -

EILMELDUNG: Es geht also doch!!!
Eilmeldung: Mein Röntgenblick auf Bettenhausen – Teil 16 -

Eben habe ich Hessenschau gesehen, wie fast jeden Abende und meinen persönlichen Superhelden entdeckt: Er heißt Egon. EEEEGOOOOON – mein Held! Schon klar, was ich meine? EGON, EGON, EGON!!!
Was uns hier in Kassel und besonders in Bettenhausen nämlich fehlt ist ein Superheld wie EGON! EEEEEGOOOONNNN!

Egon hat heute etwas getan, was meinem persönlichen Traum von einer lebenswerten und sympathischen Stadt in weiten Teilen zur Realisation verhelfenden würde. EGON ist der ERSTE in HESSEN, der sich das getraut hat. Meine Nachbarn werden mir zustimmen und diverse Diskussionen mit den netten und liebenswerten Menschen vom Kasseler Ordnungsamt wären plötzlich Geschichte! Die sind da sowieso nur zu acht, und immer sind vier auf Lehrgängen oder krank und sie werden niemals mit der Arbeit fertig, sind völlig überlastet und bis heute auch völlig machtlos. In Kassel, nicht aber in…...…na Sie wissen es sicher, wo und was und wer, oder?

EGON HAT…..na, na, soll ich es schon verraten. Wenn Sie meine Geschichten gelesen haben, wissen Sie sicher was ich an EGON so toll finde. (Ich werde übrigens meine Kater zur Feier des Tages umtaufen – er heißt ab heute nicht mehr Willy – das war eh blöd – er heißt jetzt EGON!)
Egon, der Mann nicht der Kater, wird der Held in meinem Stadtteil, (Er IST ein Held) wenigstens bei Spießern wie mir, meinen Nachbarn und allen die hier noch arbeiten gehen und regelmäßigen Nachtschlaf brauchen und gerne im Viertel spazieren gehen. Einer wie EGOOOON könnte uns retten und den Leuten vom Ordnungsamt die ständigen Reha-Kuren ersparen die die bei ihrem beschissenen Job zwangsweise einplanen müssen.

Also: Egon Vaupel, Oberbürgermeister der Stadt Marburg, SPD, hat am 10. 12. 2007 um 19.46 Uhr in der Hessenschau verkündet, dass in der MARBURGER Innenstadt auf öffentlichen Plätzen ALKOHOLVERBOT gilt. Ab nächste Woche! Liebe Leute vom Kasseler Ordnungsamt: ES GEHT ALSO DOCH!!!!!!!!
Darauf stoße ich jetzt erstmal mit meinen Nachbarn an, mit einer Tasse heißem Earl Grey Tee. Ich gebe einen aus!
Wir sind gerettet!!
Wir dürfen wieder hoffen!!
Wir brauchen nicht wegziehen!!
Irgendwann wird unser Stadtteil wieder uns gehören!!
Wir haben wieder Hoffnung!!
EGON HAT GEHANDELT !!! EEEEEEEEGOOOOOOOOOOOONNNNNNN!!!

Egon Vaupel ist der erste, der in einer hessischen Stadt so etwas einführt. Wäre das in Kassel genauso, würde die Lebensqualität der Anwohner im idyllischen Bettenhausener Fachwerkviertel um nahezu 100 Prozent steigen. (Und von Löhneysen wäre seine Probleme auch schlagartig los – steht in einem älteren Artikel – ÄH, das mit den 150 Alkis in der Goetheanlage, da wo er wohnt…ÄH, ÄHEM). (ÄH, ich unterstelle das hier einfach mal, dass er da auch ein Problem hat – ÄHEM)

Würde das Saufen, Zechen, Kotzen, Pöbeln, Prügeln und Urinieren auf öffentlichen Plätzen verboten und würde man – jetzt kommt der Hammer – in Kassel soweit gehen unseren schönen Dorfplatz, der eindeutig ein abgeschlossener Platz ist, optisch, räumlich, u.s.w. auch als solchen auszuweisen, könnten wir hier endlich wieder normal leben.
Man müsste in Kassel nur das machen, was man in Marburg gemacht hat und zusätzlich, diese angeblich unmögliche, rechtlich undurchführbare und in Kassel nahezu ausgeschlossenen Maßnahme durchführen, einen Platz, der ein Platz ist und nur und ausschließlich als solcher genutzt werden kann und bald in seiner Eigenschaft als eindeutiger Platz einen DorfPLATZmarkt bekommen wird, würde man diese Platz, der auch aussieht wie ein Platz, also bei der Stadt nicht mehr als S.T.R.A.ß.E. führen, sondern rein rechtlich als PLATZ, dann wären unsere Probleme schlagartig gelöst und die Leute vom Ordnungsamt dürften endlich auch mal in den Urlaub fahren und nicht immer nur in die Reha!

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Kommentare

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Helmut am :

Man mag ja begrüßen, daß Ihr Platz störerfrei werde - diese Verbotsmanie, die derzeit über uns hereinschwappt, weckt indes den Impuls, sich in der Kneipe eine Zigarette anzuzünden und mit dem Bier auf die Straße hinauszugehen. Gute Güte. (Haben Sie sich mal am Bahnhof diese irre gelbe MArkierung angesehen, in der die Raucher sich aufzuhalten haben? Egal - anderes Thema, gleicher Prozeß)

Sabine Scheffer am :

Hallo Helmut,
in den Stuttgarter U-Bahnhöfen gibt es eine Markierungslinie, die Raucher bei Strafe nicht überschreiten dürfen....(es sei denn sie schmeißen ihre Kippe weg - sollten sie die Kippe allerdings einfach auf die Erde schmeißen wird es richtig teuer....)
Alles hat Vor- und Nachteile: In den Stuttgarter U-Bahnen gibt es flächendeckend Überwachungskameras die in jede Ecke sehen können: Das bedeutet konkret: Wenn Besoffene mit der U-Bahn fahren, kotzen sie nicht in die Gänge und sitzen kerzengrade in Reih und Glied!(Die sitzen da wirklich wie künstlich geradegerichtet - total süß...hihihi)
Anders als in Berlin, da fallen die Alkis immer total unordentlich durcheinander wenn sie nicht mehr stehen können.......und schmeißen harmlose Mitreisende um...
Ich bin WIRKLICH so spießig, dass ich die Stuttgarter U-Bahnen toll finde und die in Berlin ziemlich Scheiße - die Stuttgarter(die Bahnen, nicht die Bürger)sind außen und innen sauber, nicht beschmiert, nicht zerkratzt, keine aufgeschlitzten Polster und als Frau passiert einem auch mitten in der Nacht nichts. Wie gesagt, alles hat Vor- und Nachteile...und schließlich sind wir ja noch nicht so weit wie in England, Europas Überwachungsland Nummer 1 - Hatte England nicht Äh - einen Big-Brother-Preis gewonnen, ÄHEM?

Martin Reuter am :

Liebe Sabine, Du spitzest es so sehr ins Extrem, dass man nur noch die Wahl zu haben scheint zwischen der Nazizeit (Blockwart, "da konnten die Frauen noch unbelästigt über die Straßen gehen") - angereichert um Video plus ein paar neue Reinigungsmittel - und dem Charme von Bronx by night. Wie wärs und wie ists dazwischen?

Sabine Scheffer am :

Lieber Martin Reuter,
witziger Kommentar und sehr treffend!

Ich weiß es nämlich selber nicht - irgendetwas dazwischen wäre irgendwie schön - man müsste nämlich irgenwie mal irgendetwas machen, wenn man nur wüsste was irgendwie noch gut wäre, ohne irgendwie extrem zu werden .... keine Ahnung!
Das Ordnungsamt hat uns nämlich mal vorgeschlagen, ob wir hier nicht mal privat ne Kamera...und dann immer laufen lassen...ganz privat.. und dann hätten wir schöne Bilder...und auch irgenwie Beweise - Das Ordnungsamt ist bezüglich der Bettenhausener Probleme genauso hilflos wie die Anwohner - Wir haben hier alle eine Art bitteren Witz entwickelt und machen uns darüber lustig.... aber es ist nicht komisch!

Martin Reuter am :

Da ich überhaupt keine Vorstellung von diesem "Standort" habe, schlage ich einen kleinen Stadtteilspaziergang vor, und zwar zusammen mit ebensolchen wie Klaus Schaake, die sowas für andere Teile machen. Da könnte man dann sog. Probleme, "Ausstellungsneger" (ein Begriff von Franz Kafka, allerdings auf den Gebrauch von Vokalen gemünzt)und die sog. ratlosen Lustigbitteren besichtigen, evtl. sprechen. ("Ordnungsamt" klingt immer recht solide, aber die sind ja schon marode im burn-out-Urlaub?) Das würde uns dannn davor behüten, von einer "Problemzone" zu sprechen und damit die allgemeine Pasteurisierung der Gesellschaft zu unterstützen.
Ideal wäre dazu mE eine Zeit zwischen gespannter Erwartung und Endlösung der Christenfrage, also etwa 19.12.?

Sabine Scheffer am :

Hi, Hi, Lieber Martin Reuter,
gute Idee. Es wird nur etwas schwierig werden einen Termin zu finden. Die Lustigbitteren arbeiten nämlich alle und haben keine Zeit und die anderen lassen sich äußerst ungern besichtigen...und haben keine Lust.

Ich habe hier noch einen Bettenhausen-Witz für sie: Was muss man in Bettenhausen UNBEDINGT beachten, wenn man eine Party veranstalten will?
Antwort: Das Ordnungsamt einladen!
In Bettenhausen findet nämlich keine Party ohne das Ordnungsamt statt!

Martin Reuter am :

es scheint mir eine gewisse Fixierung auf die Sado- (Ordnungsamt) und die Maso- (verbittert, aber wegen Arbeitstätigkeit nicht erreichbar) Szene vorzuliegen. Möglicherweise vertauschbar?
Das mit der Lust und der Unlust scheint ja unter den Menschen überhaupt so ein zentrales Problem zu sein?

juergen am :

Ordnung und sich an Regeln halten hat nicht immer etwas mit Nazizeit zu tun, sondern ist in jeder Gesellschaft wichtig. Auch um Schwache zu schützen !

Alles natürlich mit Augenmaß ! Sonst ist der Weg zum Überwachungsstaat und Blockwart nicht weit.

Martin Reuter am :

"Platz" vs. "Überwachen und Strafen"

Sabine Scheffer am :

Lieber Herr Reuter,
der Witz an der Sache ist: das Ordnungsamt sieht das sicher genau umgekehrt: Für die sind wir Lustigbitteren nämlich total Sado (weil wir sie kontinuierlich damit quälen, dass wir sie herbestellen) und sie selbst, also das Ordnungsamt mit seinen nur acht Mennekieken im Außendienst, ist total Maso (weil nämlich unbegrenzt leidensfähig - die kommen, unter Qualen, immer wieder her)
Wir werden deren Leidensfähigkeit im Übrigen weiter brutal ausnutzen!

Martin Reuter am :

Ist diese Art von Sex nicht doch ein wenig einfallslos, ich mein vom Ergebnis her? Das ist doch so eine Art Orgasmusvermeidung, oder?

Juergen am :

Wenn diese Leute vom Dorfplatz vertrieben werden, haben Sie das Problem vieleicht danach in Ihrem Vorgarten. Denn das Problem ist nicht weg, sondern es verlagert sich. Die Alkis lösen sich also nicht in Luft auf ! Und Sie werden auch nicht aufhören zu Saufen.

Sabine Scheffer am :

Lieber Juergen,
wir haben die Penner, Alkis und Assozialen in unserem Vorgarten, das ist das Problem. In älteren Artikeln erzähle ich beispielsweise über die "Unsitte" dieser Leute, ihren Kot und Urin in unserem Garten zu hinterlassen und beschreibe wie die ganz kleinen Kinder im Haus und in der Gegend hier darauf reagieren: sie bekommen angesichts der kotenden, pissenden und kotzende Männer und Frauen Angst und brechen in Tränen aus, wenn ihre Eltern die das Pissen, Kotzen, Pöbeln und Kacken verhindern wollen angeschrien und bedroht werden. Konsequenz: Alle Familien ziehen weg und die Assis breiten sich "ungestört" weiter aus.
(Das ist keine Polemik sondern Alltag)

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