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Stadtteilkonferenz im Vorderen Westen: Gentrifizierung oder gesunde Entwicklung?

Lassallestraße: „Rabiate Entmietung“ im Vorderen Westen
Foto: Andreas Schmitz, Kassel West e.V.
Unter diesem Titel veranstaltet der Verein Kassel-West e.V. am 20.09.2014 von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr eine Stadtteilkonferenz im Vorderen Westen im Stadtteilzentrum, Elfbuchenstraße 3.
Die Aufwertung des Vorderen Westens z.B. durch die Maßnahmen im Rahmen der aktiven Kernbereiche ist durch Kassel-West e.V. unterstützt worden. Der Erfolg zeigt, dass dies auch der richtige Weg war. Mittlerweile hat die Aufwertung des Stadtteils aber eine solche Eigendynamik bekommen, die durchaus problematische Züge angenommen hat und wo Strategien der Gegensteuerung diskutiert werden sollten. „Bei Quadratmeterpreisen von 3.000 Euro für Eigentumswohnungen oder „rabiaten Entmietungen“ wie in der Lassallestraße erscheint das Thema Gentrifizierung zunehmend wichtig“, so Andreas Schmitz, Vorsitzender von Kassel-West e.V.
Gentrifizierung bezeichnet hierbei die Verdrängung von vorhandener Wohnbevölkerung, Veränderungen im Geschäftsbesatz und von Restaurants, vermehrte Nutzung von Wohnungen als Kanzleien und Büros und damit Verlust der Vielfalt, auch der kulturellen Angebote, die heute den Vorderen Westen ausmachen.

Aber ist das, was derzeit passiert, schon Gentrifizierung oder ist es noch eine gesunde Entwicklung?
Dies soll auf der Stadtteilkonferenz mit Beiträgen von Prof. Dr.-Ing. Uwe Altrock (Universität Kassel), Helga Bast (Hessisches Immobilienmanagement), Dr. Hans-Jürgen Kampe (Hösch-Kröger-Kampe), Klaus Morell (Chassalla-Immobilien GmbH), Christof Nolda (Stadt Kassel), Tobias Schäfer, Andreas Schmitz (Kassel-West e.V.), Christian Wedler (GWH), Monika Wiebusch und einem Vertreter des Mieterbund Nordhessen diskutiert werden.

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