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Was auf der ganzen Welt möglich ist: Während der Corona-Krise Fahrspuren von Hauptverkehrsstraßen in Radwege umzuwidmen, das geht in Kassel nicht! Quo vadis SPD in Sachen umweltfreundliche Mobilit

Die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen in Kassel kommen – da kann auch besagtes Virus nichts ausrichten – so allmählich auf Touren. Woran man das ablesen kann? Am besten an den beginnenden Auseinandersetzungen um ein Thema, das alle Kasseler Herzen höher schlagen lässt und das großes Konfliktpotential beinhaltet. Es geht um den Verkehr in seiner höchsten, reifsten und schönsten Form: Es geht also um’s Autofahren. Dass Autofahren die beste Form der Fortbewegung in der Stadt sei, das meinen jedenfalls viele der oft unbelehrbaren hiesigen Autofahrerinnen und Autofahrer, von denen es in Kassel ganz besonders viele zu geben scheint. Und in Kassel haben sie, zu ihrem großen Glück, eine unbeirrbare politische Kraft an ihrer Seite, eine Kraft, die dazu noch an der Regierung, also bestimmend im hauptamtlichen Magistrat ist: Die Kasseler SPD.

Der automobile städtische Verkehr kostet aber, alle wissen das, Jahr für Jahr Unsummen, belastet Luft und Umwelt, fordert Tote und Verletze und – was am Schlimmsten ist – nimmt allen anderen Mobilitätsformen den notwendigen Platz. Eine richtige Katastrophe ist der platzraubende 'Ruhende Verkehr'. Denn auch wenn man Autos Fahrzeuge nennt, so sind sie doch in Wirklichkeit Stehzeuge, weil sie mehr als 95 Prozent der Zeit immer irgendwo rumstehen. Das stellt die Stadtplanung oft vor fast unlösbare Aufgaben. Dazu kommt: Viele Städte wachsen weiter, was auch für Kassel zutrifft. Das bedeutete in der Vergangenheit immer zunehmenden Autoverkehr. Und vermutlich wird das auch noch eine Weile so weitergehen, wenn nicht endlich klug und konsequent gegengesteuert wird. Dafür gibt es, beileibe nicht nur in der Modellstadt Kopenhagen, viele positive Beispiele, auch in der Bundesrepublik.


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Geile Corona-Zeit

Vögeln statt Hamstern (SZ vom 09.05.2020), sich ausreichend mit Parisern und Rotwein versorgen (in Frankreich), Klopapier horten bis zum hellen Wahnsinn bzw. bis der Keller platzt (in Deutschland) und häufiger die einschlägigen Pornoportale besuchen: Alles gut, alles richtig und vielleicht ist sogar alles wahr…

Aber wer glaubt, die heute noch als Heldinnen und Helden gefeierten, mit einer vermutlich einmaligen Anerkennung von max. 1.500 Euro geehrten Altenpflegerinnen und Altenpfleger kämen am Ende der Krise in den Genuss einer spürbaren Lohnsteigerung, der irrt gewaltig. Sie werden weiterhin krass unterbezahlt bleiben, wie alle die anderen auch, die deutlich mehr schuften durften und mussten in diesen Corona-Wochen…
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Aus der Distanz von 1,5 m betrachtet

Die klassische Einleitung der üblichen Aufrufe von NGOs, Politikern, Spendensammlern etc. ist derzeit „In diesen schwierigen Zeiten...“ Dann folgt der Spendenaufruf, die Ermutigung, zuhause zu bleiben, die Warnung vor der unausweichlichen Zunahme häuslicher Gewalttaten, oder der Dank an die Adresse derer, die durchhalten und „es schaffen“, die beglückende Erfahrung der neuen Nähe zwischen den Menschen – trotz Abstandsregelung, und der Wunsch „bleiben Sie gesund!“

Letzteres eigentlich mehr ein Befehl, dem man auch gern folgen möchte.

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Corona macht nicht gleich!

Quarantäne klingt so nach gleich, weil es ja alle trifft. Alle gleichermaßen. Das wird so auch den ganzen Tag über alle Kanäle verbreitet. Davon kann jedoch keine Rede sein. Das Gegenteil ist der Fall. Die eigentliche Frontlinie ist die einer sich weiter auftuenden sozialen Ungleichheit… Danach, so wird man ganz ohne prophetische Gabe schon jetzt verkünden können, wird sich die Schere zwischen arm und reich erneut weiten. Und die Armut wird sich neue Kreise erschließen, weil die Schutzschirme der Regierung nicht werden bewirken können, dass jeder „kleine Laden“, den die Krise trifft, mit Mann und Maus gerettet werden kann.

In einem Interview in der SZ vom 03.04.2020, sagt Thomas Ostermeier, künstlerischer Leiter der Berliner Schaubühne: „Arme leiden mehr unter der Corona-Krise als die Wohlhabenden. Ausgangsbeschränkungen bedeuten für eine Alleinerziehende in einer kleinen Sozialwohnung mit zwei kleinen Kindern und geringem Einkommen etwas anderes als für Gutverdienende mit Au-Pair-Mädchen, Haus und Garten“. Damit hat er recht.

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Herdenimmunität

Der Begriff gemahnt unmittelbar an Hammelherde. An diesem assoziativen Zusammenhang scheint auch etwas dran zu sein.

Wir kennen alle die aktuelle Abstandsregelung "einmeterfuffzich zwischen zwei Personen". Das hat seinen Grund darin, dass Viren - obwohl sie in Fledermäusen schmarotzern - keine Flügel haben. Also bleibt man schön auf Distanz. Aus dem gleichen Grunde sind auch die Spielplätze gesperrt.

Aber da gibt es zwei Beobachtungen, die einen Grübeln lassen.
Die erste ist, dass trotz permanenter Warnungen und großer Hinweisschilder immer wieder ganze Familien wie gewohnt zusammen an der Sandkiste hocken. Großes Lob: die Mütter halten Abstand voneinander. Man kann sicher darüber streiten, wie viel 1,5 m sind, die Einschätzungen der Mamas variieren da sehr stark. Aber sei's drum. Doch was machen die Kids? Sitzen zusammen in der Sandkiste, spielen verstecken oder Fußball, rennen und streiten um die Schaukel. Sicherheitsabstand? Wie jetzt?

Dass es eine Infektionskette auch über die lieben Kleinen geben könnte, kommt den Mamas nicht in den Sinn (oder wissen sie noch nicht, dass es auch die Kleinen erwischen kann?). So jedenfalls ist die Spielplatzsperrung komplett ad absurdum geführt.

Die zweite Beobachtung: Nun, da die Spielplätze gesperrt sind (außer für die o.g. Gruppe), muss man sich andere Plätze zum Spielen suchen. Denn der tiefere Sinn der Sperrung scheint weitestgehend nicht verstanden zu sein. Und da sieht der staunende Spaziergänger zum Beispiel auf dem sonnenbeschienenen Vorplatz der Stadthalle etliche Eltern auf der Mauer sitzen (>1,5 m Abstand, circa) und ein gutes Dutzend Sprößlinge beim fröhlichen Toben. "Natürlich, die Spielplätze sind ja gesperrt, wo sollen wir denn sonst hingehen?" Also auch hier: Zweck der Maßnahme voll verfehlt.

Man ist fast geneigt, dem schwedischen Modell zuzustimmen. Dort wird die gegenseitige Infektion bewusst zugelassen, um eine Herdenimmunisierung zu erzielen. Der Terminus ist ein wissenschaftlicher und auch selbsterklärend. Und wenn man die Grundgesamtheit der Zielgruppe bei uns und ihr Verhalten betrachtet, dann sieht man klare Parallelen zu einer Hammelherde. q.e.d.

Bitte Abstand halten

Ein gut gemeinter Rat in schweren Zeiten, gewiss. Zuhause bleiben! Noch so ein Rat, der im Grunde genommen für jeden, der nachdenkt, keiner weiteren Diskussion bedarf.

Nun sollen diese Ratschläge zwar von der Gesamtbevölkerung beherzigt werden, aber das Verständnis der Zusammenhänge, das Wissen um die Gründe für diese Maßnahmen, und auch der Wille, sich überhaupt an solche Empfehlungen zu halten, sind sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Abstand halten. Leicht gesagt, wenn Dutzende schon vor dem Supermarkt Schlange stehen und sich die gleiche Prozedur an der Kasse wiederholt. Schon rein gewohnheitsmäßig rückt man dem Vordermann auf die Pelle. Und was nützt das überhaupt, wenn man sich in den engen Gängen des Supermarkts ohnehin nicht ausweichen kann?

Das ist das sozusagen räumliche Problem. "Bitte Abstand halten" vollständig lesen

Was ist los mit der kassel-zeitung?

Gerade habe ich meinen Termineintrag für das Reparier-Café im März bearbeitet. Und was muss ich sehen? Auf dieser Web Site tobt das Leben nicht mehr! Der jüngste Beitrag ist vom 8. März - das war gestern. Davor war seit dem 21. Februar Sendepause.

An der Corona-Krise kann's nicht liegen, hier ist ja alles virengeprüft. Global betrachtet ist so einiges los, was einer kommentierenden Betrachtung würdig wäre. Lokal auch - so zum Beispiel die Entwicklung der Markthallen-Planung seit der Bürgerversammlung vom 5.2.

Der aktuelle Aufreger ist doch wohl die Tatsache, dass sich ein paar deutsche Städte bereit erklärt haben, wenigstens einige Hundert Kinder von der türkisch-griechischen Grenze weg zu holen und hier unterzubringen und zu versorgen. Da ist es geradezu unerträglich, dass sich unsere Koalitionsregierung hinstellt und sagt, "das machen wir nur, wenn auch die anderen mitmachen." Es kotzt einen an!

Macht verdammt noch mal einen Anfang. Hier stehen die Unterkünfte leer. Die Leute, die sich 2016 ehrenamtlich in die Bresche geworfen haben, um das Versagen der Behörden zu kompensieren, stehen auch jetzt wieder bereit und fragen sich - übrigens seit fast einem Jahr - wann sich mal jemand überlegt, wie man mit der nächsten Katastrophe umzugehen gedenkt. Denn dass sie kommt, war schon klar, bevor der Kriegsverbrecher und Erpresser Erdogan die Grenze aufgemacht hat.

Wir haben das in Kassel damals ganz gut hinbekommen. Aber unsere Verwaltung scheint sich nicht vorzudrängen bei der Frage, ob man jetzt wieder Flüchtlinge aufnehmen will oder kann. Es ist höchste Zeit.

Und es ist höchste Zeit, dass die Kanzlerin und der Aussenminister dem Autokraten vom Bosporus klar machen, dass der deutsche Steuerzahler nicht gewillt ist, seine kriegerischen Ambitionen in Syrien und Libyen auch noch mit dem Etikett der humanitären Hilfe zu finanzieren. Also laßt die Menschen zu uns kommen, sie sind in Not!

Und wenn die egoistischen und faschistoiden Arschlöcher hierzulande wieder auf die Strasse gehen, schickt sie nach Syrien an die Front. Nicht zum Kämpfen, dazu sind sie zu blöd. Aber dort in den Trümmern können sie etwas kennen lernen, was hier offenbar am Aussterben ist: Mitgefühl, Menschlichkeit und Würde. Da wird ein Volk gleich von drei Despoten in die Steinzeit gebombt, und trotzdem würde ein Gast dort nicht schlechter behandelt als die eigene Familie.

Eigentlich wollte ich einen unterhaltsamen Beitrag zur Wiederbelebung der kassel-zeitung schreiben. Das ist mir irgendwie nicht so ganz gelungen. Deshalb: Danke an alle, die bis hier her gelesen haben.

Mahnwache vor dem Rathaus – Höreindruck vom 20. Februar

In Hanau wurden gestern mehrere Menschen durch rassistischen Terror getötet. Wie in vielen anderen Städten wurde auch in Kassel der Ermordeten und ihrer Angehörigen gedacht. Hunderte Menschen versammelten sich vor dem Rathaus und brachten ihre Trauer und Solidarität durch gemeinsames Schweigen, Blumen und Kerzenlichter zum Ausdruck. Auf Redebeiträge wurde aus Respekt bewusst verzichtet. >>Höreindruck

Zum AfD-FDP-Bündnis in Thüringen gibt es auf der gleichen Plattform einen Bericht sowie eine Buchvorstellung zum Thema Extremismustheorie. >>Anhören

Gesund werden und gesund bleiben!

"Ich möchte mit dir heute meine ganz persönliche Geschichte teilen. Besonders wichtig ist mir, dir Anregungen zu schenken, falls du dich in einer ähnlichen Situation befindest wie ich 2014 nach meiner Brustkrebsdiagnose. Ich selbst hätte mir damals eine Art Handbuch ‚Was tun nach einer Krebsdiagnose‘ gewünscht." Mit diesen Worten beginnt Stéphanie Diederichsenim ersten Video ihres Online-Kurses. So ein digitales Handbuch hat Diederichsen in den vergangenen 12 Monaten entwickelt. Es ist das erste dieser Art im deutschsprachigen Raum und bietet den Vorteil, dass Menschen einen Teil ihrer Gesundheit selber in die Hand nehmen können.
Mut machen! Mit diesem Streben entwickelte Diederichsen einen Videokurs mit 10 Modulen und insgesamt 37 kompakten Videos, in denen sie ihre Erkenntnisse aus 1,5 Jahren Recherche und ihre persönlichen Erfahrungen teilt.
Auf www.diagnosegesundundgluecklich.de ist dieser Kurs nun online.
Der Mutmacher-Videokurs ist in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein LebensHeldin! e.V. entstanden. Der Verein unterstützt Frauen mit Brustkrebsdiagnose, organisiert Healingreisen und Coachings für die seelische Heilung nach der Chemotherapie.

Eine Richtigstellung zum Hissen der Israelflagge vor dem Rathaus in Kassel

Am 9. Oktober verübte ein ultrarechter deutscher Nazi während des Jom-Kippur-Gottesdienstes einen Terroranschlag auf die Synagoge in Halle. Nur die Robustheit der Synagogen-Tür bewahrte die anwesenden jüdischen Mitglieder der Gemeinde davor, Opfer eines Terrorangriffs zu werden. Stattdessen erschoss der Attentäter 2 unbeteiligte Personen. Eine Spende aus New York in Höhe von 12.000 Dollar für die Verstärkung der Eingangstür verhinderte offensichtlich Schlimmeres. Dieser Tür und natürlich auch der Ladehemmung der Waffe des Angreifers war es geschuldet, dass die verängstigten, am Gottesdienst Teilnehmenden unbeschadet überlebten. Das Ereignis ist wie eine Schockwelle durch die Bundesrepublik gegangen. Fassungslosigkeit hat um sich gegriffen, auch ob des Tatbestandes, dass den Bitten der Gemeinde um mehr Polizeischutz nicht nachgekommen worden war.

Auch wenn Jüdinnen und Juden sich in den letzten Jahren sowohl von rechts als auch von islamistischer Seite zusehends bedrängt und angegriffen sahen: Mit einem derartig brutalen Angriff haben jedoch die wenigsten gerechnet. Wie diese Tat ausgegangen wäre ohne die erwähnte Spende aus den USA, kann sich jeder selbst ausmalen… Die aktuellen Statistiken zu Übergriffen und Anfeindungen gegenüber Jüdinnen und Juden sind eindeutig: Die Angriffe werden härter und brutaler und sie breiten sich in allen Bereichen der Gesellschaft aus. Dass viele dieser Übergriffe islamistische Hintergründe haben, wird gern und schamhaft verschwiegen, ist aber ein offenes Geheimnis und Gegenstand von Kritik an der offiziellen Statistik.

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Auch bei der Berufsorientierung die Schüler/-innen immer im Fokus – eine Strahlemann Talent Company entsteht an der OSW in Kassel

Viele Schüler/-innen machen sich erst qualifizierte Gedanken über ihren beruflichen Weg, wenn sie bereits mit der Schule fertig sind. Die Schulen begleiten zwar die Jugendlichen in dem wichtigen Übergang zwischen Schule und Beruf, jedoch können auch die Lehrer/-innen während der Berufsorientierung meist nur grobe Überblicke über die verschiedenen Berufe bieten, da sie selbst in einem ganz anderen Feld tätig sind. Hinzu kommt, dass in den letzten Jahren etliche neue Berufe entstanden sind.
Benötigt wird eine zeitgemäße, praxisorientierte und nachhaltige Berufsorientierung. Dafür setzt sich die Strahlemann-Stiftung aus Heppenheim/Südhessen ein. Der konzeptionelle Teil ihres bundesweiten Talent Company Projekts strebt eine frühzeitige und synergetische Vernetzung zwischen Schule und Wirtschaft an. Über Workshops und Informationsveranstaltungen kooperierender, regionaler Ausbildungsbetriebe sollen die Schüler/-innen Informationen über Berufe aus erster Hand erhalten. Ziel ist es, den individuellen Bedürfnissen der Jugendlichen in der Berufsorientierung gerecht zu werden und ihnen dabei zu helfen, die eigenen Interessen und Talente zu entdecken. Die Unternehmen andererseits, besonders auch aus dem handwerklichen Bereich, haben dadurch die Gelegenheit, die Fachkräfte von morgen zu entdecken und diese zu fördern, abseits von Schulnoten. Räumlich verankert werden diese Maßnahmen in der Talent Company, einem Fachraum für Berufsorientierung. Deutschlandweit hat die Strahlemann-Stiftung bereits 38 dieser Räume eingerichtet. "Auch bei der Berufsorientierung die Schüler/-innen immer im Fokus – eine Strahlemann Talent Company entsteht an der OSW in Kassel" vollständig lesen

StadtLabor: Gemeinsam für den Frieden – 100 Jahre Volksbund

Gegründet nach dem Ersten Weltkrieg, widmet sich der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen.
Bildungsarbeit wie Tagungen und Seminare zu Fragen der Gedenkkultur im europäischen Kontext, Erwachsenen-Workcamps, Bildungs- und Angehörigenreisen sind zentrale Säulen der pädagogischen Arbeit des Volksbundes. Dazu experimentierte das StadtLabor des Freien Radios am 12.12.2019 mit Maike Bartsch, Jürgen Damm, Daniela Schily und Thomas Schock.
>>Hier gehts zum Podcast.

Ängste und Besorgnisse

Regelmäßig tauchen im Zusammenhang mit Meldungen über Rechtsradikalismus, EU-Austritt, Fremdenfeindlichkeit oder Parteienverdrossenheit diese beiden Begriffe auf.

Die Bürger sind besorgt wegen der drohenden Überfremdung, sie haben Ängste, weil plötzlich internationale Krisen in ihr kleinbürgerliches Reich einzudringen drohen.

Sind wir ein Volk von Sensibelchen? Sind wir nach über 70 Jahren Frieden verweichlicht? Haben die Amerikaner Recht, wenn sie über die „German Angst“ spotten? "Ängste und Besorgnisse" vollständig lesen

Das Reparier Café Kassel-West - eine Institution!

Sechzig Reparier Café Veranstaltungen gab es seit Juni 2014. Das ist eine stolze Strecke – und am Anfang dieses Rückblicks steht deshalb der Dank an die rund zwei Dutzend Aktiven, die diese echte Erfolgsgeschichte möglich gemacht haben.

Die Anzahl der durchgeführten Reparaturen geht gegen 2.000, ich habe aufgehört, genau nachzuzählen.

In Kassel und Umgebung gibt es inzwischen mindestens acht vergleichbare Initiativen, die meisten davon haben wir mit Ratschlägen als Starthilfe ausgestattet und sie sind ebenso erfolgreich.

Warum haben wir uns diese „Konkurrenz“ geschaffen?
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"An das Universum 'Grimm' anschließen"

Peter Stohler, Geschäftsführer und Programmleiter der GRIMMWELT im Gespräch. Foto: Johanna Groß
Ein Rückblick auf das Jahr 2019, der Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2020, das unter dem Motto "5 + 15" steht, sowie eine Vorschau auf 2021 standen im Fokus eines Pressegesprächs in der GRIMMWELT.
Klaus Schaake sprach mit Peter Stohler, Geschäftsführer und Programmleiter des Hauses.

Interview mit Peter Stohler herunterladen
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Rotes Käppchen, blauer Bart: Märchenhafte Farben und Experimente in der GRIMMWELT

Ausstellung vom 13.11.2019 bis 13.04.2020
Ob bei den Brüdern Grimm, Hans Christian Andersen oder Johann Wolfgang von Goethe: Farben werden nicht zufällig gesetzt, sondern haben eine tiefere Bedeutung. Gold steht für Reichtum und Vollkommenheit, Weiss für das Göttliche, das Erhabene, Schwarz dagegen symbolisiert meist Tod und Teufel.
Farben faszinieren das Auge des Betrachters. Ebenso faszinierend ist ihre symbolische und kulturhistorische Bedeutung, die sich oft über Jahrhunderte hinweg entwickelte und sich auch in Märchen findet.
Im 19. Jahrhundert wurden bahnbrechende naturwissenschaftliche Entdeckungen rund um die Physik der Farben und das menschliche Sehen gemacht und gleichzeitig wurden prominente Märchensammlungen wie die der Brüder Grimm publiziert. Das Zusammentreffen von Forschung und Phantasie nimmt die GRIMMWELT Kassel zum Anlass, um der Bedeutung von Farben im Märchen nachzugehen: Warum trägt Rotkäppchen ausgerechnet Rot, und weshalb wirkt ein blauer Bart befremdlich? Diesen und anderen spannenden Fragen geht die Ausstellung für Kinder und Erwachsene nach. Beeindruckende historische Märchenbilder und -bücher in Kombination mit Experimenten der damaligen Zeit garantieren eine kurzweilige Entdeckungsreise in ein bisher wenig untersuchtes Thema.
Klaus Schaake sprach mit Dr. Sabine Schimma, die die Ausstellung kuratierte.

Gespräch mit Dr. Sabine Schimma herunterladen

So weit die „grüne Rolle vorwärts“ in der Stadtentwicklung auch noch entfernt scheint, so nötig ist sie!

Alle reden vom Klimawandel, weil er für die Städte und seine Bewohnerinnen enorme Belastungen mit sich bringen wird. Und natürlich wird viel darüber gesprochen, wie man dem begegnen kann. Die meisten Fachleute und Stadtplaner wissen längst, was angesagt ist: Eine massive Nach-Begrünung in den Stadtzentren! Aber alle reden auch und gleichzeitig von Innenentwicklung und Nachverdichtung, weil nur so der Flächenraubbau an den Rändern der Städte gebremst werden kann. Da beide Ziele grundsätzlich richtig sind – auch wenn es den Artikel sprengte, hier zu sehr ins Detail zu gehen – so gibt es jedoch, wenn bei der Realisierung beider Zielkomplexe nicht klug, gekonnt und rasch gehandelt wird, relevante negative Überschneidungspotentiale mit möglicherweise unerwünschten Nebenwirkungen…

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StadtLabor spezial: Eine Vision für das documenta-Institut aus Sicht der Kunsthochschule Kassel

Klaus Schaake "experimentierte" mit Prof. Joel Baumann (Rektor) und Prof. Alexis Joachimides (Prorektor) dazu, was und wie ein documenta Institut aus ihrer Perspektive werden könnte.
"Im Zentrum des documenta Instituts sollte die Selbstverpflichtung stehen, die Kunst stark zu denken – als individuellen Fall aber auch als grundsätzliche Haltung gegenüber einer Realität. Das führt zu dem Anspruch an ein documenta Institut, genauso radikal, genauso frei, genauso experimentell und prägend zu sein wie die documenta selbst." So formuliert es die Einladung zu einer Veranstaltung am 20. November 2019 in der Kunsthochschule Kassel, bei der die Kunsthochschule ihre Haltung zu diesem Projekt vorstellen wird.
Im StadtLabor standen Joel Baumann und Alexis Joachimides vorab Rede und Antwort und entwickelten Ideen und Visionen für diese weltweit einmalige Einrichtung.
>>Anhören

„ … damit etwas bleibt."

Die Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel beging am 16. Oktober 2019 ihr zwanzigjähriges Jubiläum.
Gastreferentin an diesem Abend war Dr. Sabine Schormann, die Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Sie sprach zum Thema „Gemeinsame Zukunft gestalten – Stiftung als Motor für die regionale Entwicklung“.
Stifterinnen und Stifter unter dem Dach der Bürgerstiftung standen anschließend für Gespräche rund um die Vielfalt des bürger-schaftlichen Engagements in und um Kassel zur Verfügung.
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StadtLabor spezial: Der Konflikt um den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam

Der Wiederaufbau der Garnisonkirche, um den seit vielen Jahren gerungen wird, stand im Fokus des Gesprächs mit Philipp Oswalt. Der Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Mitglied des Landesdenkmalrats Hessen ist Mit-Initiator einer Petition, die unter dem Titel "Bruch statt Kontinuität" auf Veränderungen an dem bereits begonnenen Projekt dringt. Klaus Schaake "experimentierte" mit Philipp Oswalt zu diesem Projekt von nationaler Tragweite.
>>Hier dokumentiert: die am 3. Oktober 2019 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Sondersendung.

StadtLabor spezial: Der Konflikt um den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel (Wiederholung: Freitag, 4.10., 13 Uhr)
>>Livestream
UKW-Frequenz: 105.8 über Antenne, DAB-Digitalradio: DAB+ Kanal 6, Block A im Band III/FRK
Der Wiederaufbau der Garnisonkirche, um den seit vielen Jahren gerungen wird, steht im Fokus des Gesprächs mit Philipp Oswalt. Der Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Mitglied des Landesdenkmalrats Hessen ist Mit-Initiator einer Petition, die unter dem Titel "Bruch statt Kontinuität" auf Veränderungen an dem bereits begonnenen Projekt dringt. In der StadtLabor spezial-Sendung des Freien Radios Kassel "experimentiert" Klaus Schaake mit Philipp Oswalt zu diesem Projekt von nationaler Tragweite.

Ergebniskonferenz FlexWork Career

Über das 3-jährige vom BMAS und der EU geförderte Projekt "FlexWork Career" der Initiative Fachkräfte sichern berichtet das ItF Institut am 20.09. ab 10:00 Uhr in den Räumen der Wilh. Allee 164. Eine Anmeldung ist erforderlich: Fon 0561 3160049

DenkmalKunst – KunstDenkmal in Hann. Münden: Countdown läuft

28. September bis 6. Oktober 2019
Am 27. September 2019 wird im Rittersaal des Welfenschlosses in Hann. Münden das Festival DenkmalKunst – KunstDenkmal (DKKD), u.a. mit einem Vortrag von Frau Dr. Schormann, der Generaldirektorin der documenta Kassel, eröffnet. Dann gibt es neun Tage lang Festivalstimmung in Hann. Münden: Über 100 internationale Künstlerinnen und Künstler aller Kunstrichtungen werden die Denkmäler der Altstadt in neuem Licht erscheinen lassen. "DenkmalKunst – KunstDenkmal in Hann. Münden: Countdown läuft" vollständig lesen

„Kämpferisch aber nicht fanatisch“ Chimamanda Ngozi Adichie mit „Glas der Vernunft“ geehrt

Chimamanda Ngozi Adichie, Schriftstellerin
Die Nigerianerin Chimamanda Ngozi Adichie hat am Sonntag, 15. September, im Staatstheater Kassel den mit 10.000 Euro dotierten Bürgerpreis „Glas der Vernunft“ erhalten. Damit ehrt die Jury eine Schriftstellerin, deren Werke inzwischen zur Weltliteratur zählen und die in 37 Sprachen übersetzt wurden. Adichie sei eine kämpferische – aber nicht fanatische – Feministin, so formulierte es Bernd Leifeld, Sprecher der 18-köpfigen Jury. Ihre Vision einer humanistischen Vielfalt sei getragen von starken Persönlichkeiten, die „Andere und das Andere als Bereicherung wertschätzen und annehmen“. "„Kämpferisch aber nicht fanatisch“ Chimamanda Ngozi Adichie mit „Glas der Vernunft“ geehrt" vollständig lesen

GRIMMWELT begrüßt 500.000sten Besucher

v.l.n.r.: Peter Stohler, Geschäftsführer GRIMMWELT Kassel, Bo Fu, Ruo Yi Fu, Yuebin Fu, Xiaoqui Yang und Christian Geselle, Oberbürgermeister der Stadt Kassel. Foto: Mario Zgoll
Am 10. September um 10:30 Uhr, ziemlich genau vier Jahre nach ihrer Eröffnung am 4. September 2015, begrüßte die GRIMMWELT Kassel ihren 500.000sten Besucher. Oberbürgermeister Christian Geselle empfing gemeinsam mit GRIMMWELT-Geschäftsführer Peter Stohler Familie Fu aus Harbin, gelegen in Nord-Ost-China und überreichte eine in Leder gebundene Ausgabe der berühmten Grimm’schen »Kinder- und Hausmärchen« sowie einen Übernachtungsgutschein für das Grimm-Zimmer des Kasseler H4 Hotels. Die Familie ist zu Besuch in Kassel und auf den Spuren der Brüder Grimm unterwegs, Sohn Bo lebt und arbeitet in Teltow bei Berlin.

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Bebauung Vellmar Nord: Das Ganze Debakel aus dem Blickwinkel der Naturschutzprofis!

Mehrfach habe ich mich hier schon darüber ausgelassen, warum es so unerfreulich ist, dass sich der Landkreis Kassel bei der Neubebauung im Norden von Vellmar nicht mit Ruhm bekleckert hat in Bezug auf die Schonung von Flächen- und Bodenressourcen. Den Nordrand von Vellmar mit weiteren Einfamilien- und Reihenhäusern zuzupflastern, steht nicht nur im Widerspruch zu den entsprechenden Erklärungen der aktuellen schwarz-grünen Koalitionsvereinbarung, es entspricht auch nicht den Planvorgaben, die sich der Zweckverband Raum Kassel (ZRK) selbst gegeben hat. Vor allem aber wird er nicht dem gerecht, was endlich in Sachen Ökologie bei der Beanspruchung von Bauland anders gemacht werden müsste.

Das alles soll hier nicht noch einmal wiederholt werden. Das wäre langweilig. Interessant ist es aber schon, dass es nicht allen so wurscht ist wie den politisch für das Debakel in Vellmar Verantwortlichen, wenn jetzt ohne Not erneut 17 ha wertvollen Ackerlandes für diejenigen in Bauland umgewandelt werden, die es gar nicht brauchen. Das genau hat der Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel erkannt und in seiner jüngsten Erklärung vom 27. Juni 2019, anlässlich seiner letzten Sitzung in Lohfelden, unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Diplomatisch im Ton, deutlich in der Sache.

Die Erklärung schließt sich an diese wenigen Zeilen an.


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Vellmar Nord: Eine Nachbetrachtung zu einem unnötigen Neubaugebiet mit ganz unnötig vielen Einfamilienhäusern!

Es kam, wie es kommen musste: Mitte Juni 2019 beschließt die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Raum Kassel (ZRK) mit den Stimmen von SPD und CDU das viele Hektar große Neubaugebiet am Nordrand von Vellmar, das mit Arrondierung so viel zu tun hat, wie ein bleischwerer, fetter, übergewichtiger, PS-starker SUV mit der Verkehrswende. Die mit den Stimmen von SPD und CDU durchgeboxte Bebauung wird ein Geschwür in der Landschaft und ist überflüssig wie ein Kropf.

Und bestimmt erinnern Sie sich noch: Die SPD und die CDU sind genau die beiden Parteien, die jüngst bei den Europawahlen im Mai 2019 von den Wählern - insbesondere den jungen - zum Nachdenken über ihre dramatischen Stimmenverluste veranlasst wurden. In den Tagen und Wochen danach ging diesen beiden früher mal Volksparteien genannten Gruppierungen derart die Muffe, dass es die SPD Parteivorsitzende, Andrea Nahles, buchstäblich vom Hocker gerissen hat. Aber auch die CDU bekam das Zipperlein und große Furcht…
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