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10.04.: Vortrag von Shelley Sacks: Soziale Plastik und Ökologische Bürgerschaft: eine Kultur der Verbundenheit gestalten

Prof. Shelley Sacks ist eine international tätige Künstlerin und zugleich Leiterin des Social Sculpture Research Unit der Brookes University in Oxford. Mehr als 10 Jahre lang arbeitete sie mit Joseph Beuys und an der Free International University.
Auf Einladung von Transition Town Kassel und in Kooperation mit dem Kulturnetz Kassel hält sie am Fr, den 10.04. um 19:30 im Hörsaal der Kunsthochschule einen Vortrag, in dem sie die Ideen der sozialen Plastik und deren zeitgenössische verbindende künstlerische Praktiken vorstellt. Die darin enthaltenen Ideen sind nicht nur für KunststudentInnen und KünstlerInnen von Interesse, sondern auch für AktivistInnen in NGOs, Projekten und Bürgerinitiativen, also für alle, die sich für eine menschlichere und ökologischere Zukunft einsetzen.
In ihrem Vortrag wird Shelley Sacks über einige der Kernideen der sozialen Plastik sprechen, darunter auch Beuys’ Betonung der „unsichtbaren Materialien”, die Behauptung „jeder Mensch ist ein Künstler”, und über ihre Wurzeln in Schillers „ästhetischer Erziehung” und in Goethes „neuen Organen der Wahrnehmung”. Illustriert werden diese Ausführungen durch die Betrachtung von Josef Beuys’ documenta-Projekten, sowie von Sacks´ internationaler Universität der Bäume, bei der es um die Beziehung zwischen Imagination und Transformation, zwischen Frei heit und Verantwortung, Denken und Handeln geht.

Die Universität der Bäume besteht seit 2012 auch in Kassel und unterstützt -insbesondere mit ihrem Modul Erdforum- zivilgesellschaftliche Initiativen darin, wahre kreative „Agenten des Wandels“ zu sein - Gestalter einer humanen und ökologisch gerechten Zukunft.

Wie Josef Beuys, so findet auch Shelley Sacks, dass die Mysterien im Hauptbahnhof stattfinden. „Wie bereits viele der Bewohner Kassels feststellen konnten, ist das Erdforum dafür ein ganz konkretes Beispiel. Und ebenso ein Beispiel für die Mysterien, die in den Bereich der engagierten, transformativen Praxis zu integrieren sind.“

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