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„Fetzen von Erinnerungen - Videogeschichte(n) um den Messinghof“

Filmvorführung über Messinghof im Stadtmuseum. Zu der Vorführung des Films von Heidi Sieker lädt das Stadtmuseum Kassel für Dienstag, 23. Oktober, 18 ein.
Der Messinghof - ein zerfallendes Industriedenkmal in Kassel/Bettenhausen - ist einer der letzten historischen Bezugspunkte, die in der Stadt erhalten geblieben sind. Anhand dieses über 300jährigen Gebäudekomplexes lässt sich ein besonders interessantes Kapitel kurhessischer Wirtschafts- und Sozialgeschichte vom Barockzeitalter über die Annexion durch Preußen und den Nationalsozialismus bis heute beispielhaft aufzeigen.

Die jüdische Familie Lieberg war über drei Generationen im Besitz des Messinghofes. Nach der Machtergreifung 1933 wird die angesehene Kaufmannsfamilie Opfer nationalsozialistischer Verfolgung. Angehörige werden ermordet, anderen gelingt die Flucht ins Ausland. Mit den Recherchearbeiten für dieses Video gelingt es der Filmemacherin, diese Überlebenden ausfindig zu machen und für das Filmprojekt zur Geschichte dieses „Zeitzeugen frühindustrieller Architektur“ zu gewinnen.

Nach der Filmvorführung wird Heidi Sieker weitere Informationen geben und zur Diskussion zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung wird durchgeführt von dem Messinghofverein e.V. und dem Verein Freunde des Stadtmuseums und findet statt im Vortragssaal des Stadtmuseums, Ständeplatz 16. Beginn ist um 18 Uhr, zu Gunsten des Vereins Messinghof wird ein Kostenbeitrag von drei Euro fällig.

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